Genberatung - wirklich sinnvoll??

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von sternschnuppe-72 30.04.10 - 09:01 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben...
Wisst Ihr, was genau bei der Genberatung besprochen wird und ob diese wirklich sinnvoll ist???
Ich habe die Genberatung 1 Woche vor der Nackenfaltenmessung.
Danke für Eure Antworten!!
LG

Beitrag von wir3inrom 30.04.10 - 09:10 Uhr

Habt ihr, du und dein Mann, irgendwelche Gendefektauffälligkeiten in der Familie? Ich verstehe nicht, warum du _vor_ der Nackenfaltenmessung zur Genberatung sollst.

Wäre das nicht hinterher, bei einer Messungsauffälligkeit, angesagt??

Beitrag von sternschnuppe-72 30.04.10 - 09:13 Uhr

Huhu,ja, genau das frage ich mich auch.. Und Gendefekte hat in beiden Familien niemand.. Und der Spass kostet 170€..wenn das die Krankenkasse nicht zahlt leicht teuer #kratz

Beitrag von 19jasmin80 30.04.10 - 09:56 Uhr

Wenn keine Fälle in der Familie vorliegen würde ich das nicht machen. Zudem ist mir das Theme in Zusammenhang mit Schwangerschaft neu. Lese das hier das erste Mal.

Beitrag von sabsi1010 30.04.10 - 09:14 Uhr

Das ist seit, ich glaube, März gesetzliche Grundlage. Bevor eine weitergehende diagnostische Behandlung durchgeführt wird, muss man nun zur humangenetischen Beratung!

Lg,
Sabrina

Beitrag von wir3inrom 30.04.10 - 09:15 Uhr

Ich hatte im März meine NFM und bei mir wurde keine Genberatung durchgeführt..

Beitrag von jeannylie 30.04.10 - 09:13 Uhr

Hi,
ich glaube das ist ein sehr dehnbarer Begrif.
Habt Ihr denn eine konkrete Risikoeinschätzung in Bezug auf irgendwas?
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Genberatung einfach nur ein Gespräch mit dem "normalen" FA sein kann in Bezug auf die Anamnese/ allgemeine Risikofaktoren (gerade bei der NFM, da wird ja immer gefragt ob es Fälle in der Familie gibt).

Ich mußte zum Ausschluss einer Zwillingsspezifischen Krankheit in ein Spezielles KH, das war extra eine Perinatal-Station, da ging es ganz anders zu. Im Grunde ist das auch nur ein Gespräch gewesen und anschließend 1 Stunde US, aber da wurden halt ganz andere Sachen gefragt, viel spezieller. Man mußte auch zu allem und jedem sein Einverständnis geben.
Die meisten Sachen haben mich nich betroffen, aber ich habe da andere Leute gesehen, die mußten wirklich umfangreiche Fragebögen ausfüllen #schwitz

LG
Jeannylie

Beitrag von maikiki31 30.04.10 - 09:14 Uhr

Hey,


ist das bei Deinem FA?

Da passiert nix schlimmes. Aber seid dem 2 Feb gibt es ein neues Gesetz was besagt das die SS Frauen intensiver über die Möglichkeiten der Untersuchungen aufgeklärt werden.

Jeder FA macht das anders oder gar nicht:-[

Bei meinem gab es eine Bröschüre wo alles drin stand was ich machen lassen kann und er hat mir nochmal alles erklärt.

Dann musste ich verschiedene Zettel unterschreiben.
1. Das ich aufgefklärt wurde
2. Das ich bestimte Untersuchungen lassen machen WILL oder AUCH NICHT WILL

Das wars schon. Gehört jetzt halt neuerdings dazu.

LG Maike

Beitrag von wir3inrom 30.04.10 - 09:16 Uhr

DAS war die Genberatung???
Ja, den Wisch hab ich auch unterschreiben müssen... #augen

Beitrag von maikiki31 30.04.10 - 09:18 Uhr

Ich denke doch oder? Er hat es glaub ich so genannt. Hab sogar gehört das das irgendwann wirklich nur noch diese extra Labore machen dürfen..

puh dann wird es echt teuer....

naja ein glück jetzt noch nich;-)

Beitrag von sabsi1010 30.04.10 - 09:18 Uhr

Guten Morgen,

ich war im März vor dem Organultraschall auch bei der humangenetischen Beratung.
Ob diese sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt. Da sind sich auch die Humangenetiker nicht einig; so sagte es mir zumindest meiner! Ich persönlich fand es reichlich unsinnig. Man geht ja zu einer weiterführenden Diagnostik, um festzustellen, ob alles in Ordnung ist oder ob eine Krankheit/ Gendefekt oä vorliegt - und letztendlich wird dir bei diesem Gespräch mehr oder weniger vermittelt, dass es halt sein kann, dass was nicht stimmt!

Besprochen werden du, dein Mann und eure Familien; was für Krankheiten bei euch vorliegen, wie hoch das Risiko ist, etc.

Alles in allem nicht sehr spektakulär und -zumindest bei mir- schnell erledigt!

LG und alles Gute,
Sabrina

Beitrag von sternschnuppe-72 30.04.10 - 13:46 Uhr

Also meinst Du das ist sinnlos? Wird da auch eine Genüberprüfung mittels Blut vorgestellt, ob alles i.o.ist?