Kleine Umfrage: Wer wurde selbst gestillt??

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von supikee 30.04.10 - 22:45 Uhr

Hallöchen,

ich habe letztens wie so oft mit meiner Mutter getratscht und kamen auf Babys, Flaschen, Stillen etc.

Da ich das Thema echt interessant finde, würde ich gerne mal wissen:

Wer von euch wurde gestillt und stillt selbst?
Genauso umgekehrt.

Hatten euch eure Mütter in der SS Tipps gegeben o.ä.?

Meint ihr, es gibt einen Zusammenhang zwischen eurer Ernährung als Baby und der eurer eigenen Babys??

Bei mir war es so, dass mein älterer Bruder gestillt wurde, bei mir hat es jedoch nicht wirklich geklappt, ich war ein Flaschenkind (Jhg. 1982).

Bei meinen beiden Kindern habe ich das Stillen nach kurzer Zeit aufgegeben, aus verschiedensten Gründen...hoffe jedoch, dass es bei meinem 3. Kind (irgendwann mal) endlich funzt und ich stillen kann.

D.h. ich war ein Flaschenkind, meine beiden Kinder genauso.

Auf rege Teilnahme freut sich

Verena

Beitrag von gslehrerin 30.04.10 - 22:49 Uhr

Ich war ein Flaschenkind (weil ich nicht stillen wollte;-)), meine Schwester auch, die hätte ja sicher auch nicht gewollt. Meine Tochter ist noch nicht ganz abgestillt.

LG
Susanne

Beitrag von emmy06 30.04.10 - 22:49 Uhr

Da meine Mutter ihre Ausbildung noch beenden musste und ich bei Oma war die ersten 3 Monate, war ich ein Flaschenkind zu 100%

Ich selbst habe unseren Sohn bis wenige Tage vor dem 2. Geburtstag gestillt.



LG

Beitrag von hailie 30.04.10 - 22:51 Uhr

ich weiß es nicht... meine mama lebt nicht mehr, daher stand ich mit diesen themen schon immer alleine da.

meine oma hat kurz gestillt, aber damals war das ja schrecklich... meine mutter und ihr bruder wurden 1952 und '54 geboren. das baby wurde alle 4 std zu seiner mutter gebracht, damit es gestillt werden konnte. vor und nach dem stillen wurde jeweils gewogen. hat das baby nicht die richtige menge getrunken, wurde mit der flasche zugefüttert.

als meine tochter knapp 4 monate alt war, war meine oma ganz erstaunt, dass ich sie noch voll stille... :-p

lg #blume

Beitrag von supikee 30.04.10 - 22:55 Uhr

"hat das baby nicht die richtige menge getrunken, wurde mit der flasche zugefüttert. "

#schock

"Die gute alte Zeit"...

Mein Freund hat auch noch so einen Wiegekalender von sich....wurde alles genau eingetragen.

Beitrag von hailie 30.04.10 - 23:08 Uhr

ich fand es echt krass, was sie so erzählt hat... zum glück redet sie mir nicht großartig rein. es kommen zwar gelegentlich bemerkungen bzgl. meiner erziehung, aber im grunde akzeptiert sie es. heute ist eben alles anders. ;-)

was sie noch erzählte: sie musste meinem onkel immer die nase zuhalten, damit er den mund aufgemacht und seinen spinat gegessen hat. er hat dann noch jahrelang NICHTS grünes gegessen..... #schock
und heute weiß man, dass spinat gar nicht sonderlich gesund ist.

Beitrag von supikee 30.04.10 - 23:17 Uhr

Oh weh, von fragwürdigen Erziehungsmaßnahmen kann meine Mutter zuhauf berichten #zitter

Beitrag von jumarie1982 30.04.10 - 22:58 Uhr

Nabend!

Ich wurde gestillt...sogar recht lange, glaub ich.
Ich selbst stille nun auch seit bald 12 Monaten.

Ich hab in SS und auch danach viele Tipps zum Stillen von meiner Mama bekommen, die wenigsten waren jedoch verwertbar #augen
Da war vom unbedingten Stillrythmus von 4 Stunden bis hin zum Zufüttern von Möhren ab der 6. WOCHE so einiges an Schwachsinn dabei!

LG
Jumarie

Beitrag von supikee 30.04.10 - 23:16 Uhr

Die 4 Stunden habe ich bei meinem Großen auch noch versucht einzuhalten...
da war ich 17 und hatte gar keine Hebamme...:-(

Beitrag von jumarie1982 30.04.10 - 23:19 Uhr

Ich wusste bis eben nichtmal, dass du ne Grosse hast! #hicks

Dabei bewundere ich deine Kleine und ihre Haarpracht ja nun auch schon seit fast nem Jahr im Maiclub!

