Kinderwunsch, aber Angst vor dem finanziellen

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Beitrag von eisblume84 03.05.10 - 20:15 Uhr

Mhh, weis nicht so genau was ich schreiben soll oder besser wie.

Mein Mann und ich sind seid Aug. 09 verheiratet und ich habe vor einem Monat etwa die Pille abgesetzt.

Wir wünschen uns umbedingt ein Kind, haben auch beide einen sicheren Job, aber verdienen ebend nicht das Meiste ( wir sind beide erst seid 2 J. ausgelernt).

Wir haben vorgesorgt, ein eigenes Haus, ein schönes Auto nur das beste was ein Kind sich wünschen kann. Aber auch viele finanzielle Belastungen.

Die Großeltern direkt im Haus, so das ich auch wieder nach einem Jahr arbeiten gehen kann.

Aber dieses eine Jahr macht mir nun mal große Angst. :-(

Danke das Ihr mir zugehört habt

Beitrag von motte1986 03.05.10 - 20:17 Uhr

sorry, aber ich würd mir den text nochmal durchlesen.


ein neugeborenes ist natürlich nur mit nem eigenen haus und nem schönen auto glücklich...#klatsch

wenn das geld im ersten jahr nicht reicht, musst du halt früher wieder arbeiten gehen...

Beitrag von suesse-lady 03.05.10 - 20:22 Uhr

:-p

sie wirds wissen *hihi* kann ja ma passieren...

Beitrag von heidi.s 03.05.10 - 20:32 Uhr

Ich will dich nicht angreifen, aber ich frage mich manchmal was solche Antworten sollen. Ich finde das war eine ganz normale Fragestellung und ich denke ein eigenes Haus und ein sicherer Job sind schonmal eine gute Grundlage für den Babywunsch.

Heidi

Beitrag von wasteline 03.05.10 - 22:13 Uhr

Wenn auf dem eigenen Haus horrende Belastungen sind, dann ist das keine gute Grundlage, dann ist das ein Berg von Schulden.

Beitrag von gh1954 03.05.10 - 22:33 Uhr

>>>dann ist das ein Berg von Schulden.<<<

Wenn ich mir ausrechne, was ein Mieter bis zu seinem Lebensende an Miete zahlen muss, sehe ich "Schulden" für einen Hauskauf nicht so tragisch.

Als Hausbesitzer treffen mich wenigstens keine Mieterhöhungen, ich weiß heute, was ich in 20 Jahren pro Monat zahlen muss.

Beitrag von motte1986 04.05.10 - 09:13 Uhr

toll, in 20 jahren ist mein kind aber vielleicht schon ausgezogen.

angenommen: eine 3 zimmer wohnung reicht für den anfang mit einem kind total aus. auch mit zwei kleinen kindern.

kostet bei uns hier 650warm. fertig.

ein haus kostet mit zins und tilgung, nebenkosten etc. hier in der gegend günstigerweise 1200 euro monatlich.

tja, doppelt soviel!!!!!für 600 euro, die ich über habe im fall einer mietwohnung kann ich schonmal maxicosi und kinderwagen in einem monat bezahlen. im nächsten dafür das kinderzimmer. im nächsten die kleidung (und zwar nagelneu) und sonstigen kleinkrams.

und wenn das baby da ist kann ich mir und dem kind von 600 euro ein wirklich schönes leben machen.

ich hatte in meinem leben noch nie mieterhöhungen. nichtmal nebenkosten erhöhungen (und die treffen dich auch als hausbesitzer). man muss nur wissen wie.

ich lebe heute, versorge meine kinder heute und nicht in 20 jahren.

da studieren sie bestenfalls oder haben schon ne ausbildung fertig, etc.


ich weis echt nicht, wie wir früher groß geworden sind. in normalen mietwohnungen. wir waren glücklich!!!

Beitrag von gh1954 04.05.10 - 09:53 Uhr

>>>angenommen: eine 3 zimmer wohnung reicht für den anfang mit einem kind total aus. auch mit zwei kleinen kindern.<<<

Ansichtssache, so beengt hätte ich nicht leben wollen.

