a n d e r s

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von clautsches 02.05.10 - 21:12 Uhr

Eine Single-Frau mit Kind, die sich keine Beziehung vorstellen kann. Aber ein zweites Kind dafür umso besser!
Bereitschaft des Ex (Vater des 1. Kindes): in jeder Hinsicht vorhanden
Finanzielle Mittel: vorhanden
Zeit, Raum, Netzwerk: vorhanden

Alles super!
Wenn die Umwelt nicht wäre, die einem Glauben machen möchte, dass alles, was von "Mutter-Vater-Kind" abweicht, nicht normal wäre.

Ich würde gerne hören, wie es anderen Menschen geht, die nicht ganz so leben, wie es die Gesellschaft als richtig erachtet - und die glücklich damit sind.

Freu mich über viele Antworten!!
LG Claudi

Beitrag von mel130180 02.05.10 - 21:32 Uhr

Hi Claudi,

als wir in der 6. Klasse unsere Zukunftspläne beschreiben sollten, habe ich gesagt ich will ein Kind, einen tollen Beruf, aber ein Mann ist eigentlich überflüssig.

Heute bin ich verheiratet, ein Kind und beruflich etwas in der Schwebe. Ich bin ganz glücklich damit, aber ich kann deine Motivation durchaus nachvollziehen.

Solange du dahinter stehst und die Kraft hast, das durchzuziehen, wird es deinen Kindern besser gehen, als so manchen anderen.

LG
Mel

Beitrag von sue20 02.05.10 - 21:45 Uhr

Hallo Claudia,

ich bin in dieser Hinsicht geteilter Meinung-Korrigiere mich bitte, wenns falsch ist:

Soweit ich mich daran erinnern kann wohnst du mit deinen Sohn, bei deiner Familie, in der Schweiz...Dein Ex aber in Hamburg?!Der auch nix gegen ein zweites Kind hätte, mit dir als Mutter, aber nicht mit dir als Mensch/Frau zusammenleben möchte???

Zu meiner Meinung:

Solange dies keinen "Schaden"beim Kind/er nimmt, aufgrund dessen, das es eben nicht die typische Famienverteilung ist, sehe darin weniger ein Problem. Vllt. werden deine Kinder später im Kindergarten/Schule etwas " zu hören bekommen", aber ich schätze Euch so ein, das ihr eure Kinder mit ganz viel Selbstbewusstsein erzieht, die auch über sowas drüber stehen können....Sie kennen es auch gar nicht anderes, ist also normal für sie!

Ich könnte noch mehr schreiben....Mich würde auch interressieren, ob der Papa, seine Kinder ich häufiger sehen möchte???Aber nun zur eigentlichen Frage;-)

Auch wir leben nicht so, wie andere sich das vorstellen-nicht weil wir eine andere Famielienaufteilung haben, sondern weil wir weniger dies machen, was uns ältere Menschen sagen(also auch anders-in den Augen der Gesellschaft/Bekannten)....Menschen, wie meine Eltern/Schwiegereltern/Freunde usw...
Wir nehmen sehr gerne Ratschläge an, aber man darf nicht böse sein, wenn diese nicht exakt umgesetzt werden....!

Ihr ein kleiner Auszug aus unserern letzen 4 Jahren:

Nur mit dem Sachen im Auto(natürlich nicht schwanger:-)) sind wir auf nach Frankreich.nur mit 200Euro zum Tanken-ohne Job/Geld,Wohnung....
Dort waren wir ein halbes Jahr(Haben Urlaub gemacht#schein)und sind dann nach Köln gegangen....In Köln eine Wohnung genommen(Neubau/95qm/775EuroW) und gleichzeitig einen Job gesucht(beide) Wohnung eingerichtet-zack war ich schwanger(gewollt)-Fehlgeburt in der 12.Woche-drei Monate später wieder schwanger-diesmal hates geklappt...
im Oktober 08 ist unser Sohn geboren-wir sind mittlerweile auch in eine andere Wohnung gezogen-Dieses Jahr ziehen wir in unser Haus...

Hätte ich vor vier Jahren jemanden gefragt, hätte dieser mir alle möglichen Tipps und Ratschläge gegeben, aber nur nicht das ich es so mache und schon gar nicht so unplanmäßig und kopflos(aber wir waren jung#schein)
...aber wo bleibt die eigene Erfahrung und der eigene Weg?......