Beitrag von supikee 30.04.10 - 23:26 Uhr

Waaaaas...das geht ja nun gar nicht!!
Letztens hatte ich sogar Bilder von beiden drin.
So genau passt du also auf :-p

Übrigens habe ich einen GroßeN. Der wird heuer 11 Jahre alt #schock

Beitrag von kula100 30.04.10 - 22:58 Uhr

Hallo,

meine Mama hat mich wohl genau 4 Wochen gestillt danach hatte sie angeblich keine Milch mehr. Ich denke mal das man früher halt noch nicht das Glück hatte Stillberaterinnen oder Hebammen zu fragen. Meine Mutter bedauert das immer das sie so wenig Milch hatte, sie hätte gerne noch weiter gestillt. Ich stille übrigens und mein kleiner ist jetzt 5 1/2 Monate alt und wird auch noch ein bisschen weitergestillt neben der Beikost :-)

lg kula100

Beitrag von supikee 30.04.10 - 23:01 Uhr

Eine Stillberaterin hätte mir auch gut getan :-(

Meine Hebamme sagte nur, als ich nicht mehr weiterwusste: "Na, dann still halt ab"

Beitrag von kula100 30.04.10 - 23:12 Uhr

Da haste wohl leider die falsche Hebamme erwischt. Aber es gibt im Internet eine Seite wo Du Hilfe in Deiner Nähe bekommen kannst. Oder ist es dafür schon zu spät?

lg kula100

Beitrag von supikee 30.04.10 - 23:15 Uhr

Sie wird in 3 Tagen ein Jahr alt und das Stillen liegt jetzt 10 Monate zurück ;-)

Ich versuche mein Glück ein drittes Mal, wenn es soweit ist.

Beitrag von kula100 30.04.10 - 23:23 Uhr

Dann drück ich Dir dafür die Daumen :-)

Beitrag von hailie 30.04.10 - 23:17 Uhr

das kenne ich... bei meiner ersten tochter habe ich abgestillt, weil meine hebamme keine ahnung hatte. und ich selbst wusste damals auch nicht viel über's stillen. :-(

bei meiner zweiten tochter habe ich mir dann eine super liebe hebamme gesucht... sie war eine riesen unterstützung. #pro

deine tochter ist ja sehr süß... und hat wahnsinnig viele haare! #verliebt

Beitrag von supikee 30.04.10 - 23:23 Uhr

#danke #hicks

Ich weiß manchmal gar nicht, wohin mit den ganzen Haaren ;-)

Beitrag von jomata 30.04.10 - 23:02 Uhr

Huhu,

meine Mutter hat mich und meine Schwester (1977 geboren) voll gestillt. Sie erzählt immer, dass das sehr ungewöhnlich war. "Man" gab wohl in den 70ern eher die Flasche.

Ich wurde voll gestillt bis ich neun Monate alt war. Meine Schwester wurde abgestillt als das Stillen nach drei Monaten nicht mehr klappte. Erst heute hat meine Mutter gehört, dass es sich wohl um die Brustschimpfphase gehandelt hat und sie nicht hätte abstillen müssen. Aber das war damals eben anders...

Ich habe gestillt/ stille meine beiden Kinder voll. Die Große hat sich mit einem Jahr selber abgestillt (kein Interesse mehr). Meine Schwester hat ihre beiden Kinder jeweils nach einem halben Jahr abgestillt. Kann mir schon vorstellen, dass da ein Zusammenhang zu unseren eigenen Stillerfahrungen besteht.

Tipps habe ich von meiner Mutter wenige bekommen. Sie meint, dass wir heute einfach besser informiert werden und im Stillen viel mehr unterstützt werden als sie damals.

LG,
Jomata

Beitrag von sunflower.1976 30.04.10 - 23:04 Uhr

Hallo!

Ich war ein Flaschenkind. Meiner Mutter wurde nahegelegt, nach der Uhr alle vier Stunden zu stillen. Das hat natürlich nicht geklappt. Meine Mutter war wohl traurig darüber und hat eigentlich erst verstanden, warum sie "nicht stillen konnte", nachdem ich mich in meiner ersten Schwangerschaft mit dem Thema auseinander gesetzt habe und wir darüber gesprochen haben.

Meine beiden Söhne wurden 6 Monate (naja, genauer gesagt 9,5 Monate) zw. 5,5 Monate voll gestillt. Fläschchen habe ich nie gegeben. Mein großer Sohn hat sich mit 21 Monaten abgestillt, mein kleiner Sohn wird mit seinen 18 Monaten noch gestillt.

Meine Mutter hat mir eigentlich den Tipp gegeben, mehr auf mich als auf andere zu hören bzw. mir bei Problemen mehrere Meinungen einzuholen. Dass sie das damals nicht gemacht hat, war aus ihrer Sicht damals ein Fehler.

Ich bin froh, dass meine Mutter (wie auch alle anderen in der Familie) es unterstützen, dass meine Kinder lange gestillt werden. Es hat sich NIE jemand darüber gewundert oder sich negativ geäußert. Und das ist für mich die beste Unterstützung!

