aarrggghhhh "HUNDE(BESITZER)" - oder Überreaktion????

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von zwack 04.05.10 - 09:25 Uhr

Hallo muss mich gerade total zurücknehmen, sonst raste ich aus! Hab vor allem Angst um meine Tochter 21 Monate und ich werde immer langsamer in der 30. ssw....
1) letzte woche hatte nachbarin einen Hund zur Pflege - kam auf unsere einfahrt (bei uns ist alles ländlich offen, die Hunde tragen eigentlich nie eine leine, geschweige den einen Maulkorb) - ich selbst fühle mich mit Hunden nicht wohl, habe aber eigentlich soweit alles im Griff, dass ich den Halter höflich, aber bestimmt sage dass ich keinen Hund in der Nähe meines Kindes haben möchte - darauf die typischen Argumente von der nachbarin: "der ist doch so lieb und klein, der tut ja nix,..." (es ist aber so oft der Hund aus der Nachbarschaft, der kleine kinder beisst!!!)
2) gestern der bericht über Hunde und wie gefährlich sie seibn können - interessant war die Aussage dass man zum Angeln einen Schein braucht, zum Hundehalten aber nicht - wünschte meine Nachbarin hätte den Beitrag gesehen
3) heute mit meiner Tochter im Garten beim Umtopfen - plötzlich war bei Ihr ein Hund 5cm vorm Gesicht und ich etliche Meter weit weg konnte ihn wegjagen ohne dass was passiert ist - weit und breit keiner zu sehen zu dem der Hund gehört, hat sich auf mein lautstarkes geschrei auch keiner getraut zu melden - könnte derselbe Hund sein wie das 1. Mal, aber sicher bin ich mir nicht und jetzt bin ich noch soooo aufgebracht, dass ich mit sicherheit einen streit vom Zaun breche, gehe deshalb nicht rüber - mein mann ist da diplomatischer

buuuhhhh jetzt ist mir etwas leichter - eure meinung tät mich interessieren bzw. tips wie ich mich zukünftig verhalten kann...

Beitrag von schullek 04.05.10 - 09:33 Uhr

hallo,

also generell bin ich auch vorsichtig, was hunde angeht ich bin eh mehr der katzentyp. aber wenn hunde angeleint sind, habe ich kein problem. laufe ich aber durch den park udn mir rennen zig hunde um die beine, die eben nicht auf der hundewiese bleiben (und nebenbei auch nicht angehalten werden nur dort ihr geschäft zu verrichten:-[), dann werde ich auch sauer.

und verbitten würde ich mir auch, dass hunde einfach auf mein grundstück kommen. da dein kind ja aber auch älter wird und du nicht immer dabei sein wirst, wenn sie mal druassen spielt würde ich euch ne ganz einfache lösung vorschlagen: zaun ums grundstück.

lg

Beitrag von superschatz 04.05.10 - 09:41 Uhr

Hallo Zwack,

ich finde nicht, dass du übertreibst.

Paul (jetzt 15 Monate) soll den Umgang zu allen Tieren im Umfeld lernen. Sprich Hunde, Katzen usw.. Er soll keine Angst vor diesen Tieren haben, aber Respekt. Man kann nicht jede Reaktion von einem Tier wissen/erahnen, es ist genauso ein Lebewesen wie wir.

Gerade bei kleinen Kindern sind die meisten Hunde lieb, aber auch unberechenbar. Kinder begegnen ihnen fast auf gleicher Augenhöhe, sind ungestüm, lauter und grober.

Ich würde als Mutter, sowohl als Hundehalterin (wenn ich wieder eine wäre) nicht wollen, dass der Hund und das Kind in irgendeiner Form alleine sind.

Ich habe den Bericht gestern auch gesehen. Du meinst den bei Extra, oder? Kindern sollt man en Umgang nicht komplett unterbinden, ihn aber kontrollieren. Die Stofftiere die nicht beissen können, sitzen auf dem Regal oder im Bett, ein Hund kann es aber. Wie soll er sich auch anders wehren, wenn es ihm zuviel wird?!

Ich würde eindeutig das Gespräch mit der Nachbarin suchen. Sag ihr klar und deutlich, dass du möchtest, dass sie ihren Hund im Auge behält, gegebenenfalls muß sie ihn halt anleinen.

Was ich wirklich absolut schlimm finde, sind die Menschen, die sich in keinster Weise mal mit dem Wesen Hund auseinandersetzen, wie du schon schreibst, dieses typische "Der tut nichts, der ist lieb". SOWAS würde ich niemals sagen, weil man es halt nicht weiß. Ein Hund ist und bleibt unkontrollierbar, so wie alle anderen Tiere.


Stand der Hund in eurem Garten? #aerger


LG
Superschatz
http://www.erdnuss-flip.de

Beitrag von superschatz 04.05.10 - 09:54 Uhr

btw. ich bin selbst vor gut 12 Jahren von einem Hund gebissen worden, ins Gesicht und vom eigenen Hund.

Wir waren danach beim Tierarzt, er hatte wohl sehr starke Schmerzen beim Hochheben (wir mussten ihm ins Auto helfen & hatten ihn noch nicht lange, eigentlich erst 1 Woche ca.), das wusste zu dem Zeitpukt niemand und der einfachste Weg das auszudrücken war halt beissen.

