Meine Große macht mir kummer

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von kainis 03.05.10 - 14:35 Uhr

Ina kommt mindestens alle 3 Stunden zum Stillen, meist aber alle 1-2 Stunden. Die Abstände zwischen dem Stillen verkürzen sich momentan wieder. #aerger

Generell fühle ich mich überfordert, aber nicht wegen Ina. Trotz Schreiattacken, wenig Schlaf, das der Haushalt verdreckt und sich die Wäscheberge häufen, sind dies grad meine geringsten Übel.

Am meisten Kummer macht mir meine Große. #schmoll
Renee läuft völlig aus dem Ruder und entgleitet mir regelrecht. Lässt sich von allem und jeden anstecken Blödsinn zu tun, hatten deswegen letztens die Polizei vor der Tür. Sie hört kein Stück und glaubt uns kein Wort mehr. Was ihre "Freunde" (die sie auch noch hauen und beleidigen!#aha) sagen, DAS ist die Wahrheit und was ich sage stimmt ja eh nicht. Vor allem Jan hat arge Probleme mit ihr. Er ist nicht ihr Vater und kommt daher erst Recht nicht an sie ran.
Wenn sie von ihrem Papa kommt (jedes 2. We ist Besuchswochenende) hört sie kein Stück mehr. Wenn wir sie Maßregeln müssen... "Ich will zu Papaaa#heul" ... ja klar, da darf sie ja alles! #aha

Jan (mein Mann) versucht ihr so viel Aufmerksamkeit zu bieten wie es geht (er arbeitet aber auch noch im Schichtdienst) und dann käbbeln/toben sie viel zusammen. Den einen Tag im Geschäft haut Renee ihn. Eine ältere Dame stand direkt neben uns!!!
"Was soll das Renee?"
"Zuhause haust du mich doch auch immer" #schock
EY, wie die Frau geschaut hat. :-[
Versuch dich dann mal aus so einer Situation zu retten. Vor allem, weil das ja nicht stimmt.

DAS ist nur ein Beispiel, wie sie uns in der Öffentlichkeit vorführt.
Wir dachten erst an Eifersucht, aber... Das fing ja schon in der Schwangerschaft an.

Da ich von Renee nichts mehr hatte, mussten wir für Ina ALLES neu besorgen. Aber damit sich Renee nicht vernachlässigt fühlt, gab es wenn neue Kleidung für Ina gekauft wurde auch für Renee neue Sachen.
Wir lasen ihr wie gewohnt jeden Abend vor (machen wir auch jetzt noch, nur mit Ina zusammen) und alle Mahlzeiten werden nur gemeinsam zu uns genommen.
Wenn Renee aus der KiTa kommt, versuche ich so viel wie möglich mit ihr zu machen. Basteln, Malen, Lesen...
Aber...

Alles erklären (haben uns dabei auf ihre Größe begeben/hingehockt) hat nicht geholfen.
Wir haben es fast einen Monat mit der stillen Ecke versucht. (ein Stuhl im Flur ohne Spielmöglichkeiten)
Mittlerweile verliert sie nach und nach immer mehr Previlegien. (wird natürlich vorher angekündigt)
Sie bekommt immer eine Chance etwas zu richten, sich zu entschuldigen oder etwas wieder gut zu machen, aber die Chance nimmt sie nicht wahr.

Was mache ich falsch? #gruebel#heul
Mein heißgeliebter Wirbelwind entpuppt sich langsam als Teufel und entgleitet mir völlig. #heul

LG Kati + Renee (6 Jahre) und Ina (8 Wochen)

