Einleitung.. Wer kennt sich aus?

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Beitrag von nogimi 03.05.10 - 20:11 Uhr

Huhu Ihr Lieben :)

Wer kennt sich von Euch mit einer Einleitung vor ET aus?
Ich hab 3 Kinder auf ganz natürlichem Wege bekommen.
Jetzt ist leider raus.. das mein letzter Zwerg.. am 1 Juni eingeleitet wird.
Würdet Ihr mir Eure Erfahrungen schreiben, ich wäre sehr dankbar :-)
Wieviel früher wurde bei Euch eingeleitet?
Wie ging es Eurem Baby?
Was für Komplikationen hat es gegeben?
Wie lange hat es gedauert, ab der Einleitung?
Euer wievieltes Kind war das?

Danke, danke :)

Grüssle Nogimi

Beitrag von jolinchen03 03.05.10 - 20:15 Uhr

Hhmm, kann dir leider auch nicht helfen. Aber bei mir wird auch in der 38.SSW eingeleitet und mir wurde gesagt, dass es schon ein paar Tage dauern kann. Warum wird denn bei dir so früh eingeleitet?

LG Valeska

Beitrag von checkerbunnysbk 03.05.10 - 20:34 Uhr

ich hab 2mal einlietung mir wehentropf bekomm,dazu eine gebärmuutterweichmacherspritze und es war sehr schmerzhaft aber ging bei beiden unter 2h....

wiederum meine schwester bekam gel und hatte 3tage wehen und ist umgekippt und hat sich dusselig gekotzt...dem kind ging es gut...

es kommt immer drauf an,wie edr körper reagiert...ich bekomm wieder eine einleitung außer es ändert sich was und nehm denn wieder tropf.

Beitrag von marmita 03.05.10 - 20:33 Uhr

Oh, du bist aber wirklich früh dran (habe gerade mal auf deine VK geschielt ;-)).
Die Geburt meines Sohnes ist bei 34+0 nach vorzeitigen Blasensprungs eingeleitet worden.
Das Gel hat innerhalb weniger Minuten gewirkt und heftige Wehen bewirkt. Nach drei Stunden habe ich dann um eine PDA gebeten und nochmal vier Stunden später war der Zwerg dann da.
Ich kenne aber auch den Fall, dass es gar nicht wirkt und es ziemlich lange dauert, bis etwas passiert.
Das ist wirklich von Frau zu Frau bzw. Geburt zu Geburt total unterschiedlich!!!

Ich wünsche dir alles Gute und eine schöne Geburt #blume!!!
LG Katrin

Beitrag von bine0815 03.05.10 - 20:38 Uhr

hallo=)

also ich schreibe dir gern meine erfahrungen. Ich habe ziemlich genau vor einem jahr(heut vor einem jahr) meine erste einleitung bekommen, nach heftigsten wehen, hat es leider nix gebracht und ich habe am nächsten tag erneut eine einletung bekommen, auch diese hat nix gebracht, am dritten tag noch eine eileitung und diese hat mich nur noch mehr kaputt und müde gemacht, als alles andere. am 4. tag habe ich dann die einleitung verweigert und habe eine PDA bekommen, da ich in der nacht zum 4.tag selbst wehen produziert habe. Ich konnte mich dann endlich ausruhen und während meiner schlafphase sind dann die herztöne zweimal auf null gefallen und es wurde ein Not KS gemacht! es hat sichdann herausgestellt, dass sich meine kleine gegen die gesamten einleitungen sosehr gewehrt hat, dass sie sich die nabelschnur komplett um den hals gedrosselt hat und deswegen die herztöne runtergingen!
ich war 39.ssw!
ich muss sagen, die einleitungswehen waren der hammer und haben absolut nix gebracht(2 mal gel, und einmal tabletten vorm MUMU) aber als ich dann eigene wehen produziert habe waren meine wehen der absolute hammer- eine wehe und der MUMU riss von festverschlossen auf 7 cm auf!!!


also ich drück dir die daumen,dass alles viel besser wird, als bei mir.

lg

Beitrag von slorapferd 03.05.10 - 20:46 Uhr

hallo
also bei mir ist ja schon en paar jahre her
bei mir wurde in der 37 ssw wegen blasensprung eingeleitet mit tropf, also intravenös.
morgens wurde der tropf angehangen und die wehen kamen super schnell und auch direkt sehr schmerzhaft
das ganze hat sich bis abends rausgezögert, Ringerlösung etc...
als ich nach einer pda und einem kaiserschnitt gebettelt habe
kam se dann endlich auf mormalem wege mit saugglocke :-(

durch die einleitung hatte ich zum schluss keine wehenpause mehr, sprich es war ein einziger krampf im bauch

die wehen werden nun mal künstlich erzeugt und sind schon anders als natürliche. das kann ich dir sagen habe beides erlebt.

