Haus für Nachbarn bauen?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von twins 02.05.10 - 19:18 Uhr

Hi,
unsere Nachbarn, mit denen wir uns sehr gut seid 4 Jahren verstehen, fragen jetzt nach, ob wir denen auf dem freien Nachbarsgrundstück (welches wir kaufen müßten) ein Haus bauen, und denen vermieten. Nach dem Motto, sie planen es, etc. und wir zahlen und vermieten es.

Wir sind jetzt nicht reich oder so, das wäre auch nur eine 1:1 Rechnung. Mein Mann ist das jetzt am durchrechnen, wg. Steuerersparniss, etc.

Was haltet ihr davon und wo kann man sich erkundigen, wie man sich hier am Besten absichert?

Grüße
Lisa

Beitrag von kawatina 02.05.10 - 19:28 Uhr

Hallo,

ich würde es nicht machen.
Warum sollt ihr denen ein Haus nach deren Wünschen
bauen. Das liest sich sehr merkwürdig.#kratz

Außerdem wäre mir das Risiko zu groß, das bei einem eventuellen Streit die Miete ausbleibt .
Bis man heute Leute raus hat, vergeht manchmal ein Jahr.

LG
Tina





Beitrag von ayshe 02.05.10 - 19:42 Uhr

also bei "sie planen es" würde ich schon nicht mitmachen.

ganz ehrlich, man kann sich super verstehen und alls, aber bei solchen sachen kann die freundschaft schnell aus sein.
wer weiß, was sie sich vorstellen, was für ausführungen und sonstwas, womöglich halten sie euch später immer vor, daß es nicht so ist, wie sie wollten und es ist alles total unwirtschaftlich und vermurkst gebaut.
das zahlt euch dann alles keiner mehr, wenn ihr neu vermietet.
also ich würde zur vermietung ein haus grundsätztlich etwas anders planen und ausstatten als wenn es für mich wäre.


ich würde es nicht tun.

Beitrag von mansojo 02.05.10 - 19:43 Uhr

Hallo,

was wenn sie es sich anders überlegen

so nach dem motto nö gefällt uns doch nich


warum bauen sie nicht selbst

sind sie nicht kreditwürdig?
dann würd ich mir acuh sorgen machen ob ich immer pünktlich die miete bekomme

lg manja

Beitrag von arkti 02.05.10 - 19:46 Uhr

Sowas hab ich ja noch nie gehört.
Auf was für ideen manche Leute kommen....unglaublich.
Würde ich niemals machen.

Beitrag von wasteline 02.05.10 - 20:06 Uhr

Never!
Ich frage mich gerade, was die netten Nachbarn im Sinn haben.


Beitrag von heidi.s 02.05.10 - 20:10 Uhr

Für mich käme das nicht in Frage, das liest sich irgendwie schon kurios

LG Heidi

Beitrag von lexa8102 02.05.10 - 20:40 Uhr

Hallo Lisa,

das würde ich nie im Leben machen!!!!!

Das Verhältnis als Nachbarn oder Vermieter ist schon ein anderes! Und dann passiert was und ihr versteht euch nicht mehr - oder sie zahlen keine Miete oder sie wirtschaften alles runter...

... nie im Leben würde ich Vermieter sein wollen.

Und schon gar nicht, wenn ihr das Haus 20 oder 30 Jahre abzahlt.

Wer garantiert euch denn, dass die dann den Mietvertrag unterschreiben?

Sollen die doch das GS selbst kaufen und das Haus bauen....

VG,
Lexa

Beitrag von anyca 02.05.10 - 21:09 Uhr

Wenn es wirklich eine 1:1 Rechnung wäre, warum bauen die Nachbarn nicht selber?

Klingt für mich so, als ob sie alle Vorteile eines selbstgeplanten Hauses haben und alle Risiken auf Euch abwälzen wollen ...

Beitrag von similia.similibus 02.05.10 - 21:14 Uhr

Na die sind ja lustig. Sie planen nach ihren Vorstellungen und ihr tragt das Risiko?

ICH würde das nicht machen! Ist aber jetzt rein gefühlsmäßig entschieden.

LG
simsim

Beitrag von arienne41 02.05.10 - 23:03 Uhr

Hallo

Wenn ihr sowas vor habt macht es.

Aber baut so wie ihr es wollt und vermietet dann ob nun an den Nachbarn oder andere.

Ihr solltet euch erstmal einen eigenen Plan machen wie das Haus sein sollte.

Dann dürft ihr die vermietung nicht vom Nachbar abhängig machen denn es ist nicht gesagt das er 30 Jahre drin wohnt.

Es muß nicht mal Streit sein, aber was ist wenn er beruflich weg geht usw.

Ich würde nicht nach den Wünschen des Nachbarn bauen sondern einfach für Vorschläge offen sein.

Zum Teil kann man sich sicher ein wenig nach den Wünschen des Mieters richten.