LG Silvia

Beitrag von picaza 30.04.10 - 23:34 Uhr

Hallo,

also ich selbst wurde maximal 14 Tage gestillt. Es war in den 70ern wohl nicht üblich, sagen wir lieber verpönt.
Meine Tochter stille ich jetzt seit über 14 Monaten, obwolh ich ursprünglich gar nicht vorhatte überhaupt zu stillen. #schein

Auf Ernährungs-Tipps von meiner Mutter kann ich gut verzichten. Sie findet es auch total unnatürlich einem Kind länger als 6 Monate die Brust zu geben. #augen

Das es da einen Zusammenhang gibt, denke ich nicht. Es liegt eher daran, wie gut man sich (auch im Vorfeld) informiert.
Gerade hier bei urbia bin ich immer wieder überascht, wie schlecht viele Muttis informiert sind und dann immer mit einem pampigen "Mir hat es ja auch nicht geschadet." um die Ecke kommen. Da wäre es oft günstiger nicht soviel auf die eigene Mutter zu hören. ;-)

LG

Beitrag von kja1985 30.04.10 - 23:43 Uhr

Ich wurde etwa ein Jahr lang gestillt, meine Tochter hab ich nur ganz kurz gestillt, Sohn wird zwei und noch gestillt.

Beitrag von tykat 01.05.10 - 00:00 Uhr

Hallo,

ich wurde 6 Monate voll gestillt.Mein Bruder bekam die Flasche, da er nicht satt zu kriegen war laut meiner Mutter.

Ich habe nur 8 Wochen abgepumpt, Stillen hat aus vielen Gründen nicht geklappt.

Mein Bruder das Flaschenkind ist übrigens top fit, ich habe die Allergien.Soviel zur Allergieprävention durch Stillen;-)

LG

Beitrag von lienschi 01.05.10 - 00:49 Uhr

huhu,

mein Bruder und ich wurden beide nur ganz kurz gestillt, da meine Mutter schon vor der ersten SS diverse Brust-OP´s hatte und durch die Vernarbungen jedesmal heftige Brustentzündungen bekam, die zum Abstillen führten.

Sie wollte es trotzdem probieren, da sie der Meinung war, dass Muttermilch das Beste für´s Kind ist... mit dieser Meinung stand sie aber zu der Zeit ziemlich alleine da.

Ich stille meinen Sohn jetzt seit fast 7 Monaten (5 Monate voll) und es ist noch kein Ende in Sicht... da er keine Flasche akzeptiert wird´s wohl ein Jahr und mehr werden.

Meine Mutter hat mir keine großen Ratschläge gegeben. Sie fragt eher mich gerne aus, da ich ja mittlerweile mehr Erfahrung damit habe und freut sich sehr, dass das Stillen bei uns so gut klappt.

Einen Zusammenhang seh ich da nicht. Es kommt einfach auf die eigene Sichtweise, das eigene Durchhaltevermögen und die Umstände an.

lg, Caro


Beitrag von mauz87 01.05.10 - 08:06 Uhr

Morgen,


also Ich wollte damals nicht gestillt werden, konnte mich wohl mit der Brust nicht so anfreuden.Ich selbst wollte nie stillen, konnte mich damit nie anfreunden ist halt meine persönliche Stellungnahme.Also ist meine Maus auch ein Flaschenbaby gewesen.Genauso würde Ich es auch beim 2.3 Kind machen wenn es soweit ist.

Einen Zusammenhang zwischen der Ernährung meines Kindes und die die Ich damals bekam gibt es so gut wie kaum.Damals hat man gern die Tees der Kleinen mit Zucker oder sogar Süßstoff aufgepimpt, will Ich mal sagen.Mausi trinkt nur ungesüßten selbst aufgekochten Tee.Das Essen an sich ist auch was anderes, Alina isst sowie Ich selbst morgens gern zum Frühstück mal ein Müsli Obst und Gemüse das gab es damals auch nicht.Sprich wenn Sie bei meiner Mutter is(s)t dann gibt es Brötchen mit Marmelade oder mal einen Joghurt dazu.Das ganze zieht sich so über den Tag verteilt.Bei uns gibt es *richtiges* Mittagessen bei Oma oftmals Milchreis oder Grießsuppe...Was für Mich kein Mittagessen ist sondern eher die Nachspeise.Und Ich bin so froh, das mein Kind mit 17 Mon so gern Obst und Gemüse selbst roh auf der Hand isst sowie wenn Ich mal abends nur einen Salat esse, schaut Sie und möchte auch.Das macht mich schon stolz muss Ich sagen.Die Tipps die man mir in der SS gab, habe Ich meist belächelt.Denn Ich habe das gegessen was Ich mochte und was mir schmeckte, genauso wie Ich es sehr entspannend fand in der SS lautstarke Hardcore Musik zu hören wurde immer von den Verwanten und Bekannten gesagt das es nicht gut sei.Doch das war anders =).

Nun ist genug getippelt =).

lG Tanja

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