875 Euro für Kindergarten ausgeben???

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Beitrag von 4mone 01.05.10 - 22:38 Uhr

Nabend zusammen!

Ich schaue mir am Montag in Bremen das Montessori Kinderhaus an - da es eine private Einrichtung ist, soll der Spass für eine Vollzeitbetreuung 875 Euro kosten.

Die staatlichen Einrichtungen hier kosten (also mein Eigenanteil) 220 Euro - haben dann natürlich auch 20 Kinder auf 1 Erzieherin, was ich mir für meine Tochter (wird 3 Jahre) beim besten Willen nicht vorstellen kann und will.

Ich habe jetzt mit meinem AG gesprochen, und dieser würde, da eh eine Gehaltsanpassung anstand, zustimmen, mir einen großen Teil davon als steuerfreien Kinderbetreuungszuschuß zu zahlen, statt Gehaltserhöhung...

Dann würden meine Kosten fast gleich sein, mit dem, was ich derzeit für ihre Betreuung bei der Tagesmama zahle.

Jetzt sagen meine Eltern, dass dieses Geld später natürlcih nicht in meine Rente mit einfließt...

Jetzt meine Frage. Wie würdet ihr entscheiden: Eher für eine super Betreuung Eures Kindes, oder langfristig für eure Altersvorsorge?

LG Simone

Beitrag von heidi.s 01.05.10 - 22:44 Uhr

Also meine Meinung - für mich käme das nicht in Frage, das ist ja ein immenser Betrag. Mein Sohn geht in einen katholischen Kindergarten und ich zahle 130 Euro für 7 Stunden täglich, dort sind 28 Kinder in einer Gruppe mit 2 oder 3 Erzieherinnen und er wird dort trotzdem genug gefördert

LG Heidi

Beitrag von 4mone 01.05.10 - 22:47 Uhr

Hey,

sind die drei Erzieherinnen auch immer gleichzeitig da?
Ich habe mir drei Kindergärten bisher angeschaut und hätte in einem auch einen Platz bekommen - aber das waren vier zusammengeschlossene Gruppen - jede Gruppe 20 Kinder und auf jeder Gruppe 1 Betreuerin und teils eine Praktikantin...

Ich habe Angst, dass die Aufgabe der Erzieherinnen ist, Schlimmeres zu verhindern anstatt auf jedes Kind einzugehen, wenn du weißt was ich meine...meine Tochter ist so extrem kuschelig und halt anderes gewohnt (in der CH war sie auch mit 9 anderen Kindern zusammen auf 3 Betreuerinnen...)

Aber danke für Deine Antwort!

Beitrag von arkti 01.05.10 - 22:45 Uhr

Du scheinst ja nur nach dem Geld zu gehen.
Montessori muss auch zuhause gelebt werden.

Beitrag von 4mone 01.05.10 - 22:49 Uhr

Ich weiß!
Ich habe gerade erst angefangen mich zu erkundigen, finde halt erstmal das Grundprinzip "Hilf mir, es selbst zu tun" für meine Tochter nicht gerade schlecht.

Aber Wiki sei dank, bin ich jetzt schon ein wenig mehr informiert...

Beitrag von arkti 01.05.10 - 22:55 Uhr

Naja ich halte davon nicht soviel.
Gibt genügend Kinder die klare Aufgaben brauchen.

Ehrlich gesagt bei dem Preis würde mir schlecht werden.
Maßlos übertrieben.
Im Kindergarten ist man zum spielen usw und nicht zum kuscheln.
Sie trösten wenn was vorgefallen ist aber kuscheln gehört wohl nicht zu der Aufgabe einer Erzieherin.
Ich habe selber Kinder erlebt die ständig bei den Erzieherinnen am Rockzipfel hingen, grausam.

Kuscheln gehört meiner Meinung nach nicht in den Kindergarten sondern ist eine Angelegenheit für zuhause.

Beitrag von 4mone 01.05.10 - 23:33 Uhr

Naja,

aber wenn Deine Tochter dringend eine feste Bezugsperson braucht und maßlos überfordert wäre, ganztägig auf Kuscheleinheiten zu verzichten? Meine Tochter ist beiweitem davon entfernt, ständig an irgendwelchen Rockzipfeln zu hängen - nicht mal bei mir. Sie ist sehr selbständig, geht offen auf jeden zu...aber ich finde, das gehört doch dazu???
Vielleicht bin ich einfach nur verwöhnt....

Beitrag von valentina.wien 02.05.10 - 07:47 Uhr

Ich würde den Montessori-Kindergarten bevorzugen!
Die Vorurteile kommen meistens auch daher, dass viele mit der Pädagogik nicht vertraut sind.