Z.B Farbe vom Laminat oder welche Farbe das Bad haben soll.
Aber auch da sollte es euch gefallen und zusagen.

Beitrag von cyberjacky 03.05.10 - 07:14 Uhr

hallo

wenn ihr euch ins unglück stürzen wollt....bitte schön, dann würde ich es machen. Ansonsten No Way...
Das Grundstück müßt ihr ja auch noch kaufen #schock

Das wäre ja ungefähr so als würde ich mein Nachbar fragen ob er mir ein Auto kauft und ich zahl dann nur Benzin.

Oh, mann, Macht das bloß nicht.

Beitrag von parzifal 03.05.10 - 09:58 Uhr

"Das wäre ja ungefähr so als würde ich mein Nachbar fragen ob er mir ein Auto kauft und ich zahl dann nur Benzin."

Wo steht geschrieben, dass die Nachbarn nur die Betriebskosten des Hauses zahlen wollen (ohne Versicherungen, Miete etc) ?



Beitrag von werner1 03.05.10 - 09:39 Uhr

Hallo,

wenn das so eine gute Idee ist, warum kaufen sie das Grundstück nicht selber ?
Sind wohl nicht kreditwürdig genug ?
Lehne einfach dankend ab, das sind Hirngespinste.

freundliche Grüsse Werner

Beitrag von peterpanter 03.05.10 - 10:16 Uhr

Hi,

nun, dies würde ich so nicht machen. Mal en Fuffi leihen ist was anderes wie so ein finanzielles Risiko. Es sei denn es würde finanziell nichts ausmachen, wenn die Sache in die Hose ginge.

Man hat natürlich bei einer Vermietung steuerliche Vorteile und einigen Gestalltungsspielraum. Z.B. kann man die Schuldzinsen etc. absetzten. Im gegenzug müßen natürlich auch die Mieteinnahmen versteuert werden.

Es kamen natürlich auch schon ganz bauernschlaue auf die Idee ein Haus/Wohnung zu kaufen/bauen und diese zu vermieten und der Mieter macht das gleiche und in diese Immobilie zieht man dann selbst als Mieter ein.


Natürlich hat das Finanzamt dies als steuerlichen Gestalltungsmißbrauch nicht anerkannt.

Bei deiner Beschreibung riecht es förmlich nach Ärger. Ich gebe Eurer Freundschaft nach Baubegin max. noch ca. 12 Monate. Spätestens wenn es um die Miete geht ist es vorbei. Dann kann man versuchen einen zu finden der in ein "verplantes" Haus ziehen möchte. Ich habe das Gefühl das es sich Eure Freunde ziemlich einfach machen und das Risiko für ein "Eigenheim" mal rasch auf Euch abwälzen wollen.


Frag doch mal ob sie auch bereit sind eine Mietgarantie mit Bankbürgschaft für -sagen wir mal - 20 jahre oder welche sonstigen Sicherheiten sie bereit sind zu tragen um das Risiko das ihr habt zu mindern.

grüßle

peter















Beitrag von jans_braut 03.05.10 - 13:10 Uhr

Hallo,

würde ich nie für die Nachbarn tun.

Wenn wir von uns aus, genügend Rücklagen hätten, die Tilgung auch einige Monate/Jahre ohne Mieteinahmen stemmen könnten, es zinstechnisch sinnvoll wäre (weil besser, als Geld auf der Bank) - dann könnte ich mir so einen Schritt vorstellen (mit mächtig viel EK) - mit MEINEN Plänen. Und ohne den GEdanken, dass die Nachbarn dann tatsächlich dort einziehen und jahrzehntelang dort wohnen wollen.
Was haben DIE denn für Hintergedanken? Warum wollen die EUCH das Haus finanzieren? Überlegt euch das gut, wenn ihr nicht gerade das Geld zum grössten Teil auf der hohen Kante habt, und keine Ahnung habt, was ihr damit anstellen könnt.

Gruss

Beitrag von rienchen77 03.05.10 - 13:10 Uhr

aus Freuden können ganz schnell Feinde werden... ich würde es nicht machen.....wenn ums Geld geht hört die Freundschaft auf....

Beitrag von ratzundruebe 03.05.10 - 19:53 Uhr

Hallo

ihr solltet euch mal Gedanken machen warum die Leute sich nicht selbst das Grundstück kaufen und bauen #aha
Da würde es bei mir "pling" machen und die Sache hätte sich erledigt.

Wer garantiert euch dass sie euch die Miete regelmäßig zahlen #kratz

Ne, ne, lass mal lieber die Finger davon #cool

LG Kerstin

Beitrag von summersunny280 04.05.10 - 10:50 Uhr

Hmmm wenn ich ein haus baue dann will ich doch selber drin wohnen......ich seh doch nicht zu wie es wächst und such alles aus um dann danach nicht drinne zu wohnen.
Entweder für die eigene Familie oder gar nicht .
Ohhh gott stell ich mir schrecklich vor.