..so eine sch...!!! Pferd verletzt..

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von jennychrischi 29.04.10 - 22:59 Uhr

Ach man, heut ist nicht mein Tag. Habe mein Pferd ein bisschen locker laufen lassen und er drehte fröhlich seine Runden. Plötzlich drehte irgendwas bei ihm durch und er raste auf den Zaun zu und sprang ab. Landete allerdings voll in dem massiven Eisentor, fiel hin, sprang auf und raste über den Hof. Blieb dann zitternd am Gras stehen. Beim sprung ins Tor hat er sich in den Hals geschnitten und tiefe Schrammen an den Vorderbeinen zugezogen. Ich muss dazu sagen, der Zaun des Longier-/freilaufzirkels ist 1,50m hoch. Ein WUnder, das er nicht hängen blieb sondern in das Tor, was gut 2m vom Eingang entfernt ist sprang. Ich habe keine Ahnung wieso er das tat. Ich hoffe morgen gehts ihm besser :-( Als Grund vermute ich einfach mal, das er sich erschrocken haben muss. Ich wette ich habe soviel Glück und er ist morgen absolut Lahm. Naja, was solls, ändern lässt es sich nicht mehr.

Beitrag von arschvomdienst 30.04.10 - 06:14 Uhr

Dein Pferd ist keine Reitmaschine.

So wie du es beschreibst hat er sich vielleicht was eingetreten und sich dadurch erschreckt, Vogel am Himmel, irgendwas hat geflattert.....kann alles sein. Jedenfalls hat er seinem instinkt nach gehandelt und ist geflüchtet.

Und selbst wenn er morgen lahm ist, also wenn sich eins meiner Pferde so ne Verletzung zuzieht, gibts eh erstmal ein paar Tage Ruhe und höchstens spazieren gehen. Oder gehst du mit verstauchtem Fuss auf nen Marathon?

Sorry aber dein beitrag hört sich eben sehr nach: Scheiss morgen kann ich nicht reiten der blöde Gaul hat sich verletzt an.

Mach Socatyl oder Alyspray auf die Wunden oder wenn sie tiefer sind lass den TA drauf schauen.

Sicher ist sicher.

Beitrag von cunababy 30.04.10 - 08:18 Uhr

Naja,

so hat sie das glaube ich nicht gemeint.

Was mich aber stutzen lässt ist zum einen die Tatsach, dass das Tor NUR 1,50 m hoch ist, das ist für ein Pferd ein Witz und zum Freilaufen viel zu hoch.

Zum anderen verstehe ich nicht, wieso dein Pefer darüber springt, wenn 2 m dahinter das große Hallentor ist. Pferde sind ja nicht von Naturaus dumm.

Sollte in der Halle frei Laufen ausdrücklich erlaubt sein, so haftet der Stallbesitzer für etwaige verletzungen mit (bzw. desen Haftpflichtversicherung), den die Band ist mit 1,50 dazu viel zu niedrig.

VG Cunababy

Beitrag von cherymuffin80 30.04.10 - 08:26 Uhr

Wo liest du denn was von Halle? #kratz

Und manche Pferde rennen tasächlich Gedankenlos los wenn es sie grad "juckt"
Hab bei uns auf Arbeit ne Stude die gegen ne Wand gerannt ist weil sie abdrehte, die raste darauf zu ohne zu bremsen, da war das Pech da saß nen Reiter drauf!
Mit mir ist schon nen Pfer über eine Reithallenbande gesprungen obwohl dahinter direkt die Wand der Halle war und grad nur soviel Platz da man da mit ner Mistkarre lang konnte! Wir haben beide aner Wand geklebt!

Bei dem Wetter drehen doch grad viele Pferde frei vor Übermut und es reicht ein Amöbenfurz um sowas auszulösen!

Und mit der Haftung ist das auch nicht sooo einfach!

