Verhärtung im oberen Brustbereich - hilft Homöopathie?

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Forum: Stillen & Ernährung

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Beitrag von maikind.75 01.05.10 - 14:41 Uhr

Ich habe seit ca. 3 Wochen eine Verhärtung in der oberen Brust und bisher wirklich ALLES ausprobiert, d.h. Quark, Retterspitz, Kühlen und Wärmen, Rotlicht, Kohl und zur Punktion war ich auch schon.
Aber es ist nicht entzündlich gewesen, d.h. kein Fieber etc. wie bei einer Brustentzündung (die hatte ich schon), so dass die Ärztin meinte wir warten mal ab.
Pünktlich zum Wochenende ist die Stelle aber wieder rot geworden und auch mehr schmerzempfindlich, so dass ich mit Retterspitz-Umschlägen und Kühlung sofort wieder angefangen habe.

Zudem trinkt meiner Kleiner (der bestimmt schon ganz verwirrt ist, weil meine Brust immer anders trinkt) auch schlechter an dieser Brust und wir haben die Über-Kopf-Positionen auch ausprobiert.
HILFT ALLES NIX #zitter
Jetzt will ich es noch mal mit Homöopathie probieren... habt ihr ansonsten noch Tipps? Lieben Dank.

Beitrag von ruebe74 01.05.10 - 15:22 Uhr

Hallo,

ich hatte genau das Gleiche, siehe hier:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&pid=16332787

Ich will Dir nicht die Hoffnung nehmen, aber bei mir ist es erst weggegangen, als ich letztlich Abstilltabletten genommen habe. Ich wollte allerdings ohnehin in einigen Wochen abstillen, und ich hatte einfach auf "Über-Kopf" o.ä. keine Lust mehr und der Kleine auch nicht.
Er hatte schon 2 Zähne und mit 6 Monaten wusste er natürlich auch, dass es an der anderen Brust viel leichter geht, also hatte er auch keine große Lust auf Experimente.

Allerdings bin ich mir jetzt ziemlich sicher, woher der Stau kam. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon 2 MZ durch Beikost ersetzt, und, da ich immer viel Milch hatte, deswegen Phytolacca geschluckt, in der Annahme, damit die Milch zu reduzieren, trotzdem hatte ich zweimal noch fast einen Milchstau mit Fieber.

Beim Abstillen mit Bromocriptin Tabletten hatte ich nach 1 Woche immer noch recht viel Milch, dass ich auf Rat der Hebamme zusätzlich Phytol. genommen habe. Allerdings hatte ich schon 1 Tag später wieder so viel Milch wie zu Anfang #schock und lief permanent aus ! Die Hebamme kann sich das nur dadurch erklären, das Phytolacca bei mir gegensätzlich wirkt und hat mir geraten, sofort damit aufzuhören , und oh Wunder, nach weiteren 4 Tagen war die Milch weg !

Also, ich rate Dir, sei vorsichtig mit homöop. Mitteln, sie können, neben Erstverschlimmerung, die ja eh normal wäre, auch gegensätzlch wirken.

LG
ruebe74

Beitrag von maikind.75 01.05.10 - 16:55 Uhr

Besten Dank für den Hinweis zu deinem Beitrag. Hört sich ähnlich an und Abstillen wäre wirklich die letzte Möglichkeit, da mein sohn ja erst 10 Wochen alt ist und ich ihn eig. mind. 6 Monate stillen wollte.
Allerdings wenn es zu viel Zauberei wird und am Ende im Krankenhaus endet, dann würde ich doch zum Abstillen übergehen. Ich guck mal wie das homöop. Mittel wirkt und Do. kommt noch mal meine Hebamme und ich geh zum Stilltreffen. Wenn da die Wunderwaffen ala Quark, Rotlicht und Retterspitz nicht helfen, dann muss wohl eine andere Lösung her.