Wann ist ein Erwachsener erwachsen?

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Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 08:39 Uhr

Guten Morgen Urbianer,

kann nicht mehr schlafen! Habe daher hier gelesen und gelesen, alte und neue Beiträge...und da kommt in mir die Frage auf:

Wann ist man eigentlich erwachsen? Was macht Erwachsensein aus?

Ich meine, das ist doch nicht nur eine Frage der gesetzlichen Volljährigkeit!

Ich lese hier von Menschen, die zwischen verschiedenen Partnern hin und her hoppen und ihr Kind muss das alles mitmachen.

Oder arbeitslose Frauen mit Kind von einem Partner, der auch arbeitslos ist, suchen sich den nächsten Partner, der auch arbeitslos ist - und der möglichst aus einer früheren Partnerschaft auch noch ein Kind hat....dessen Mutter natürlich arbeitslos ist - und sind von dem auch schon wieder schwanger....! Und blicken bei der Beantragung der staatlichen Alimentierung gar nicht durch...schuld ist dann das Amt.

Auch schön sind die Leute, die zum Ende des Monats immer fragen, wer welche Kohle schon hat oder nicht hat.....?!

Und manche Babymamis, die mit einer humorlosen Strenge jede verbal durchprügeln, die sich nicht an die eisernen Regeln der Supermuttis hält...oder manche Frauen im Kinderwunschbereich...dazu fällt einem nun echt nichts mehr ein...und, und. und.

Für mich bedeutet Erwachsensein, auch mal Frustration ertragen zu können, mich und meine Gefühle auch mal zurücknehmen zu können (was nicht heißt, dass ich meine Gefühle nicht wahrnehme). Erwachsensein bedeutet für mich, auch mal eine Entscheidung aus Vernunft treffen zu können.

Für mich bedeutet Erwachsensein in Bezug auf Beziehungen z.B., dass ich nicht mit Vorstellungen wie aus Hollywood-Produktionen an meine Ehe herangehe. Dass ich es akzeptiere, dass in einer längeren Beziehung der Himmel irgendwann nicht mehr voller Geigen hängt. Dass der Moment, in dem man nicht mehr verliebt ist wie am ersten Tag, genau der Moment ist, wo es interessant wird...statt jetzt rumzuheulen, dass ich keine Verliebtheitsgefühle mehr habe.

Ich merke in meinem Leben in der richtigen Welt, dass mich zunehmend Menschen langweilen, die sich unerwachsen verhalten (außer meiner Teenytochter natürlich, die darf das und interessiert mich nach wie vor! ;-)).

Was bedeutet für Euch Erwachsensein?

lg die Hinterwäldlerin

Beitrag von altehippe 02.05.10 - 08:53 Uhr

hallo hinterwäldlerin:-)

erwachsen sein bedeutet für mich: eine eigeschaft, die ich soweit wie möglich nach hinten schiebe.
das wichtigste ist dabei allerdings das verantwortungsbewusstsein und dessen ausführung.
meinen kindern, dem job, unserer finanziellen lage und sonst wichtigen angelegenheiten verhalte ich mich (meiner meinung nach) sehr erwachsen.
aber sonst kann ich gut und gerne mal fünfe grade sein lassen;-)
kritik kann ich ertragen, aber bislang nur von menschen die mir was bedeuten.
ich habe allerdings auch noch zeit um die fehlenden sachen aufzuholen, denn ich bin ja erst 25#huepf

aber hey, nimm mir nicht den spass an der ehe: ich heirate im juli und wehe es ist danach nicht haar genau so wie in hollywood#schwitz

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 11:52 Uhr

..es ist besser als Hollywood...#cool

Beitrag von altehippe 02.05.10 - 12:38 Uhr

stimmt, ich denke an rosenkrieg mit michael douglas...das ist voll hollywood;-)

Beitrag von danymaus70 02.05.10 - 09:11 Uhr

Hi,

das man gelernt hat, dass das Leben kein Ponyhof ist. Dann man auch Dinge tun muß, die man nicht mag und sich Situationen stellen muß, auch wenn man es nicht möchte.

