Vor der 1.ICSI und große Unsicherheit

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von sternchen6666 30.04.10 - 15:01 Uhr

Hallo Mädels!

Unsere drei Clomizyklen sind leider nun gescheitert und ich bin irgendwie am Boden zerstört...ratlos....und ich weiß nicht so recht was ich will...vielleicht habe ich einfach nur Angst vor dem nächsten Schritt?! Zwar habe ich mich schon drei Monate innerlich darauf vorbereitet, dass es wahrscheinlich doch auf eine ICSI hinausläuft, aber jetzt gerade wächst mir das alles total über den Kopf! Ich wünsche mir ein Kind, bin aber so unsicher ob ich das alles durchstehe. Wie geht ihr damit um? Einfach "machen" ohne nachdenken?

Und darauf einstellen, dass auch dieser Schritt evtl ins leere läuft?

Und meint ihr es macht Sinn, sich ein Limit zu setzen? Wir sind wahrscheinlich Selbstzahler, dachte aber trotzdem, drei Versuche sollten wir angehen. Setze ich mich damit nur unter Druck? Ich will mich einfach nicht verrennen....

Entschuldigt das #bla#bla, aber ich bin einfach planlos!!

Danke für eure Erfahrungen

Beitrag von antonio72 30.04.10 - 15:13 Uhr

Hi,
ich habe mir am Anfang ein Limit gesetzt von einer IVF da ich der Annahme war die KK bezahlt nur eine ,weil ich schon 2 IVF mit meinem Ex Mann hatte.
Mittlerweile hab ich 3 IVF und 2 Kryos und wenn alles gut geht nächten Monat die nächste Kryo.Zwei IVF hat die KK bezahlt und eine wir.
Bei machen klappt das ja beim ersten Versuch, aber davon darf man nicht ausgehen.Ich mach es einfach so lange,bis der Tag kommt an dem ich nicht mehr will.
Und mach dir keine Sorgen, das stehst du durch#pro

Beitrag von tatiana15 30.04.10 - 15:16 Uhr

Hallo Sterchen,
wir hatten auch mit Clomi angefangen. Damals hatte es nicht geklappt und ich war, genau wie du, total unsicher wie es weter gehen sollte. Ich habe einfach ein (lange) Pause gemacht. Und nach ca. 2-3 Jahren war ich SS (spontan). Danach wollten wir unbeg´dingt ein zweites Kind. Und nachdem wir wieder eine Zeitlang erfolglos probiert hatten sind wir wieder zum Arzt gegangen. Das Spermiogram hatte sich so verschlechtet, dass praktisch nur noch ICSI in Frage kam. Und wir haben uns lang überlegt bevor wir losgelegt haben. Ein gutes Jahr. Aber ich denke es ist sehr wichtig, dass man mit klaren Gefühlen und optimistisch in der Sache rein geht. Es ist auch ziemlich aufwendig (zumindesten für uns Frauen), und daher sollte man mehr als überzeugt sein. Bei uns hat es auch nicht direkt nach ICSI geklappt, sondern nach den ersten Kryo_Versuch (übrigens in Spontanzyklus).
Mein Rat: lass dich Zeit und lass dich gut beraten.
Ich wünsche dir viel Glück!
LG
Tatjana

Beitrag von inoola 30.04.10 - 15:48 Uhr

huhu,

wir mussten 4 jahre warten bis wür überhaupt starten konnten mit einer ICSI. und die gedanken an die kosten hat man immer!

also ich wollte einfch nur das es jetzt losgeht. erts einen schritt vor den anderen, das geld für den ersten versuch haben wir gespart, und uns da lieber och keine gedanken um den nächsten versuch gemacht. sonst stresst man sich ja eh nur.

auch bei den arztgesprächen.. (wir waren in verschiedenen kiwu kliniken, und haben die genommen die uns auf anhib gefiel)

gleich beim erstgespräch wurde blut abgenommen, wir haben den kk antrag mitbekommen, und einen plan dafür, wann ich was spritzen muss.

also ich war echt froh das es dann doch so ein "augen zu und durch" war. und nich erst noch eeeeeeewig gegrübel vorher.
wir wollen kinder, bei uns geht nur ICSI, also fangen wir zumindest schonmal an. wenns dann nich klappt, sehen wir weiter.

ich drück euch die daumen.

lg inoo

Beitrag von sternchen6666 30.04.10 - 16:11 Uhr

Eigentlich stand von Beginn der Behandlung an fest, dass es (ohne ein kleines Wunder) nur mit einer ICSI klappt. Da ich ohne Clomi keinen ES habe (zu dem schlechten SG meines Freundes) und wir ohne Hilfe nie den Hauch einer Chance hatten, mussten wir uns diese drei Versuche auf "normalem Weg" einfach gönnen. Ich war so optimistisch von Beginn an und jetzt auf einmal bin ich total durch den Wind. Habe schon überlegt, es dabei zu belassen. Auf einmal macht man sich so viele Gedanken- vielleicht soll es so sein? Dann wieder diese Traurigkeit bei dem Gedanken an ein Leben ohne Kind....
Vielleicht sollte ich mir wirklich Zeit nehmen zum nachdenken und dabei hoffen, dass ich die richtige Entscheidung treffe.

Ich hätte niemals gedacht, dass ich solche Überlegungen anstelle - das Ziel war immer so klar, egal wie steinig der Weg dahin wird...nun das!!:-[