Und es stimmt nicht generell, dass eine Mietwohnung nur halb so teuer ist wie ein Haus.

Außerdem gehört zu einem Haus meist ein eigener Garten, zu einer Wohnung eher seltener.

Wenn mein letztes Kind aus dem Haus ist, kann ich mein Haus verkaufen, das Haus ist bezahlt, ich lebe seit Jahren "mietfrei" und kann mit dem Erlös Einiges anfangen.

Beitrag von wasteline 04.05.10 - 17:42 Uhr

Darum geht es doch gar nicht. Wir haben auch ein eigenes Haus, das allerdings bereits abgezahlt ist. Aber wenn Deine Hypothek 30 Jahre läuft, dann weißt Du bestimmt heute noch nicht, was Du in 20 Jahren zahlen wirst.

Bei der TE (25 Jahre alt) geht es darum, dass sie meint, dass sie ein Haus und ein Auto haben und damit gute Voraussetzungen für ein Kind geschaffen sind. Dann spricht sie noch von heftigen finanziellen Belastungen - also laufen alle guten Voraussetzungen für ein Kind auf Kredit. Darum geht es hier und nicht darum, dass man irgendwann in 30 Jahren mal ein abbezahltes hat.

Beitrag von gh1954 04.05.10 - 18:20 Uhr

>>>Aber wenn Deine Hypothek 30 Jahre läuft, dann weißt Du bestimmt heute noch nicht, was Du in 20 Jahren zahlen wirst. <<<

Mein Haus ist bezahlt, ich hatte keine Hypothek über 30 Jahre. Ich wohne seit Jahren so gut wie mietfrei und habe das Haus als angespartes Kapital im Rücken.

Beitrag von wasteline 04.05.10 - 21:26 Uhr

Hallo, es geht hier nicht um Dich! Es geht um TE.

Unser Haus war auch ruckzuck bezahlt, aber der Normalfall ist nunmal 30 Jahre Hypo.

Beitrag von gh1954 04.05.10 - 21:39 Uhr

Ich weiß, dass es nicht um mich geht, DU hast doch von zuerst von einem bezahlten Haus geschrieben.

Ich bin in deisem Thread eingestiegen wegen deines Beitrags:

>>>Wenn auf dem eigenen Haus horrende Belastungen sind, dann ist das keine gute Grundlage, dann ist das ein Berg von Schulden.<<<

Diesen "Berg von Schulden" hat ein Mieter auch aufzubringen, ohne später irgendwas an Kapital geschaffen zu haben. Nur sieht ein Mieter die Summe der lebenslangen Miezahlungen nicht schwarz auf weiß vor sich.

Beitrag von wasteline 04.05.10 - 23:20 Uhr

Ich schmeiß das Handtuch.

Beitrag von sissy1981 04.05.10 - 17:44 Uhr

Ich weiß nicht wie sich Steuern, Versicherungen, Gebühren, Abgaben in 20 Jahren entwickelt haben.

Ich weiß nicht was und in welchem Umfang ich in 20 Jahren modernisieren, sanieren, investieren muss. Von notwendigen Umbauten mal ganz zu schweigen.

KEIN Hausbesitzer weiß was er in 20 Jahren zahlen muss.

Beitrag von gh1954 04.05.10 - 18:16 Uhr

>>>KEIN Hausbesitzer weiß was er in 20 Jahren zahlen muss.<<<

In etwa weiß man das, wenn man gescheit plant.

>>>Ich weiß nicht wie sich Steuern, Versicherungen, Gebühren, Abgaben in 20 Jahren entwickelt haben.<<<
Ist auch egal, denn das dürfen Mieter genauso gut zahlen ie Hausbesitzer.

Beitrag von woodgo 04.05.10 - 16:28 Uhr

Na endlich mal jemand, der sich erst Gedanken macht, bevor er Kinder in die Welt setzt, was ist verwerflich daran???

Beitrag von suesse-lady 03.05.10 - 20:21 Uhr

du bekommst elterngeld!!! 67% von deinem alten Gehalt welches du die 12 Monate vor Entbindung gehabt hast, sprich du stehst doch nicht ohne was da zuzüglich 184€ Kindergeld.