wünsche dir alles gute für die bevorstehende geburt


Beitrag von nisivogel2604 03.05.10 - 21:03 Uhr

Warum wird bei dir eingeleitet? Ich würde mit allen Mitteln versuchen das zu umgehen. Die Risiken sind sehr hoch.

lg

Beitrag von schnurzelsmama 03.05.10 - 22:05 Uhr

Hallo,

ich bin damals bei 36+5 (Samstag) mit Verdacht auf Blasenriss und leichten Wehen ins KH, Sonntags waren meine Wehen so gut wie verschwunden, MUMU nur 1 cm offen.
Montags bekam ich von meiner Beleghebamme einen Wehencocktail, ohne Erfolg.
Dienstags wurde ich an den Wehentropf gehängt, Ergebnis: Nix, keine einzige Wehe. Dienstag Abend sind meine Leberwerte rapide gefallen und am Mittwoch (37+3) wurde mit 2 Tabletten eingeleitet. Die erst gabs um 7 Uhr, juchu endlich hatte ich Wehen, um 11 gabs die 2. Tablette und um kurz nach 12 ist die Fruchtblase geplatzt (die Verdacht auf Blasenriss, hat sich bis dahin nicht bestätigt). Um 16.13 war der Kleine dann schon da.
Dem Kleinen ging es nach der Geburt (im Gegensatz zu mir) super, er war 51 cm groß und 3680 Gramm schwer. Ich denke für ihn wars der beste Zeitpunkt.

ICh kann von mir aus nur sagen das die Wehen nicht von jetzt auf gleich heftig waren sondern sich langsam aufbauten und es war meine erste Geburt.


Nochmal würde ich dieses hin und her jedoch nicht mitmachen, denn es zehrte mehr an meinen Nerven als der Mittwoch als die Wehen endlich richtig einsetzten. ICh hab die Hebammen und Arzte den Dienstagabend schon um einen Kaiserschnitt angefleht, da ich nicht mehr konnte und auchnicht glaubte das der Mittwoch erfolgreich wär. Ich würde diesmal dann am liebsten gleich diese Tabletten schlucken, hoffe aber das sich die Minimaus spontan auf den Weg macht.

schnurzelsmama

Beitrag von steffihexe 05.05.10 - 12:35 Uhr

Hallo Nogimi,

ich wurde auch bei meinem zweiten Kind eingeleitet weil ich Gestationdiabetes hatte. Ich solle am ET ins KH, da es aber ein Sonntag war habe ich den Tag noch mit meiner Familie verbracht und bin dann Montag morgen ins KH.

Ich habe dann eine CT gemacht bekommen und dann habe ich von der FÄ das Gel gelegt bekommen, das war so gegen 11 Uhr dann hatte ich ganz dolle Wehen und ich sollte das nächte mal um 14 Uhr untersucht werden und dann würde sich zeigen ob ich noch mal das Gel gelegt bekomme oder nicht. Das brauchten wir zum Glück nihct denn ich hatte ab ca 13.45 Uhr regelmäßig wehen, mein Mannund ich sind dann als gelaufen. Die Ärztin hat mir den Muttermund mit den Fingern geweitet und dann musste ich ständig ans CT. Ich habe mir nur eine schmerzspritze geben lassen da war es ca 19.30 Uhr und mein Sohn kam um 21.58 Uhr auf die Welt. Ich habe dann noch einen Einlauf bekommen und dann gingen die Wehen richtig los und ich sagte dann nur zu meinem mann ich muss noch mal Pipi und dann habe ich schon gerufen hol sofort die Hebamme und die hat das mir nihct geglaubt das das Kind nun doch so schnell käme, also bin ich schnell vom klo aufs Bett gekrakselt und dann war er auch shcon da.

Also iich muss sagen ich hatte mir das alles viel schlimmer vorgestellt, denn es sind letztendlich deine eigenen Wehen und nix künstliches.

Also ich für meinen Teil würde es jederzeit wieder machen und ich muss dazu sagen ich hatte ein seht großes und schweres Kind (4870g + 59 cm).

Ich drücke dir die Daumen das du es gut überstehst.

Sag Bescheid wie es weitergeht.