LG

Beitrag von cunababy 30.04.10 - 09:09 Uhr

ok,

dann formuliere ich es anders. egal wo es war, zum laufen lassen ist der Zaun net hoch genug.
Anscheined war es auch etwas eng, sosnst wäre das Pferd da wohl nicht einfach rüber gehüpft.

Und wenn ich deine Geschichten so lese, dann bin ich heil froh, dass mein DA NICHT steht. sonst würde es wohl auch "durch drehen" denn normal ist das nicht.
So was passiert, wenn die Leute Ihre Pferde als Sportgerät ansehen und so behandeln. Da müssen die ja weich werden in der Birne!
Ich für meine Teil bin mir sicher, das kein Pferd nur weils grad mal glücklich ist mit samt Reiter gegen eine Wand springt oder rennt. Entschuldige bitte, aber was macht ihr mit den armen Tieren, dass sie so verzweifelt sind????

VG Cunababy

Beitrag von cherymuffin80 30.04.10 - 09:22 Uhr

Äääämmm... sorry! Kennst du mich ums sowas zu beurteilen?

Ich bin Pferdewirtin und hab warscheinlich mehr Ahnung wie du! Schonmal nen Pferd eingeritten? Ne wa! Jungpferde machen halt oftmals was sie wollen wenn sie noch nicht wissen was der Mensch von ihnen will! Logisch oder? Da passieren dann auch solche Sachen!

Und ich haben ein Pferd noch nie als Sportgerät angesehen! Unterstell mir gefälligst nicht sone gequirlte Schieße ohne mich und meinen Umgang mit Pferde zu kennen!

Du darfst gerne eine meiner Reitstunden besuchen und zuhören was ich meinen Reitschülern immerwieder prädige! Das ist nämlich der faire Umgang mit dem PARTNER Pferd!

Aber du bist warscheinlich ein Mensch der eh noch nie auf nem Pferd saß, denn das ist ja quälerei so wie du dich hier ausdrükst!

Beitrag von cunababy 30.04.10 - 09:43 Uhr

Typisch "gelernte" Pferdewirtin =)

1. Ja ich bin bereits mehrer junge Pferde eingeritten. Das fängt aber mit Bodenarbeit und Vertrauensaufbau an. Mir ist noch nie ein Pferd über die Bande oder gegen eine Wand gesprungen. Wem so was passiert, der sollte nun mal über seine Ausbildungsmethode nachdenken und überlegen, ob er den richtigen Weg geht.

2. Ob du mehr Ahnung hast als ich, dass kann ich leider nicht sagen, da ich dich nicht persönlich kenne, von dem, was du hier von dir gibst kann ich es mir aber leider nicht vor stellen.

3. Ich habe meine 3 Pferde alle selber ausgebildet. Ich bin so wohl bis L-Springen, als auch bis L-Dressur immer erfolgreich geritten. Leider kann ich mir nicht mehr mit ansehen, was auf den Turnieren so abläuft, daher habe ich diesen Sport für mich aufgegeben. Mein Pferd und mein Pony sind beide noch glücklich in meinem Besitz, werden geritten und sind ausgeglichn und ruhig.
Sicher ist mein großer auch einer, der eher mal nervös wird, aber deswegen würde er noch lange nicht versuchen sich um zu bringen.

4. ich frage mich, warum du dich auf ein Jungpferd setzt, wenn du weißt, dass das Pferd gar nicht weiß, was du von ihm willst. Du solltest es wirkich mal mit vorbereitetnder Bodenarbeit versuchen, damit dein PFerd dann auch was mit Gebiss, Sattel, Zügeln und Hilfen Anfangen kann. Das hilft wirklich ungemein.

Letzendlich ist es mirja egal, was du machst und tust. Nur tun mir die Pferde leid.

Und jemandem zu sagen er hat keine Ahnung, wenn ihm selber solche Sachen passieren ist wohl nicht der richtige Weg.

Ich wünsche dir für deine künftige Arbeit viel Glück und hoffe, dass du was gelernt hast und dir so was nicht mehr passiert.

