nächtliches Clusterstillen-jemand Tipps zum Abgewöhnen?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von manja. 30.04.10 - 13:18 Uhr

Meine Maus ist 12 Tage und stillt nachts drei bis vier Stunden am Stück. Also Stillen, Einschlafen, aufwachen, Bäuerchen, Stillen. Oder Stillen, eingepennt, Bäuerchen, Windel, nach 10 Minuten wieder Stillen.
Ich halte das nicht durch, vor allem, nachdem ich sie einfach hab stillen lassen und eingeschlafen bin. Dabei hat sie offenbar Stunden unter meiner Decke geschlafen. Wie gefährlich. Nun versuche ich wach zu bleiben, damit das nicht passiert.
Das Babybay hilft mir nicht weiter, da muß sie auch wieder rein und ich muß wach bleiben.
Heute habe ich sie nach dem 6. Mal "rausgeschmissen", also ins eigene Bettchen gelegt, ein bißchen Meckern, dann war Ruhe. Aber viellciht war das eh das letzte mal gewesen, wer weiß.
Manja

Beitrag von jumarie1982 30.04.10 - 13:25 Uhr

Hallo!

Entschuldige bitte, aber das meinst du nicht ernst, oder?
Ich möchte dich jetzt nicht doof anmachen oder die Übermutter rauskehren, aber bitte bitte bitte, lass sie machen und manipulier da nicht rum.

Wenn du dich ein bisschen übers Stillen informiert hast, weißt du sicher, dass das Clusterfeeding sehr wichtig für dein Baby ist UND dass gerade in den ersten Wochen ein ausschließliches Stillen nach Bedarf für die Milchproduktion und damit für ein erfolgreiches Stillen wichtig ist!

Ich weiß, dass es sehr anstrengend ist.
Da musste wohl jede von uns durch!

Deck dich doch nur bis zur Hüfte zu und leg deine Maus AUF die Decke, dann kannst du weiterschlafen und sie trinken.
Und wenn es dir zu kühl an den Armen ist, empfehle ich dir ein Bolerojäckchen...so habe ich monatelang geschlafen ;-)

Halte durch, es wird besser, wenn du jetzt nicht aufgibst und deinem Baby und deinem Körper die Möglichkeit gibst, sich auf einander einzustellen.

LG
Jumarie

Beitrag von lady.vampire 30.04.10 - 13:31 Uhr

#pro

Beitrag von lalal 30.04.10 - 13:32 Uhr

#pro

Beitrag von redblackcat 30.04.10 - 13:59 Uhr

kann mich nur anschließen :-)

Jeannette mit Leon 8,5 Monate, der imer noch nach Bedarf gestillt wird #verliebt

Beitrag von marysa1705 30.04.10 - 14:20 Uhr

#pro

Beitrag von akti_mel 30.04.10 - 15:19 Uhr

#pro Wie immer...

Beitrag von hailie 30.04.10 - 16:28 Uhr

ich schließe mich auch an...

zum zudecken gab es ja im schlafen-forum einige tipps.
in den ersten wochen trug ich meist ein langärmeliges oberteil zum aufknöpfen... so bleiben die arme und der oberkörper warm.

lg

Beitrag von plaume81 30.04.10 - 13:32 Uhr

Hallo,

Zwergi hat auch ganze Nächste an mir geschlafen. zZ haben wir halb sitzend auf der Couch oder sonst gemeinsam im Bett geschlafen.
Ich habe ihn einfach saugen lassen, weil es auch am einfachsten für uns beide war. Zwergi war zufrieden weil er nuckeln durfte und ich war zufrieden weil ich schlafen konnte #schein.

Bei uns hat es sich ca. mit 6 Wochen gelegt, dann ist es besser geworden und es hat sich sowas wie ein Rythmus eingestellt (nicht immer).

LG

Beitrag von nashivadespina 30.04.10 - 14:58 Uhr

Du musst es durchhalten! Jedes Baby in dem Alter ist so anstrengend..das ist eine extreme Zeit die in ein paar Monaten vorbei ist!

Ein Flaschenbaby würde dich (wenn nicht noch mehr) beanspruchen..die haben dann auch ab und an einen höheren Bedarf...genauso wie dein Baby grad. Es ist wichtig dass du Clustern lässt..nur so stellt sich die Milchproduktion auf den Bedarf des Kindes ein.

Versuchs doch mit einem BabybalkoN!