LG
Steffi :-D

Beitrag von neyru 05.05.10 - 13:23 Uhr

Hallo Nogimi,

ich wurde auch bei meinem Sohn (am 7.4.10) eingeleitet, weil ich da schon 10Tage über dem Termin war.
Die Ärztin im KH hatte von 3 Möglichkeiten gesproche: Gel, Tablette und eine Art Band was in die Scheide gelegt wird, das "Band" hab ich dann auch bekommen. Sie sagte auch das sie es 3mal versuchen wenn es nicht beim ersten mal anspringt, jedoch immer mit einem Ruhetag dazwischen.

Morgens nach dem ersten CT (gegen halb 8) wurde mir das Ding dann verpasst. Etwar gegen 11/12Uhr fingen die leichten wehen an in recht kurzen Abständen. Wärend ich gegen 16/17Uhr mit meiner Mutter am Telefonieren war, hatte ich das Gefühl das die Blase gesprungen war, da ich aber im Bett lag passierte nichts. Nachdem ich mit zum Abendessen jedoch aufsetzte sahs ich dann in einem nassen Bett :)
Gegen 20Uhr lag dann die PDA und vllt eine Stunde danach der Entschluss, den kleinen per Not KS auf die Welt zu bringen. Seine Herztöne waren wohl immer schlechter geworden und am Ende stellte sich herraus das er sich 2mal die Nabenschnur um den Hals hatte.
Wir haben es aber alle gut überstanden :)

Beitrag von gingerbun 05.05.10 - 13:34 Uhr

Hallo,
bei mir wurde eingeleitet da die Blase gesprungen war aber ich keine Wehen hatte. Der Cocktail hat nicht gewirkt, das Gel dann schon und der Wehentropf hat sein Übriges getan. Schön ist anders - sagen wir mal so und im Nachhinein denke ich dass es unnötig war, aber die Kliniken sichern sich ja heutzutage ab. Ich denke dass ich beim zweiten Kind es ganz arg versuchen würde dies zu umgehen. Aber beim ersten Kind hat man halt kaum Ahnung und macht das was einem gesagt wird .. :-)
Frag doch mal Deine Hebamme was die dazu sagt und wie die Alternative ist.
Alles Gute für Dich,
Britta

Beitrag von kleinesleut 05.05.10 - 13:46 Uhr

Hallo,

also vorweg: bei mir war das gar nicht schlimm und ich würde es jederzeit wieder tun.

Ich hab vor 10 Monaten mein erstes Kind bekommen und bin zur Einleitung ins KH, weil die Kleine 10 Tage überm Termin war. Morgens direkt hab ich im Abstand von 2 Stunden dreimal ne halbe Tablette bekommen - und nix gemerkt, keine Wehen, keine Kontraktionen, nichts.

Gegen Nachmittag hat die Hebamme gemeint, heute passiert nichts mehr, wir würden dann am nächsten Tag nochmal nen Versuch starten. ICh bin dann hoch aufs Zimmer... und ne halbe Stunde danach gings los: ich hatte gleich Wehen im Abstand von 2-3 Minuten. Ich also wieder in den Kreißsaal - und 5 Stunden später war die Kleine dann da. Klar hatte ich Schmerzen, aber die waren echt auszuhalten, und der Rest ging echt problemlos.

Also wie gesagt, ich würde das jederzeit wieder machen. Ich glaube, das wichtigste ist, dass man sich entspannt und keine Angst davor hat, was kommt. Dann wird schon alles gut.

Ich drück Euch die Daumen.

LG Simone

Beitrag von melast80 05.05.10 - 13:54 Uhr

Bei mir wurden beide Geburten eingeleitet, vor ET jedoch nur die zweite. Genau eine Woche vor ET, da ich einen Gestationsdiabetes hatte.
Ab Anfang der Einleitung hat es drei Tage gedauert, bis mein Kleiner dann da war. Wehencocktail wollte ich keinen; der hatte schon bei meinem ersten Sohn nichts gebracht. Dann wurde mit Tablette zum Schlucken (Cytotec heißt die, glaube ich) eingeleitet; den ganzen Tag ist nichts passiert. Am zweiten Tag gab es ein Gel an den Muttermund, das hat auch nichts gebracht. Das waren jeweils mehrere Versuche über den Tag verteilt, wie bei der Tablette auch schon. Am dritten Tag wurde dann 2x eine Tablette vor den Muttermund gelegt; nach der zweiten Tablette bekam ich leichte Wehen, die jedoch dann wieder aufhörten. Weil ich zu dem Zeitpunkt mit den Nerven am Ende war, wurde meine Fruchtblase geöffnet; dadurch kamen dann auch richtig schöne Wehen. Weil jedoch auch diese wieder weggingen, kam ich noch zusätzlich an den Wehentropf. Von diesem Zeitpunkt hat es dann, bis mein Sohn zur Welt kam, noch acht Stunden gedauert. Ich fand die Geburt nicht schlimm; auf eine PDA habe ich verzichtet, und mir nur gegen Ende ein leichtes Schmerzmittel geben lassen, damit ich in den Wehenpausen besser entspannen konnte. Einen Vergleich zu "normalen" Wehen habe ich nicht; ich hatte nie welche. ;-)