Das man oft einfach mal die Arschbacken zusammen, petzen muß und nicht einfach das tun kann was man grade will.

Das ich Verantwortung trage und diese nicht nur für mich! Das ich nicht wie ein Egoist durch Leben trampele und keinerlei Rücksicht auf das nehme was hinter mir passiert.

Das ich gerlernt habe mein Leben zu meistern und nicht bei allem Hilfe, Rat und Unterstützung von anderen brauche.

LG Dany

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 11:59 Uhr

#pro! Alles, was du da aufführst...ich kann dem allen nur zustimmen.

Was dazu aber nötig ist: eine gewisse Robustheit, Grenzerfahrungen aushalten...ich merke zusehends, dass mich das total interessiert. Klein-Mädchen-Gejammer, weil etwas nicht so ist, wie ich es haben will und ich dann sozusagen trotzig mit dem Füßchen aufstampfe...so ein - in meinen Augen - UNERWACHSENES Verhalten langweilt mich zu Tode!





Beitrag von sassi31 02.05.10 - 13:02 Uhr

Sehr schön formuliert.

Beitrag von kleinemaus23 02.05.10 - 09:22 Uhr

Hallo Hinterwäldlerin,

für mich bedeutet Erwachsen sein, eine gewisse Reife zu besitzen. Und diese ist nicht altersabhängig.
Je nach Lebenssituation definiert sich die Reife anders.
Eine kinderlose Karrierefrau besitzt eine andere Reife als eine Frau, die Verantwortung für mehrere Kinder hat.
Eine Oma ist wiederum anders als ein Teeny.

Ich bin 30, verheiratet, habe zwei Kinder und denke, dass ich reif bin. Aber erwachsen fühle ich mich selten #;-)

Ich bin gespannt, was Du noch für Antworten bekommst.

LG
Andrea

Beitrag von ayshe 02.05.10 - 09:23 Uhr

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Für mich bedeutet Erwachsensein, auch mal Frustration ertragen zu können, mich und meine Gefühle auch mal zurücknehmen zu können (was nicht heißt, dass ich meine Gefühle nicht wahrnehme). Erwachsensein bedeutet für mich, auch mal eine Entscheidung aus Vernunft treffen zu können.

Für mich bedeutet Erwachsensein in Bezug auf Beziehungen z.B., dass ich nicht mit Vorstellungen wie aus Hollywood-Produktionen an meine Ehe herangehe. Dass ich es akzeptiere, dass in einer längeren Beziehung der Himmel irgendwann nicht mehr voller Geigen hängt. Dass der Moment, in dem man nicht mehr verliebt ist wie am ersten Tag, genau der Moment ist, wo es interessant wird...statt jetzt rumzuheulen, dass ich keine Verliebtheitsgefühle mehr habe.
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ja, sollte es schon sein.

aber gerade was den frust betrifft, läuft das sicher sehr charakterbezogen unterschiedlich ab.
es gibt eben wirklich impulsive, energetisch hochgeladene menschen, die schnell ausrasten. das hat nicht zwingend etwas mit erwachsenen sein oder dem wie-will-ich -mich-verhalten zu tun, sondern mit beherrschung und da kann man vllt nicht immer so viel machen.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 12:13 Uhr

Stimmt, was für ein Temperament man hat, spielt sicher eine Rolle!

Beitrag von king.with.deckchair 02.05.10 - 13:05 Uhr

Man kann aber auch sehr temperamentvoll sein und sich dennoch in den wirklich wichtigen Bereichen des Lebens "erwachsen" verhalten...

Ich betrachte mich als temperamentvollen Menschen, der IRL auch durchaus einen Humor hat, der manchmal an schiere Albernheit rankommt. Meint: Mit den richtigen Leuten um mich herum kann ich herumalbern und mich sprüchemäßig in einer Art Ping-Pong hochschaukeln, so dass wir alle gickeln wie die Teenager. Oder: Bei manchen Dingen sitze ich manchmal derart schnell ganz oben auf der Palme, dass ich hinterher denke "Na, soooo wichtig war das nun auch nicht...".

