sind verheiratet und wollen Haus kaufen, was nach Scheidung??

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von suesse-lady 01.05.10 - 19:59 Uhr

Hallo,

jaaaaahaaaa ich weiss, wenn man verheiratet ist, soll man nicht an Scheidung denken... :-D

Wir wollen aber einen Schritt weiter gehen und Eigentum anschaffen. Da wir bald 2 Kids haben und es leid sind hohe Miete zu zahlen, haben wir praktischer gedacht:

Wir wollen uns ein Häuschen zulegen. Alles soweit kein Problem, ABER:

mal rein zukunftstechnisch gedacht:

was wäre wenn... wir uns trennen sollten... nicht heute und nicht morgen, eine Hausfinanzierung kann allerdings bis zu 30 Jahre gehen. Sind zwar gewillt nur auf maximal 20 Jahre zu gehen, aber so viel Unterschied ist das ja dann nun auch nicht mehr ;-)

Jetzt meinte mein Mann, Haus verkaufen..

Aber dann, bin ich der Meinung würde das zu hohe Verluste einbringen - je nach dem wie "viel" bereits abgezahlt worden ist.

Sein nächster Vorschlag war ausbezahlen...

Öhm... von welchem Geld?? Wenn der Kredit für das Haus noch läuft - müsste man ja einen neuen Kredit aufnehmen um den anderen auszubezahlen...

alles recht verzwickt.

Meine Idee war:

Ich kaufe das Haus und er zahlt die "Miete" zu. Wenn wir uns trennen, zahlt er weiterhin "Miete" die dann eben geringer ausfallen würde, wenn er nicht mehr mit im Haus wohnen sollte. Solang eben bis der Kredit abgezahlt ist. Die Dauer der Mietzahlungen die er nach Auszug tätigt, würde ich dann wenn das Haus abgezahlt ist - ihm auf die selbe Dauer zurückzahlen (war das jetzt verständlich!?).

Damit er für die Zeit in der er nicht mehr im Haus wohnt noch den Kredit bedienen kann und ich nicht mit den 2 Kindern gezwungen bin auszuziehen. Und eben sobald der Kredit abbezahlt ist, ich eben meine Miete, die ich ja nicht mehr habe, weil ich abgezahlt habe, an ihn zahle.

Ist auch eigentlich total daneben, aber wie denkt ihr darüber bzw was habt ihr für Erfahrungen!?

Nein, wir denken nicht an Trennung - wir denken realistisch.

Und ein Haus kaufen um es nach der Trennung verschärbeln zu müssen halte ich für Schwachsinnig... Denn dann brauche ich auch nicht zu kaufen...

Und lieber kaue ich die Details durch und der Fall tritt nicht ein... #verliebt

Vielen Dank fürs lesen und ggf. antworten #huepf

Beitrag von wemauchimmer 01.05.10 - 20:51 Uhr

Also für mich wäre eine Scheidung ein weitaus größeres Problem als wenn ich durch welche Umstände auch immer unser Haus verlieren würde, mal ehrlich gesagt.
Wenn Du ein Haus kaufst, also auf Kredit und so, kannst Du eben nicht unter allen Umständen das Haus halten. Und wenn Du Dich trennst, ist auch die Frage, wozu brauchst Du dann den Platz überhaupt. Und wenn Du ihn dann noch brauchst, dann sollte die Kreditrate sich irgendwo in einer vergleichbaren Region wie die entsprechende Miete bewegen, und damit solltest Du auch in der Lage sein, das Häuschen zu halten.
Klar, rein praktisch => Zugewinn => Halbe halbem jedem gehört ein halbes Haus und die halben Schulden, im "Ernstfall" müsste einer den anderen ausbezahlen (unter Verrechnung des Schuldenanteils), wird evtl schwierig, daher endets dann typischerweise in einem mehr oder weniger Notverkauf. Aber wie gesagt - auch wenn Du 50.000€ oder so Verlust dabei machst... Deine Lebensplanung steht dann sowieso vor einem Scherbenhaufen, ist das denn dann wirklich noch ein echter Aufreger?
Also diese Mietgeschichte von Dir finde ich recht kompliziert. Du müsstest ja davon ausgehen, daß im Fall einer "schmutzigen Trennung" der andere seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, und bis Du Dir Dein Recht eingeklagt hast, bist Du wahrscheinlich sowieso schon völlig überschuldet. Dann doch lieber gemeinsam den Kredit aufnehmen, dann haften zumindest beide der Bank gegenüber :-)
LG