Beitrag von lisasimpson 03.05.10 - 15:04 Uhr

da ich grad nur kurz zeit habe, fasse ich mal zusammen, was ich gelesen habe

da ist ein 6 jähriges mädchen, daß schon eine trennung hinter sich hat und daher zwischen zwei familien pendeln muß,
daß erlebt hat, wie ein neuer partenr der mutter ins haus kam
das die schwangerschaft der mutter erlebt hat und nun ein geschwistechen hat, das den leiben langen tag scheit und gestellt wird- ds ist für jede mutter ne herausfoderung (und für die geschwisterebenso).. wieder hat sich also ihre komplette familie verändert- und das zum (mindestens) 3. mal!!!
Nichts scheint mehr sicher und stabil zu sein, alles ist unter druck und streß, es gibts ängste, daß ds kleine nun bevorzugt wird und daß der "jan" nun plötzlich ein klenes wesen lieber haben könnte als sie.
dann erlebt es strafen, eine "stille ecke" (da könnt ich ja wieder kotzen ,wenn ich das lese), verliert "privilegien", verliert die alleineige vorlesezeit am abend, wird "gemaßregelt" (ebenfalls kalter schauder), ...

Meiner meinung nach bräuchte ein Kind, daß so viele entscheidende familiäre Veränderungen hinter sich hat eine sehr gute Vorbereitung auf das baby und dann sehr viel zeit und liebe, Verständnis und Aufmerksamkeit nach der Geburt, um die ängste, die dabei hochkommen auch nur einigermaßen aufzufangen.

was sie tut hast du ja nicht geschrieben- sie läßt sich von blödsinn anstecken und wird von ihren freunden gehauen (wie reagiert ihr darauf???) haut dann selbst und erlebt ratlose eltern...
hm- also ich kann nichts teuflisches daran erkennen!

lisasimpson

Beitrag von galeia 03.05.10 - 15:44 Uhr

Ich kann dein Post nur uneingeschränkt unterschreiben.

Da hat die Mutter aufgrund des Stresses die Bedürfnisse ihrer großen Tochter völlig aus den Augen verloren.

Um das alles zu verkraften, reicht es sicher nicht, ihr Klamotten zu kaufen und ihr - wenns passt - Zeit zu widmen. Ich denke, sie braucht auch sehr viel Geduld und Verständnis und sicherlich keine Strafen oder Entzug von Privilegien.

Sie schreit nach Aufmerksamkeit wenn sie Blödsinn anstellt. Nicht strafen müsst ihr, sondern verstehen.

LG H. #klee

Beitrag von yvonnechen72 03.05.10 - 15:06 Uhr

Deine Tochte ist 6 und bei euch war die Polizei?????#schock
Ich dachte, du schreibst von einem Mädchen, dass mindestens 12/13 ist und dann lese ich in deiner Unterschrift, dass es sich hier um eine 6-jährige handelt.
Alos erstes würde ich ihr mal den Umgang mit diesen Freunden verbieten, wenn sie ihr nicht gut tun!
Und vielleicht solltet ihr einen Psychologen aufsuchen, der die Ursachen ihres Verhaltens erforscht.
Hat sie Hobbys? "Steck" sie in den Sportverein. Wenn sie bschäftigt ist, kommt sie nicht auf dumme Gedanken.Außerdem kann sie dort auch andere Kinder kennen lernen.

LG Yvonne

Beitrag von jazzbassist 03.05.10 - 17:36 Uhr

Ich würde schon behaupten, dass sich das Verhalten Ihrer Großen auf Eifersucht zurückführen lässt.

Bei Eifersucht geht es gar nicht darum, auf das Geschwisterchen eifersüchtig zu sein. Es geht darum, selbst nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen und mit dieser Verschiebung der plötzlich Aufmerksamkeit nicht klarzukommen. Also plötzlich auf den Spielplatz "Mama guck mal" zu rufen und feestzustellen, dass Mama nicht guckt, weil sie gerade die Tapete des künftigen Kinderzimmers mit anderen Müttern plant. Oder mit der Mama gerade nicht spielen zu können, weil die sich mit der besten Freundin über den Ultraschall unterhält. Im Supermarkt von völlig Fremden nicht mehr beachtet zu werden, sondern festzustellen, dass sich die Aufmerksamkeit auf Mamas Babybauch zieht. Nicht auf dem Spielplatz zu kommen, weil Mama in der Stadt von wieder auf den Babybauch angesprochen wird.

