Ein heikles Thema...! Würdet Ihr, falls Euer Kind mal...

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Beitrag von che-raya 03.05.10 - 11:35 Uhr



stirbt, die Organe Eures Kindes spenden?

Hallo liebe Urbia-Gemeinde.
Aufgrund der Bild-Aktion mit den Organspende-Karten möchte ich heute mal ein heikles Thema ansprechen, welches in unserem Freundeskreis viel und oft diskutiert wurde.

Wenn Euer Kind irgendwann mal stirbt, was sich natürlich niemand vorstellen möchte, würdet Ihr dann die Organe Eurer Kinder zur Transplantation freigeben?

Mein Mann und ich sind uns einig das wir das machen würden.
Warum?

Eine Cousine von mir würde heute nicht mehr leben, hätte sie vor etlichen Jahren nicht ein Herz eines Kleinkindes bekommen.

Wie denkt Ihr darüber?

Liebe Grüße von der CR

Beitrag von mansojo 03.05.10 - 11:37 Uhr

hallo,

ja würde ich

genauso wie die organe meines mannes

und natürlich meine organe stehen im falle eines falles zu verfügung

lg manja

Beitrag von klimperklumperelfe 03.05.10 - 11:37 Uhr

Ja, das würde ich. Wenn mein Sohn sterben würde, dann ist sowieso nur noch ne vergängliche Hülle übrig und alles andere bleibt in meinem Herzen#schmoll So kann man einem anderen Kind Leben schenken.

Beitrag von nightwitch 03.05.10 - 11:41 Uhr

Hallo,

ja, meine und die der Kinder können komplett verwendet werden.
Danach werden die Körper verbrannt und nach Möglichkeit verstreut oder anonym vergraben.

Ich brauche kein Stück Erde um dort meiner Lieben zu gedenken.


Gruß
Sandra

Beitrag von nakiki 03.05.10 - 11:43 Uhr

Hallo!

Ja, würden wir. Wir haben Organspendeausweise auch von unseren Kindern im Portmonaie, falls uns allen zusammen etwas zustoßen sollte.

Gruß nakiki

Beitrag von joshmom 03.05.10 - 11:43 Uhr

definitiv ja!!

Auch meine und die meines Mannes.

Mein grosser ist nierenkrank und wird hoffentlich nie eine neue Niere brauchen.

Die Menschen die meinen sie könnten keine Organe zur Spende freigeben, müssten dann ja eigentlich auch sagen das sie im Ernstfall kein neues Organ haben wollen!

LG
Joshmom

Beitrag von highchiboombychi 03.05.10 - 13:51 Uhr

Tja müssten... Das ist tatsächlich aber eher so wie mit Kleinkindern, die zwar herzlich gern mit Spielsachen von anderen Kindern spielen, IHRE Sachen aber im Gegenzug nicht mit anderen teilen wollen.

Beitrag von barzoli 03.05.10 - 11:44 Uhr

Leider sind wir mit dem Thema mehr konfrontiert als mir lieb ist und : Ja, das würde ich.......... wir sind aufgrund der Erkrankung unserer Tochter sehr oft in stationärer Behandlung, wir sehen so viele Kinder leiden und sterben, dass es für uns keine Frage ist.

Grüsse
Barzo

Beitrag von hinterwaeldlerin09 03.05.10 - 11:46 Uhr

Ja, das würde ich auf jeden Fall tun. Ich habe selbst einen Organspendeausweis und bin bei der DKMS registriert.

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von krumel-hummel 03.05.10 - 11:50 Uhr

Nein, das würde ich nicht übers Herz bringen.

Beitrag von mansojo 03.05.10 - 11:56 Uhr

hallo,

darf ich fragen warum?

Beitrag von krumel-hummel 03.05.10 - 12:00 Uhr

Ich kann es dir nicht sagen.

Allein die Vorstellung, dass mein Kind vor mir sterben könnte, ist für mich nicht ertragbar.

Und die Vorstellung, mein Kind danach nicht in Ruhe zu lassen... ich kann es einfach nicht beschreiben.

So leid es mir tut, aber da stosse ich an meine Grenzen.

Beitrag von mansojo 03.05.10 - 12:05 Uhr

die emotionale seite kann ich gut nachvollziehen

aber sie es mal so,wenn du ein organ brauchst..?


lg

Beitrag von nightwitch 03.05.10 - 12:35 Uhr

Oder noch schlimmer, das eigene Kind?

Klar, es ist immer leicht zu sagen, Ja, ich mache es oder Nein, ich kann es mir nicht vorstellen.

Jeder sollte für sich selbst entscheiden.
Mir persönlich macht die Vorstellung, dass mein Kind von Würmern, Maden, Insekten und Bakterien langsam zerfressen wird viel mehr "Sorgen" als die Vorstellung, dass mit einem Organ meines Kindes ein anderer Mensch bzw höchstwahrscheinlich ein anderes Kind weiterleben darf.
Ein Teil von meinem Kind würde so nicht sterben.