Beitrag von suesse-lady 01.05.10 - 21:02 Uhr

:-p das hast du toll geschrieben ;-)

ich stimme dir voll und ganz zu, dass der scherbenhaufen dann deutlich höher ist, vor dem mann nach einer Trennung steht -

aber die Schulden können einen dann zusätzlich erdrücken!!

Ausbezahlen würde meines Erachtens definitiv nicht gehen, weil wie schon geschrieben, müsste dann ja noch ein Kredit aufgenommen werden...

Wenn der Kredit von beiden Eheleuten aufgenommen werden würde und es würde tatsächlich vor Kreditablauf zur Scheidung kommen - habe ich das Gefühl man macht dann beim Verkauf (da ja noch Schulden drauf sind) Verluste. Vielleicht ist das falsches Denken, da man sich beim Verkauf dann einfach etwa mehr Zeit lassen sollte - aber wer sagt mir denn das es mit den Jahren und der Wirtschaft nicht noch weiter Bergab geht??

Da wir bald 2 Kinder haben, gehe ich davon aus - wenn es "schmutzig" enden sollte, muss man sich trotzdem einigen, allein der Kinder zu liebe - und dann sollte...

ach keine Ahnung... #schwitz

ist alles soooooo kompliziert wenns ums Geld geht...#zitter

Beitrag von wasteline 01.05.10 - 22:50 Uhr

Wieso macht man bei einer Scheidung vor Kreditablauf unbedingt Schulden?
Natürlich bleibt ein gewisser Teil des eingesetzten Geldes auf der Strecke (Kaufnebenkosten, Vorfälligkeitsentschädigung, meinethalben auch die gezahlten Zinsen), aber wenn man das Haus zum eigenen Kaufpreis verkaufen kann, dann ist man doch schon fein raus. Die Restschuld wird vom Kaufpreis getilgt, das restliche Geld durch 2 geteilt. Das wäre für mich eine faire Lösung.

Außerdem ist es doch fraglich, ob überhaupt einer der Partner im Haus wohnen bleiben möchte, da doch viele Erinnerungen in den Wänden haften. Nach einer Scheidung ist ein kompletter Neuanfang meist die bessere Lösung.

Beitrag von lisasimpson 01.05.10 - 21:08 Uhr

also ic hverstehe dich so, daß dir klar ist, daß ihr das haus je zu 50% auf die partern aufteilen lassen könnet und durch den zugewinn jeder im falle eienr trennung zu 50% am haus beteiligt wäre..

deine überlegung mit der mietzahlung als alternaive daß du im haus bleiben kannst und dein mann euch ds finanziert ist ja ne interessante.

Ich bin wirklich ein großer pragmatiker- aber was Liebessachen angeht so gar nicht (komsich eigentlich:)
finde die idde, sich aber in guten zeiten auf schlechte vorzubereiten clever.

nun müßt ihr euch halt überlegen: verdient dein mann genug, daß er im falle eienr trennung unterhaltszahlungen an seien kinder 8evtl. auch an dich?), eine miete an euch und eine miete für seine zweite wohnung (die er dann ja braucht. evtl. für neue frau und neue kinder- wenn man schon so denkt, dann doch richtig, oder?!)
wenn er das leisten KANN- dann ists doch wurscht, wie ihr ds nennt. wenn dein mann das möchte, wird er alles dafür tun, dßa seien kidner in dem haus aufwachsen dürfen.
wenn er das nicht kann, ists auch wieder rum egal, wie die trennung abläuft- er wird es einfach nicht können
wenn die trennung aber schmutzig abläuft, oder aber er weiter unterhaltsverplfichtungen bekommt wird er evtl. nicht gewillt sein weiter für ein haus zu zahlen das ihm ÜBERHAUPT nicht gehört- oder?!