Ein Geschwisterchen muss also gar nicht da sein, um Eifersucht bei einem anderen Geschwisterkind auszulösen. Interpretieren Sie es eher als das subjektive Mangelempfinden, Aufmerksamkeit zu bekommen. Das lässt sich objektiv nicht ändern; nur für ein Kind, dass hier 5 Jahre lang alleinige Thronherrschin der Aufmerksamkeit war - fast immer in dem kindlichen Mittelpunkt stand, kann das eine Situaiton sein, mit der ein Kind nicht mehr klarkommen kann. Es versucht also, andersweitig an diese gewohnte Aufmerksamkeit zu kommen. Kinder kriegen das am besten hin, wenn sie sich dann so benehmen, wie ihre Tochter gerade. Sie steht wieder im Mittelpunkt; dass ist das, was sie erreichen möchte.

Hinter diesem Hintergrund ist es daher auch keine all zu ratsame Idee, ein Kind, dass nach Aufmerksamkeit schreit, durch eine stille Ecke im Flur (die ja ausgrenzt) zu bestrafen. Das ist dann ein ziemlich zuverlässiger Weg, die Situation schlimmer zu gestalten, da ein Kind dann noch exessiver versuchen wird, Aufmerksamkeit zu bekommen. Generell wird sich alles, was dazu beiträgt, eine Kluft zwischen Ihnen und Ihrer Tochter zu ziehen, sich kontraproduktiv auswirken. Das mag seltsam sein, sowas schreiben zu müssen, nur manchmal hat man das Gefühl, dass Eltern das gerade einfach nicht merken. Es ist sicherlich eine schwierige Situation, wenn ein Kind etwas antrengender ist; um so behutsamer müssen Sie mit dieser aber umgehen. Ein Kind lässt sich nicht zur Kooperation strafen.

Eine Scheidung, ein neuer Freund der Mama, ein neues Geschwisterkind (vom neuen Freund?), alle 2 Wochen zum Papa pendeln und dort mit einer "anderen" Erziehung, mit anderen "Grenzen" mit anderen "Regeln" konfrontiert zu werden - wenn man das einfach mal; völlig unbewertet; aufzählt - sollte einem schon klar werden, dass Sie hier unvorstellbar viel von einem 6-Jährigen Mädchen abverlangen. Ich denke, Ihre Tochter braucht hier vor allem Liebe, Verständnis und Zeit; keine Strafen oder das Einschränken von Privilegien. Auch ein Kind durch eine schwierige Phase zu begleiten ist nichts anderes, als Eriehung.

Warum glaubt Ihnen Ihre Tochter denn kein Wort mehr? Wo ist sie der Meinung, dass die anderen Kinder die "Wahrheit" sagen und die Mama lügt? Es ist eigentlich eine Grundvoraussetzung, dass Kindern ihren Eltern immer vertrauen sollten. Es ist nämlich der Grundstein dafür, dass Kinder auf uns Eltern hören. Wir strecken dieses Vertrauen aber auch manchmal ziemlich weit. Wir erzählen vom Weihnachtsmann, vom Osterhasen, vom Nikolaus und vom Knecht Ruprecht, vom Bienchen und Blümchen, vielleicht auch davon, dass, wenn das Geschwisterkind da ist, sich kaum etwas ändern wird und Mama immer noch genügend Zeit für sie hat; wir lügen unsere Kinder [gerade Kleinkinder] eigentlich sehr häufig an. Manchmal wollen wir sie vor etwas schützen, manchmal wollen wir diese magische - kindliche - Phantasie bewahren und manchmal wissen wir einfach nicht, wie wir Dinge altersgerecht erklären könnten. Und bringen unsere Kinder damit sicherlich sehr häufig mal in die Bredulie, wenn sie plötzlich mit anderen Kindern (größeren/älteren) konfrontiert werden und dort vom Weihnachtsmann erzählen und feststellen, dass sie schief angestarrt werden. Was sind denn bei Ihnen gerade - ganz akut - die Dinge, die Ihnen ihre Tochter nicht glaubt?