Aber das macht mich aus. Dieser Humor, der Optimismus, das immer an einen guten Ausgang glauben, das Temperament, der Wille, schnell zu handeln... sorgen auch dafür, dass ich schnell und pragmatisch entscheiden, Leute motivieren und mit meinem Schwung mitreißen kann. Dinge, die ich in meinem Job (ARGE-pAp) unbedingt brauche. Manche halten meine Vorgehensweise "Statt allzu lange zu überlegen und stillstehen, lieber entscheiden und in Bewegung bleiben." für unerwachsen. Ich halte ewiges Zaudern, grübeln und warten, dass einem einer Entscheidungen abnimmt, für kindlich. So sieht jeder die Dinge eben anders.

Worauf ich raus wollte: Ich habe in wichtigen Dingen des Lebens als sehr junge Frau durch 'un'erwachsenes Verhalten dafür gesorgt, dass ich ohne Ausbildung ein Kind bekam und ich habe weiter durch unerwachsenes Verhalten dafür gesorgt, dass der Kindsvater mir recht wenig tatkräftige Unterstützung zukommen ließ (= ich habe z.B. nicht aufrecht eingefordert, sondern wie ein Kind greinend auf seine Hilfe gewartet). Ich habe mir damals (Anfang der 90er, also mit Anfang 20) auch schon mal eine Stromsperre eingefangen, weil ich dachte "Och, so schnell kommen die nicht..." und ich hatte auch schon, lang' ist's zum Glück her, den Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen, weil ich nicht genug überlegt habe, als ich als alleinerziehende Sozialhilfeempfängerin einige Sachen bestellt habe... #hicks #schmoll

Ich war jedoch in der Lage zu lernen und zu begreifen und Worte meines Sozialamts-SB nicht als Schimpfe allein, sondern auch als Hilfestellung zu begreifen.
Und dann erwachsen zu entscheiden. Habe eine Ausbildung gemacht, meine Schulden bezahlt, einen Kerl, der mir nicht guttat, vor die Tür gesetzt (denn es ist in meinen Augen auch unerwachsen, nur um des Nichtalleinseins willen einen Spacken am Hintern hängen zu haben, der bremst und ausnutzt); habe den Alkohol komplett sein lassen und habe meinen Mann (das dann zu um Beziehung kämpfen, die nicht mehr rosarot ist) tatkräftig unterstützt - und auch aufrecht und erfolgreich eingefordert - dass er das Trinken sein lässt. Habe ein Kind nicht ausgetragen, welches sich zur Unzeit von eben jenem vorherigen faulen Spacken ankündigte und habe später einen Kinderwunsch verschoben wegen Arbeitslosigkeit bzw. befristeter Beschäftigung. Aber das war alles verdammt anstrengend. Misserfolge mussten ausgehalten, Verzicht geübt werden. Womit wir bei deinen Worten der Frustrationstoleranz wären.

Ich denke, erwachsen Sein bedeutet vor allem aber auch: Reflektiert sein. Fehler eingestehen. Kehrtwenden zulassen. Nicht das Gesicht zu verlieren, wenn man sagt "Das war falsch. Ich muss es anders machen. Bitte hilf/helft mir dabei." Auch: Allein sein können. Eigenverantwortlich sein, begreifen "ICH bin für mein Leben verantwortlich und andere können darin nur soviel bestimmen wie ICH es zulasse". Viele Frauen können das nicht. Scheinen sich nur komplett zu fühlen, wenn sie einen wie auch immer gearteten Kerl "an ihrer Seite" haben - vielfach haben sie den aber nicht an der Seite, sondern als Bremsklotz am Hacken kleben.

