mein Einkommen mit angeben bei Unterhaltsberechnung ?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von erdbeerschnee 03.05.10 - 14:56 Uhr

Hallo,

ich hatte vor einiger Zeit schonmal geschrieben.

Und zwar geht es darum, das mein Mann ein Kind von einem ONS hat, das wir zwar nicht kennen aber für das er Unterhalt zahlt. Nun habe ich langsam mal darauf gedrängt, dass auch unsere Tocher (fast 3!!!) mit in diese Berechnung aufgenommen wird und auch unser 2. Kind das unterwegs ist. Ich meine, klar muss er Unterhalt zahlen... aber so bissel was brauchen wir bzw. unsere Kinder ja auch und es steht Ihnen ja allen zu gleichen Teilen zu #hicks

Nun möchte die nette Dame vom JA meine Verdienstbescheinigungen und Auskunft über meine Einkünfte haben - ist das Rechtens ??? Was habe ich damit zu tun ??? Ich finde nicht, das das irgendwen was angeht, was ich verdiene... immerhin ist das nicht mein Kind.

Kann mir jemand helfen ???

Erdbeerschnee #danke

Beitrag von chuzzle 03.05.10 - 15:03 Uhr

Hallo!

Grundsätzlich ist es zwar schon so, dass die Unterhaltspflicht und auch die Unterhaltshöhe nichts mit dem Einkommen des Partner zu tun hat. Es kann aber durchaus eine Rolle spielen, wenn die Unterhaltsansprüche den Pflichtigen an oder unter seine Selbstbehaltgrenze bringen. Und dabei kann es tatsächlich sein, dass das Einkommen des neuen Partners relevant wird, um diesen Selbstbehalt festlegen zu können. Verdient der neue Partner gut oder senkt diese Partnerschaft die Lebenskosten des Pflichtigen (Mietbeteiligung etc.), dann kann dadurch der Selbstbehalt verringert werden.

Gruß, Nicola

Beitrag von bruchetta 03.05.10 - 15:03 Uhr

Bei meinem Mann ging es um Beteiligung an den Kosten für die Unterbringung seiner Kinder aus erster Ehe in einer Einrichtung.
Nach meinem Einkommen wurde nicht gefragt.
Ebenso bei meiner Freundin. Sie verdient sehr gut, aber nur sein Einkommen wurde zugrunde gelegt.

Beitrag von erdbeerschnee 03.05.10 - 15:16 Uhr

Danke für eure Antworten !!!

Habe gerade mit dem JA hier telefoniert und es ist tatsächlich eine neue Rechtssprechung, dass mein Einkommen evt. den Selbstbehalt meines Mannes mindert ... was allerdings bei uns nicht der Fall sein wird, da ich nur 24 Std. arbeite und jetzt in Mutterschutz bin und dann Elterngeld auf 2 Jahre verteult bekomme... und das werden nur ca. 250 euro sein ... also wenn sie davon irgendwas anrechnen würden #schock Ich finde 900 Euro Selbstbehalt bei einer 4 köpfigen Familie schon ne ziemliche Frechheit !!!

Erdbeerschnee ... die bei der netten Dame vom Amt morgen anrufen wird und ihr genau das mitteilt :-p

Beitrag von mariella70 03.05.10 - 16:00 Uhr

Hallo,
das Kind aus dem ONS ist nicht durch Bestäubung entstanden und kann auch nicht von Luft und Liebe leben. Dein Mann war anwesend und an der Zeugung beteiligt, ein Kondom hätte ihn vor der Verantwortung genauso geschützt wie der rechtszeitige Gang nach Hause...
Dein Mann hat sich für 3 Kinder entschieden, das erste hat nicht weniger Rechte und Bedürftnisse als die anderen beiden. Seine Familie hat 5 Köpfe nicht nur 4, wie du schreibst. Wer keine 3 Kinder ernähren kann, sie aber zeugt, darf nicht jammern. Das bisschen, was Kind 1 im Mangelfall bekommt, deckt nicht den väterlichen Anteil der Kosten, die der AE-Mutter entstehen.
Selbstverständlich ist es nicht ok, dass dein Mann sein ältestes Kind offenbar nicht sehen darf, er kann auf Umgang bestehen und ihn auch einklagen.
Liebe Grüße
Mariella (auch Zweitfrau)

Beitrag von erdbeerschnee 03.05.10 - 18:57 Uhr

Hallo,

na nu halt mal den Ball flach, natürlich hat das Kind Anspruch auf seinen Unterhalt den es ja nun auch schon immer bekommen hat und auch bekommen wird. ABER ich möchte bitte auch, das unsere Kinder mit berücksichtigt werden und das ist bisher nicht geschehen.
Er kann durchaus für alle 3 Kinder aufkommen... aber ICH bin nicht bereit, für das eine Kind, mit dem ich NIX zu tun habe zu bezahlen - das ist doch verständlich !?
Es geht ja nicht, das er Summe X an die Kindsmutter zahlt, dann noch 900 euro über hat und wir zusehen müssen, wie wir davon Leben und unsere Tochter darunter zu leiden hat.

Hier geht es nur um mich und mein Einkommen - nicht um das meines Mannes, das ist unumstritten !!!

Erdbeerschnee ( mehr oder weniger Erstfrau ;-) )

Beitrag von lexika 03.05.10 - 16:00 Uhr

Du verwechselst da was - 900 € hat dein Mann allein - nicht Eure Familie!

Also beschimpf bitte die arme Dame auf dem Amt nicht.

Lg, Christine

Beitrag von erdbeerschnee 03.05.10 - 18:59 Uhr

Hatte nicht vor, sie zu beschimpfen !!!
Aber es ist blöde, jetzt die komplette neue Berechnung zu machen, wo sich in 4 Wochen etwas ändern wird und dann in 8 Wochen nochmal... das ist eigentlich alles, was ich ihr sagen wollte ;)