Beitrag von melody1980 05.05.10 - 14:26 Uhr

Hallo,
ich habe bereits vor der Geburt meines Zwerges des Öfteren die Klinik besuchen müssen (1. Sturz in SW 34 - bis SW 36 dort; 2. Verdacht auf Schlaganfall in SW 37 - 1 Tag dort, da nur hormonell bedingte Migräne). Nach dem Sturz hatte ich Wehen, die jedoch im KH gehemmt wurden. Bin dann auf eigenen Wunsch nach 2 Wochen Wehenhemmer gegangen, da mir jeder etwas anderes erzählt hat und die Wehen nach dem ich aufgehört habe Weihnachtskrams zu futtern auch fast nicht mehr dort waren. In den 2 Wochen habe ich einige Bettnachbarinnen kennengelernt, wo die Wehen auch eingeleitet werden sollten. Bei den einen hat es geklappt und bei den anderen wiederum nicht, so dass es dann zu einem Kaiserschnitt kam.

Als ich das 1. Mal in der Klinik war, haben sie mich ja auch gefragt, ob ich irgendetwas bestimmtes esse oder trinke, da meine Wehen trotz Hemmer sehr stark waren. Naja, ab da wusste ich, dass ich bis zur 38SW keine Lebkuchen essen oder Weihnachtsgewürztees mehr trinken sollte... ist also eventuell was dran... :-)

Ich habe meinen Sohn in SW 38 dann auch zur Welt gebracht, nachdem ich wieder Lebkuchen gegessen und von Milford "Eismärchen"-Tee getrunken habe - es ging alles wahnsinnig schnell in der Nacht bekam ich um 5.30 Uhr Rückenschmerzen, die aber absolut auszuhalten waren. Ab 11.00 Uhr wurde es dann schon etwas unangenehmer. Um 11.30 Uhr waren es dann regelmäßige Wehen. Um 12.00 war ich in der Klinik und um 14.00 Uhr war der Kleine da.

Als ich dann auf dem Zimmer lag und bei meiner Bettnachbarin nichts nach Einleitung passierte und sie sich schon auf einen KS einstellte, habe ich ihr den Tipp gegen 17.30 Uhr gegeben. Sie hat Lebkuchen gegessen und den Milford "Eismärchen"-Tee getrunken und in der selben Nacht (3.00 Uhr) hat sie ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht :-)

Falls es mit dem Einleiten also nicht ganz so nach Wunsch klappen sollte, versuch es mal mit dem Milford-Tee eventuell unterstützt er das Ganze noch.

Wünsche Dir alles Gute und immer positiv denken!!! :-)

Beitrag von monika85 05.05.10 - 23:45 Uhr

musste beim Lesen deines Beitrags grad schmunzeln wieviel Zimt doch bewirken kann :-)
Wenn man halt drauf anspricht - ich werd auch ab nächster Woche wieder Zimtstange mit meinem SS-Tee aufkochen (ab der 38. SSW)

LG!