Ihrem Lebenspartner lässt sich hier u.a. der Tipp geben, dass ganze etwas langsamer anzugehen und nichts zu überstürzen und das Kind das Tempo bestimmen zu lassen, in dem sich ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Auch hier kann es durchaus interessant sein, zu erfragen, warum ein Kind hier (plötzlich) abblockt; Ursachen könnten hier klassisch z.b. sein, dass der neue Lebenspartner daran Schuld ist, dass der Papa weg ist. Kinder können solche Dinge auch bewusst oder unbewusst eingeredet bekommen; oder schlimmere, dann könnte man schon von PAS sprechen. Sie haben es bsw. in ihrem Beitrag nämlich bereits getan und ich denke nicht einmal, dass das bewusst oder böse gemeint war.

Ein Kind mit unterschiedlichen Erziehungsstilen konfrontieren zu lassen (pendeln), ist immer ein ganz spannendes Experiment. Wie benimmt sich ihre Tochter denn, wenn sie beim leiblichen Vater ist? Klappt es dort irgendwie "besser", eigentlich genau so, wie bei Ihnen, oder gar noch "schlechter"? Denn ich finde, einen noch deutlicheren Hinweis, als einen empirischer Beweis, mit welchen Regeln ein Kind am besten klarkommt, kann man eigentlich gar nicht mehr haben. Grundsätzlich brauchen Kinder durchaus Grenzen. Eine Grenze sollte aber auch einen Sinn haben; im Regelfall Gesundheit, Leib oder Entwicklung eines Kindes zu schützen. Gerade, wenn es mit Kindern mal nicht so gut läuft, neigen Eltern leider dazu, plötzlich mit sinnfreien Grenzen aufzuwarten, nur um dem Kind etwas dagegenstellen zu können und zu zeigen, dass man immer noch das Sagen hat. Dies sollte man entsprechend vermeiden; Kinder müssen wirklich nicht gemaßregelt werden. So wollen erzogen werden, da besteht ein ganz großer unterschied, da Erziehung auch heißt, zu berücksichtigen, was ein Kind leisten kann und was eben nicht; dazu muss man es aber zunächst verstehen.

Mit Aktionen wie "Zuhause haust du mich doch auch immer" im Supermarkt zeigt ein Kind schon auf ziemlich beeindruckender Art und Weise, dass irgendetwas schief läuft. Das Problem ist jedoch nicht, dass ein Kind plötzlich versucht, seine Eltern in der Öffentlichkeit bloßzustellen, um Aufmerksamkeit zu bekommen oder sich zu rächen. In der Diagnostik spräche man hier von einem Symptom. Es gibt lediglich Hinweise darauf, wo das eigentliche Problem liegt. Die Ursachen liegen aber wo anders. Es hilft daher wenig, zu versuchen, dass Symptom zu bekämpfen. Es hilft also nichts, einem Kind Privilegien zu nehmen, wenn das Problem des übertretens der Grenze nicht ist, dass ein Kind mit diesem Privileg noch nicht umgehen kann, sondern die eigentliche Ursache für dieses Verhaltens ist, wenn ein Kind hier nach Aufmerksamkeit schreit.

Fördern/loben Sie hier ihre gute Seiten. Geben Sie ihr die Aufmerksamkeit, die sie sucht, wenn sie mal etwas besser drauf ist. Sehen Sie nicht alles gleich als eine Kampfansage an. Versuchen Sie Konflikte dadurch zu lösen, in dem sie verstehen, warum sie entstanden sind und nicht, in dem man das Kind einfach maßregelt. Gönnen Sie sich viel Zeit mit ihr; auch mit ihr alleine. Provozieren Sie keine Machtkämpfe, die bei geneuerer Betrachtung absolut sinnlos sind. Treffen Sie klare Absprachen mit ihr, wenn sie z.B. alleine mit ihren Freundinnen draußen ist. Reden Sie viel mit ihr und hören ihr auch einfach mal zu. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es mal nicht sofort klappt. Beim Radfahren ohne Stützreder werden Kinder manchmal stürzen; das ist normal. Helfen Sie ihr wieder auf. Sie brauchen ihr nicht zu sagen, was sie falsch gemacht hat (dass weiß eine 6-Jährige bereits sehr sicher), helfen Sie ihr, es beim nächsten mal besser zu machen. Reflektieren Sie ihr eigenes Verhalten; denn es das, worauf ihre Tochter reagiert. Suchen Sie sich professionelle Hilfe, um diesen - oftmals - Kleinigkeiten, die man anders machen könnte, auf den Grund zu gehen. Oftmals reichen nur winzige Änderungen im Verhalten, um ganz magische Ergebnisse zu erziehen; sie sind meisten so selbstverständlich, dass man meint, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.

