Fristen und KV-Wochenende

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 12:03 Uhr

Hallo,


meine Anwältin hat nun meinen Ex einen netten Brief geschrieben, darin sind mehrere Fristen gesetzt (wegen Umgang und Unterhalt) die häufigste ist der 7.5. genau da würde er normal die Kinder wieder nehmen.
Muss ich ihm die Kinder mitgeben, wenn er keine der Fristen einhält? Erreich meine Anwältin leider erst Dienstag wieder.

Lg

Beitrag von kruemlschen 30.04.10 - 12:26 Uhr

Fristen für was?

Gruß Krüml

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 12:29 Uhr

Es gibt "Auflagen" zum Kindeswohl wo er noch zustimmen soll bis zum 7.5.

Beitrag von kruemlschen 30.04.10 - 13:22 Uhr

wenn er diesen "Auflagen" nicht zustimmt würde ich den Umgang einstellen und ihn klagen lassen, sofern ich nach fachlicher Meinung ausreichend Aussicht auf Erfolg bei einer Klage hätte.

Gruß Krüml

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 13:26 Uhr

Hallo,

wie unten schon geschrieben, es geht vorallem um meinen behinderten Sohn, der nach dem We extrem auffällig im Kita war und seine Betreuer mich drauf angesprochen hatten und nachdem er dann wieder den normalen Alltag Zuhause hatte, gab es das Problem nicht

Lg und danke

Beitrag von kruemlschen 30.04.10 - 13:54 Uhr

und was beinhalten diese "Auflagen" Deiner Anwälting? Welche Behinderung hat denn Euer Sohn?

lg

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 14:38 Uhr

Er hat eine globale Entwicklungsverzögerung mit paar "Kleinigkeiten" noch dazu.

Worum es geht? Das mein Ex mit den Kids sich dort aufhält wo er gemeldet ist und nicht mit 6 Personen in einer 3 Zimmerwohnung

Beitrag von elsa345 30.04.10 - 12:27 Uhr

Worum geht es? Um die Knete oder das die Kinder ihren Vater sehen und erleben dürfen?
Schäm Dich!

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 12:29 Uhr

Es geht darum dass es Bestimmungen zum Umgangsrecht gibt und er sich sein OK dafür geben muss.

Beitrag von lilly1985 30.04.10 - 12:34 Uhr

ich würd jetzt sagen es kommt drauf an, wenn eine Bestimmung ist er muss Nüchtern sein und er kommt mit einer fahne würd ich ihm die Kinder nicht mit geben. Ist es aber eine bestimmung er soll um 15uhr da sein und er kommt 15min zu spät würde ich sie ihm mitgeben, wäre er länger als eine stunde zu spät wäre ich garnicht mehr daheim mit den Kindern.

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 12:36 Uhr

Schön wär´s wenn es so einfach wäre, geht darum dass die Kinder beim letzten Mal verstört wieder gekommen sind und Auffälligkeiten im Kita zeigten und er nun was ändern soll

Beitrag von mirabelle 30.04.10 - 12:49 Uhr

Fast alle kleineren Kinder sind überdreht, verstört und "auffällig" wenn sie nach längerer Zeit ein Besuchswochende beim Vater hatten.

Besonders wenn sie wissen, das die Mutter den Umgang eigentlich nicht möchte.

Eine vollkommen normale Reaktion.

Schon sehr seltsam , das Dein Anwalt wegen so etwas dem KV eine Frist setzt. Was soll das bringen#kratz

Fakt ist, der KV kann Dich , wenn Du ihm die Kinder verweigerst , wegen Umgangsverweigerung ( oder so ) anzeigen. das wird mit einem Bußgeld belegt. Bei meiner Freundin ( und da war wirklich nachgewiesen Gewalt im Spiel ) betrug das bei nur einem nicht wahrgenommenen Umgangstermin 500 €

Ließ Dir das mal durch. Es kann sein das die Auffälligkeiten die Du beobachtet hast, bereits Symptome für das PAS Syndrom sind:

http://www.sven-landskron.de/PDF/Regulierungsmoeglichkeiten.pdf

M.

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 12:57 Uhr

Das hat nichts damit zutun, dass ich den Kontakt nicht will, ich biete ihm ja sogar Umgangsrecht bei meinem Sohn, was ich normal gar nicht machen müsste

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 12:59 Uhr

P.s. es geht vorallem um meinen behinderten Sohn

Beitrag von janamausi 30.04.10 - 16:30 Uhr

Hallo!

Ich glaube, deine Anwältin hat dich nicht richtig aufgeklärt und beraten.

Fordern könnt ihr viel, aber es heißt nicht, dass ihr es gesetzlich durchsetzen könnt.

Wenn dein Ex den "Bestimmungen" nicht zustimmt, mußt Du klagen und da hast Du eigentlich absolut keine Chance. Dein Ex kann mit seinen Kindern machen was er will. Und nur weil Du irgendwelche Forderungen stellst, kannst Du nicht einfach den Umgang aussetzen! Da könnte ja jeder zum Anwalt gehen, irgendeinen Schwachsinn fordern um so zu erreichen, dass der KV das Kind nicht mehr sieht...

Ich weiß nicht wie schwer dein Kind behindert ist. Wenn es wirklich für dein Kind schädlich ist, wenn es sich mit 6 Personen in einer 3-Zimmer-Wohnung aufhält, dann muß man das mit Gutachten etc. belegen. Allerdings ist es für euer Kind ja dann auch schädlich, wenn es in den Kiga geht, in die Schule geht oder in den Supermarkt...

"Nur" weil euer Kind sich nach den Papa-Tagen anders verhält, heißt es nicht, dass der Umgang mit Papa schlecht ist. Wohl (fast) jedes Kind macht so etwas durch. Kinder müssen sich ja auch erst immer wieder umgewöhnen und mit der Situation klar kommen.

Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass deine Anwältin kompetent ist.

LG janamausi

Beitrag von singlemum83 30.04.10 - 20:57 Uhr

Huhu,

wir haben ne lange Zeit darum gekämpft dass wir für das Amt ne Bescheinigung bekommen, dass mein Sohn ein eigenes Zimmer braucht um zur Ruhe zu kommen und vorher hat das Amt gesagt, dass die Jungs zusammen in ein Zimmer müssen.