Vor allem: du kennst dein Kind am Besten! Und hör auf deinen Bauch!!

Beitrag von mentira 01.05.10 - 22:54 Uhr

Hallo,

hier gilt ja die Frage, ob Du das Montessori-Prinzip als solches befürwortest bzw. sogar darauf bestehst, dass Dein Kind im entsprechenden Umfeld erzogen wird oder auf die Tatsache wert legst, dass Dein Kind "einfach nur" professionell und liebevoll betreut wird.

Meine Tochter ist in Bremen in einer Einrichtung (privat)untergebracht, die 250 Euro/monatl. kostet, 3 Erzieher auf 15 Kinder bietet und in der man viel eigene Initiative einbringen muss (was machbar ist - ich bin AE und VZ berufstätig).

Die staatlichen Einrichtungen im Stadtteil funktionieren ähnlich. Eine Erzieherin auf 20 Kinder ist übrigens nicht erlaubt - ich fürchte, dass Du etwas missverstanden haben könntest.

Es sollte also machbar sein, das Kind in gute Hände zu geben, die tatsächliche Gehaltserhöhung/Rentenberechtigung anzunehmen und guten Gewissens arbeiten zu gehen.

LG
J.


Beitrag von 4mone 01.05.10 - 23:15 Uhr

Hi,

danke für Deine Antwort!

Ich habe mich ehrlich gesagt noch nicht sehr lange mit dem Thema beschäftigt - aber ich möchte direkt nach Bremen ziehen (wohne noch im Umland) und war auf der Suche nach einem Kindergarten, der eine Tagesbetreuung von 7.30 - 17.30 bietet - da gibt es scheinbar nicht viele??? Oder hast Du einen Tip für mich?

Dann bin ich auf das Montessori Haus gestoßen und habe mich ein wenig schlau gemacht - finde das Prinzip, gerade auf meine Tochter und ihren Charakter angewandt, wirklich gut. Ich habe am Montag dort ein Gespräch, um überhaupt mit allem vertraut gemacht zu werden...

LG Simone

Beitrag von mentira 01.05.10 - 23:57 Uhr

wenn Du weisst, in welchen Stadtteil Du ziehen willst, kannst Du z.B. das Jugendamt anrufen - die informieren ganz anständig über ansässige Einrichtungen samt deren oder Deinen Möglichkeiten.

Das JA ist nicht nur für Streitigkeiten und Beistanschaften zuständig - mir haben die MA entsprechender Abteilungen ganz wunderbar geholfen.

Wenn Du die knapp 900 Euro wirklich über haben solltest - warum nicht?

Du musst aber bei jeder Einrichtung darauf gefasst sein (und das ist aus meiner Sicht auch gut so), dass nicht eine Erzieherinnen pro drei Kuschelkinder, deren Mutter arbeiten geht, den ganzen Tag die Ersatzmami macht.

Dein Kind wird und soll auch im KiGa erfahren, dass sie hier eines von vielen Kindern ist, das eigene Bedürfnisse hat. Auch eine Montessori-Einrichtung ersetzt nicht die Mutter.

Und wenn du gerade erst angefangen hast, Dich zu erkundigen, dann würde ich dir empfehlen, vorischtiger mit Deinen Aussagen zu sein. In keiner vernünftigen Einrichtung kommt eine Erzieherinnen auf 20 Kinder - und das wissen die Leute, denen Du hier Deine Sorgen schilderst.

Pflicht ist eine Betreuerin auf 8 Kinder unter drei Jahren oder eine Betreuerin auf 15 Kinder ab drei Jahren. Das ist kein Horrorszenario sondern ganz normal und alle Kinder überstehen das auch ganz normal. Wenn Du meinst, ein spezielles Kind am Start zu heben, musst Du entweder (wie geplant) spezielles Geld am Start haben oder Dich von dem Gedanken verabschieden, dass Deiner Tochter anders betreut werden muss als alle anderen Kinder (die sich sichtlich wohl fühlen).

Beitrag von 4mone 02.05.10 - 11:23 Uhr

Danke für Deine Antwort.
Die Betreuungsschlüssel in Bremen sehen vor, dass eine Erzieherin auf 15 Kindern Pflicht ist, da hast Du recht.
Ich kann nur von dem sprechen, was ich an dem Tag miterlebt habe: 20 Kinder und eine Person.
Im Kindergarten hier in Oyten waren 21 Kinder auf 2 Personen - wobei die eine allerdings (wir hatten einen Schnuppertag) ständig abwesend war (Büro, Turnraum vorbereiten, Essen holen und wegbringen). Wenn Du direkt aus der Schweiz kommst, wo der Betreuungsschlüssel viel besser ist, schreckt dich das natürlich ab...
Ich finde, es ist auch noch ein Unterschied, ob Dein Kind halbtags in den Kindergarten geht oder von 7.30 - 17.30 Uhr, also 10 Stunden....
Da finde ich kleinere, familiäre Gruppen weitaus besser.

