Wie kann ich es den anderen Menschen schonend beibringen? Bitte um Ant

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von freya82 01.05.10 - 12:10 Uhr

hallo, wir haben ein 6 monate alte westimischlingshündin. Für unsere Hündin ist es ein tägliches ritual das sie immer mitgeht wenn ich unsere kinder in den kindergarten bringe oder abhole. ich binde sie draußen vor dem kindergarten an und sie weiß das sie warten muss bis ich mit den kindern rauskomme. doch jedesmal stehen 3-4 eltern vor meinem hund mit 5 kindern und alle tatschen sie an. ich habe mal zu einer gesagt höflich das ich das nicht möchte das der hund von jedem angelangt wird das sie dann nicht gleich noch mit jedem mitgehen würde ich hoffe ihr wisst wie ich das meine.oder das es unserem hund irgendwan zu viel wird das sie zuschnappt was sie bis jetzt noch nicht gemacht hat. daraufhin meinte die mutter " WIR HABEN EINEN VIEL GRÖSSEREN HUND DA KENNEN WIR UNS AUS". ich bin jedesmal fast vorm platzen wenn sie vor unserem hund sind und 20 kinderhände an ihr rummachen. unserem hund will auch nicht verbieten das er nichtmehr mit darf das sie nicht denkt sie macht immer was falsch.was soll ich nur tun. wie kann ich es am besten den eltern sagen???? hab mir auch schon überlegt ein anderes hudnegeschirr zu kaufen wo draufsteht "STREICHELN VREBOTEN". aber sie hat erst ein neues bekommen. und sehe es nicht ein wegen denen mich in unkosten zu stürzen. bitte versteht mich und ich danke euch fürs lesen und helfen. DANKE lg grüße und schönen feiertag noch

Beitrag von dominiksmami 01.05.10 - 12:12 Uhr

Huhu,

deswegen und noch wegen einiger anderer Dinge bin ich definitiv und bisher unabänderlich der Meinung das man Hunde absolut nicht draussen anbinden soll, schon gar nicht an Kindergärten, Schulen und ähnlichen Einrichtungen in die Kinder gehen.


Auch das Geschirr würde nix bringen, glaub mir.

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von kja1985 01.05.10 - 12:15 Uhr

Knallhart sagen, dass du der Hund nicht angefasst wird wenn du nicht dabei ist. Mir gehts ähnlich und ich sage auch dass er beißt wenn man ihn falsch behandelt und deswegen soll er nur in meiner Gegenwart gestreichelt werden. Letztendlich hafte ich nämlich für ihn. Wir haben zwei Brüder im Kindergarten die immer auf ihn zuspringen und bellen (aber total Angst vor ihm haben), da schreitet die Mutter auch null ein, die Jungs hab ich schon einige Male schimpfen müssen deswegen. Die anderen Eltern sind rücksichtsvoll und fragen bevor sie ihre Kinder ranlassen, bzw. warten bis wir da sind. Mein Hund ist ja eigentlich keine Gefahr, aber er ist halt ein Hund und ich kann ihn am Besten einschätzen.

Beitrag von shera01.05.00 01.05.10 - 13:12 Uhr

Hi

ich kann deine sicht vollkommen verstehen.
Ich möchte auch nicht das unser Hund von fremdne angefasst wird, (er ist noch ein welpe) kinder dürfen ihn anfassen, er soll da einfach ein positives erlebnis bekommen. Allerdings fremden erwachsenen soll er schon erstmal misstrauisch gegenüber sein.
Jetzt bin ich oder mein Mann allerdings auch immer dabei, das heisst der hund ist nie alleine irgendwo festgebunden.

