Hochzeitszeremonie/ Freie Trauung

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Beitrag von broe 03.05.10 - 16:37 Uhr

Hi!
am 30.07.2010 heirate ich meinen Liebsten!
Wir heiraten nachmittags (nur) standesamtlich und würden zusammen mit allen Gästen abends gerne so eine Art Zeremonie abhalten.
Irgendwie weiß ich aber nicht so richtig, wie wir bei der Planung vorgehen sollen. Es soll ja nicht das aus der Kirche "nachgespielt" werden.
Ich weiß auch nicht so richtig, ab die Trauzeugen so ein bisschen dadurch führen sollen oder ob wir einen Zeremonienmeister brauchen/wollen.
Fest steht: es gibt einen Einmarsch (hört sich ja schrecklich an) dann so einen Dialog zwischen uns, und eventuell Segenswünsche von Familie/Freunde. Und dann Auszug. Einmarsch und Auszug jeweils mit Musik.
Es muss auch nicht überlang dauern.

Hat jemand sowas gemacht oder war schonmal bei sowas eingeladen?
Im Internet weiß ich nicht so richtig wonach ich googlen soll.

#danke für's Lesen und Antworten.

LG, broe (schon fast 4kg abgenommen#huepf, nachdem das blöde Kleid trotz nächster Größe nicht passen wollte#zitter )

Beitrag von sima77 03.05.10 - 17:26 Uhr

Hallo,
wir machen am 11. Juni eien freie Trauung, da wir beide nicht kirchlich sind. Wir haben einen freien Theologen engagiert, der eine weltliche Zeremonie hält. Das ganze findet unter freiem Himmel statt.
Es dauert ca. 1/2 Stunde.

LG Sima

Beitrag von engelchen3010 03.05.10 - 20:12 Uhr

Hallo,
wir heiraten auch am 30.07.2010 :-D.
Einen Tag vorher standesamtlich und da wir uns gewünscht haben, eine persönliche Zeremonie zu haben und dass alle daran teilhaben können, haben wir uns auch für eine freie Zeremonie entschieden.

Der freie Theologe wird eine Rede halten (persönliche Erlebinsse, das Kennenlernen, unsere Kinder, etc.) und wir werden auch einen "Einmarsch " mit Musik haben und einem Zwischen-und Abschlußlied.

Schaue mal im Internet unter "freier Theologe" oder "freie Zermonie" und deiner Stadt.

Der Theologe war schon zu einem Vorgespräch bei uns und wir werden uns nochmal vier Wochen vor der Hochzeit treffen um die Rede zu besprechen.
Die Trauung findet bei uns auch im freien statt (bei hoffentlich gutem Wetter!)

LG Caro:-)

Beitrag von honeymoon10 04.05.10 - 11:45 Uhr

Das ja lustig. Wir heiraten auch am 30.Juli unter freiem Himmel mit einer freien Rednerin. =)
Wir heiraten standesamtlich am Morgen nur mit unseren Trauzeugen.

Wollte ich bloß mal los werden.Wo heiratet ihr denn?

Beitrag von engelchen3010 04.05.10 - 13:11 Uhr

Hallo,
wir heiraten in Kassel und am 29.07.2010 standesamtlich auch nur mit unseren Trauzeugen:-).

Ich wünsche dir alles Gute...man "sieht" sich sicherlich noch bis zum 30.07 öfters hier...

Dann werden wir wohl gleichzeitig Kribbeln im Bauch und vorher vielleicht schlaflose Nächte haben;-).

In was für einer Location feiert ihr?

LG Caro

Beitrag von honeymoon10 04.05.10 - 15:18 Uhr

Manchmal kommt schon die Aufregung. Aber das wird hoffentlich alles klappen.
Kaffee ist im Rosengarten, wo auch die Trauung ist. Und die Party ist in einer großen Festscheune ( ist wie eine Scheune gebaut, war aber nie eine). Das wird lustig.
Und ihr? Wie weit seid ihr schon mit der Planung??? Fehlt noch viel, was ihr organisieren müsst?