Fazit für mich:

Mache was ihr für richtig haltet...Nur ihr könnt einschätzen, wie euer Sohn ist und wie ihr wirklich seid.....Und wenn dein zweites Kind erstmal da ist und sich alles eingespielt hat, wird eh kein Hahn mehr nach krähen....

Vg Sue

Beitrag von clautsches 03.05.10 - 12:42 Uhr

Mein Sohn und ich leben in Österreich - und der Papa von Leon ist grade dabei, sich hier bei uns eine Wohnung und einen Job zu suchen. :-)

Räumliche Nähe ist in Zukunft also auch garaniert.

Danke für deine Antwort!
LG

Beitrag von ich-halt 02.05.10 - 21:58 Uhr

Also wenn ihr euch beide das vorstellen könnt, das Umfeld und alles passt, dann wüsste ich nicht was dagegen spricht.

Wenn ihr alle mit der Situation umgehen konnt und ganz klar ist wer dabei wie zu handeln hat (Unterhalt ect.), dann macht es doch.
Mir wäre egal was die Umwelt sagt. Es ist euer Leben, euer Kind, eure Entscheidung. Ich würde mir da von niemandem rein reden lassen!!

lg ich-halt

Beitrag von nightwitch 02.05.10 - 22:15 Uhr

Hallo,

ich glaub es gibt viele Gründe, wieso eine Mutter "alleinerziehend" mit 2 Kinder ist.

Von wem die Kinder sind, geht nur dich und den leiblichen Vater etwas an.
Unter welchen Umständen sie freiwillig gezeugt wurden auch.

Es gibt Millionen Kinder, die ohne Vater aufwachsen.

Wenn ihr es beide so wollt und es für euch okay ist, dann macht es.

Euer Leben, eure Entscheidung.

Alles Gute und Liebe

Sandra

Beitrag von momo538 02.05.10 - 22:17 Uhr

Hi Claudi,

mach es ;-).

Allerdings wird es komisch sein, so nach Plan zu ... naja sexeln. Oder wie habt ihr das geplant?

Zwei Männer vom gleichen Mann, da braucht man sich nicht zu schämen.

Hör nur auf dich und nicht auf deine Umwelt

Liebe Grüße
Momo, die das glatt auch so machen würde :-D

Beitrag von lisasimpson 02.05.10 - 22:20 Uhr

nun ja. ich gebe nicht soo viel drauf, was wer als Norm erwartet- von daher kann ich mir verschiedene formen zu lebn durchaus vorsteleln.

was ich dennoch glaube ist, daß ein Kind Vater und mutter braucht. Diese müsse sich deshalb nicht zwangsläufig auch brauchen und ich dnke, daß Kinder ebenfalls sehr gut damit leben können, wen ndie eltern getrennt sind.

Das Bewußtsein "aus Liebe" entstanden zu sein und von beiden menschen, die daran beteiligt waren geliebt zu werden- das ist aber ein grundstein einer persönlichkeitsentwicklung ,die dazu führen kann, daß man sich selbst liebt.

Wenn also sowohl Mutter als auch vater dies wünschen und beide alle notwendigen mittel (eben auch zeit, aufmekrsamkeit und Liebe) dem kind entgegenbringen stelle ich es mir machbar vor.

ein kind zur belustigigung der mutter ,die sich ein geschwisterchen fürs erstgeborene wünscht und ein vater, dem es nichts ausmacht, so lange es ihm finanziell gut geht dafür zu zahlen und sich ansonsten raus hält- das halte ich eher für ne schwierige voraussetzung..

Alles Liebe
lisasimpson

Beitrag von nele27 03.05.10 - 10:43 Uhr

Ich sehe das genauso ... und würde es zusätzlich auch wichtig finden, dass der Vater dann in der Nähe seiner Kinder wohnt, damit er nicht zum Wochenendpapi verkommt.

Das würde ich beim Vater auch als Wunsch vorraussetzen, denn sonst würde ich mich arg wundern, wwarum er einwilligt.

LG, Nele

Beitrag von baumkrone 02.05.10 - 22:28 Uhr

ich find es egoistisch. ein Kind bewusst zu zeugen obwohl kein fester Partner vorhanden ist, ist unverantwortlich.
kann mich noch erinnern, wo du hier geschrieben hast wie schlecht es dir gesundheitlich geht. bist du dir sicher das, dass das Kind nicht das Pflaster für deine Seele ist?
glaube kaum, das du es mit zwei Kindern schaffen wirst. dafür warst du vor kurzen noch zu labil

Beitrag von clautsches 03.05.10 - 12:46 Uhr

Ich hatte eine Wochenbettdepression, die längst vorbei ist. Mir geht es wunderbar! :-)

Danke für deine Antwort!