VG Cunababy

Beitrag von cherymuffin80 30.04.10 - 09:50 Uhr

#rofl Reitest Tuniere und meckerst über Sportreiter! Sorry #klatsch

Und als HOBBY Fische töten ist besser ja? Traurig wenn man zwischen Tierarten einen Unterschied macht! #augen

Glaub mal ich weiß was Bodenarbeit und Co ist! Mit MEINEN Pferden geh ich auch anders um, aber wenn kmein Chef meint "das Pferd so reiten" muss ich das tun wenn ich meinen Job behalten will!

Und wenn mir in 25 Jahren Reiten sowas einmal passiert weil ein Junghengst nicht klar kommt heist da noch gar nichts!

Naja, mit jemanden wie dir der sich Urteile über Leute bildet ohne die Sithuation geschweige denn die Leute zu kennen muss man eigentlich nicht diskutieren!

Beitrag von cunababy 30.04.10 - 09:59 Uhr

Oh ja ich bin Turniere geritten, nur habe ich meine Pferde bodenständig ausgebildet und darauf vorbereitet =)

Du sagst mir, dass ich Unterschiede zwischen den Tierarten mache? Du bist echt leich dumm, kann das sein? Du ist wohl keinen Fisch und auch kein Fleisch?
Aber du behandelst die Tiere nicht artgerecht, weil es dein Chef verlangt? Schäm dich.

Abgesehen davon, klar liegt es nicht in der Natur des Fisches, dass er am Haken hängt und ich ihn dann esse oder wieder ins Wasser setze. Aber es liegt auch nicht in der Natur des Pferdes, dass wir Menschen drauf reiten. Und doch tun wir beide es. Wo ist jetzt da der Unterschied? =)

Ich habe lediglich gesagt, du solltest über den Ausbildungsweg der dir anvertrauten Pferde nachdenken. Ich habe nie behauptet, dass die das ständig passiert.

Mir jedenfalls ist das noch NIE passiert

Aber du hast recht, wir haben anscheinend zu verschiedene Ansichten. Meinen Tieren geht es gut und das ist das wichtigste =)

VG Cunababy

Beitrag von cherymuffin80 30.04.10 - 10:26 Uhr

"Du sagst mir, dass ich Unterschiede zwischen den Tierarten mache? Du bist echt leich dumm, kann das sein? Du ist wohl keinen Fisch und auch kein Fleisch? "

Wow, Leute auch noch beleidigen!
Und nein, ich esse kein Fleisch! Und nu?

Und ich habe das Pferd was über die Bande gegangen ist nicht schlecht behandelt! Wieso unterstellst du mir sowas? Fragt sich wer hier DUMM ist!?
Du scheinst noch nie ein Pferd, was als Fluchttier leicht zur Panik neigte, geritten zu sein wenn es rot sieht! Du weist gar nicht wie es dazu kahm und was vorher in der Halle vorgefallen ist!

Aber Hauptsache erst, mal alle deren Pferde Unfälle haben blödreden und sie sind ja alle Tierquäler! das zeigt mir das du wirklich nicht soviel Ahnung haben kannst!

Und im Leistungssport hat niemand die Zeit ein Pferd Jahrelang in Bodenarbeit vorzubereiten bis es dir blind folgt! Du scheinst keine Ahnung von der professionellen Seite des Pferdesports zu haben als Hobbyreiter! Auf einer Anlage wo 80 Pferde stehen hat niemand die Zeit Pferde gaaaaaanz laaaaangsam auszubilden! Und die Nachfrage nach den Pferden bestimmt halt den Markt und die Methode! Und über den Aubildungsweg entscheide nicht ich!


Und ein Spruch wie "Mir ist sowas noch nie passiert" Ui, toll bekommste nen Keks! Kann dir auch schneller passieren als du denkst!
Das hat nämlich nichts mit Ausbildung zu tun wenn ein Pferd Panik bekommt! Und das weiß man auch wenn man Ahnung von Pferden und deren Natur hat!