LG Simone

Beitrag von blume82 03.05.10 - 08:08 Uhr

Hallo,

mit der Pflicht das stimmt, aber dieser Betreuungsschlüssel müss nicht ständig sein.

Die Mutter einer Bekannten ist Erzieherin bei unter 3 jährigen. Sie sind zu zweit, aber beide haben nur 8 Stunden Arbeitszeit und es wird in der Gruppe eine Betreuungs von 7 bis 17.30 Uhr angeboten. Das heißt eine kommt um 6.30 Uhr und bleibt bis ca. 15 Uhr.

Die andere kommt gegen 9 Uhr. In der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr, also gerade wenn die Kinder gebracht werden ist sie mit 17 Kindern alleine, genauso in der Zeit zwischen 15 und 17.30 Uhr.

Und ist erlaubt und sogar wenn jemand krank ist oder zur Fortbildung darf dann auch nur eine Kraft sein.

LG

Beitrag von kati543 01.05.10 - 23:42 Uhr

Hi Simone,
ist denn in dem Kiga überhaupt noch ein Platz frei? Bei uns haben die Montessori-Kigas Wartelisten, die doppelt so lang sind, wie die Kapazität.
Ich nehme dir die 20 Kinder/Erzieherin auch nicht ab. Das ist nämlich noch nicht einmal bei den Ü3 erlaubt. Also 20 Kinder und 2 professionelle Erzieherinnen (Praktikanten zählen nicht) + Kinderpfleger schon eher.
Es kommt auch nicht nur auf den betreuungsschlüssel drauf an. Wichtig ist auch das gesamte Umfeld. Und am allerwichtigsten ist, dass dein Kind sich dort wohlfühlt.
Mein Großer geht in einen katholischen Kiga. Dort sind 20 Kinder auf 2 Erzieher + I-Kraft.

Beitrag von 4mone 02.05.10 - 11:25 Uhr

Ja, ich sand jetzt ein halbes Jahr auf Warteliste - jetzt bekam ich die Info, dass ich ab August 2010 einen Platz haben könnte in den o.g. Zeitraum.
Was ich klasse finde, ist, dass sie recht flexibel sind und reguläre Öffnungszeiten bis 21 Uhr haben.
Da ich ab und an länger arbeiten muss, kann man halt anrufen und sie auch später holen.
Hm, ich lasse am Montag mal alles auf mich wirken und entscheide dann...

Beitrag von jenny133 01.05.10 - 23:55 Uhr

Hallo Simone

für mich stellt sich so eine Frage gar nicht, da ich dann ja gar nichts mehr mit heim bringen würde! Dann könnte ich auch selbst zuhause bleiben und mein Kind betreuen!!

Letztenendes ist es deine Entscheidung. Ich glaube aber fast nicht, das eine normale Kindergartenstelle einem Kind schadet! Meiner kommt auch in einen staatlichen Kindergarten!

LG
Melanie mit Nico (zweieinhalb)

Beitrag von vwpassat 02.05.10 - 01:27 Uhr

Ohne auf die Einrichtung bzw. deren Ausrichtung einzugehen, empfinde ich 875 € (oder 1711,35 DM!!!) absoluten Wucher.

Die Argumente mit 1 Betreuer für 20 Kinder kann und will ich so auch nicht stehen lassen. Wenn dem irgendwo so ist, dann informier das zuständige Jugendamt.

Beitrag von carrie23 02.05.10 - 08:55 Uhr

Ich würds nicht ausgeben.
Ich kenne auch keinen Kindergarten wo wirklich nur ein Betreuer für 20 Kinder da ist und ich es viel zu teuer.
Du gehst im Prinzip nur für die Betreuung arbeiten.

Beitrag von clautsches 02.05.10 - 10:17 Uhr

Du Simone, ganz ehrlich:

Bevor ich fast 900 Euro für einen Kindergarten ausgebe, suche ich mir lieber eine Arbeit, bei der ich um das Geld weniger verdiene und dafür mehr Zeit habe. Ich würde es kaum aushalten, wenn eine fremde Frau mein Kind knuddeln "muss", weil ich fast nie da bin.

Lass uns mal wieder tel.!

Bussi von Claudi

Beitrag von anja-g 02.05.10 - 10:56 Uhr

Hallo Simone!

Für mich persönlich käme das nie in Frage so viel Geld dafür auszugeben.

Ich kenne zwar nicht die Pädagogik dieses KiGas aber ich finde dass ein ganz normaler KiGa den Kindern ganz sicher nicht schadet.