Beitrag von 4engelchen 05.05.10 - 14:33 Uhr

Meine erste Geburt war ein Notkaiserschnitt, und bei der 2. Geburt habe ich mir dann eine spontane Entbindung gewünscht. Da ich aber immer unruhiger und ängstlicher wurde, habe ich in der 38. SSW um eine Einleitung gebeten. Am ersten Tag wurde nur ein Wehenbelastungstest gemacht, allerdings wurden keine Wehen ausgelöst und ich durfte abends nochmal nach hause. Am 2. Tag bekam ich dann eine Tablette gelegt. Die löste jedoch nur leichte Wehen aus. Abends habe ich dann die 2. Tablette bekommen, aber wieder keine Wehen. Am nächsten Morgen entschieden sich die Ärzte es mit Gel zu versuchen. Jetzt hatte ich endlich Wehen, aber viel zu viel. Erst kamen die Wehen heftig in 5 Minuten abständen, das steigerte sich jedoch bis zu einem Wehensturm. Ich hatte keine Erholungspause mehr. Mein Muttermund war allerdings wenig von den Wehen überzeugt und trotz heftiger Wehen öffnete er sich nur um 3 cm. Die Wehen blieben so heftig, brachten die Geburt aber nicht vorwärts. Also bekam ich eine PDA um zur Ruhe kommen zu können. Das war eine Wohltat, ich spürte für eine Weile keine Schmerzen mehr. Bis hierhin war beim CTG alles bestens, aber so langsam merkte man, das unsere Tochter mit den Wehen Probleme bekam, immer wenn eine Wehe da war, gingen die Herztöne runter. Die Ärzte bereiteten mich auf einen Kaiserschnitt vor, doch da stellte sich raus, das der Muttermund komplett geöffnet war, und die spontane Entbindung schneller war als jetzt noch die vorbereitung auf einen Kaiserschnitt. Die Presswehen setzten ein und zur Unterstützung wurde unsere Tochter mit der Saugglocke geholt. Obwohl wir bis zum Schluss die Herztöne unserer Tochter am CTG gehört haben und diese auch ständig überwacht worden sind, hatte unsere Tochter keinen Herzschlag mehr als sie geboren wurde. Sie wurde direkt wiederbelebt und anschließend auf die Kinderintensivstation gebracht.
Nach 2 Wochen Lebenszeit haben wir unsere Tochter zu den Engeln gehen lassen.
Was passiert ist weiß ich nicht. Aber ich glaube nicht das die Einleitung schuld war. Trotz aller Probleme muß ich sagen, das diese Geburt meine schönste war. Ein Kaiserschnitt ist nicht mit einer spontanen Geburt zu vergleichen. Aber es gibt Situationen, da liegt es nicht in den Händen der werdenen Eltern zu entscheiden, sondern da spielen die medizinischen Aspekte eine Rolle.
Ich wünsche dir und deinem Partner eine schöne Geburt und vor allem viel Glück, denn das gehört auch heute noch zu jeder Geburt.

Beitrag von kukuksei2 05.05.10 - 14:38 Uhr

Hallo,
ich wurde auch wegen drohender SS-Vergiftung eingeleitet (2 Tage vor dem errechneten Geburtstermin).
Ganz ehrlich!? Ich würde es nicht mehr machen lassen. Mir wurde gesagt, dass es eine ganz sanfte Einleitung ist und habe mich breitschlagen lassen.
Die Tabletten haben am Anfang nicht gewirkt, dann habe ich abends plötzlich heftige Wehen bekommen. Der MUMU war erst 3 cm geöffnet und ich hatte schon Presswehen. Die Herztöne von meinem Sohn wurden immer schwächer, so dass ein Notkaiserschnitt gemacht werden musste.
Dadurch hat mein Kleiner wahrscheinlich auch den Muskelhypertonus entwickelt (er konnte den Kopf nicht nach links drehen und war insgesamt auch sehr verspannt).
Die ersten 2 Tage hat er nur geschlafen, wollte nicht trinken und hat nicht einmal geschrien / Laute von sich gegeben (selbst dafür war er zu schwach).
Er musste deswegen und wegen Unterzuckerung auf die Kinderstation.
Ich habe auch gehört, dass man trotzdem natürlich entbinden kann (die Wehen sollen aber heftiger sein), es kann aber auch anders laufen, wie bei mir.

lg
Sanni und Tim

Beitrag von ninanr4 05.05.10 - 14:51 Uhr

Liebe Nogimi,

das Thema Einleitung kann Sorgen machen, das verstehe ich, aber ich habe sehr gute Erfahrung damit gemacht. Da ich an einer Plazenta- und Cervixinsuffizienz leide, wurde meine 4 Kinder alle eingeleitet zwischen der 36. und 38. Woche.
Ich habe immer mit Tropf eingeleitet. Beim ersten Mal wurde Gel probiert, das wirkte bei mir aber nicht. Ab dann bekam ich den Tropf, der sehr schnell sehr starke Wehen hervorruft. Da ich noch Kinder zu Hause hatte, die warteten, war für mich eine schnell Geburt wichtig. Mit dem Tropf war ich jedes Mal nach 3-4 Stunden Mama.. Komplikationen gab es keine. Mein 4. Spatz (37+2) hat am 25.2.2010 sogar im Wasser das Licht der Welt erblickt, trotz Tropf. Ich habe immer ambulant entbunden und bin damit sehr gut gefahren. Dir alles Liebe und Gute, eine schöne Geburt, Nina

Beitrag von schnuffel80 05.05.10 - 16:42 Uhr

Meine Einleitung ist jetzt fast zwei Jahre her, war mein erstes Kind.