Er wurde in seiner früheren Familie schwer misshandelt, sie haben ihn mit der Begründung abgegeben, er wäre zu aggressiv. #aerger:-[#aerger Hat die Leute das dann WIRKLICH gewundert? :-(

Man kann nicht in die Seele eines Lebewesens schauen. Ich habe meinem Hund "verziehen", aber natürlich noch mehr Respekt vor ihm gehabt.


Übrigens sind die Leute, die fremde Hunde einfach auf der Strasse angrabschen genauso schlimm. #zitter

Beitrag von dani.m. 04.05.10 - 09:51 Uhr

Ich finde nicht, dass du übertreibst. Bei uns ist die Wohnsituation ähnlich, die meisten Hunde, die hier streunen, kenne ich zwar, an meine Kinder lasse ich sie deswegen noch lange nicht! Ich finde dieses Gestreune ("Ist auf dem Dorf nun mal so" #augen) ganz furchtbar!
Vielleicht kannst du das Ordnungsamt mal informieren, dass die das mal kontrollieren? Bei uns hat es (zumindest in der "Hauptgemeinde") was gebracht.

Beitrag von 2008-04 04.05.10 - 10:12 Uhr

naja ob du übertreibst oder nicht, aber der hund hat ja nix gemacht???!!!

Leider sind wir in eine ähnlich situation, nur das ich einen hund hab!, Unser grundstück ist komplett eingezäunt.
Meine Nachbarn haben auch einen Hund der frei rumläuft, er kann hin wo er möchte, fand ich bis letztes nicht sonderlich schlimm, denn er war immer lieb.
Und vor 2 Wochen hat er einen 2,5 jähr. in die hand gebissen#schock, nix passiert man sah wohl nur die abdrücke.
Meine tochter jetzt ebenfalls 2 jahre wurde letztes Jahr 2 mal ins gesicht geschnappt, beim ersten mal hatte sich kratzer auf der linken gesichtshälfte und beim 2 mal ist garnichts passiert.

Mein Kinder dürfen nicht mehr zu den hund, das problem ist nur das ich meine kinder nicht mehr rauslassn kann da der hund ja über all ist.

Die besitzer sagen immer das es nicht schlimm ist, ist ja nix passiert:-[, mal sehen was mit ihm passiert, ich weiß leider eins, das irgendwann etwas schlimmes mit ihm passiert, nur versuuche ich meine kinder davor zubewahren.
Oder die besitzer kommen doch mal auf die idee ein zaun zuziehen.

Nur das ist noch wesentlich schlimmer, wenn du einen hund hast der erst recht keine kinder mag.

Antje

Beitrag von schnubbi83 04.05.10 - 10:25 Uhr

Hey

Ich finde du hast völlig Recht und übertreibst nicht!

Ich liebe Hunde über alles ABER ich find es unmöglich, dass trotz Leinenzwang in Deutschland ( also außer in bestimmten Hunde Parks )die Besitzer das nicht für voll nehmen.....

Ich habe richtig Schiss mit meiner Tochter alleine im Park zu spazieren weil wirklich JEDES mal ein riesen Hund ohne Leine rumrennt...Auch wenn der Besitzer in der Nähe ist, geht das einfach nicht!!!!!! Dann an einem nderen Tag lief da ne seeeehhhhrrrr alte Dame mit einem Boxer rum..auch ohne Leine....

Meine Eltern haben auch 2 kleine Hunde aber auch die dürfen nur unter Aufsicht an die Kinder ran..denn man kann nie sagen wie ei tier reagiert! Der Hund muss sich bloß mal erschrecken und beißt dann evtl....
Ich habe neulich Wäsche aufgehangen und Ida saß im Buggy...da kam ein Nachbarshund einfach rüber, Schäferhund.....Die Besitzer haben einfach eine Aufsichtspflicht!!!!!!!!!!!!!!


LG

Beitrag von scura 04.05.10 - 10:25 Uhr

Hallo,
ich kann Deine Ängste verstehen. Allerdings überträgt sich Deine Angst auf Dein Kind und Du weisst das Hunde, Menschen die Angst haben,das auch sehr schnell anmerken.

Ich denke Du solltest da versuchen etwas souveräner zu sein.
Nicht jeder Hund ist böse und man merkt Hunden ihr Verhalten an. Also gut beobachten und Deinem Kind erklären, das man Hunde nicht anfasst, wenn das Herrchen nicht dabei ist oder vorher gefragt wurde.

Vorsicht ist richtiger als Angst. (Ist natürlich leicht gesagt)

Beitrag von katja2712 04.05.10 - 10:29 Uhr

entschuldige bitte meine leicht provokative antwort aber dann zäun halt dein grundstück ein,

das soll aber nicht heißen das hundebesitzer narrenfreiheit haben, aber wenn man so angst hat, und es bei euch im ländlichen nicht vermeidbar ist, das hunde auf eurer grundstück kommen...

im übrigen würd ich nie nen hund anschreien du weißt nie wie er reagiert....


lg katja

Beitrag von windsbraut69 04.05.10 - 10:46 Uhr

Du reagierst ganz eindeutig über - Crossposting ist nun wirklich nicht nötig!

Beitrag von papazei 04.05.10 - 10:48 Uhr

WARUM POSTEST DU DAS DING ZWEIMAL ? ImForum Schwangerschaft und hier ?

Beitrag von urbia-Team 04.05.10 - 11:12 Uhr

Stillgelegt: Crossposting