Möchten sich selbst in Unselbstständigkeit halten, in dem sie sich von der elterlichen in eine eheliche und/oder staatliche Abhängigkeit begeben. Stellen fest, das Kind im Kindergarten bedeutet, sie müsse ggf. raus ins Erwachsenenleben und bekommen lieber das nächste um in ihrer unselbstständigen Mami-Rolle bleiben zu können. Anm: MUTTER sein geht IMHO anders, das sind Kinder, die "Mamis" sein wollen.

Denn: Nicht erwachsen Sein ist auch herrlich bequem. Immer hat man einen, der Schuld ist, wenn was schief geht. Und wenn man selbst was verbockt, hat man einen, der die Kohlen aus dem Feuer holt. Ich denke da z.B. an junge Frauen, die zigfach wegen Stromschulden/-sperren auffallen oder wegen hoher Nachzahlungen oder Mietrückständen oder Schulden bei Versandhäusern. Oft läuft es bei denen nur dann rund, wenn die ARGE die Zahlungen an Vermieter und Co. direkt leistet und wenn die Schufa so im Eimer ist, dass sie nirgends mehr auf Pump kaufen können.

Ich denke, es wird immer solche Frauen (und Männer) geben. Und solange die ihren Kindern so etwas vorleben und jeden Pädagogen oder Sozialarbeiter oder auch pAp in der ARGE, der versucht, gegenzusteuern, als Vollhorst hinstellen, werden ihre Kinder bis auf wenige Ausnahmen leider genauso werden. Daher begrüße ich aber z.B. dass die ARGE schon für die 15jährigen "zwangsweise" Beratung in schulischer und beruflicher Hinsicht anbietet. Damit man wenigstens ein paar Kinder solcher Eltern aus diesem Strudel herausholen kann.

Hui, das war nun lang, was? ;-) Wort zum Sonntag - Ende.

LG vom Main in den Hinterwald
Ch.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 14:29 Uhr

Boah,

mein lieber Scholli, das war ja...umfangreich! Aber interessant!

Ich winke aus dem heute etwas bedeckten Berlin...ich denk mal, das sieht man bis zum Main...ich bin die kleine, ungewöhnlich attraktive Frau ;-), die da so hektisch mit dem Ärmchen wedelt...und dabei leider feststellt, dass ab 40 der Trizeps etwas in der Spannung nachläßt und so unschön nachschlackert...#schock bingowings nennt das der Ami

Beitrag von king.with.deckchair 02.05.10 - 14:53 Uhr

"bingowings" #rofl

Ich nenne das "Queen-Mum-Syndrom" - weswegen Queen-Mum ja immer langärmelig ging oder aber eine Winke drauf hatte, die dieses unschöne Schlackern nicht verursachte...

Na, dann lass' ich mal meine Bingowings im aufkommenden Gewittersturm schlackern und winke mal heftig zurück. Die Zehnerkarte für's Hallenbad ist übrigens schon gekauft - just nachdem ich die Klamotten für den Sommer durchprobiert und eben jenes Syndrom auch bei mir entdeckt habe. :-(

Beitrag von lisasimpson 02.05.10 - 09:29 Uhr

"Was bedeutet für Euch Erwachsensein? "

oh, das ist ne schwierige frage.
Ich denke für mich bedeutet es, bestimmte Etnwicklungsphasen schon durchlebt zu haben.
Mich abgelöst zu haben von meiner ursprungsfamilie und meine erste Loyalität gegenüber meinem partrtner und meine erste Verantwortlichkeit gegenüber meinen Kindern zu verorten.
Um dies zu erreichen brauchte es das durchleben andere wichtiger entwicklungsstufen im kindes- und jugendalter (würde denke ich zu weit fürhren ,dsa jetzt auszuformulieren), die dazu geführt haben, daß ich einen platz in der gesellschaft gefunden habe, der meinen fähigkeiten, wünschen und wertvorstlleungen entspricht und an dem ich auch meine familie verorten möchte.


ich denke, daß häufig eine wichtige entwicklungsstufe nicht genomme nwerden konnte, was menschen am "erwachsen werden" (in meinen hier geschilderten sinne) hindert.
daß sie immer wieder in einer schleife sind, die die bewältigung einer entwicklungsaufgabe zum ziel haben sollte, aber leider nicht dazu führt (vielleicht auch ,weil von außen schon ganz andere, neue aufgaben an sie herangetragen werden).

lisasimpson

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 12:04 Uhr

...Ja, die guten alten Entwicklungsaufgaben....bist du Sozialarbeiterin oder Sozialpädagogin? ;-)

Ich habe in der Tat den Eindruck, dass sich einige Menschen, die vom Alter her erwachsen sein könnten, davor drücken, die vom Leben an sie gestellten Entwicklungsaufgaben anzunehmen.