Beitrag von hebigabi 30.04.10 - 15:08 Uhr

Ich hab das 7 Wochen gehabt- jede Nacht 3-4 Stunden und was war- da muss frau durch, so einfach ist das (oder gerade halt nicht)

Hab so einige Schauer geheult in dieser Zeit, aber nach 7 Wochen fing meine Tochter an durchzuschlafen und dann wurds schlagartig besser.

Regeln kannst du da NICHTS- alles bestimmt dein Kind von sich aus.

LG

Gabi

PS: Leg dich übern Tag mal hin- das hab ich auch gemacht, nur so übersteht man solche Nächte

Beitrag von blucki 30.04.10 - 15:31 Uhr

hallo,

also ich muss ja auch sagen, wenn du nach 12 tagen schon k.o. bist, dann noch viel spaß.

warte mal ab, wenn sie krank wird und vielleicht 2 wochen am stück nachts gar nicht schläft. oder es wird eine generell schlechte schläferin. mein großer hat mit 4 jahren das erste mal durchgeschlafen. und meine tochter schläft leider auch seit sei 4 monate alt ist total schlecht und wird alle stunde wach nachts, seit 7 monaten!

du bist gut.

lg
anja

Beitrag von kleiner-gruener-hase 30.04.10 - 16:09 Uhr

Ich kann dir leider auch nichts anderes als die anderen sagen: Da musst du eben durch!

Und dass ein Baby mit 12 Tagen nicht ohne Mama schlafen will ist doch eigentlich nur zu verständlich, oder?

Beitrag von frierschaf 30.04.10 - 17:53 Uhr

Hallo Manja,

erst einmal noch herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby. Ich wünsche euch eine schöne Zeit miteinander.

Zu deinem Problem kann ich dir nur sagen, dass die erste Zeit natürlich reichlich anstrengend ist. Und Cluster-feading ist auch ganz normal in dem Alter - was aber nicht heißt, dass du das immer so mitmachen musst. Mein kleiner Schatz hat von Anfang an in seinem eigenen Bettchen geschlafen. Das angedockte Bett habe ich bereits nach der ersten katastrophalen Nacht abgerückt. Und mit ihm im Bett ging es gar nicht, schon weil ich wegen meiner KS-Narbe nicht auf der Seite liegen konnte. Ich habe eigentlich von Anfang an versucht, einen gewissen Rhythmus herzustellen beim Stillen (von mir aus könnt ihr mich jetzt dafür steinigen), was auch hervorrangend funktioniert hat. Nach 2 Nächten ging es auch in der Nacht. Ich habe immer 2 Stunden Abstand eingehalten zwischen den Mahlzeiten. Dadurch hat mein Kleiner gut getrunken und auch gut geschlafen. Und keine Angst: Entgegen aller vollmundigen Aussagen geht die Milch dabei nicht aus und sie stellt sich auch wunderbar auf die Bedürfnisse des Babies ein. Ich habe 7 Monate voll gestillt und stille immer noch. Mein keiner Schatz ist jetzt fast 1 Jahr und ein richtiger kleiner Riese.
Ach ja, und zwischen den Mahlzeiten gab es einfach einen Nuckel.
In der ersten Zeit habe ich 2 mal pro Nacht gestillt und nach 12 Wochen nur noch 1 mal. Das kam von ganz alleine. Seit 1 Monat schläft er durch.

Lass dich nicht fertig machen von Aussagen anderer, die sagen: Das muss man so machen, sonst funktioniert das nicht. Höre auf das, wie es dir geht. Lege deine Kleine ruhig in ihr Bettchen, streichele sie wenn sie weint. Dann merkt sie, dass du da bist. Und eine schlechte Mutter bist du deshalb auf keinen Fall.

LG
frierschaf

Beitrag von hailie 30.04.10 - 18:15 Uhr

armes baby...

warum lässt man ein neugeborenes nicht erst einmal auf der welt ankommen? warum muss man es schon derart beeinflussen? es sind doch wirklich nur die ersten wochen, in denen sich alles einspielen muss!

glückwunsch, dass es bei dir geklappt hat (wobei ich nicht wissen möchte, wie sich das baby dabei quälen musste). bei den meisten babys wird ein solches vorgehen nicht funktionieren.