Beitrag von sandycheeks 30.04.10 - 14:03 Uhr

Ich darf mich mal ein Eurem Streit einmischen.

Nun seid mal nicht so Stuten bissig. Um es mal vorweg zu schicken, ich bin weder Pferdewirtin, noch passionierte Turnierreiterin. Ich bin reine Freizeitreiterin und habe einen 22jährigen Dressur-Rentner. Ich reite seit ich 9 Jahre alt bin und bin heute 36.

Das man ein junges Pferd estmal mit Bodenarbeit auf die Arbeit unter dem Sattel vorbereitet, ist ja richtig und auch allgemeinhin bekannt.

Allerdings kann man die Hobbyreiterei tatsächlich nicht der professionellen Pferdewelt vergleichen. Da ticken die Uhren anders, da ist das Pferd ein "Produkt" (Das ist die übrigens die Original Wortwahl von Isabelle Werth, die ich mal in einem Interview über Pferdezucht gesehen hab) Das mag uns ja nicht gefallen, wahrscheinlich gefällt das den Mitarbeitern (wie Dir z.b. "cherrymuffin") vermutlich auch nicht unbedingt. Ich wüsste aber auch nicht wie man das ändern könnte.

Richtig ist auch, das ein noch so gut ausgebildetes Pferd in blinde Panik geraten kann. Ein Pferd ist und bleibt ein Fluchttier.

Unfälle passieren, egal wie umsichtig man mit Pferden umgeht. Und daran muß nicht zwangsläufig irgendjemand schuld sein.

Ich kenn ein Pferd, (und kein junges Tier mehr) das mit samts dem Reiter durch den Zaun vom Reitplatz geprescht ist. Das arme Tier hatte Schmerzen, durch einen sich plötzlich verschobenen Rückenwirbel. Das war vorher nicht absehbar.

Das Pferd eine ehemaligen Schulkollegin von mir hat sich auf der Weide zu Tode gestürzt. Ein 6jähriger Araberwallach. Den hat der Übermut gepackt, ist losgerast und einfach so weggerutscht. Der hat sich beim Aufschlagen auf den Boden das Genick gebrochen. Auch hier hatte niemand Schuld.

Noch ein letztes Beispiel: Ein Schuli in unserem Stall hat sich auf der Stallgasse "lang" gemacht. Da war der Schmied da und aus irgendeinen Grund hat sich das arme Tier dermaßen erschreckt, das sie einen Riesensatz zur Seite machte, den Schmied den Huf quasi aus der Hand riß und durch den Schwung und ihr eigenes Gewicht richtigehend umgerissen wurde. Seit der Zeit lässt sie sich nur noch von einer handvoll Leute die Hufe auskratzen, mich eingeschlossen.

Ich persönlich hab auch schon Spektakuläre Stürze mit und ohne Pferd gehabt. Mir ist mal ein Schulpferd durchgegangen, aber richtig, da war kein Durchkommen mehr mit Hilfen. Leider war auf dem Reitplatz nebenan eine Baustelle und das Pferd hat mich cm neben dem Eisengestänge der Absperrung abgesetzt. Und ich bin mal mit samt Schulpferd beim angaloppieren hingeknallt. Ich bin angaloppiert, das Pferd ist gestauchtelt, warum weiß ich bis heute nicht und dann weggerutscht. Klatsch lagen wir beide da.

Wenn sich also jemand hinstellt und sagt, "mir ist sowas noch nie passiert" dann ist das einfach nur Glück. Passieren kann IMMER was wenn man Tieren zu tun hat.

Beitrag von windsbraut69 30.04.10 - 10:17 Uhr

Du meinst, 1,50 sei zu niedrig?
Dann schau Dir mal die gängigen Weidezäune an....