Du kannst es natürlich nochmal klipp und klar sagen das du das nicht möchtest das der hund älter wird das er beissen könnte etc. dann kommt entweder die einsicht von denen oder du darfst ihn gar nicht merh anbinden weil er ein gefahr darstellt. Du bist für dein tier verantwortlich! Und hast ihn nicht unbeuafsichtigt in der öffentlichkeit zu lassen. Das ist meine einstellung!
Also entweder zuhause lassen auto mitnehmen und kurz im auto lassen oder damit leben

LG

Beitrag von mineos 01.05.10 - 13:39 Uhr

Hallo,

ich nehme meine Hündin auch überall mit hin, wo es geht. Ich gehe oft zu Fuss einkaufen und binde sie dann neben dem Laden an. Allerdings ist meine Hündin sehr ängstlich und es besteht immer die Gefahr, dass sie schnappt, wenn sie sich bedroht fühlt. Ich finde, dass jeder selbst daran Schuld ist, wenn er sie ungefragt anfasst, wer mich fragt, dem sage ich auch, dass er es lieber lassen soll, weil sie möglicherweise schnappt.

Zu der Mutter, die gesagt hat, dass sie sich ja gut auskennt, weil sie einen viel größeren Hund hat ist klar zu sagen, dass sie sich offensichtlich überhaupt nicht auskennt, sonst käme sie nicht auf die Idee, einen fremden Hund einfach so anzufassen.

Ich würde meiner Hündin wohl, wenn sowas öfters vorkäme, ein großes Schild mit "Vorsicht, bissig!" oder so ran machen. Gerade momentan sollte das helfen, wobei ein Westimix wohl nicht mit einem Huskymix zu verwechseln ist ;-)

Hast du vielleicht die Möglichkeit, den Hund irgendwie ein bisschen versteckt anzubinden, wo nicht jeder dran vorbei kommt? Zuhause lassen würde ich sie auf keinen Fall. Wenn mal was passiert ist es finde ich nicht deine Schuld. Wäre mal interessant zu wissen, was da die Rechtssprechung dazu sagt, aber wenn die Leute nicht dran vorbei MÜSSEN sondern gezielt zu ihr hin gehen sollte das okay gehen.

LG

Beitrag von emeliza 01.05.10 - 20:53 Uhr

Also Deine Einstellung finde ich heftig. Du weißt, dass Deine Hündin Angst hat und es recht wahrscheinlich ist, dass sie schnappen könnte und Du läßt sie unbeaufsichtigt.

Du bist da ganz schön im Irrtum, wenn Du sagst, dass die Leute die Schuld tragen. DU haftest für Deinen Hund.

Klar sollte man nicht einfach an fremde Hunde gehen und diese streicheln. Erwachsene sollten so etwas auch wissen, aber bei Kindern kannst Du davon auf gar keinen Fall ausgehen. Und die Verantwortung jetzt komplett auf die Eltern abzuwelzen finde ich auch etwas einfach.

LG Sandra

Beitrag von fritzeline 02.05.10 - 00:57 Uhr

Super Idee, vorm Kindergarten einen Hund mit Warnschild hinzusetzen #pro Die können ja alle so toll lesen, die kleinen Racker. Und wenn dann einer doch noch so dummdreist ist hinzulangen... selber schuld wenn sein Gesicht weggefräst wird ... so what?!


>>>Wenn mal was passiert ist es finde ich nicht deine Schuld.<<<

Wovon träumst du nachts?

Natürlich ist es ihre Schuld, wenn sie einen möglicherweise beißenden Hund in der Öffentlichkeit ungesichert lässt.
Genauso wird es deine Schuld sein, wenn dein Angstbeißer mal jemanden erwischt. Und dann gnade dir Gott, wenn es nicht ein Kind ist, das gerade zufällig sein Gesicht in Beißhöhe hat.

Du kannst auch nicht eine ungesicherte Pistole im Park liegen lassen und dann behaupten es wäre nicht dein Problem, wenn jemand die in die Hand nimmt :-[

Beitrag von mineos 03.05.10 - 06:00 Uhr

Soll ich meinen Hund zuhause einsperren, weil sie eine ängstliche Natur ist? #kratz Meine Kinder bekommen gelernt, dass man nie nicht einen fremden Hund anfassen darf. Bisher hat sich auch noch niemand getraut, sie dort ungefragt anzufassen. Außerdem, wie gesagt, würde sie schnappen, wenn sie sich bedroht fühlt, uns das tut sie prinzipiell nur bei Männern, die vermutlich schon alt genug sind, zu wissen, wie das mit fremden Hunden ist... wir haben selbst ein Kleinkind und Baby im Anmarsch, wenn da Gefahr bestünde hätten wir uns da schon längst etwas einfallen lassen.