gruß,
hailie

Beitrag von frierschaf 30.04.10 - 20:05 Uhr

Genau auf solche Bemerkungen habe ich gewartet. Keine Ahnung, wie es gelaufen ist, aber sofort eine feste Meinung. Und jede Mutter, die nicht pausenlos mit dem Kind an der Brust herumläuft ist eine Rabenmutter und quält ihr Kind. Mein Baby musste sich nicht quälen. Ganz im Gegenteil. Es hat die Nähe bekommen, die es brauchte. Beim sogenannten Stillen nach Bedarf hat er nur geschrieen, weil er vor Müdigkeit nicht richtig trinken konnte und dauernd einschlief, dann aber vor Hunger nicht richtig schlafen konnte. Als ich den Abstand eingeführt habe auf Anraten meiner Hebamme (die extra eine Ausbildung bei einer Stillberaterin gemacht hat), war nach kurzer Zeit mit dem Schreien Schluss und ich hatte ein sattes und zufriedenes Baby.
Nach dem (ungewollten) Kaiserschnitt hätte ich auch nicht anders gekonnt. Ich konnte nicht auf der Seite liegen, hatte ständig Schmerzen und war physisch und psychisch ein Wrack. Im Tragetuch tragen war unmöglich wegen der Narbe usw.
So, wie ich es gemacht habe, war es für mein Baby und mich genau richtig. Wir haben eine wundervolle Stillbeziehung, die ich auch noch eine ganze Weile aufrecht erhalten möchte. Wenn ich aber den Stillabstand nicht eingeführt hätte, hätte ich wahrscheinlich bald aufgehört, weil ich es nicht durchgehalten hätte, denn auch ich brauchte (oh wie schrecklich) Erhohlung nach der schweren Bauchoperation.
Ich möchte übrigens nicht wissen, wie viele Frauen genau wegen solcher Bemerkungen wie von dir mit dem Stillen aufhören, weil sie sich nicht trauen, bei allem auch ein Stück auf sich selbst zu schauen.

LG
frierschaf

Beitrag von arielle11 30.04.10 - 20:53 Uhr

Also ich hatte auch eine ( von Dir beschriebene ) schwere Bauchop.

Und ich habe meine Tochter so oft gestillt wie sie wollte. Sie hat bei mir im Bett geschlafen und alles war schick.

Und trotz dessen, das sie teilweise sehr oft am Anfang kam und ich auch noch ein Kleinkind mit Schlafproblemen hier hatte, mal davon abgesehen das ich auch noch richtig fies erkältet war, bin ich nicht annähernd an meine Grenzen gekommen!!

Und getragen habe ich meine Tochter trotz KS auch 2 Wochen nach der Geburt.

Übrigens hat meine Tochter ganz von alleine ein regelmäßigen 3-4h Stillrhytmus gefunden, ganz ohne Stress.

Beitrag von frierschaf 01.05.10 - 15:58 Uhr

Na toll, wenn du so eine Supermutter bist und alles sooooo hervorragend weggesteckt hast. Aber nicht alle Menschen sind gleich - und Mütter sind ja bekanntlich auch Menschen. Ich hatte Probleme nach dem KS, hatte 6 Wochen lang eine auslaufende Wunde. Ich durfte nicht heben und schon gar nicht längere Zeit schwere Dinge tragen und da mein Kleiner Großer schon nach 4 Wochen 6 kg auf die Wage brachte, war er durchaus schwer. Nach 12 Wochen waren es dann 8 kg. Es hat 7 Monate gedauert, bis meine Narbe endlich zu war. In den ersten Wochen konnte ich absolut nicht auf der Seite liegen. Es ging nicht. Und so konnte ich auch nicht im liegen stillen. Nachts stillen bedeutete immer aufstehen und hinsetzen mit Stillkissen. Das war die einzige Lage, in der es ging. Selbst jetzt will mein Kleiner immer noch so trinken und kuschelt schön dabei. Und einfach so im Bett stillen wäre schon wegen des BHs schwierig geworden. Ich konnte nämlich 10 Monate nicht ohne BH mit großen Stilleinlagen schlafen - sonst wäre vor lauter Milch nämlich mein Bett nass gewesen.

Mein Kleiner hat bekommen, was er brauchte. Zugenommen hat er wie verrückt mit 8 Mahlzeiten am Tag. Da hat er getrunken so viel er wollte, was er auch getan hat, bis am Ende "Schlagsahne" aus meiner Brust kam. Er liebt seine Brust heiß und innig und ist ein verkuschelte und glückliches Baby.

Wenn ich nach deiner Meinung eine Rabenmutter bin, dann bin ich eben eine.
Stress gab es jedenfalls nach Einführung des Stillabstandes keinen. Ein fester Rhythmus hat sich dann so langsam von selbst eingestellt. Ich habe meinen Schatz auch nie gezwungen, duchzuschlafen. Das kam von ganz alleine. Ich hätte sonst noch weiter in der Nacht gestillt. Nein, Stress hatten wir beide damit nicht. Und wie es bei meinem nächsten Kind wird, weiß ich noch nicht. Denn jedes Kind ist anders. So viel dazu.