Beitrag von windsbraut69 30.04.10 - 10:16 Uhr

"Zum anderen verstehe ich nicht, wieso dein Pefer darüber springt, wenn 2 m dahinter das große Hallentor ist. Pferde sind ja nicht von Naturaus dumm. "

Wenn sie Panik haben, sind Fluchttiere nicht mehr so sonderlich pfiffig.

Wie oft passieren die wildesten Geschichten, weil Pferde ihrem Instinkt folgend blind drauf los rennen....

Gruß,

W

Beitrag von cunababy 30.04.10 - 10:25 Uhr

Naja, das mag ja sein, aber um ein Pferd in solche Panik zu versetzt, dass es blind los rennt, da muss es ja die Blanke Todsangst haben.

Und da frage ich mich, wie man das hin bekommt? Sicher nicht durch nen umgefallenen Schubkarren etc. oder? Also was hat dazu geführt? Hier schreibt keiner: Mein Pferd hat so reagiert, weil...
Keiner schreibt hier einen trifitigen Grund, also kann es nur ein völlig falsche Umgang sein meiner Meinung nach.

Aber das ist eben meine persönliche Meinung aus Erfahrung heraus.

VG Cunababy

PS: Aus unerklärlichen Gründen dreht KEIN Pferd durch, warum auch...

Beitrag von phoebemiau 30.04.10 - 10:35 Uhr

"Und da frage ich mich, wie man das hin bekommt? Sicher nicht durch nen umgefallenen Schubkarren etc. oder?"

Oh doch, sehr gut möglich, das Pferd meiner Freundin hat sich das Hufbein gebrochen weil es Panik bakahm als nen Vogel neben ihm landete... Aber bei dir sind ja die Menschen Monster die das verursachen wenn man liest wads du Leuten hier an den Kppf schmeist!

"Hier schreibt keiner: Mein Pferd hat so reagiert, weil...
"
Vieleicht weil sich niemand rechtfertigen muss und es hier gar nicht um das WARUM ging?


"Keiner schreibt hier einen trifitigen Grund, also kann es nur ein völlig falsche Umgang sein meiner Meinung nach."

Wow, erstmal den Menschen solch einen Mist unterstellen nur weil sie nicht die Lebensgeschichte aufschreiben! Du scheinst ein sehr engstirniger Mensch zu sein der nicht sonderlich viel Ahnung von dem Natürlichen Fluchtverhalten eines Pferdes hat was durch schon winzige Kleinigkeiten ausgelöst werden kann, wie schon gesagt auch durch Vögel (böse Tiere, wie können die ein Pferd nur so quälen!)

Naja, freu dich weiter das DU ja anscheint die Superpferdefrau bist und freu dich aber nicht zu laut, denn vieleicht geht dein Pferd morgen doch mal mit dir durch!

Beitrag von cunababy 30.04.10 - 10:52 Uhr

Nein, mein Pferd wird morgen sicherlich nicht mit mir durch gehen.


Ein bebrochenes Hufbein. Mei wenn sich das FPerd erschreckt hat und auf Seite gesprungen ist, kann das sicherlich schnell passieren, wenn es sich dabei vertritt.
Aber wie du siehst, ist das Pferde mit Ihr weder in ein Hallentor gesprungen noch gegen eine Wand gerannt oder?


=)

Beitrag von phoebemiau 30.04.10 - 11:08 Uhr

"Nein, mein Pferd wird morgen sicherlich nicht mit mir durch gehen. "

Hochmut kommt vor dem Fall! Soviel sag ich jetzt mal nur dazu!
Es gibt Reiter die im Spitzensport starten und sicher genau wissen was sie ihren Pferden zumuten können und auch denen passiert sowas, bestes Beispiel was mir einfällt ist Markus Ehning, bekannt als exzellenter Reiter mit viel Geduld und Gefühl, dem ist ein Pferd auch mal in eine Zuschauertribüne gesprungen, die war zum Glück lerr! Das hab ich live gesehen!