Ich persönlich gehe sogar noch einen Schritt weiter: wenn ich es aus irgendwelchen Gründen nicht vertreten kann, dass Organe meines Kindes (oder mir) gespendet werden, dann könnte ich in einer Notsituation auch kein fremdes Organ annehmen. Und weil ich das eben nicht ausschliessen kann (also dass ich ein Organ beanspruchen würde), würde ich auch von mir aus alles tun, damit andere Menschen (beschwerdefreier) weiterleben können

Gruß
Sandra

Beitrag von mansojo 03.05.10 - 12:46 Uhr

ja das ein teil weiterlebt wäre mir auch ein großer trost

aber emotional gesehen ist es sehr schwer zu entscheiden,ja ich gebe die organe frei

der mann,das kind,oder wer auch immer sieht nicht tod aus wenn die entscheidung getroffen werden muss

die pat sind warm,rosig

da kann man den angehörigen noch so oft das eeg unter die nase halten ,es ist einfach emotional zu viel

nichtdestotrotz wir würden spenden

Beitrag von krumel-hummel 03.05.10 - 13:30 Uhr

<<Ich persönlich gehe sogar noch einen Schritt weiter: wenn ich es aus irgendwelchen Gründen nicht vertreten kann, dass Organe meines Kindes (oder mir) gespendet werden, dann könnte ich in einer Notsituation auch kein fremdes Organ annehmen.>>

Ich persönlich könnte es auch nicht. Ich würde es vielleicht noch annehmen, solange meine Kinder so jung sind.

Beitrag von krumel-hummel 03.05.10 - 13:27 Uhr

Ich weiß es nicht.

Solange meine Kinder noch so klein sind, würde ich alles dafür tun zu leben.

Wenn sie jedoch grösser sind, würde ich kein Organ annehmen. Das gleich gilt für eine Chemotherapie...

Beitrag von frauke131 03.05.10 - 13:32 Uhr

Du würdest Dein Kind also eher sterben lassen, als ihm ein Organ einzupflanzen oder per Chemo versuchen den Krebs zu besiegen?#zitter

Beitrag von micnic0705 03.05.10 - 13:34 Uhr

Ich verstehe das so, dass eine Chemo oder eine Organspende für SIE nicht in Frage kommt.

Beitrag von krumel-hummel 03.05.10 - 13:35 Uhr

Ich glaube, ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich habe von mir geredet, nicht von meinen Kindern.

Beitrag von mansojo 03.05.10 - 13:36 Uhr

ach echt?

mmh ich hatte ja mal ein thread gestartet über ethik in der modernen schulmedizin

darf ich dich fragen warum du therapien ablehnen würdest?

oder unterscheidest du in lebendsverlängernd oder lebenderhaltend

gern auch über pn wenn du das hier nicht weiter ausbreiten willst

lg

Beitrag von krumel-hummel 03.05.10 - 14:02 Uhr

Das ist schon okay, dürfen andere ruhig lesen.

Ich habe etwas dagegen, mein Leben künstlich zu verlängern, den Zeitpunkt also "hinauszuzögern". Denn es kann kein Arzt eine Garantie geben, dass z.B. nach der Chemo alles wieder in Ordnung ist und man ein schönes, langes leben hat.

Z.B. leide ich unter Karpaltunnelsyndrom. Ich lasse mich nicht operieren, da es sein kann, dass erst durch die OP sich alles verschlimmert, bzw. ich meine Hände nur noch sehr eingeschränkt benutzen kann (gut, hat jetzt nichts mit lebensverlängerung zu tun, wohl aber mit der Einschränkung der Lebensqualität).

Das ist allerdings nur meine Einstellung meinem Körper gegenüber. Ich werde meinen Kindern und auch meinem Mann die Entscheidung selbst überlassen, ob sie mal Spender werden möchten oder nicht.

Schick mir doch mal bitte den Link zu deinem Thread über Ethik in der modernen Schulmedizin. Würde mich sehr interessieren.

Gruß
Hummel

Beitrag von mansojo 03.05.10 - 14:14 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=11&tid=2550245&pid=16177543


ist schon eine ganze weile her

hatte leider nicht die resonanz die ich mir gewünscht hab

Beitrag von sternchen88 03.05.10 - 12:01 Uhr

Aber nehmen würdes Du eins wenn Dein Kind eins bauch oder ??????????????????????????????????

Beitrag von viwi 03.05.10 - 12:50 Uhr

hey, warum so auf angriff. hier wird um die meinungen gefragt. ist ein heikles thema, aber man muß auch die andere meinung akzeptieren. jeder fühlt anders. man kann nett fragen, warum nicht, aber nicht direkt so hart antworten.