Beitrag von jolleblom 02.05.10 - 22:44 Uhr

Hallo Claudi,

ich lebe in der Tat ein wenig a n d e r s.

Mein Freund ist 43, ich 26. ich habe eine Tochter von drei einhalb jahren (er ist nicht der vater) und habe nun auch noch einen 2 monate alten sohn von meinem freund. Soweit so gut ;-)

Aber wir leben nicht zusammen und haben es auch nicht vor. Ich lebe GEPLANT mit meinen kindern in meiner eigenen Wohnung und er kommt uns ca 3 mal die woche "besuchen" oder wir fahren zu ihm.

Wir leben sehr gut damit, denn wir können uns beide nicht vorstellen mit einem partner zusammenzuleben und das normale familien modell zu führen.

Wir vertrauen uns auf ganzer ebene und haben somit auch kein problem damit wenn der partner eben nicht jeden abend um 6 heim kommt und wir gemeinsam das abendessen einnehmen.

unsere umwelt reagiert darauf, nuja... sehr gespalten ;-)

Kinder brauchen beide elternteile um sich bla bla. ich finde die kinder haben qualikativ mehr von meinem freund als zb kinder eines vaters der 6 tage die woch arbeitet und erst um 18-19 h nachhause kommt und sonntags völlig groogie ist. mein freund ist selbstständig und legt sich seine zeit so, das auch die kinder etwas von ihm haben wenn er kommt.



wenn es für euch beide ok ist, mach es. die kinder wachsen herein und im enteffekt müsst nur ihr 4 glücklich sein, nicht die anderen!


lg geh deinen weg


melanie

Beitrag von gismomo 03.05.10 - 07:08 Uhr

Hallo Claudi,

für viele Menschen lebe ich "normal", in Hinblick darauf wie meine Mutter und meine Schwester leben (und auch in Hinblick auf die meisten Familien in meiner Umgebung) lebe ich anders.

Mich haben anderslebende Menschen immer eher fasziniert als dass ich darin ein Problem gesehen habe. Das zu meiner Grundeinstellung, sie ist also "Pro-Anderssein" ;-)

Meine ehrliche Meinung in deinem Fall ist jedoch die, dass ich es nicht gut finde, wenn die Zukunft eines Kindes bewusst so geplant wird, dass sie ohne Vater stattfindet. Ich finde, ein Kind hat von Grund auf das Recht auf beide Elternteile. Dass in der Realität vieles passiert, was dazu führt, dass Kinder nicht so aufwachsen können- das ist halt so und ich bin sicher, Familien/Frauen, die in dieser Situation sind, haben viel Schmerzhaftes durchgemacht und müssen nicht auch noch mit dem Gedanken belastet werden, dass es besser für ihr Kind wäre, wäre eine intakte Familie vorhanden. Das Leben ist nicht so, und besser als eine kaputte Beziehung zwischen einem Paar mit Kindern ist eine Trennung. Dennoch denke ich, der Optimalfall für die Entwicklung eines Kindes ist eine intakte Beziehung zwischen Mutter und Vater und die Möglichkeit des Kindes, in einer Familie aufzuwachsen.

Ich weiß, dass diese Ansicht heutzutage nicht populär ist und auch nicht in unsere Gesellschaft zu passen scheint. Ist mir auch egal, wenn ich als spießig bezeichnet werde. Die Tatsachen lassen sich nicht leugnen, dass Kinder (vor allem Jungen, aber auch Mädchen), die ohne einen Elternteil aufwachsen, in ihrer Entwicklung gefährdeter sind (es gibt unzählige wissenschaftlich belegte Studien dazu). Manchmal geht es nicht anders. Aber bewusst vor der Zeugung eines Kindes so zu planen, halte ich für egoistisch und dem Kind gegenüber für falsch.

Es ist Augenwischerei, zu behaupten, dem Kind fehle es an nichts, wenn es ohne Vater aufwächst. Ich bin mit einem Vater aufgewachsen, der aus beruflichen Gründen sehr häufig abwesend war, obwohl wir eine intakte Familie waren. Ich vermisse das heute noch, dass ich wenig gemeinsame Erlebnisse mit meinem Vater habe und wenig Nähe zwischen uns da war. Meinen Mann geht es ebenso. Wir haben uns bewusst vorgenommen, bei unseren eigenen Kindern nach Möglichkeit anders damit umzugehen.