Such dir doch eine integrative Tagesstätte. In so eine geht mein Sohn auch. Dort gibt es 3 Gruppen. 1 "Regelgruppe" ohne Kinder mit Behinderungen. Dort sind glaube ich 22 Kinder mit 2 Betreuerinnen. In die anderen beiden Gruppen gehen auch behinderte Kinder (aber sie sind nur ganz leicht behindert. In Tims Gruppe ist 1 Kind mit Down Syndrom und 2 entwicklungsverzögerte Kinder) und dort sind nur 15 Kinder in 1 Gruppe mit 2 festen Erzieherinnen und meist noch zusätzlich 1 Praktikantin.

Bei uns im KiGa ist es so, dass auf alle Kinder genügend eingegangen wird und sich auch mit jedem einzelnen beschäftigt wird und wenn die Kinder gerade mal Schmusebedürfnis haben setzt sich unsere Erzieherin halt mit dem Kind hin und schaut in aller Ruhe ein Buch und das Kind kann sich ankuscheln.

Wobei ich auch der Meinung bin dass dieser enge Körperkontakt eher eine Sache zwischen Kind und Eltern sein sollte.

Gruß, Anja

Beitrag von janavita 02.05.10 - 11:26 Uhr

Hi... ich würde alles dafür geben, wenn wir Montessori-Kindergarten bei uns hätten....

ABER: meine Freundin wohnt in Potsdam und sie zahlt für ihren Sohn für montessori-KG 67,- euro... inkl. Essensgeld... 30 Stunden die Woche

Bei meine Schwester in Berlin würde diese Einrichtung 107,- € Kosten auch 30 Stunden...

Über 800,- habe ich noch nie gehört...

Aber ich würde es zahlen, wenn es bei uns gäbe..

Gruß

Beitrag von 4mone 02.05.10 - 14:44 Uhr

Danke für Deine Antwort!
Es gibt in Bremen auch einen staatlichen Montessori Kindergarten - der kostet auch nur 221 Euro monatlich - hat aber eben nur von 8-15.30 Uhr geöffnet, das passt nicht bei meinen Arbeitszeiten und eine Anschlußbetreuung von einer Tagesmutter habe ich bisher nicht gefunden.
Die Einrichtung ist privat, daher so teuer :-(

Beitrag von janavita 03.05.10 - 08:50 Uhr

Hi... ist ja auch "wurscht" - es geht um Kinder und was die brauchen und kriegen obliegt der Eltern. Abgesehen davon, kannst ja alles von der Steuer absetzen....

Viel Glück...

Beitrag von 4mone 03.05.10 - 08:54 Uhr

Naja, da gibts aber auch Höchstgrenzen denke ich...und ich bekomme ja schon diesen steuerfreien Zuschuß. Muß mich da mal schlau machen....

Beitrag von wemauchimmer 02.05.10 - 11:26 Uhr

Hi Simone,
für mich ist es ein wichtiges Erziehungsziel, daß meine Kinder mit beiden Beinen in unserer Gesellschaft stehen. Wenn sie groß sind, wird eine sehr große Minderheit ihrer Mitbürger einen Migrationshintergrund haben. Ich bereite sie darauf nicht vor, indem ich sie in einen elitären Kindergarten mit irgendeinem modischen kopflastigen Pädagogikkonzept stecke, wo per Beitragsforderung alle Kinder aus ärmeren und bildungsferneren Familien ausgeschlossen sind. Klar hat der Kindergarten vielleicht auch einen Alibitürken, aber es ist sicherlich kein repräsentativer Querschnitt unserer Gesellschaft vertreten. Aus diesen Gründen bin ich von vorneherein negativ gegen Montessori und dergleichen eingestellt und ich kenne durchaus auch Eltern, die begeistert ihre Kinder in dieses System geschickt haben und nach ein paar Jahren ernüchert (und natürlich auch um einiges ärmer :-) ) wieder ausgestiegen sind.
Trotzdem muß man ja auch im konkreten Fall sehen, wie der staatliche Kindergarten ist. Euer Personalschlüssel dort hört sich schlecht an, aber viel wichtiger ist ja, was das Personal draus macht. Also ich würde mir das erstmal anschauen, und nur wenn es mir untragbar erscheint, würde ich vielleicht zu einem Privatkindergarten gehen. An das Geld und an die Rente würde ich nicht denken, wenn ich zu dem Schluß komme, daß der staatliche Kindergarten nichts taugt. Aber ich denke, auch bei Euch wirst Du sehen daß der Kindergarten gute Arbeit leistet.

LG von Einem, dessen Kinder im städtischen Kiga absolut glücklich sind und ganz toll gefördert werden und deren Freunde aus allen Schichten kommen.