zweitmamis-wo papa nach der Geburt KEINEN urlaub hat?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jayda2009 01.05.10 - 17:41 Uhr

hallo

mein mann wird nach der geburt höchstens eine woche urlaub haben, wenn überhaupt. ich möchte wenn alles gut geht auf jedenfall ambulant entbinden.

haben schon einen sohn der im august 5 jahre alt wird. habt ihr erfahrung mit ambulanter geburt und den kindern die zuhause auf einen warten? konntet ihr euch trotzdem erholen bzw. war euer mann evtl. auch nicht so lange nach der geburt daheim?

ich wollte gerne vorkochen, gibt mir mal ein paar tipps, was sich gut vorkochen lässt ;-)

lg jayda

Beitrag von alischa06 01.05.10 - 17:53 Uhr

Hallo Jayda,

bei uns wird es wohl ähnlich sein. Mein Mann ist selbständig und wird es sicherlich nicht einmal eine Woche schaffen. ;-)

Ich habe einen 14jährigen Stiefsohn, der bei uns wohnt, einen bis dahin 2 1/2 Jährigen und Hund und Katze. #zitter

Ich werde mir auf jeden Fall eine Haushaltshilfe für die ersten paar Wochen holen, so dass auf jeden Fall geputzt, gewaschen und gebügelt wird. Ob die Dame dann auch kocht oder wie wir das dann machen, das weiß ich noch nicht.

Denke aber, dass es auf jeden Fall wichtig ist, dass vorher wirklich alles gut organisiert ist, damit man wirklich Zeit für sich, das Baby und auch den Großen hat. Alles andere sollte jemand anders übernehmen.

LG und alles Gute

Andrea mit Ilija (05.05.08) und Bauchzwerg (8.SSW)

Beitrag von miau2 01.05.10 - 17:58 Uhr

Hi,
ich konnte weder viel vorbereiten (war zum Schonen verurteilt, hatte die zweite Hälfte der Schwangerschaft stundenweise eine Haushaltshilfe, die leider nicht kochen konnte) noch hatte ich Hilfe nach der Geburt: beim zweiten Kind hatte mein Mann den ersten Tag Urlaub, als unser Kleiner 3 Monate alt war.

Ich habe nicht ambulant entbunden, da es beim ersten Kind Probleme gab und auch absehbar war, dass unser zweiter zu Untersuchungen in die Kinderklinik musste war von vornherein ein Aufenthalt eingeplant.

Freitag ins KH (da hatten wir ganztägig eine Haushaltshilfe), Samstag entbunden (wie praktisch, da war nicht mal Urlaub für nötig...), am Dienstag nach Hause (Mo und Di war wieder ganztägig die Hilfe da, so dass ich die ersten Stunden zu hause doch noch eine Hilfe hatte - mein Mann musste wieder ins Büro, sobald er uns nach Hause gebracht hatte).

Und in den folgenden Wochen hatte mein Mann 6-Tage-Wochen, ist morgens teilweise um 5:00 ins Büro und kam abends gerade rechtzeitig gegen 19:00, um den Großen ins Bett zu bringen.

Und - es hat geklappt. Irgendwie. Schonen war natürlich nicht möglich, was aber nach einer problemlosen Geburt (die zwar an sich anstrengend war da im Prinzip 20 Stunden lang, aber davon musste ich mich nicht länger erholen als ich im KH war) auch nicht weiter schlimm war.

Das Tragetuch war unser praktisch lebensnotwendiger Begleiter, unser Kleiner hat seine ersten Monate sehr, sehr viel Zeit darin verbracht und uns damit vergleichsweise entspannte Tage ermöglicht.

Vorkochen: Nudeln lassen sich prima portionsweise einfrieren, verschiedene Soßen (z.B. Bolognese) auch, und das ganze lässt sich dann sogar noch variieren - z.B. Nudeln, Bolognese, ein paar Eier und Käse drüber für eine halbe Stunde in den Backofen ist ein prima Auflauf (und in der Zeit im Ofen lässt sich super stillen ;-)).

Oder Nudeln dann gebraten mit Ei und/oder mit Schinken...

Gulasch lässt sich prima vorkochen, praktisch alle Eintöpfe (viele schmecken noch mal aufgewärmt eh besser), was nicht wirklich gut klappt (bei mir zumindest) sind Kartoffeln.

Ansonsten - BoFrost o.ä. abonnieren, Fertiggerichte mit TK-Gemüse "aufpeppen", das ist durchaus auch ok (ist zwar nicht die billigste Lösung, aber es geht ja nicht um jeden Tag für den Rest des Lebens).

TK-Gemüse, Pfannengemüse usw. hatte ich verschiedensten Variationen da, und ganz einfach gabs bei uns auch mal Pfannengemüse über Nudeln (da mein Großer alles mit Nudeln liebt war das eine super Zeit für ihn ;-)).

Soweit ich weiß ist es meistens (ob immer bzw. Anrecht drauf - keine Ahnung) bei einer ambulanten Geburt mit bereits einem (oder mehreren) Geschwistern zu hause möglich, für die ersten Tage zumindest stundenweise eine Haushaltshilfe zu bekommen. Das sollte man nutzen, wenn es geht! Aber rechtzeitig drum kümmern - eine zu finden ist nicht immer einfach. Frag mal deine Krankenkasse.

Nach einer problemlosen Spontangeburt und 4 Tagen KH hat man allerdings kein "Anrecht" darauf, nicht beim zweiten Kind - aber das kann ich voll verstehen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von biene8520 01.05.10 - 21:41 Uhr

Hallo!

Kann Dir zwar keine Tipps geben, weil wir auch unser 2. erst erwarten, aber mein Mann wird auch nur ein paar Tage nach der Geburt zu Hause bleiben, maximal ne Woche, und danach wieder voll arbeiten gehen!

Vorkochen werde ich nicht! Ich war beim 1. Kind auch ganz alleine, weil mein Mann damals beruflich auch viel unterwegs war (auch im Ausland) und auch nur eine Woche nach der Geburt mir zur Seite stand.

OK, jetzt ist ein zweites Kind noch da, aber hee, ich meine unsere Großmütter und Ur-Großmütter usw. haben es auch mit mehreren Kindern hinbekommen, auch ohne Unterstützung der Männer! Das werden wir auch schaffen!

Klar mache ich mir schon Gedanken drüber, aber Sorgen deswegen weniger! :-D

LG
Biene