Verdacht auf Glutenunverträglichkeit( Zölliakie)

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von igraine9 04.05.10 - 10:45 Uhr

Hallo,

Also Florian( fast 10 Monate) bekam vor 2,5 Wochen Durchfall, der trotz Perenterol weirteranhielt. Alo sind wir gestern wieder zur KiÄ. Mir war aufgefallen, dass der Durchfall am schlimmsten ist, wenn er Brot gegessen hat und das sagte ich auch der Ärztin. Nun sie sagt, es könnte sein, dass er das Gluten im Mehl nicht verträgt und deswegen ständig Durchfall hat. Ich soll ihn die nächsten 2-3 Wochen absolut Gluten-und Laktosefrei( wahrscheinlich hat er eine sekundäre Laktoseintoleranz) ernähren. Zum Glück mag Florian die Laktosefreie Milch und ich habe zum Knabbern glutenfreies Knäckebrot und Reiswaffeln für ihn gekauft Den GOB soll ich nun auch mit Reis-oder Hirseflocken anrühren. Endgültig kann man es mit einem Bluttest feststelolen, was wir auf jeden Fall nach der Diät machen werden. Er hat auch seit gestern abend erst einmal Stuhlgang gehabt und farblich war jetzt schon echt ein großer Unterschied zu sehen.

Ich hoffe mal, dass er das nicht hat, denn dann müsste er sein lebenlang darauf achten glutenfrei zu essen. Drückt uns mal die Daumen, dass er das nicht hat.
Wer hat Erfahrung damit?

Lg
Igraine+Michael( juli´05)+Florian( juli´09)

Beitrag von genuine 04.05.10 - 12:41 Uhr

Hallo!

Ich drücke euch die Daumen, dass sich alles zum Guten wendet!
Ich selber habe keine Zöliakie, aber meine Mutter. Sie hat die Glutenunverträglichkeit schon seit ihrer Jugend, bzw. wurde es da festgestellt. Meine Geschwister und ich sind die ersten 2 Lebensjahre glutenfrei ernährt worden. Zum Glück haben wir aber keine Probleme mit Gluten.
Heute gibt es ja zum Glück auf den meisten Lebensmitteln schon den Hinweis auf Gluten. Das eleichtert das einkaufen erheblich! Bei uns wurde das Brot für meine Mutter immer selber gebacken und Kuchen backen haben wir dann auch von klein auf gelernt. Man muss das halt selber machen, da das Einkaufen von Kuchen entweder ins Geld geht oder aber gar keine entsprechenden Produkte verfügbar sind.
Meine Mutter bekommt jedes Jahr von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft Bücher zugeschickt in denen Firmen und Produkte aufgeführt sind, die sie problemlos essen kann. Gluten versteckt sich in den merkwürdigsten Produkten, wie Gewürzmischungen in Wurstwaren, Chips usw. Man muss sich damit auseinander setzen, aber wenn man sich eine Zeit lang damit auseinander gesetzt hat, weiß man was man kaufen und essen kann!
Kannst ja mal unter dzg-online.de schauen.
Wenn du Fragen hast, versuch ich dir gerne zu helfen!

LG, genuine (die ihre Tochter auch erstmal glutenfrei ernähren wird!)

Beitrag von nashivadespina 04.05.10 - 17:20 Uhr

Mit einem Bluttest kann man es nicht entgültig feststellen...
es kann sein dass sich bei deinem Baby eine Unverträglichkeit bzw Zöliakali herausstellt aber der Bluttest nicht darauf hindeutet. Bluttests alleine erziehlen leider keine sichere diagnosestellung. Ich drücke euch die Daumen dass ers nicht hat. Anderseits wünsche ich euch wenn ers hat...dass er nicht nur mehr allergien/unverträglichkeiten entwickelt die ihr nicht herausbekommt. Sehe es positiv wenn ihr genau wisst was er nicht verträgt.

Beitrag von lajo 21.05.10 - 22:14 Uhr

Hi, um einen Bluttest machen zu lassen, dazu hat er sicherlich noch zu wenig Gluten zu sich genommen. Ich würde aber jetzt schon einmal testen lassen, und dann alle 3-6 Monate, natürlich Brot weiterhin geben, damit es auch nachweibar ist, wenn du gf ernährst, wirst du keine richtige Diagnose bekommen. Ist hart, aber muß sein bis zur Biopsie.