Angst, dass Zwerghase Encephalitozoon hat

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von serena5 30.04.10 - 12:31 Uhr

Hallo,

das Zwerghäschen meines Sohnes hat einen schiefen Hals. Frisst aber gut.

Der Tierarzt meinte, das es eine Mittelohrentzündung wäre und verschrieb Vitamine und Antibiotika.

Nun habe ich gelesen, dass Encephalitozoon von den Tierärzten selten erkannt wird und eben auf Mittelohrentzündung behandelt wird.

Da die Krankheit unheilbar ist und nur durch einen Bluttest feststellbar ist, bat ich den Tierarzt um eine Blutuntersuchung. Er schnauzte mich an, er wisse schon, was das Tier hat und schickte mich nach Hause.

Kann ich wirklich ausschliessen, dass Hoppel an dieser Krankheit leidet? Denn manchmal ist er auch etwas wackelig auf den Beinen und das hat doch nichts mit einer Entzündung zu tun, oder doch? Er hoppelt auch umher. Ich bin so unsicher.

Grüße Serena

Beitrag von pechawa 30.04.10 - 12:42 Uhr

Hallo,

schleunigst zu einem anderen Tierarzt, am besten wäre eine Tierklinik!
Gerade bei dieser Erkrankung ist es wichtig, dass ganz schnell gehandelt wird, dass sie also schnellstens festgestellt und ein Wurmmittel wie z.B Panacur gegeben wird!
Hier findest du unter "Kaninchen - Krankeiten" sehr gute Infos
http://www.kaninchentreff.de/

LG

Beitrag von dominica 30.04.10 - 12:47 Uhr

Hi,

Leider kennen sich nicht alle TÄ gut mit Kaninchen und deren Krankheiten aus! Wechsel bitte den TA und hole Dir eine 2. Meinung ein.

Nur ein Bluttest kann Aufschluß geben, und der ist bei jedem so kleinsten Verdacht auf EC unbedingt sinnvoll!
Als erste Maßnahme ist eine Panacur-Gabe über mehrere Tage/Wochen am Wichtigsten. Panacur hat keine Nebenwirkungen und sollte daher sofort verarbreicht werden, auch solange das Blutergebnis noch nicht da ist!
Daher bestehe beim TA unbedingt auf Panacur.
E.C. Schübe können schnell vorangehn und nur eine sofortige Behandlung kann die Krankheit aufhalten.

LG

Beitrag von miau2 30.04.10 - 17:21 Uhr

Hi,
ich schließe mich mal an...such dir eine zweite Meinung von jemandem, der sich auskennt, speziell mit Kaninchen.

Unser erste Kaninchen war krank, hat nicht gefressen, hielt den Kopf schief.

Meine Äußerung, dass es e. C. sein könnte wurde abgetan. Behandelt wurde auf Ohreninfektion, weil er ein gerötetes Ohr hatte. Die Rötung am Zahnfleisch wurde zwar bemerkt, aber ignoriert. Blutuntersuchung wäre überflüssig.

Nachdem sich der Kleine 2 oder 3 Tage gequält hat, mit vermutlich wahnsinnigen Schmerzen, mit Zwangsernährung (die wir durchgezogen haben in der Hoffnung ihn retten zu können), mit der zwangsweisen Gabe von Medikamenten ist er tot umgefallen.

Gestorben ist er an einem Abszess im Kiefer, der zu einer Blutvergiftung geführt hat...soviel zum Thema "Ohrenentzündung". Wir haben ihn nach Gießen geschickt zur Untersuchung, wollten für unser zweites Kaninchen wissen, ob er etwas ansteckendes hat.

Man hätte ihn wohl eher nicht retten können, aber vielleicht hätte man ihm einiges ersparen können.

Der TA sah uns nie wieder, unsere nächste kannte sich wirklich aus (ggfs. mal in einem Kaninchenforum nachfragen, oft gibts da "Geheimtipps" - wenn du zufällig aus der Nähe Hofheim/Taunus kommst hätte ich einen für dich).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von serena5 30.04.10 - 18:13 Uhr

Ich danke euch sehr für eure Tipps, werde nachher gleich mit dem Kleinen einen anderen TA aufsuchen.