Trennung

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von weißnichtweiter 03.05.10 - 22:36 Uhr

Hallo,

ich möchte mich von meinem Freund trennen, mein Freund will sich aber nicht von unserem gemeinsamen Kind räumlich trennen. Er meint, wenn wir uns trennen, bleiben wir trotzdem zusammen wohnen. Das kommt für mich aber auf keinen Fall in Frage. Was mache ich denn jetzt? Wenn es keine freundschaftliche Einigung gibt, müssen wir wohl oder übel zum Anwalt!? Und wie gehen diese Geschichten normalerweise aus? Also wem wird das Kind zugesprochen (damit meine ich, bei wem wird es wohnen)? Wir haben geteiltes Sorgerecht, mein Freund ist arbeitslos, ich stille noch). Wie wird die Zeit, die man mit dem Kind verbringt, bei zwei getrennten Haushalten aufgeteilt? Mutter 50%, Vater 50%? Oder bekommt einer von beiden mehr, der andere weniger?

Danke für eure Hilfe

Beitrag von blubbie11 04.05.10 - 07:23 Uhr

dein ex kann dich nicht daran hindern auszuziehen!das mit dem zusammen wohne wird nicht funktionieren, versprochen!
habt ihr gemeinsames sorgerecht??
diese frage ist äußerst wichtig.

ich denke wie ihr den umgang regelt ist euer ding so lange ihr euch versteht.

Beitrag von susi790 04.05.10 - 07:39 Uhr

Hallo,

der Mutter wird das Sorgerecht zugesprochen. So der aktuelle Stand beim JA.
Dein Partner hat dann ein Umgangsrecht.
Selbst wenn er das Sorgerecht einklagen will, ist es sehr hart. Ein Kumpel versucht das schon ewig, da die Mutter keine Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen etc. wahrnimmt.
Am besten gehst mal zum Jugendamt, die werden dich beraten.#blume

Beitrag von guppy77 04.05.10 - 07:56 Uhr

huhu,

warum bekommt die mutter das sorgerecht ?

wenn beide zusammen wohnen und sich das sorgerecht teilen, verliert der vater nicht automatisch das sorgerecht nur weil die frau die beziehung nicht mehr will. wenns so einfach wäre, dann hätten immer die väter die arschkarte.

lg

Beitrag von susi790 04.05.10 - 08:12 Uhr

Okay, ich will es einmal anders ausdrücken.Ihr habt ja Recht.
Zwar habt ihr noch gemeinsames Sorgerecht, aber du bekommst dein Kind zugesrochen, dass es bei Dir lebt. Oder kann Dein Mann stillen?
Wenn Du nen Pass für dein Kind beantragen willst, brauchst Du das Einverständnis des Vaters, nur als Beispiel.
Du hast durch das gemeinsame Sorgerecht auch nicht gleichzeitig alle Rechte.
Du wurdest doch bestimmt aufgeklärt beim JA, wo Du gemeinsames SR eingereicht hast.
Viel Glück

Beitrag von guppy77 04.05.10 - 08:22 Uhr

du schreibst in der form als ob ich die anfangsposterin bin, bin das aber nicht. aber was du meinst ist nen aufenthaltsbestimmungsrecht. nur hast du in deinem post geschrieben das dann automatisch die mutter sorgerecht bekommt und das ist ganz klar falsch wie selber jetzt auch sagst.

Beitrag von susi790 04.05.10 - 10:59 Uhr

Sorry, falls du es so aufgefasst hast.War nich an dem.
Aber in Ihrem Fall, wird sie Ihr Kind bei sich haben. Dank des Umgangs mit Ihrem Vater hat das Kind ja trotzdem Kontakt.
Nur nicht den Mut verlieren.

Beitrag von weißnichtweiter 04.05.10 - 22:58 Uhr

Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe schon wieder ein bisschen Mut gefasst und werde mal zum Jugendamt gehen und fragen. Es ist schon komisch - es erscheint mir so irreal, ich kann noch gar nicht glauben, dass ich tatsächlich von sowas betroffen bin. Also nicht von Trennung selbst, das passiert wohl fast jedem mal, aber dass keine freundschaftliche Einigung möglich scheint. Das ist doch unglaublich. Irgendwie hoffe ich noch, dass sich die Wogen ein bisschen glätten und wir das ohne Anwalt hinkriegen..

Liebe Grüße #herzlich