Kinder von der Tochter was besseres?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von alexandra74 29.04.10 - 14:44 Uhr

Hallo zusammen

Ich hatte mit meiner Schwiegermutter ein Gespräch und zwar ging es darum, ob die Enkelkinder von ihrer Tochter und von ihrem Sohn ihr gleich viel bedeuten oder nicht .
Da bekam ich die Antwort,das man zu den Kindern der Tochter ein anderes Verhältnis hat als zum Sohn.Da die Tochter einem näher steht als der Sohn.Ich wußte garnicht was ich sagen sollte.Mein Mann fährt oft zu seiner Mutter.Die Enkelkinder bekommt sie auch immer zu sehen.Daran kann es also nicht liegen.Aber ist es wirklich so? Kann man so einen unterschied machen?Oder ist das normal das die Enkelkinder von der Tochter der Oma mehr Bedeuten?
Mein Mann sagte, das es ihm egal ist was sie erzählt Hauptsache wir und die Kinder sind glücklich.Am liebsten würde ich ihr meine Meinung darüber geigen.Aber des lieben Friedens wegen Lasse ich das lieber.Oder sehe ich das alles zu eng?

Viele grüße Alex

Beitrag von petra1982 29.04.10 - 14:48 Uhr

Ich denke für mich, das sowas keinen Unterschied macht, ich wüsste meine Eltern würden alle Enkel gleich lieb haben egal was war und von wem.....Ich versteh die aussage deiner Schwiegermutter gar nicht....Würd da aber auch kein Fass aufmachen solange sie das die Kinder nicht spüren lässt

Beitrag von xyz74 29.04.10 - 14:52 Uhr

Hallo Alex,

das ist evolutionär bedingt.
Bei den Kindern der Tochter weiß man immer, dass es eigen Fleisch und Blut ist.
Bei den Kindern des Sohnes hofft man, dass es so ist.

Es gibt dazu Studien und Untersuchungen.

Du solltest das nicht persönlich nehmen.

Der Artikel ist zb ganz interessant:

http://www.br-online.de/bayern2/iq-wissenschaft-und-forschung/iq-feature-grossmuetter-ID1225195724215.xml

lang aber ebenfalls interessant:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46237034.html

Beitrag von schullek 29.04.10 - 14:59 Uhr

ja, aber wir sind doch alles intelligente menschen, die sich selbst reflektieren können, wenigstens ausserhalb von urbia;-)
ich kenne die studien, und ich habe mich auch damals eher zu meiner mutter hingezogen gefü+hlt. aber ich habe es in der zeit meiner sm nie gezeigt. und auch meien sm macht keine unzterschiede. mag sein, dass das bei einigen müttern so ist, aber es gibt sicher genauso viele oder mehr, bei denen es nicht so ist.

lg

Beitrag von xyz74 29.04.10 - 15:03 Uhr

ich zeige meines SM auch nicht, dass ich mein Kind lieber zu meiner Mutter gebe.
Aber tief im Innern fühlt es sich nun mal besser an wenn der Kleine bei meiner Mutter ist.
Gegen dieses Gefühl kann ich nicht an.
Wie gesagt, das spielt sich im inneren ab ob ich das zeige ist eine ganz andere Sache...

Beitrag von schullek 29.04.10 - 16:39 Uhr

mir geht es mittlerweile nicht mehr so. anfangs ja, in den ersten wochen und monaten, das geb ich zu. aber ich hab sehr viel drüber nachgedacht. und vor allem der fakt, das ich selber einen sohn habe, hat es mir dann irgendwie erleichtert. ich bin jetzt mehr oder weniger frei von diesem gefühl.
ich werde auch einmal die schwiegermutter sein und hoffe dann nat. auf eine liebe schwiegertochter und auf meinen sohn, der weiss, welch ein schönes verhältnis er zu BEIDEN großelternpaaren hat und das auch für sein kind möchte.

erleichtert hat es mir auch der punkt: es ist die beziehung zwischen großeltern und enkelkind. sofern alles i.o. ist, habe ich ja in der beziehung nichts zu suchen oder zu melden. es ist etwas zwischen den großeltern und dem kind.

lg

Beitrag von xyz74 29.04.10 - 14:55 Uhr

schau dir aber die vielen Beiträge hier an in denen Mütter aussagen, dass sie ihrer Babys ohne Probleme zu ihren Müttern geben aber zu den Schwiegermüttern...
Selbst wenn ein gutes Verhältnis zwischen Schwiegertocher und Schwiegermutter besteht, haben viele ihre Probleme damit.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 29.04.10 - 14:55 Uhr

Hallo,

so bitter es dir vorkommt, deine Schwiemu spricht etwas aus, was auch wissenschaftlich nachgewiesen ist;

die Großmutter bevorzugt (unbewußt) eher die Kinder ihrer Tochter als die ihres Sohnes.