So weit ich das kenne (aber vielleicht lebe ich mit meinen vollig queren Ansichten ja hinter dem Mond) gehen 2-5 jährige Kindergarten-Kiddies nicht alleine in den Kindergarten, sondern doch eher in Gesellschaft eines des-Lesens-mächtigen. Also sollte ein Schild schon gelesen werden können, wenn die Erwachsenen das auch umsetzen würden. Natürlich kannst du dich nicht drauf verlassen, weil sie den süüüßen Hundi jetzt ja schon "kennen", aber das ist ja auch nicht 100% ernst zu nehmen, zumal ihr Hund ja tatsächlich sehr geduldig zu sein scheint.

Ich fände es einfach nicht fair den Hunden gegenüber, sie zuhause einzusperren, nur weil jemand evtl. sie ungefragt streicheln könnte. Davon will ich mir meinen Umgang mit dem Hund nicht diktieren lassen. Zumal mein Hund wirklich keine Bestie ist, um, wie geschrieben, mit dem Gesicht in Beißhöhe zu kommen müsste sich das Kind schon auf den Boden legen #klatsch

In diesem Sinne.

Beitrag von hundefloh 01.05.10 - 14:20 Uhr

ich habe damals meine kleine, der dann im laufe der jahre seine 40 kilo erreichte, auch vor einem geschäft festgemacht und es dauerte natürlich nicht lang, bis sich eine traube bildete. ich war im laden und es brodelte sehr in mir.
ich stand vor der gleichen frage wie bringe ich es den anderen bei ihn in ruhe zu lassen.
also bin ich raus, habe so getan als wäre es nicht meiner und mich dazugestellt.ich sagte : och bist du süß und du bist so klein, na dann komm mal mit:
ich habe ihn abgemacht nochmal gesagt: der ist so niedlich den nehm ich einfach mit. ich bin dann losgegangen und alle schauten etwas verdutzt, aber keiner hat mich aufgehalten
wir waren schon ein paar tage im gespräch, denn unser ort ist nicht sehr groß
vorteil keiner wollte was mir mir zu tun haben, noch größerer vorteil, keiner wollte meinen hund mehr streicheln
;-) lg

Beitrag von buntstift 01.05.10 - 14:21 Uhr

Und ich finde es nicht schön wenn am Eingang einer Kita ein Hund festgebunden ist der auf Augenhöhe mit meinen Kindern ist.
Ich mag Hunde total gerne, aber manchmal ärgere ich mich darüber das Hundehalter Toleranz von allen erwarten aber selber nur an sich denken.

Wenn Du Angst hat das Dein HUnd mal schnappen könnte, dann mach ihm eben für die Zeit in der angebunden ist einen Maulkorb ran. Wenn Du als Halter da schon Bedenken hast, dann wäre das die einzige Möglichkeit um die Kinder zu schützen.

Oder lass ihn eben daheim. Wenn ihr eine stabile auf Vertrauen basierende Beziehung habt, dann wird er deshalb nicht denken das er bestraft wird.

Mona (deren Kinder niemals einen fremden HUnd anfassen würden ;-) denn es gibt keine Tut-nix-Hunde)

Beitrag von unipsycho 02.05.10 - 09:13 Uhr

Das mit dem Maulkorb finde ich ne tolle Idee! - Aber bitte einen Gittermaulkorb, der Rest ist Schund - entweder die Hunde bekommen keine Luft, oder die Dinger halten nicht vom Beißen ab.