Und ob nun Bein vertreten oder blind irgendwo reinrennen, das ist ja egal, du unterstellst aber Grundsätzlich das es nicht von natürlichen Reizen kommen kann und das ist schlichtweg einfach falsch!
Logisch das Pferde in geschlossenen Hallen oder Round Pens nicht einfach so über die Wiese abhauen können, da rennen sie schonmal in Wände, Türen oder Scheiben!
Hab ich leider auch alles schon behandeln dürfen und wenn man dann die Storrys der Besitzer dazu hört wie es dazu kahm, dann weiß man das der Mensch da oft gar nichts zu beigetragen hat!

Beitrag von cunababy 30.04.10 - 11:41 Uhr

Das ein Pferd sich erschreckt und mal los renn oder auf die Seite springt, dass bezweifel ich ja nicht, aber es rennt nicht gegen eine Wand!

Und ob sich ein pferd, weil es sich beim erschrecken vertritt ein bein verletzt oder panisch in eine Wand rennt, sorry, aber das ist für mich ein Himmel weiter Unterschied.

Hochmut hin oder her. Ich weiß, dass mein Pferd mir mit sicherheit nicht so durch geht, dass ich es nicht kontrollieren kann. Ich habe sicherlich kein Anfängerpferd, aber so was passiert mir mit sicherheit nicht. Ich bin auch schon mit meinem ersten Pferd ausgerutsch und gestürzt, kann alles passieren. Nur ist mein Pferd danach nicht panisch ürgendwo gegen gerannt oder drüber gesprungen.

Sorry, so sehe ich das nun mal. Wie gesagt jedem das seine, aber ich verhinder, dass mein Pferd so abdreht.

LG Cunababy

Beitrag von phoebemiau 30.04.10 - 11:55 Uhr

Naja, dann wünsch ich dir das du dich nicht überschätzt!

Ich hab auch ne uralte Haffidame wo ich sage der vertrau ich blind und sie würde niiie durchgehen, aber das NIE kann niemand niemals garantieren!

Und doch, Pferde rennen ebend gegen Wände wenn die da stehen oder auch mal gegen Bäume, denn Pferde werden in Panik wortwörtlich Bild! Sorry, als Tierärztin weiß ich sowas aus der Praxis nur zugut!

Aber mir schreibste jetzt bestimmt auch, das ich nen bischen Dumm bin und "jaja, studierte Tieräztin!" Und du weist es ja eh besser!

Schon klar, du hast DAS Superpferd schlechthin und bist gefeilt vor Unfällen (was ich deinem Pferd auch wirklich wünsche).

Ich werd nun arbeiten gehen und wünsch dir einen schönen Tag und nimm es einfach hin das es wirklich Pferde gibt die gegen Wände rennen auch ohne großen bösen Menschen der es quält, auch wenn es weit außerhalb deiner geistigen Vorstellung liegt!

LG

Beitrag von windsbraut69 30.04.10 - 12:14 Uhr

Diese blinde Panik kennen wir Menschen ja auch und bei Pferden kommt noch das auf weite freie Flächen ausgerichtete Sichtfeld hinzu...

LG

Beitrag von windsbraut69 30.04.10 - 12:13 Uhr

"Das ein Pferd sich erschreckt und mal los renn oder auf die Seite springt, dass bezweifel ich ja nicht, aber es rennt nicht gegen eine Wand! "

Soso.
Das passiert häufig und ich denke nicht, dass die Halter alle soviel inkompetenter sind als Du.

Man kann ein Fluchttier einfach nicht 100% artgerecht halten und solche Reaktionen nicht 100%ig vermeiden.

Beitrag von risala 30.04.10 - 14:06 Uhr

Hi,

wie Du zu der Aussage kommst "Ich weiß, dass mein Pferd mir mit Sicherheit nicht so durch geht, dass ich es nicht kontrollieren kann." ist mir echt schleierhaft.