Ich war schon 9 Tage über Termin, das Fruchtwasser wurde weniger und von selbst hat sich nichts getan.

Ich habe Um 12 Uhr Prostaglandin oral als Tablette bekommen. Hat sich erst mal nix getan und um 16 Uhr hab ich die zweite Dosis bekommen.
Erst nur leichte wehen und da es schon spät war wollten sie mir erst am nächsten Tag wieder wes geben damit ich in der Nacht noch mal schlafen kann.
Von wegen...um ca. 18 Uhr ist meine Fruchtblase geplatzt und die wehen wurden stärker.

Irgendwann so schlimm das ich eine PDA wollte. Würd mich auch jederzeit wieder dafür entscheiden.

Um 1:49 Uhr war dann endlich meine kleine da.
Also wenn man von 18 Uhr rechnet als es eigentlich erst wirklich los ging insgesamt 8 Stunden. Für das erste Kind ok denke ich.

Soweit gab es keine Komplikationen, hatte nur nach der Geburt etwas last mit dem Kreislauf. Das war aber nach einem Tag auch wieder gut.

Allerdings sagt man ja das die wehen bei Einleitung schlimmer seien sollen. Kann ich nicht sagen, da ich keinen Vergleich habe. Aber über die PDA hab ich mich sehr gefreut.

Mein Kind hat alles gut überstanden, war allerdings ja auch schon in der 41 SSW, was ja auch noch mal ein unterschied zu dir ist.

Ich wünsch dir auf jeden Fall alles gute und drücke dir Daumen das alles gut geht.

Alles Liebe!!!

Beitrag von enotche 05.05.10 - 18:03 Uhr

lass dich nicht verrückt machen, egal was für ne panik dir man machen will!!!!!!!!!!

am 13. januar sollte mein termin sein. schon im august wurde mir prophezeit, dass mein kind sehr zart sei, so zart, dass es seinen ultraschnellen herzschlag vor dem ctg geheim halten konnte indem es sich versteckte...
ich wusste als mama genau: es wird ein mädchen, ihr schneller herzschlag ist für sie normal, sie ist gesund und stark, und alles ist bestens und sie kommt wann SIE will. das alles wollte mir keiner glauben. eine woche vor dem ET plötzlich panikmache: ihr kind ist 4 wochen zu klein, viel zu wenig fruchtwasser, sie muss sofort raus und vorher wehentest, um zu gucken ob das kind ne normale geburt überstehen würde. ich dachte nur, die haben se net mehr alle. trotzdem wurde einfach entschieden: so jetzt muss es raus, das passte mir gar net.
erst klang es so als ob ich in wenigen stunden mein kind im arm halte und fühlte mich überrumpelt. als dann immer wieder wehen kamen musste ich jedesmal an das blöde ctg und dann verschwandwn due wehen. immer wieder ctg, immer war der herzschlag der kleinen zu schnell - oder es tat sich kaum was, noch heute ist sie so ein langschläfer - es war immer das gleiche spiel, so langsam hätten die im kh mal kapieren können, dass mein kind eben so ubd nicht anders tickt. und das ganze 2 tage lang, denn sofort nach gel, zäpfchen, cocktail usw. geht das bei den wenigsten los.
ich frag mich: was ist stressiger für mutter und kind: so ein rumgezetere oder abwarten bis die fruchtblase es nicht mehr tut, sodass das baby von selbst merkt: nix wie raus...? das kind kommt eh erst dann wenn die zeit gekommen ist. bei der ersten geburt dauern die wehen oft lang, das war auch bei meinen schwestern so. nach zwei tagen und nächten mit wehen spürte ich am 11. januar: heute oder morgen... noch mal gel spritzen hätte ich abgelehnt, 2 mal hat mir gereicht!!!! aber sie haben mich von selbst in ruhe gelassen. und am 11. abend gegen halb 10 ging es einige zeit nach einem cocktail richtig los, die wehen wurden innerhalb kurzer zeit immer stärker, ich glaube es war schon nsch mitternacht als wir in den kreißsaal gingen, und die zeit verflog, ich versuchte mich immer noch aufs atmen zu konzentrieren, was schon schwer war, und da waren sie auf einmal, die presswehen und das köpfen guckte gegen 2 h nachts, am 12. januar raus, und schwupps! war sie da, 2 presswehen später. winzig, zart mit ihren 2600g, aber kerngesund und stark.
eigentlich hatte ich ambulant entbinden wollen, doch angesichts ihres fliegengewichts und der minustemperaturen draußen ließ ich mich dazu überreden bis zur u2 am 3. tag zu bleiben. aber keinen tag länger, denn auch nach der geburt machten mich alle dort verrückt, als ob so ein kleines baby so schlimm wäre. mein mann und ich sind beide kleiner als 1,65, da ist das doch irgendwo nicht verwunderlich.
also egal was man dir erzählen will: hör auf dein gefühl, du hast die verantwortung für deinen körper und dein kind, wenns dir zuviel wird, musst DU eine entscheidung treffen.