Liebe Grüße
Bine

Beitrag von honeymoon10 04.05.10 - 11:54 Uhr

Hallo Broe,

wir heiraten auch am 30.Juli 10. Wir machen auch eine freie Trauung, weil wir nicht kirchlich sind und trotzdem eine schöne, individuelle Trauung haben wollten.

Wir heiraten morgens standesamtlich nur mit unseren Trauzeugen ohne viel Tam tam. Dann fahr ich schnell nach Hause, lass mich aufhübschen und am Nachmittag ist im Rosengarten eines Ritterguts die Trauung. Ich hab darüber schon viel gelesen, aber wie man an sowas rankommt, weiß ich nicht. Wir hatten Glück, dass uns jemand die Nummer von der freien Theologen gegeben hat, die dort arbeitet, wo wir uns trauen lassen wollen.
Ich weiß, dass sie auch Trauerreden hält, vielleicht kann man irgendwie über die Schiene gehen.

Vor ab haben wir uns zweimal mit ihr getroffen, weil es ja auch harmonieren muss. Beim 2. Mal waren dann auch meine Eltern, Schwiegereltern und Trauzeugen dabei. Und dann hatten wir alle ein persönliches Gespräch und das verbindet sie dann.

Ehrlich gesagt, habe ich da bei deinem Einmarsch, Dialog usw. nicht durchgesehen. Hättet ihr das von euch aus gemacht???
Wenn ja, glaube ich, dass das nicht klappt, weil man viel zu sehr aufgeregt sein wird vor allem vor der ganzen Verwandtschaft.
Ich hab auch einen "Einmarsch". Das kann man dann ja alles absprechen.

Viel Glück. Langsam läuft die Zeit weg.....;-)

Beitrag von broe 04.05.10 - 14:24 Uhr

#schwitz#zitter Hm, zu deiner Frage: Ja, das war der Ablauf, so wie wir ihn uns dachten. Und: Kann echt schon möglich sein, dass man dann selbst zu aufgeregt ist. Ich denke trotzdem nicht, dass ein freier Theologe was für uns ist. Das ist dann für mich schon wieder recht klerikal.
Mist. Jetzt bin ich umso aufgeregter.
Ich weiß von einer Hochzeit im Bekanntenkreis, da wurde eben wirklich alles nur vom Brautpaar und den Trauzeugen/Familie/Freunden gestaltet. Also nur sehr entfernter Bekanntenkreis. Daher kann ich da nicht so gut nachhaken.

Danke schonmal für alle Antworten.
Hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass wir uns damit nochmals beschäftigen müssen!!!!!

LG und alles Gute für die Ende Juli-Bräute!!!

Beitrag von honeymoon10 04.05.10 - 15:22 Uhr

Oh sorry, wollte dich jetzt nicht verängstigen. ich kenn euch ja nicht. Wenn ihr die Typen dazu seid und das könnt, dann macht das. Bloß vielleicht hat man bei persönlichen Wörtern auch ein paar Hemmungen???

Ihr macht das schon! Tschaaaagggaaaa

Beitrag von steffied 04.05.10 - 16:15 Uhr

also nen theologen hätten wir auch gern gehabt....aber die sind sowas von sauteuer sodass wir einfach nur mit der familie essen waren und ein paar nete worte an der tafel gesgt haben und gesagt bekommen haben! das war wirklich genauso schön und hat uns ne menge geld gespart!

Beitrag von broe 04.05.10 - 17:07 Uhr

:-) okay, es kann also klappen...

@honeymoon10: ist doch nicht schlimm! Finde es gut Einschätzungen zu bekommen, und Erfahrungswerte anderer Paare. Sonst würde ich jetzt vielleicht noch ganz naiv die nächsten Wochen abwarten und denken "Och jo, das wird schon von alleine gehen".

War auf jeden Fall ein guter Denkanstoß.
Und wegen des Emotionalen: Als ich Trauzeugin war habe ich in der Kirche gesungen und auf der Abendfeier gemeinsam mit dem Trauzeugen eine kleine Ansprache gehalten. Das ging ganz gut.
Nur seit ich Mutter bin, bin ich echt zur heulboje geworden. Das müssen wir dann wohl noch üben...

LG, broe