Fazit:
Anders leben als die Mehrheit der Menschen - darin sehe ich überhaupt kein Problem. Vieles ist heutzutage machbar, wir haben die finanziellen und gesellschaftlichen Möglichkeiten dazu. Insofern hätte ich persönlich kein Problem damit, mein Leben so zu leben wie ich es für richtig halte, auch wenn andere nicht so leben wollten wie ich. Aber es geht nicht darum, dass du "anders" leben willst - das ist nicht der Knackpunkt. Der Knackpunkt ist der, dass du für dein Kind entscheidest, dass es ohne Vater aufwachsen soll. Und das halte ich für falsch - nicht, weil ich "anderer Meinung" bin, sondern weil es genug belegte Studien gibt, die aussagen, dass dies schlechte Startbedingungen für eine gesunde Entwicklung des Kindes sind.

lg
K.

Beitrag von rs1977 03.05.10 - 11:25 Uhr

Habe diesem Beitrag nichts mehr hinzuzufügen. Sehe ich genau so!

LG, Rebekka

Beitrag von brautjungfer 03.05.10 - 11:30 Uhr

morgen,

sehe ich genauso.

lg

Beitrag von clautsches 03.05.10 - 12:49 Uhr

Ohne Vater ist gar nichts geplant, da hab ich mich ev. unklar ausgedrückt.
Der Vater ist 100%ig an unserer Seite, wir leben nur nicht zusammen und führen keine Beziehung.

Danke für deine Antwort!

Beitrag von landmaus 03.05.10 - 11:03 Uhr

Hallo clautsches,

auch wenn viel das gerne glauben würden, ist es schon lange nicht mehr die Norm, das ein Kind mit zwei liebenden und verfügbaren Elternteilen aufwächst. Patchworkfamilien, Alleinerziehende und wechselnde "Väter" gehören heute zur Normalität definitiv dazu.

Es ist mir persönlich immer ein großes Rätesel, warum frau bedauert wird, wenn sie z.B. in der Schwangerschaft sitzen gelassen wird, aber auf Unverständns stösst, wenn sie sich bewusst für ein zweites Kind als Alleinerziehende entscheidet. Eigentlich sollte man meinen, dass die bewusste Entscheidung viel vernünftiger und sinnvoller ist, als der Irrglauben an den falschen Mann. Aber da sind wohl die traditionellen Modelle in den Köpfen noch zu sehr verhaftet.

Ich persönlich glaube, dass es wichtig ist, sich selbst bei einer Entscheidung sicher zu sein. Möchtest DU ein zweites Kind? Möchtest DU ein zweites Mal Mutter werden? Wenn ja, dann solltest Du Dich nicht aufhalten lassen. Partnerschaft (können) kommen und gehen. Kinder bleiben. Das gilt wohl für jeden. Wichtig ist, sich aber bewusst zu machen, auf welchen Ebenen man als Mutter das Kind nicht erreichen wird und wo der fehlende Vater Löcher hinterlässt, die man im Auge behalten und vielleicht durch andere männliche Bezugspersonen ein Stück weit stopfen lassen muss.

Gehen wird es Dir übrigends nicht anders als einer anderen alleinerziehenden auch. Kein Mensch wird, wenn das Kind da ist nachfragen, wie es denn dazu gekommen ist. Das ist die Macht der geschaffenen Tatsachen ;-)

Liebe Grüße

Beitrag von granate05 03.05.10 - 12:52 Uhr

Hallo

Was ich dabei nicht verstehe, vielleicht lernst du doch noch deinen Traumprinzen kennen mit dem du dann nochmal ein Kind bekommen möchtest.
Sooo alt bist du ja nicht und man weiß ja nie was kommt, außerdem bist du wirklich sehr hübsch.

Ich würde mir das an deiner Stelle wirklich gut überlegen. Zwei Kinder und arbeiten (ich nehme mal an dass du arbeiten gehst/ bzw. nach dem 2. Kind wieder gehen wirst?) sind eine Aufgabe, das ist alles andere als stressfrei.
Außerdem solltest du dir überlegen wie zuverlässig dein Netzwerk ist, bzw. deine finanziellen Mittel.

lg

Beitrag von clautsches 03.05.10 - 12:54 Uhr

Kleiner Nachsatz:

Ich bin mit Leons Papa eng befreundet, er zieht grade ganz in unsere Nähe und sieht sein(e) Kind(er) wann immer er möchte (und das ist oft!).
Also keine Rede von ohne Vater aufwachsen - wir wohnen nur nicht zusammen und führen keine Beziehung.