meine mutter hatte schlimme krankheiten hinter sich, als sie mich noch mit 39 bekam. alle ärzte sagten, ihr kind würde schwer behindert zur welt komnen, sie sei verantwortungslos. in keiner ihrer 4 schwangerschaften ging es ihr so gut und sie wollte mich zur welt bringen. und ich bin von geburt an gesund, sie hat auf ihr herz gehört.

alles alles gute, eine unvergessliche geburt im positiven sinne, und eine gelassene, schöne zeit mit deinem baby wünsch ich dir!!!!

Beitrag von zozo 05.05.10 - 17:38 Uhr

Huhu,

mein erstes Kind wurde zwar nicht komplett eingeleitet (ich hatte wenige leichte Wehen), aber die Geburt mit Wehentropf beschleunigt. Ich kann nur sagen, dass ich das ganze als sehr unangenehm in Erinnerung habe. Hat man nur den Wehentropf, kann man sich wenigstens noch laufend bewegen, obwohl die tollen Geburtserleichterer wie Badewanne, Seil, Ball etc. nicht nutzbar sind. Bei mir war der Tropf so stark eingestellt, dass sich alles verkrampft hat und der Muttermund nicht weiter auf ging, weshalb ich eine PDA brauchte und spätestens jetzt fühlte ich mich wie auf der Intensivstation mit dem Haufen an Schläuchen, die überall in mich rein führten. Ich war ans Bett gefesselt, meine Blase wurde künstlich entleert und ich habe die Presswehen kaum mehr mitbekommen.
Meine Tochter allerdings hat mich danach sehr wach und aufmerksam angeguckt. Alles in allem hat das ganze etwa 30h gedauert.
Bei einem vierten Kind aber dauerts sicher nicht so lange. Wünsch dir alles Gute :-)

Beitrag von sapajo 05.05.10 - 18:15 Uhr

Hallo,

ich habe zwar keine Einleitung vor ET bekommen, aber 2 Tage danach. Und vielleicht kann ich Dir hier ja mal was positives schreiben. Bin am 14.08.2009 um 15 Uhr zum KH gefahren, weil unsere kleine Máus partout nicht wollte und die Ärzte uns schon ein großes Kind hervorgesagt hatten.
Also habe ich 2 Tage vor ET einen Wehenbelastungstest bekommen, den nächsten Tag einen gemixten Tee meiner Hebi und alles wollte nicht wirken. Also sind wir 2 Tage nach ET in KH, damit sie mich einleiten konnten. Habe gegen 16 Uhr meine erste Tablette zum Schlucken bekommen, war auch nur die halbe Dosis die sonst verabreicht wird, weil man vorsichtig anfangen wollte. Musste dann um 19 Uhr nochmal zum CTG. Hatte kaum Wehen. Dann habe ich noch eine ganze Tablette bekommen, die letzte für den Tag, um 22 Uhr wieder zum CTG. Da waren schon leichte Wehen spürbar, aber immer noch gut auszuhalten. Danach sollte ich mich hinlegen und habe was zum Schlafen bekommen, damit ich am nächsten Tag fit für die nächste Runde wäre. Gegen 0 Uhr konnte ich immer noch nicht schlafen und die Wehen waren gut spürbar. Ab in Kreißsaal zum CTG. Super Wehen. Meine Hebi und mein Mann wurden angerufen! Laufen bis 1:30 Uhr, danach direkt in den Kreißsaal. Um 2:30 wurde mir die Fruchtblase geöffnet, weil zwischen Kopf des Kindes und Muttermund zu viel Fruchtwasser war, dass es sich nicht besonders gut auf den Muttermund wirken konnte. PDA um 3 Uhr. MM 6 cm Sollte ja gegen 3:30 wirken, hatte schon auf ein wenig Ruhe und ein Nickerchen gehofft. Aber das war nicht, kurz bevor die PDA wirken sollte, setzten die Presswehen ein. Um 3:52 Uhr war unsere kleine Maus da. Unter der Geburt ging es ihr nie schlecht und sie hat es total gut verkraftet. Es gab keine Komplikationen und sie war unser zweites Kind. Unsere kleine Maus wurde mit 59 cm und 4540 g geboren. Es haben die meisten nicht verstanden, warum ich so früh eingeleitet werden sollte, aber als die Kleine mit ihrer Größe und dem Gewicht da war, konnte viele es verstehen.
Ich persönlich würde es immer wieder so machen. Habe eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Sorry ist ein wenig länger geworden!
Ich drücke Dir die Daumen, dass es bei Dir auch so sanft und angenehm verläuft
Lieben Gruss
Sapaja