Das Durchleben von Entwicklung ist ja immer mit unangenehmen Gefühlen verbunden, mit Angst, Unsicherheit, eben dem mulmigen Gefühl im Magen. Ich habe das Gefühl, die Leute können sowas nicht mehr aushalten. Und kommen daher nicht mehr "am anderen Ende an".

Vielleicht ist das der Grund, dass wir von greinenden Kindern im Erwachsenenalter umgeben sind. Die Leute weichen dem Unangenehmen aus, schaffen es nicht mehr, das auszuhalten.

Das ist eine meiner Thesen dazu.

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von lisasimpson 02.05.10 - 14:05 Uhr

"bist du Sozialarbeiterin oder Sozialpädagogin?"

fast richtig;-)

und ich bin eigentlich nicht der größte freund der "guten alten Entwicklungsaufgaben"- aber ich dachte, auf diese frage paßt das ganz gut zu dem, was ich denke..

Ich bin zudem keiner, der den Verfall der Gesellschaft herausliest, nur weil sich bei urbia ein paar dumpfbacken tummeln.
Ich denke, daß sich die anzahl der menschen, die nur ein gewissen grad an reife erlangen und nicht darüebr hinaus kommen nicht gestiegen ist im laufe der zeit- daß sie heute nur sichtbarer sind (via internet z.B. habe ich ja heute mit viel mehr leuten "kontakt" bzw. erfahre etwas über ihre Ideen und ihre Einstellung zum leben, ihre moralvorstellungen.,... alsi ch das noch vor 50 jahren gekonnt hätte).

Daher- ja, ich dneke auch, daß wenn wir die schmerzlichen Prozesse, die eine entwicklungsaufgabe mit sich bringt bewältigen lernen- werden wir nicht immer in dieser schelife hängen bleiben, wir werden zu reife gelangen, wenn wir nicht immer wieder den gleichen fehler wieder machen, sonder nin der lge sind, einen anderne weg einzuschalgen, der vielleicht im ersten moment schwieriger erscheint...

Alles Liebe
lisasimpson

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 14:19 Uhr

"Ich bin zudem keiner, der den Verfall der Gesellschaft herausliest, nur weil sich bei urbia ein paar dumpfbacken tummeln. " #rofl

In der Tat, das deutet noch nicht auf den Untergang des Abendlandes hin - hoffe ich mal. ;-)

Und das mit der Sichtbarkeit ist ein ganz wesentlicher Punkt: in einem Forum erfährt man derartig viel über die Ansichten, Meinungen, Werte, Hintergründe...davon hätte man ja sonst keinen Schimmer!

Allet klar!
die hinterwäldlerin

Beitrag von lisasimpson 02.05.10 - 19:18 Uhr

...
ja und abgesehen davon daß ich teilweise in arbeitsbereichen arbeite (aber nicht im moment i nder Elternzeit), in denen ich Kontakt zu anderen gesellschaftsschichten habe, hab ich in meinem Bekanntenkreis 90% Akademiker aus der Mittelschicht (der rest sind nicht -akademiker aus der mittelschicht:-D).