Nebenbei käme dann eh keiner mehr auf die Idee Hundilein zu streicheln... Perfekt! #schein

Beitrag von 3wichtel 01.05.10 - 15:24 Uhr

Du nimmst einen niedlichen, jungen Westie (Typ: Kuschelhund pur) mit zu einem KiGa, bindest ihn dort unbeaufsichtigt an und wunderst Dich ernsthaft, dass er angetatscht wird??? #kratz

Wenns Dir nicht passt, dann lass ihn halt zu Hause. #augen

Beitrag von smr 01.05.10 - 17:54 Uhr

Dann muß der Hund eben zuhause bleiben.
Ich kann Dich zwar verstehen, aber Du wirst es nicht ändern können. Oder häng igm ein Schild um, auf dem Deine Wünsche drauf stehen, vielleicht klappt das ja.
Abgesehen davon bin ICH überhaupt kein Fan von "Hund irgendwo anbinden." Es schürt im ungünstigsten Fall die Verlustängste des Tieres, ok, Eurer kennt es wohl..., dem Hund könnte was passieren oder er beißt in einer für ihn bedenklichen Situation doch mal zu und dann bist DU in der Verantwortung.
Grüße Sandra

Beitrag von limettchen 01.05.10 - 19:40 Uhr

Hi!

Ich arbeite in einem Kiga.
Manche Mütter kommen morgens auch mit Hund und bringen die Kinder.
Bei uns ist es so geregelt:
Wir als Erzieherinnen haben eine Aufsichtspflicht. Die Kinder wissen sehr genau, dass sie keinen Hund von innen einfach so streicheln dürfen!
Wir haben mit den Kindern besprochen, wie man sich einem fremden Hund gegenüber verhalten soll/muss, was man nicht tun darf und was man darf (Besitzer fragen!!!). Für die Kinder alles völlig schlüssig... für manche Mütter nicht :-[
Aber das schöne dran ist, dass die Kinder nun die Mütter belehren und diese dann recht verdutzt drein schauen!

Auch wenn wir sehen, dass Mütter von aussen (wo die Aufsichtspflicht bei den Eltern/Müttern liegt!) die Hunde antätscheln, sagen wir was dazu.
Wir wollen NICHT, dass ein Kind eines Tages bei uns am KiGa gebissen wird!!!
Auch NICHT, wenn die Eltern dabei sind und die eigentlich die Schuld tragen!

Vielleicht könntest du nett die Erzieherinnen ansprechen, ob sie dir helfen könnten.
Es ist deren Recht, Regeln aufzustellen, die zum Schutze der Kinder dienen. AUCH ausserhalb derer Aufsichtspflicht, aber auf dem Grundstück des KiGa´s.
Vielleicht könnte dort auch eine Projektwoche o.ä. durchgeführt werden, damit die Kinder den richtigen Umgang mit fremden Hunden lernen.

Ansonsten hilft manchmal nur die dreiste Tour.

Spiegel das Verhalten der Mutter und mache all das bei ihr. Streichel ihr über den Kopf, reich ihr ein Leckerchen, sag ihr, wie fein sie Männchen macht...
Ich verspreche dir, das führt zu richtig dummen Gesichtern ;-)
Aber Achtung: Könnte auch richtig Ärger geben!!!!
Wäre evtl. nur was für wirklich unbelehrbare Mütter!
Sie will auch nicht von Hinz und Kunz angetatscht werden, dein Hund genausowenig!!!

Viele Grüße!

Beitrag von pechawa 01.05.10 - 21:05 Uhr

Hallo,

Hund auf den Arm nehmen, rein gehen und den Kindern sagen, dass du da bist und draußen vor der Tür auf sie wartest, sofort wieder raus gehen. Wenn der Hund nicht mit in den KiGa darf, draußen kurz anbinden und genauso handeln. Da in diesem Fall der Hund nur kurz alleine ist, dürfte das mit dem unerlaubten Streicheln nicht statt finden. Ansonsten lasse den Hund solange Zuhause, bis er ausgewachsen ist. Dann dürfte sich kaum jemand an ihn ran trauen, bei einem Welpen ist das kaum zu bewerkstelligen und auch verständlich ;-)

LG

Beitrag von fritzeline 02.05.10 - 00:48 Uhr

DU bindest deine Hund vorm KINDERGARTEN an und verlangst, dass er seine Ruhe bekommt und nicht angegrapscht wird?

Ich finde das unmöglich, dann noch "fast vorm platzen" zu sein.