Beitrag von hailie 01.05.10 - 17:11 Uhr

du stellst hier JEDE andere mutter als supermutter dar, NUR weil sie vollkommen auf die bedürfnisse ihres babys eingeht... ist das nicht erschreckend?

und auch wenn es nicht wirklich etwas zur sache tut:
ich habe über 5 wochen lang mit offenen (!) brustwarzen gestillt und konnte auch nicht im liegen stillen. meinst du denn, dass es allen frauen außer dir gut ging nach der geburt?!

Beitrag von hailie 30.04.10 - 21:27 Uhr

das ist doch lächerlich...

JA, die ersten wochen sind hart! aber darauf kann man sich vorbereiten, sich unterstützen lassen, sodass man es sich so einfach wie möglich macht. das hast du nicht getan.
das baby war fast 10 monate im bauch, kennt weder wärme, kälte, noch hunger und durst. und plötzlich muss es sich nach dir richten? nein, das kann nicht dein ernst sein. in den ersten wochen nach der geburt passiert so viel ... das kind muss mit der wahnsinnigen umstellung klarkommen, die milchproduktion muss sich einspielen, es baut sich eine mutter-kind-beziehung auf. warum sollte das sofort äußerlich manipuliert werden? DU als mutter kannst in der ersten zeit zurückstecken, um deinem baby diesen schweren start zu erleichtern. ein neugeborenes ist absolut noch nicht in der lage seine bedürfnisse zu kontrollieren und zurückzustellen... es dazu zu zwingen kann doch nicht richtig sein.

der tipp deiner hebamme irritiert mich... wer weiß, wie lange ihre ausbildung her ist. hättest du dich selbst gut informiert, hättest du sicher nicht auf diese weise eure stillbeziehung riskiert und erschwert. nicht jede hebamme hat wirklich ahnung vom stillen und steht zu 100 % dahinter... das habe ich selbst schon erfahren, bei meiner älteren tochter haben solch schlechte hebammen-tipps zum abstillen geführt.

im tragetuch konnte ich meine tochter in den ersten wochen übrigens auch nicht tragen... das hat doch nichts mit dem clusterfeeding zu tun.

>> Ich möchte übrigens nicht wissen, wie viele Frauen genau wegen solcher Bemerkungen wie von dir mit dem Stillen aufhören, weil sie sich nicht trauen, bei allem auch ein Stück auf sich selbst zu schauen. <<

#rofl wer sagt denn, dass ich nicht auf mich selbst schaue? ich achte sehr wohl auf mein äußeres, schminke mich usw... ich bin nicht nur mutter, sondern auch frau und ehefrau. DAS hat aber absolut nichts mit dem eigentlichen thema zu tun.

ich denke eher, dass du es dir mit deinem sohn derart kompliziert gemacht hast, dass du an deine grenzen gestoßen bist. durch das co-sleeping merke ich nicht einmal, wie oft ich nachts stille ... du hast das sicherlich eher gemerkt. ;-)

mir erscheinen deine beiträge so, als würdest du dich rechtfertigen wollen...

gruß,
hailie

Beitrag von frierschaf 01.05.10 - 16:28 Uhr

Wer sagt denn, dass ich mein Kind gezwungen oder gar gequält habe. Ich habe es auch nicht in die Ecke oder ein anderes Zimmer gelegt und schreien lassen. Ich habe ihn neben mir auf dem Sofa gehabt, habe ihn spazieren gefahren usw. Er hatte immer meine Nähe und eben 8 mal täglich meine Brust so lange und so viel er wollte, manchmal auch über 1 Stunde (ohne Pausen). Er ist ein echter kleiner Vielfraß.

Vorbereitet haben ich vor der Geburt so einiges - den KS nicht und seine Folgen. Mein Mann ist voll berufstätig. Er hat sich bemüht, mir zu helfen, aber bei einer 7 Tage Woche bleibt da nicht viel. Ich stand weitgehend alleine da und musste sehen, dass ich klar komme.

Ach ja, meine Hebamme ist noch recht jung. Und sie hat selbst zwei noch kleine Kinder und hat ihre Ausbildung vor 3 Jahren bei einer Stillberaterin der LaLecheLiga gemacht, die ich auch kenne und die mir auch das gleiche geraten hat. Das war fachkundige Antwort. Mein Kleiner hatte halt ein sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis und wollte einfach nur permanent saugen. Lag vielleicht mit daran, dass er nach dem KS nicht angelegt wurde, sondern erst am nächsten Tag, weil man bei mir die Schmerztherapie völlig vergeigt hat im KH und der KS unter Vollnarkose war. Mit Nuckel und Finger war er dann voll zufrieden.