Ich finde das eine Jahr müssen wir uns zwar einschränken, aber es geht. dafür habe ich meine Ersparnisse!!

achja nochwas: wenn du schon so denkst, wirst du auch nicht schnell schwanger...

der kopf hat da ein mitspracherecht!!:-p

Beitrag von heidi.s 03.05.10 - 20:25 Uhr

Ich will Dir deine Sorge mal nehmen: Ihr habt doch die besten Voraussetzungen für ein Baby, ihr habt beide einen sicheren Job, ihr habt ein Haus und somit ein schönes Heim für ein Baby und die Großeltern in der Nähe (was ich jetzt aber nicht das wichtigste finde).

Auch wenn ihr durch euren Verdienst nicht reich seid so denke ich du brauchst keine Angst vor dem einen Jahr zu haben. Das kriegt ihr sicher locker hin. Durch das Elterngeld verdienst Du zwar weniger, aber du hast ja noch das Kindergeld.

LG Heidi

Beitrag von eisblume84 03.05.10 - 20:52 Uhr

Danke Heidi. :-)

Und zu den anderen, es tut mir leid das ich mir Sorgen um die Zukunft eines Kindes mache.

Ich würde nun mal kein Kind in diese Welt setzen wenn das drum herrum nicht stimmt und ich denke nicht, dass dies eine falsche Einstellung ist.

Beitrag von anyca 03.05.10 - 21:23 Uhr

Es sagt ja keiner, daß man Kinder planen soll, wenn man langzeitarbeitslos ist o.ä., es ist doch super, daß ihr beide eine gute Ausbildung und feste Jobs habt.

Aber ein "schönes" (sprich teures) Auto braucht nun wirklich kein Kind, und ein Haus kann man auch später noch kaufen. Da macht ihr euch die Probleme selber.

Beitrag von motte1986 04.05.10 - 09:14 Uhr

#pro

genau das meinte ich. meine kinder sind auch ohne eigenes haus glücklich.

gut, ein schönes auto haben wir auch,aber das ist bei leibe nicht nagelneu, aber eben schön. hätten wir aber eine alte mühle, sicher zwar, aber eben alt, würden die kinder auch von a nach b kommen...

Beitrag von la1973 03.05.10 - 21:05 Uhr

Das sind doch gute Voraussetzungen.
Wir wohnen zur Miete, mein Mann verdient ohnehin nicht viel, hat grad Kurzarbeit und ich hatte schon vor der SS Probleme mit meinem AG und bin grade auf Jobsuche, da im September mein Elterngeld ausläuft (das war bei mir wegen Krankengeldbezug vor der SS ohnehin weniger).
Wir haben sogar diverse Kinderwunschbehandlungen durchgemacht um unseren Sonnenschein zu bekommen.
Wir müssen uns grade ziemlich einschränken - die Kurzarbeit war nicht vorhersehbar - aber trotzdem gehts uns gut.
Wie man Dir schon geschrieben hat, gibt es ja Elterngeld im ersten Jahr (kann man auch auf 2 Jahre splitten).

Beitrag von anyca 03.05.10 - 21:20 Uhr

Ist das jetzt Dein Ernst? Wir haben weder Haus noch Auto, aber zwei Wunschkinder, die sicher nicht unglücklich sind, bloß weil wir kein schönes Auto haben ...

Gerade das erste Jahr ist doch kein Problem durch das Elterngeld, oder habt ihr soooooo knapp kalkuliert, daß ihr nun null Ersparnisse habt? Dann hättet ihr wohl besser erst das Kind bekommen (das im ersten Jahr ja kein eigenes Zimmer braucht) und dann erst das Haus gekauft ...

Beitrag von curlysue1 03.05.10 - 21:37 Uhr

Was mir in Eurem Fall größere Sorgen machen würde, wäre die Tatsache, dass die Großeltern mit im Haus wohnen #schock

Beitrag von cat_t 04.05.10 - 09:51 Uhr

ehrlich? Wieso das denn?

#liebdrueck
Sanne #sonne

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