Danke für eure Antworten!
LG Claudi

Beitrag von granate05 03.05.10 - 13:10 Uhr

Trotzdem, was ist wenn du jemand anderen kennen lernst?

Vielleicht möchtest du mit dem neuen Partner nochmal eine Familie gründen mit gemeinsamen Kind.

lg

Beitrag von clautsches 03.05.10 - 17:47 Uhr

Wenn tatsächlich der Prinz aufm weißen Rössel vorbeischaun sollte, mach ich gern auch noch ein drittes Kind. :-)

Beitrag von lisboeta 03.05.10 - 16:54 Uhr

Hallo Claudi,

ich würde das machen, was due für richtig hälst. Wenn du dich dabei gut fühlst und zwei Kids alleine zurecht kommst, das Geld dafür hast warum nicht? Die heile Familie ist doch oft nur ein Deckmantel für alle möglichen furchtbaren Dinge!

Ich habe auch im Bekanntenkreis zwei Lesben, die ein Kind "zusammen" haben, ich kann nicht fest stellen, dass es dem Kind "schlechter" geht als anderen.

Mal davon abgesehen, wie viele Alleinerziehende Mütter mit zwei Kinder gibt es?

Nur Mut!!!!!!!
lisboeta

Beitrag von guglhupf22 03.05.10 - 18:04 Uhr

Hi!

Also ich bin ja genau das gegenteil... verheiratet, Ehemann, ein Kind, zweits unterwegs, wir bauen gerade Haus...also total "Normal".
Doch für mich drängt sich immer die Frage auf - was ist normal!
Die Gesellschaft gibt vor was normal zu sein hat und was nicht, aber tatsächlich gibts da noch viel mehr, nur die breite Masse befasst sich nicht damit, und sobald was was nicht "NORMAL" ist, wird es gleich als "nicht gut" hingestellt.

Ich arbeite als Sozialarbeiterin mit Familien, und hab diverseste Familienkonstellation und Lebensformen kennen gelernt. (momentan bin ich schon in Mutterschutz..), aber ich hab so einiges gesehen und mein Begriff von "Normal" hat sich sehr relativiert.

Eines kann ich dir sagen....Familie und dieses NORMALE Bild von einer Familie ist nicht zwangsläufig besser für ein Kind. Wichtig ist die Konstante in ihrem Leben und vor allem Liebe. Eine Frau alleine kann einem Kind mehr geben, wenn sie es liebt, dem Kind halt gibt und glücklich ist, als eine Familie mit Mutter und Vater die streiten, so dahinleben, und halt zusammen sind, weil es "Normal" ist.
Davon hab ich schon genug kennen gelernt.

Geh deinen Weg und zeig der Gesellschaft, dass auch was anderes "NORMAL" ist!

LG Karin (die zwar ganz "Normal" lebt, aber es total klasse findet, wenn jemand "anders lebt" und dazu steht und glücklich damit ist!!)

Beitrag von auchmal 03.05.10 - 18:46 Uhr

Hallo Claudia,

mhmmm.. interessante Frage, die Du da stellst.... ! Aber mir stellen sich da ganz andere Fragen:

Darf ich zurück fragen, indiskret wie ich bin: Wie stellt Ihr das denn an, so ganz ohne (romantische nur rein freundschaftliche) Gefühle, das 2. Kind zu "basteln"... ?? Invitro? oder doch auf die altmodische ?? ;=)...

und was ist , wenn es beim "1.mal" nicht gleich klappt... probiert Ihr es dann weiter...?? Und was ist... (sollte ja schon vorgekommen sein)...

einer von Euch beiden verliebt sich wieder während der ganzen Aktion wieder.. oder noch besser, Ihr verliebt Euch beide ineinander wieder ?...

Ich kann Dich schon verstehen, daß Du vom selben Mann noch ein zweites Kind willst, ist ja sehr gelungen Euer Schatz....


LG
Alex

Beitrag von curlysue1 03.05.10 - 19:04 Uhr

Das habe ich mich auch gefragt #schwitz

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