Ich würde euch daher raten vielleicht nen anwalt oder notar aufzusuchen und nach lösungen zu schauen, die wirklich praktikabel sind.

denn daß dein mann, wen ner euch in 2 jahren wegen ner frau verläßt, mit der er noch 3 weiter kinder bekommt, kann ich mir beim beten willen nicht vorstellen ,daß er 20 jahre lang dein haus abbezahlt.
wenn ihr aber in 15 jahren mit (fast?) erwachsenen kindern beschließt euch zu trennen, ist die frage vielleicht ne ganz andere- brauchst du dann wirklich noch ein haus für dich (und die flügge werdenden) kinder oder wäre ein verkauf und ne saubere trennung nicht besser...

so, genug schwadroniert

lisasimpson

Beitrag von suesse-lady 02.05.10 - 07:43 Uhr

ich verdiene mehr als er. d.h. wenn dann müsste ich unterhalt an ihn zahlen - vermute ich mal. da er aber den kindern dann unterhaltsverpflichtet wäre gleicht sich das ja dann iwie aus!? denn für 2 kinder und noch meinen ex-mann zu zahlen fände ich nicht fair...

aber das wird sich zeigen wenn der fall eintreten sollte.

hach ja... echt schwierig...:-p

Beitrag von miss.cj 01.05.10 - 21:18 Uhr

Hallo,

nehmt den Kredit gemeinsam auf und tilgt ihn gemeinsam. Solltet ihr euch mal trennen, zieht aus und vermietet das Haus (also unbedingt beim Kauf auf die eventuelle Vermietbarkeit achten) Die Miete deckt meist ca. 65% der Kreditrate und einen Teil bekommt ihr ja eh vom Finanzamt wieder, so dass ihr nur noch einen geringen Anteil der Rate aus eigener Tasche zahlen müßt.

Irgendwann ist es abbezahlt und ihr habt etwas, was ihr euren Kindern vermachen könnt. Nichts ist verloren.

Lg

Beitrag von suesse-lady 02.05.10 - 07:49 Uhr

hallo :-D

wir hatten überlegt gleich ein haus mit einligerwohnung zu kaufen - die idee find ich zwar nicht so toll, aber dadurch finanziert sich ein gewisser teil des hauses direkt von anfang an. was aber natürlich den kaufpreis am anfang schon arg in die höhe treibt, da das haus ja dann deutlich größer sein müsste - als nur für uns 4.

und das haus nach der scheidung zu vermieten, mit dem gedanken habe ich gestern abend auch schon gespielt und dies halte ich bisher für die beste alternative!! denn vermieten, so lange wie der kredit noch läuft, da machen wir ja weniger minus als wenn wir es gleich wieder verkaufen würden!?!?!?

"
Die Miete deckt meist ca. 65% der Kreditrate und einen Teil bekommt ihr ja eh vom Finanzamt wieder, so dass ihr nur noch einen geringen Anteil der Rate aus eigener Tasche zahlen müßt.
"

du meinst die Miete die die Zahlen?? Oder was bekomme ich vom Finanzamt wieder?? Soweit ich weiss, wenn ich Wohneigentum vermiete, kann ich das in der Erklärung angeben - richtig?

Ich glaube deine Variante ist für mich bzw. uns die cleverste...

ist schon irre, sich noch bevor man sich überhaupt ein Haus angeschaut hat, schon übers verkaufen wieder Gedanken machen zu müssen ;-)

Beitrag von miss.cj 02.05.10 - 21:51 Uhr

Wohneigentum kann im Lohnsteuerjahresausgleich mit bis zu 35% (kommt auf das Haus an) angesetzt werden.

Beitrag von suesse-lady 02.05.10 - 07:52 Uhr

würdet ihr in der heutigen Zeit eigentlich ein Haus kaufen??

Klar, die Zinsen sind relativ gering - aber haben wir die Wirtschaftskrise schon überstanden??? Griechenland, Portugal, Spanien... pleite...

Was ist wenn unser Geld in ein paar Monaten rein gar nichts mehr Wert ist? Dann verdiene ich nur ein Appel und ein Ei - aber mein Kredit von 100T€ bleibt Gleich - denn der wird sich mit Sicherheit nicht verkleinern...