Viele fragen, die hier gestellt werden ,viele ansichten, die hier vertreten werden, viele Moralvorstellungen oä. wären mir (im privaten) völlig fremd, würde ich urbia nicht kennen würde:)

lisasimpson

Beitrag von anika.tomai 02.05.10 - 10:45 Uhr

hallo, ich finde dass man nie erwachsen ist! vom alter und vom recht her ja, wenn man volljährig ist, obowhl ich finde das 18 viel zu früh ist um zu sagen nun ist man erwachsen vom recht her...
wie gesagt denke dass man nie wirklich erwachsen ist...
lg bianca

Beitrag von shakira0619 02.05.10 - 11:53 Uhr

Hallo!

Mein 60jähriger Onkel sagte mal: "So erwachsen wie manche Leute tun, möchte ich nie werden."

Und so sehe ich das auch.

Es gibt Frauen, in meinem Alter (ich bin 35), mit denen ich zur Schule ging und bei denen ich den Eindruck habe, sie sind 10 Jahre älter als ich.

Sie sehen alles verbissen, sind total spießig, haben keine verrückten Ideen und verhalten sich nur so, wie sich Erwachsene zu verhalten haben.

Manche Leute denken, erwachsen zu sein, bedeutet, daß man keinen Spaß mehr hat und alles nüchtern und ernst betrachtet.

Für mich ist das nichts.

Ich tanze mit meinem Kind durch den Regen, habe lange Haare (was ja ab einem gewissen Alter bei manchen als "auf-jung-getrimmt" gilt #augen), fahre Inlineskates und mache auch mal Wakeboarding. Und wenn dem Bürgermeister bei der Maifest-Rede der Hosenstall aufsteht, muss ich auch mal Tränen lachen.

Manch andere in meinem Alter sitzen den ganzen Tag im Garten oder häkeln Topflappen.

Liebe Grüße, Shakira0619

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.05.10 - 12:12 Uhr

...also ich finde nicht, dass Erwachsensein und Spaß sich ausschließen!

Ich meine auch nicht, dass ALLES nüchtern und ernst betrachtet werden sollte.

Aber ich beobachte zusehends, dass Erwachsene das nicht mehr können, wenn es NOTWENDIG ist, Ereignisse und Entscheidungen mal nüchtern und ernst betrachten.

Wie zum Beispiel: soll ich noch ein Kind kriegen, wenn ich schon ein Kind habe, selbst keine Arbeit habe, der Vater meines Kindes keine Arbeit hat ...und mein aktueller Partner keine Arbeit hat...? Und mir als wesentlicher Grund für ein weiteres Kind einfällt, dass ich ja meinen Gefühlen Ausdruck verleihen möchte...?

Das finde ich ehrlich gesagt eines Erwachsenen nicht würdig.


Beitrag von shakira0619 02.05.10 - 14:03 Uhr

Okay, so ein Verhalten finde ich auch fragwürdig. Aber solche Leute kenne ich persönlich nicht.

Liebe Grüße

Beitrag von papazei 02.05.10 - 13:09 Uhr

hm...da es so eintwas wie ein unterschiedliches IQ-Niveau gibt und dass Menschen dank der Erziehung der Eltern und der Umwelteinflüsse einfach so sind...sind sie dann nicht erwachsen ?

Ist ein Mann, der eine steile Karriere macht, die gesamte Familie ernährt mit seinem Gelf aber nicoht umgehen kann...nicht erwachsen?

Was hast du mit den Frauen im Kiderwunschforum gemient...dass hast du angefangen und nicht zu ende geführt ?

Die Gefahr von solchem Beitrag ist seine potentielle Überheblichkeit..ich kann glücklich sein ,dass ich gute erziehung bekommen habe...ein bestimmtes IQ etc..trotzdem mache ich in manchen Gebieten Fehler...somit entspreche ich nicht der vorstellung einer Erwachsenen Person...

Erwachsen sein...haha

Beitrag von che-raya 02.05.10 - 16:11 Uhr

Hallo;-)

Eine interessante Frage.

Ich denke man ist erwachsen wenn man die Verantwortung für sich und sein Leben und sein Handeln selbst übernehmen kann.

Grüße von der CR

Beitrag von boncas 03.05.10 - 09:27 Uhr

Man ist erwachsen, wenn man Verantwortung für sein Handeln übernimmt.