Ist evolutionsbiologisch gut erklärbar. Die Kinder der eigenen Tochter sind aus einer sicheren Abstammungslinie. Die des Sohnes nicht.

Nachlesen kannst du das hier:

http://www.schattenblick.de/infopool/sozial/sozio/ssges209.html


lg die hinterwäldlerin

Beitrag von king.with.deckchair 29.04.10 - 18:54 Uhr

*grmpf*

Man sollte dann doch erst mal die Antworten der anderen lesen... jetzt habe ich fast das Gleiche nochmal gepostet... #hicks #klatsch

Beitrag von schullek 29.04.10 - 14:57 Uhr

hallo,

wenn dem so wäre, dann wäre das tatsächlich sehr , sehr traurig. oft ist es so, kann man beobachten, dass sich frische mütter automatisch bei gutem verhältnis, mehr der eigenen mutter zuwenden. geht wohl vielen so, mir u.a. auch. aber ich konnte mich selbst reflektieren und habe immer vbersucht keinen unterschied zwioschen den großeltern zu machen udn über kurz oder lang war die phase für mich auch vorbei.

aber das eine mutter meint, sie hätte zur tochter ein besseres verhältnis als zum sohn ist schon traurig, aber dass sie das auch auf die enkelkinder gefühlsmäßig überträgt ist noch schlimmer.

jedenfalls kann ich von meiner sm behaupten, dass sie keine unterschiede macht und ich vergöttere meinen sohn udn werde das dann auch mit seinen kindern tun, da bin ich mir sicher.

lg

Beitrag von xxtanja18xx 29.04.10 - 15:03 Uhr

Was willst du ihr da die Meinung geigen??
Was bringt dir das??...wenn sie so denkt, was natürlich schade ist, ist es ihre sache.

Meine Oma hat uns alle gleich gehalten...meinen Cousin (von meiner Tante der Sohn) und uns drei Mädels (kinder des sohnes)

Anderster ist es bei meinen Kindern.

Die Mutter meines NOCHmanns...hat kein verhältniss zu meinen Kindern...sieht sie nur wenn er mal wieder die Kinder hat und das ist sehr sher selten...aber von ihrer Tochter die kinder, da passt sie gerne auf und kümmert sich.

Wobei ich es nicht schlimm, eher gut finde, sie gehört zu dem typ Mensch die als "asozial" bezeichnet werden....und ich hatte nie mit ihr wirklich was zu tun, da ich aus einer "guten Familie" komme...

Meine Psychologin meinte, ich hätte da das Abenteuer geuscht...was anderes...sie hat wohl recht...

Gruß

Beitrag von mauseannie 29.04.10 - 17:44 Uhr

Anderster? Gute Familie heisst wohl nicht automatisch gute Bildung...

Beitrag von xxtanja18xx 29.04.10 - 20:57 Uhr

Ohhh...sorry....Frau Perfekt ;-)

Sowas kommt raus, wenn man nach der Arbeit, mit einer Tasse Kaffe auf der Terasse sitzt und mit einem Ohr dem Nachbarn zuhört, der einem Mitteilen will, das sein Kind gerne mit meinen Kindern Fußball spielen möchte...

#gaehn

Beitrag von pizza-hawaii 29.04.10 - 15:45 Uhr

Viele Mütter haben zu ihren Töchtern eine innigere Beziehung als zu ihren Söhnen, das hat aber nichts mit mehr oder weniger lieben zu tun.

Meine Schwiegermutter hat eine viel engere Beziehung zu ihrer Tochter als zu ihrem Sohn, mein Mann möchte aber auch nicht mehr so begluckt werden, meine Schwägerin scheint da weniger ein Problem mit zu haben. Dadurch sieht sie die Kinder ihrer Tochter natürlich viel öfter als unser Kind und baut dadurch natürlich eine andere Bindung zu den Kindern auf.

Dennoch würde sie nie bewusst einen Unterschied machen, sie ist kaum zu bremsen wenn sie unseren Zwerg sieht und es wird nie eins der Kinder ausgeschlossen, alles gerecht verteilt.

pizza

Beitrag von carrie23 29.04.10 - 15:46 Uhr

Ich weis es nicht ob es tatsächlich so ist, ich denke es kommt auf das Verhältnis innerhalb der Familie an.
Wenn ich lese wie viele Schwiegertöchter ihre Schwiegermütter hassen weil die Böse nicht nachfragt was sie ihrem Enkel schenken soll, weil sie es gewagt hat dem Kind was Süßes zu geben, weil sie Ratschläge gibt ect., wundert es mich nicht.
Denn von der Mutter nimmt Tochter Ratschläge an und die Männer können sich oft gegen ihre Frauen nicht behaupten weshalb die Schwiegermütter bei den Kindern der Söhne meist gar nicht viel integriert werden.