HAUS KAUFEN oder ist das Risiko zu groß???

Beitrag von kolbo-sauri 02.05.10 - 11:21 Uhr

Hallo,

wenn Du so denkst, gibt es eigentlich gar keine bessere Investion als Grundbesitz!
Falls - wie Du es ausdrückst - das "Geld in ein paar Monaten rein gar nix mehr Wert ist", hast Du immer noch das Haus, und dessen Wert steigt ja bei Inflation.

Und in diesem Sinne fällt auch der "Wert" eurer Schulden in Relation zum Gegenwert (Haus).

Das einzige Problem diesbezüglich, ist meiner Meinung nach die Sicherheit der Einkommen. Wenn aufgrund der Wirtschaftskrise oder anderer Faktoren Euer Einkommen gefährdet ist, gibts natürlich Risiken, das Haus zu halten.

Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten gibt es kaum was sicheres und "wertvolleres" als Eigenheim!

LG

Beitrag von wilma.flintstone 02.05.10 - 17:01 Uhr

Hallo,

wenn das Geld nix mehr wert ist, haben wir Inflation, vielleicht sogar gallopierende. Dann kannst Du das Haus locker kurzfristig abbezahlen.

Oder meinst Du Wirtschaftskrise und "alle" verlieren ihre Jobs?

W.

Beitrag von suesse-lady 02.05.10 - 17:16 Uhr

nein, um die jobs geht es nicht. denn die sind definitiv nie sicher, ausser wir wären beamte und das sind wir nicht.

nein, mir ging es eben wie du richtig geschrieben hast, um den "Wert" des Geldes...

ich hol mir mal einen termin bei der Bank und sage denen was ich monatlich an "miete" (zahlrate) aufbringen würde und dann sollen die mir sagen für welches geld ich ein haus kaufen könnte. denn die "miete" (zahlrate) würde ich ja auch bei arbeitslosigkeit weiter zahlen müssen.

ich habe gelesen bis 130qm steht einer familie bei einem haus ALG 2 zu ohne das man es "verscherbeln" muss. und mehr wollte ich sowieso nicht... ausser wir machen das mit der einliegerwohnung - dann wird es mehr wohnfläche, allerdings hoffe ich natürlich das diese vermietet bleibt ;-)

Beitrag von lamila82 02.05.10 - 12:06 Uhr

Dein Mann soll ich falle einer Scheidung:

- deine Miete zum Teil weiter bezahlen!
- Unterhalt an euer Kind zahlen!
- seine eigene Miete aufbringen!
- und wenn du richtig sauer auf ihn bist auch noch Unterhalt an dich zahlen?

Und du, du machst dir ein schönes Leben mit dem Haus was dein Mann für dich bezahlt hat! Ihr hättet vorher ein dem entsprechenen Ehevertrag machn müssen oder ihr holt das noch mal nach.
An deinem Mann seine stelle würde ich auf diese Idee nicht eingehen.

Im falle einer Scheidung möchte er doch auch noch ein eues Leben mit neuer Frau und evt. auch noch einem Kind haben. So ist das aber unmöglich!
Ich glaube nicht daran das du ihm die Miete wieder zurück zahlst weil du ja schon gesagt hast das du keine 30 Jahre an ein Haus bezahlst.
Ein Haus ist in erster Linie eine Altersvorsorge, die aber nichts bringt wenn du bis zum Tot noch dafür zahlen musst. Und an einem Haus werden nach 20-30 Jahren auch mal neue Fenster, Heizung und Dach fällig. Dafür muss dann auh noch Geld da sein.
Und dann...

Lg Lamila

Beitrag von suesse-lady 02.05.10 - 17:21 Uhr

hey...

natürlich soll mein mann nicht:

"
Dein Mann soll ich falle einer Scheidung:

- deine Miete zum Teil weiter bezahlen!
- Unterhalt an euer Kind zahlen!
- seine eigene Miete aufbringen!
- und wenn du richtig sauer auf ihn bist auch noch Unterhalt an dich zahlen?
"

Unterhalt bekomme ich von ihm, wenn überhaupt nur für die Kinder. Weiss gar nicht ob das auch so ist, wenn ich der Hauptverdiener bin!? Und muss ich dann nicht eher Unterhalt an ihn zahlen???