Meine Stute habe ich 4jährig, halfterführig gekauft und selbst mit 4,5 Jahren vorsichtig angeritten, nochmal 6 Monate auf die Weide geschickt und erst 5jährig langsam und vorsichtig mit "arbeiten" angefangen. Meine Stute habe ich mittlerweile 12 Jahre - und sie vertraut mir von anfang an "blind". Ist ábsolut nervenstark, erschrickt nichtmal wenn ein Hubschrauber in knapp 100m Entfernung landet und 1000% zuverlässig.

Und trotzdem: sie ist mir 1x so unkontrollierbar bei einem Ausritt durchgegangen (von jetzt auf gleich aus einem versammelten Galopp panisch losgeschossen), dass wir beide schwer gestürtzt sind. Ich habe mir fast das Genick gebrochen, war eine zeitlang bewußtlos (mir fehlt bis heute - fast genau 8 Jahre später - fast 1h!) und meine Stute hat heute noch Narben davon.

Glücklicherweise sind bei uns beiden keine Folgeschäden / bleibende Schäden aufgetreten. Wir haben 6 Wochen nach diesem Unfall, der auf einen verschobenen Wirbel und einen eingeklemmten Nerv (heftiger Schmerz) zurück geführt werden konnte, den 3. Platz bei einer Reiter-Ralley gemacht - ihr Vertrauen in mich hat dadurch nicht gelitten.

Weder davor noch danach ist sowas noch mal vorgekommen - ABER passieren kann das immer. Man hat als Mensch nicht immer einfluss auf das, was Tiere fühlen / denken / tun - manchmal ist man nur Passagier! Deshalb solltest Du niemals sagen "mir kann das nicht passieren".

Ach so, ich reite seit gut 30 Jahren und habe schon einiges an Pferden geritten und ausgebildet bzw. Korrektur geritten (einschließlich meinem ersten eigenen und total versauten Pferd - der hatte nämlich kein Vertrauen mehr in den Reiter).

Gruß
Kim

Beitrag von windsbraut69 30.04.10 - 12:12 Uhr

DU kannst all das vermeiden?
Herzlichen Glückwunsch.

Ein Wallach, den meine Nichte abgegeben hatte, hat zig Jahre nach einer schweren Verletzung am Auge/Kopf plötzlich bei einer alltäglichen Situation (Longieren auf umzäunten Platz) einen solchen Ausraster bekommen, dass er durchging, den kompletten Zaun mitnahm und letztlich auf einer belebten Straße in ein Auto lief, wo er dann starb....

Fehlende Bodenarbeit oder lag es an der alten Kopfverletzung, wie der betreuende Tierarzt vermutete?

Beitrag von windsbraut69 30.04.10 - 12:10 Uhr

Ja, vielleicht hat sie sogar Recht.
Jegliche Pferdehaltung auf durch Zäunen begrenzten Territorien und in Stellen ist eh völlig unnatürlich und falsch...

Ich halte unsere Art, die Pferde zu halten, für relativ artgerecht und dennoch kommt es (gerade bei jüngeren Pferden) vor, dass sie beim Vorbeigehen vor einer Schubkarre scheuen und sich dabei womöglich verletzten oder das Genick brechen, die schon seit Monaten an derselben Stelle steht.

LG

Beitrag von windsbraut69 30.04.10 - 12:07 Uhr

"PS: Aus unerklärlichen Gründen dreht KEIN Pferd durch, warum auch... "

Doch. Vielleicht kann sich das Pferd die Gründe erklären, für UNS sind sie aber oft nicht nachvollziehbar.
Deine Selbstmordtheorie kann ich nicht bestätigen - unseren Nachbarn ist letzten Sommer ein ganz junges Saugfohlen über den Zaun gesprungen und hat sich das Genick gebrochen, z. B., unsere 3järhige ist vor Jahren in einen an die Wiese grenzenden Fluß gestolpert...hätten wir das mittels Bodenarbeit vermeiden können?

Die Pferde wurden so artgerecht gehalten, wie das in Deutschland möglich ist und ich unterstelle beiden jetzt mal Lebensfreude und keine Suizidgedanken.

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