Beitrag von steferl1979 05.05.10 - 22:07 Uhr

Hallo,

bei mir wurde am 2. Tag nach ET (Sonntag) wegen Schwangerschaftsdiabetes eingeleitet.

Ich habe die Einleitung mit Tabletten gemacht, da ich mit dem Gel (laut Ärzte) noch mehr hätte liegen müssen.
Am Montag morgen um ca. 09.00 Uhr die erste Tablette. Vorher und nachher immer eine Stunde CTG (also ich war froh über viel Lesestoff). Alle 4 Stunden eine Tablette, dazwischen rumlaufen, auf dem Zimmer sein etc. Insgesamt am Montag 4 Tabletten. Nachts dann schon leichte Wehen - ok, ab und zu schon mal zum veratmen.
Am Dienstag Morgen die nächste Tablette - die hat dann wohl den Rest besorgt, ab da durfte ich die Wehen langsam und regelmäßig veratmen. Um 10.00 kam mein Mann, da hieß es dann - jetzt sind sie unter der Geburt. Um 18.26 war unser Kleiner da. Ich hatte aber zwischendurch eine Stunde Wehenhemmer, da ich eine PDA brauchte (also Vorsorge, damit die Kraft reicht und kein Kaiserschnitt kommt) und auf einmal soviel los war, dass die nicht gleich gelegt werden konnte.

Ich habe keinen Vergleich, fand meine Geburt mit Einleitung aber nicht schlimm.


LG

Steffi und Maxi (heute 1 Jahr)

Beitrag von balan 06.05.10 - 11:13 Uhr

Hallo,
also bei mir wurde auch eingeleitet ind SWW 38+1, da ich eine singuläre Nabelschnurarterie hatte und mein Kind zwar noch ausreichend versorgt war, aber nicht mehr davon profitiert hat. Ich habe morgens eine Tablette bekommen und mittags nach dem Essen die zweite, dann ging es bei mir ganz schnell, ich hatte heftige Wehen, keine Einleitungsphase, es ging gleich richtig los, innerhalt von 2 Stunden war sie dann schon da. Im nachhinein bin ich froh dass alles so schnell ging, aber in dem Moment wars schon hart. Meinem Baby ging es dabei gut, sie hat aktiv von innen mitgeschoben, drum gings dann auch so schnell. Das war mein erstes Kind.
Hoffe das hat dir ein bißchen geholfen, aber mir wurde auch gesagt dass es bis zu drei Tagen dauern kann. Ich war wohl eher die Ausnahme, also stell dich auf eine längere Zeit ein
Liebe Grüße

Beitrag von 191174 06.05.10 - 14:56 Uhr

Hallo,
ich habe am 12.02.2010 nach einer Einleitung unser 2. Kind entbunden. Allesdings in der 41+3 SSW. Habe morgens die 1. Tabl. bekommen (orale Einnahme), dann CTG, ich glaube 3 Std. warten, nächste Tabl. und CTG, wieder warten, wieder nichts. Abends dritte und letzte Tabl. für den Tag bekommen, wieder CTG und nichts. Dann bin ich wieder auf mein Zimmer gekommen und am nächsten morgen sollte dann weiter gemacht werden mit der Einnahme. Aber 3 St. nach der letzten Tabl. setzen dann die Wehen ein. 3 Std. lang sehr gut erträglich und nach 2 weiteren, schmerzhafteren Std. war unsere Tochter dann da. Ich fand die Geburt sehr schön, da bei meiner 1. Entbindung nach Blasensprung nicht eingeleitet wurde und ich somit 15 Std. starke Wehen ertragen mußte.

Viel Grüsse

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