Soviel dazu...

Es ging ja nur darum das er dann z.bsp monatlich 100€ miete an mich nach der scheidung weiterzahlt, solange der kredit weiter läuft. damit ich das haus eben nicht verkaufen muss, wenn ich es nicht möchte. dieses geld, je nach dauer seiner zahlung, würde er dann wieder zurück bekommen...

klingt dämlich... je länger ich drüber nachdenke, desto dubioser erscheint es mir :-[

und NEIN, ich möchte ihn nicht abzocken... ich glaube wir sind dann eh beide gestraft, nicht nur durch den kredit mit dem haus, sondern eben durch die kids... #schwitz

Beitrag von dolby11 02.05.10 - 13:54 Uhr

Hey du :-)

ich kann dir sagen wie es bei uns abgelaufen ist.

Wir HATTEN/HABEN die schmutzige Trennung.

Anfang 2009 habe ich mich von meinem Noch-Ehemann (jaaaa...Scheidung wird sich noch hinziehen #aerger ) getrennt.
Wir haben im August 2006 ein Haus gekauft. 160000 Euro haben wir für den Kaufpreis, Nebenkosten und Renovierung aufgenommen.
Als Sicherheit war u.a. ein Teil des Hauses meiner Eltern eingebunden, das meiner Schwester und mir gehört.
Mein Noch-Ehemann hatte nach der Trennung so einen Hass auf mich, das er sämtliche Zahlungen eingestellt hat (er hat weder Unterhalt für die Kinder gezahlt noch sonst irgendwas, die Stadtwerke haben uns das Wasser abgedreht, weil die Nachzahlung von 2008 nicht gezahlt wurde). Er wollte die Zwangsversteigerung des Elternhauses.
Ganz ehrlich? So sehr ich unser Haus auch geliebt habe: Ich hatte soviel schlechte Erinnerungen und Gefühle, es war soviel passiert in dem Haus, soviel Streit. Ich hätte da nicht weiterleben können, so sehr ich es auch versucht habe zu halten, damit meine Eltern nicht ihres verlieren.
Im Endeffekt ist es nun Ende 2009 verkauft worden, für 135000 Euro :-( :-( :-( Wir hätten viel mehr bekommen können, das Haus war nach drei Tagen weg. Aber der Makler unserer finanzierenden Bausparkasse war eiskalt. Der wollte nur das Haus loswerden (verständlicherweise).
Nun zahlen wir mtl 190,- Euro für den Restbetrag ab :-(

Du sagst, wenn man ein Haus kauft und es dann nach der Trennung verscherbelt, braucht man nicht kaufen: das mag sicherlich richtig sein, aber NORMALERWEISE trennt man sich nicht. Und es gibt für nichts eine Garantie.

Mein Freund (er war der Auslöser für die Trennung, nein nicht der Grund!)und ich wollen, wenn alles gutgeht, im nächsten Jahr bauen, Grundstück ist vorhanden und die mtl Rate wäre günstiger als die Miete hier für ein Einfamilienhaus.
Glaube mir, ich bin sehr, sehr vorsichtig geworden was das Thema Geld angeht, oder mich so schnell wieder zu binden. Aber mein Gefühl und mein Herz sagen mir das es richtig ist, mein Verstand rechnet aus, wann es geht ;-)

LG Anika #blume

Beitrag von suesse-lady 02.05.10 - 17:25 Uhr

vielen dank für deinen lieben beitrag :-D

wie lang musst du denn noch die 190€ weiterzahlen?? Jetzt sag nicht weitere 20 Jahre!?

jaja... so sehr man sich von vornherein auch eine "einvernehmliche Trennung" wünscht, es geht meistens nach hinten los...

würde mich freuen wenn wir über VK weiter schreiben, wenn du interesse hast!?

Beitrag von dolby11 02.05.10 - 17:37 Uhr

...ja...erstmal sieht es nach zwanzig jahren aus #schmoll

ich sehe das als preis für das was ich getan habe...

klar können wir gerne!!

muß jetzt meine zwerge in die dusche stecken ;-)