Dein tolles co-sleeping hätte, wo sich das Kind nachts von selbst andockt, hätte nicht funktioniert. Zum einen konnte ich - wie schon beschrieben - nicht auf der Seite liegen und zum zweiten musste ich 10 Monate lang ständig BH mit großen Stilleinlagen tragen, auch nachts, weil sonst mein Bett nass gewesen wäre vor lauter Milch. Selbstandocken war also nicht.

Ach ja, und was hat schminken mit auf sich selbst schauen zu tun. Es geht doch darum, dass man in der Mutter-Kind-Beziehung die Form findet, die zu einem selbst und zu seinem Kind passt. Und das ist eben unterschiedlich. Rechtfertigen will ich mich damit nicht. Habe ich auch nicht nötig. Es macht mich nur wütend, wie hier immer wieder über Frauen hergefallen wird, die Probleme haben, wenn das Stillen in ein Dauerstillen mündet - und wenn dann die ganzen perfekten Mütter sie beschimpfen, wei sie sich nicht vollständig aufgeben kann für ihr Kind. Das ist wie eine Religion geworden, in der jede, die es anders macht, niedergeschrieen wird. Ich hatte auch davon gelesen, dass man beim kleinsten Stillsignal anlegen soll. Und dann war es zumindest bei meinem Baby genau der falsche Weg. So hat es mir zumindest die fachkundige Beratung gezeigt.

Ich möchte jedenfalls Frauen Mut machen, dass es nicht nur einen Weg gibt, sondern dass es auch anders gehen kann und dass man mit seinem Kind eine wundervolle Beziehung finden kann - auch nach einem schrecklichen Anfang ohne Bondingphase und dergleichen. Das haben wir beim Stillen alles nachgeholt. Und mein Baby ist weder arm noch gequält noch unglücklich.

So viel dazu. Überzeugen werde ich dich damit mit Sicherheit nicht. Aber vielleicht hörst du mal auf, andere zu beschimpfen. Das wäre mal ganz nett.

Beitrag von hailie 01.05.10 - 17:07 Uhr

du hast mich nicht verstanden und willst es scheinbar auch nicht.

du interpretierst dinge in meine beiträge (z. b. bzgl. co-sleeping und auf-sich-selbst-schauen), die ich so nie geschrieben habe und auch gar nicht so empfinde.

und: das baby der TE ist 12 (!) tage jung.
nein, in diesem zarten alter gibt es nicht viel zu diskutieren, wenn einem die bedürfnisse des babys wichtig sind.

weiter werde ich nichts zu dem thema schreiben... *kopfschüttel*

Beitrag von manja. 01.05.10 - 22:20 Uhr

Danke für deinen Einsatz. Ich bin schon etwas enttäuscht, dass alle schreien, ich wäre eine rabenmutter. Natürlich kann man auch eine Lösung finden, mit der BEIDE glücklich werden. Ich finde deine Variante gar nicht schlecht. Letztendlich habe ich nämlich das Gefühl, dass es meinem Baby auch nicht recht gut geht, wenn es immer ein bißchen Trinkt und einschläft. Es kommt dann auch immer angedaute Milch raus, was nicht passiert, wenn sie einmal richtig trinkt.
Ich habe übrigens auch mehr als 2,5 Jahre gestillt. Und ich werde auch hier wieder eine gute Zeit für uns beide haben, da bin ich schon mal zuversichtlich.

Manja

Beitrag von jumarie1982 01.05.10 - 23:17 Uhr

Na da hast du die ja genau die richtige Antwort rausgesucht #augen

Schade, wenn man sich die Zeit nimmt, dir zu antworten und dir Mut zu machen, und es dann als "als Rabenmutter beschimpfen" hingestellt wird.

So hat dich übrigens niemand betitelt.
Es haben dir alle gesagt, dass bessere Zeiten kommen, es aber für euch beide am besten ist, jetzt auf die Zähne zu beißen.

Halte dich ruhig an frierschafs fragwürdigen Tipp....
...aber wundere dich nicht, wenn du dann in 2 oder 4 Wochen wieder einen Beitrag hier verfassen musst.
Titel: Hilfe, meine Milch ist weg!

In diesem Sinne...
Alles Gute

Jumarie

Beitrag von manja. 02.05.10 - 17:15 Uhr

In einem hast du recht: Ich hätte mich bei allen bedanken sollen.
Also: danke für eure Antworten. Ich habe unten nochmal geschrieben.
Manja

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