Beitrag von gh1954 29.04.10 - 15:55 Uhr

>>>Am liebsten würde ich ihr meine Meinung darüber geigen.<<<

Du hast nichts zu geigen, wie deine Schwiegermutter empfindet, hast du nicht zu entscheiden.

Beitrag von dominiksmami 29.04.10 - 17:07 Uhr

Huhu,

ich weiß nicht so recht...aber irgendwie ists bei uns genau so.

Ich habe ein deutlich engeres Verhältniss zu meinen Eltern als mein Mann es zu seinen hat. Dementsprechend sehen meine Eltern meinen Sohn auch viel häufiger und sie haben ein viel intensiveres Verhältniss zu ihm.

Genaus ists bei meiner besten Freundin und ihrer Familie.

Wie das bei anderen so ist....keine Ahnung, hab ich noch nie drüber nachgedacht.

lg

Andrea

Beitrag von king.with.deckchair 29.04.10 - 18:41 Uhr

Ich habe in diesem Zusammenhang mal die Theorie gelesen, es sei wohl deswegen so häufig so, dass die Kinder der Tochter "näher" stehen als die des Sohnes, weil man unbewusst bei der Tochter eben sicher sein könne, dass es tatsächlich die eigenen Enkel sind. Scheint ein evolutionäres Erbe aus der Steinzeit zu sein... also nimm's nicht so schwer.

Beitrag von salem511 29.04.10 - 19:02 Uhr

Mich würde interessieren, wer von Euch beiden dieses Thema aufgegriffen hat....

Meine Eltern haben auch so ihre Lieblingsenkel. Mein Vater z.B. unternimmt viel mit meinem Neffen, mehr als mit meinem Sohni. Und? Was solls? Jeder Mensch sollte das Recht haben, gewisse Personen zu bevorzugen, seien es Freunde oder Enkel, ganz egal. Mein Kleiner fühlt sich dadurch nicht benachteiligt. Er liebt seinen Opa trotzdem.

Ich finde es ehrlich gesagt bemerkenswert, dass Deine Schwiegermutter so ehrlich zu Dir ist.

LG
Salem

Beitrag von jensecau 29.04.10 - 19:02 Uhr

Hallo!

Hm, ich weiß nicht...mag sein, dass es bewiesen ist, aber was soll ich dann machen? Darf ich als Mutter von zwei Jungs dann kein gutes Verhältnis zu meinen Enkelkindern haben bzw. dürfen die mir dann nicht viel bedeuten? Es dauert sicherlich noch einige Jahre bis da Enkelkinder in Sichtweite gelangen, aber so Gott will, wird es die ja irgendwann geben und eine Tochter bzw. ein weiteres Kind werden wir nicht bekommen.#schwitz#kratz

VG
Claudine

Beitrag von bruchetta 29.04.10 - 19:11 Uhr

Da kannst Du nichts machen! ;-)

Beitrag von jensecau 29.04.10 - 20:32 Uhr

Da hab ich doch glatt die A....karte gezogen. Vielleicht überleg ich es mir nochmal und wir kriegen so lange Kinder bis wir endlich eine Tochter kriegen.#rofl#klatsch nur wegen der enkel natürlich

Beitrag von anyca 29.04.10 - 19:18 Uhr

Nun ja, um ein konkretes Beispiel zu nennen: Ich habe für meine Kinder viel mehr an alter Babykleidung etc. von meinen Eltern übernommen als mein Bruder für seine. Liegt halt auch dran, daß sich in der Regel die Mamis um sowas kümmern und meine Schwägerin eben eher aus ihrer eigenen Familie Babysachen genommen hat.

Beitrag von _traurige_ 29.04.10 - 19:40 Uhr

Hallo,

so hart das klingen mag, aber sie ist halt ehrlich.

Meine Mutti hat neulich auch zu mir gesagt, dass sie mit meinen Sohn bzw. mit meiner Familie, viel mehr "Getue" hat, als mit der meines Bruders..

Die Bindung wäre da ganz anders.

LG

Beitrag von yvonnechen72 29.04.10 - 21:29 Uhr

Ich kann dir sagen, dass es bei uns früher nicht so war.Ich war immer das Lieblingsenkelkind meiner Oma väterlicherseits. Ganz im Gegensatz zu den Kinder meiner Tante.

LG Yvonne

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