Verzeih die Ausdrucksweise, aber, lass deinen dämlichen Köter halt _einfach_ zuhause.
Oder lass ihn ohne Leine warten, das ist erheblich einfacher und stressfreier für einen Hund.

btw, ich nehme meinen auch mit zum Abholen, aber es würde mir im Traum nicht einfallen, mich da über die anderen Menschen aufzuregen wenn ICH doch den Fehler mache, ihn dieser Situation auszusetzen.

Ich hab Westis btw als besonders aggressiv erlebt. Die gucken immer so harmlos und süß und giften dann wie bekloppt los, wenn man näher kommt. Ist deiner auch so drauf?

Beitrag von freya82 02.05.10 - 08:10 Uhr

Erstmal vielen dank für die antworten. und ein unser hund ist nicht " giftet" nicht wie bekloppt wenn man ihr näher kommt. ich muss einigen recht geben das, das anbinden keine gute idee war direkt am kindergarten. ABER das gibt nochlange niemanden das Recht einen fremden hund egal ob welpen oder ausgewachsen anzufassen. im auto will ich den hund auch nicht lassen da ich es nicht weit zu dem kiga habe und ich nicht extra mit dem auto fahre. da lasse ich sie lieber zuhause und gehe danach ausgiebig mit ihr spazieren. und gleich zu schreiben das es ein dämlicher köter sei finde ich eine schlechte ausdrucksweise. den DU hast bestimmt auch keinen dämlicher köter oder? Oder heisst dein Hund dämlicher Köter??? man kann immer noch erwachsen miteinander schreiben oder reden und nicht gleich ausfallend zu werden. Aber vielen dank für die antworten

Beitrag von fritzeline 02.05.10 - 21:41 Uhr

Doch, ich hab einen dämlichen Köter, musste ich heute wieder feststellen #hicks

War nicht so böse gemeint, wie es klingt, sorry. Ich war nur etwas aufgebracht wegen anderer Antworten. Von wegen "selber Schuld" und sowas. Sofern Kinder im Spiel sind, verstehe ich mit sowas keinen Spaß.

Lg, f

Beitrag von sandycheeks 02.05.10 - 13:49 Uhr

Um ganz ehrlich zu sein, nein ich verstehe überhaupt nicht wo das Problem ist. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten, entweder Du legst Dich Tag für Tag mit den ganzen Kindern und Müttern an und stutzt sie alle miteinander zurecht. Du hättest dann ja sehr schnell Deinen Ruf weg, was sich auch auf Dein Kind auswirkt. Daran solltest Du vielleicht mal denken. Denn mit "Höflichkeit" kämst Du nicht weiter, Du kämst gar nicht umhin unhöflich zu werden. Oder aber Du lässt ganz einfach den Hund zu Hause.

Dein Hund würde es nicht als Bestrafung sehen wenn er zu Hause bleibt. Warum auch? Ein Hund "denkt" ja nicht wie ein Mensch, für ihn wäre es lediglich ein geänderter Tagesablauf, ohne jede Wertung.

Die "Probleme" machst Du Dir ja selbst. Du erwartest, das andere "nach Deiner Pfeife tanzen". Natürlich möchten Kinder einen Hund der dem "Kuschelschema" entspricht anfassen, das ist ganz normal. Und niemand wird Angst vor einem Westi haben, würdest Du einen Rottweiler da anbinden, ginge niemand an den Hund, denn Rottis sind ja "böse", das "weiß" jeder der "Bild" liest. Ok jetzt ohne Ironie weiter. Also ist auch die Hemmschwelle der Mütter wesentlich niedriger. Das so ein Hund unter Stress auch mal schnappen oder sogar beißen kann, daran denkt in dem Moment keiner.

Und Du siehst ja, Du provozierst üble Beschimpfungen (Köter hab ich hier grad gelesen, aber das Tier kann ja nun am wenigsten dafür) und bedienst nach Kräften das Klischee vom "intoleranten, renitenten Hundehalter".

Zum Wohle des Hundes, für den das gegrapsche ja auch Streß ist und um ein Unglück zu verhindern, lass doch in drei Gottes Namen den Hund zu Hause.