Beitrag von kainis 03.05.10 - 22:05 Uhr

#danke Schöner Vortrag :-)

Dazu lässt es sich gut nachdenken. Wenn man überlegt, ist es schon echt viel, was Renee mitmachen musste. Ich hoffe nur, das ich unsere Beziehung zueinander noch Retten kann.

Beitrag von janamausi 03.05.10 - 20:55 Uhr

Hallo!

Ich kann mich lisasimpson auch nur anschließen.

Ich glaube schon, dass deine Tochter eifersüchtig ist. Sie ist erst 6 Jahre hat, aber schon sehr viel mitgemacht.

Und ich denke, dieses Vorführen bei Fremden ist auch ein Zeichen, dass sie sich benachteiligt fühlt.

Was mir auch aufgefallen ist: das Vorlesen abends. Gibt es nicht eine Möglichkeit, dass Du ausschließlich nur Zeit für sie hast (ohne das Baby)? Ich denke, gerade das zu Bett bringen (mit vorlesen, kuscheln, Nähe und Geborgenheit geben etc.) ist etwas ganz wichtiges für Kinder. Bis das Baby da war, hat sie immer deine Nähe ausschließlich alleine gehabt, nun muß sie selbst ihr zu Bett gehen mit dem Baby teilen.

Auch würde ich auf Kleinigkeiten achten, z.B. wenn dien Mann heim kommt, wen begrüßt er denn zuerst? Das Baby oder deine große Tochter? Evtl. kommt er zur Tür rein, begrüßt dich und wenn Du das Baby auf dem Arm hast, begrüßt er erst das Baby und dann deine große Tochter. Ist ja auch vom Ablauf her logisch, wenn er eh schon bei dir und dem Baby ist, aber für deine große Tochter mag es evtl. so ausschauen, als ob sie hinten angestellt wird weil er erst das Baby begrüßt.

Sicherlich ist es gerade eine ganz schwierige Zeit mit so einem kleinen Baby und wenn dass noch das Baby alle 1-2 Stunden gestillt wird, bleibt nicht mehr viel Zeit dazwischen sich ausführlich und ohne Zeitdruck ums große Kind zu kümmern.

Vielleicht hilft es auch, wenn dein Freund und deine große Tochter sich einmal die Woche Zeit füreinander nehmen und nur zu zweit etwas unternehmen. Sozusagen "Papa"-Kind-Zeit bzw. Jan-Kind-Zeit.

Ich wünsch euch alles Gute
LG janamausi

Beitrag von kainis 03.05.10 - 22:19 Uhr

#danke für die Antworten.

Mein Männe arbeitet leider im Schichtdienst und somit muss ich Renee alle 2 Wochen mit Ina ins Bett bringen, es geht nicht anders. Leider weint Ina viel, vor allem abends. Das zu Bett bringen kann schon mal ne halbe Stunde dauern und um Renee die abendliche Geschichte vorlesen und sie bekuscheln zu können, kann ich Ina nicht sich selbst und schreiend im Wohnzimmer zurücklassen.

Es läuft momentan alles daneben. Ich bekomme es nicht allein geändert oder geregelt. Fast meine komplette Zeit kommt den Kindern zugute. Malen, Basteln, Singen, Bespaßen halt. Ich komme nur schlecht dazu den Haushalt zu machen. Die 5-10 Minuten die ich mir abends gönne sitze ich hier und freue mich ein wenig Außenwelt genießen zu können.

Ich frag mich echt wie andere das schaffen?