Erstausstattung von der Charitas; wird das angerechnet?

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Beitrag von nudelmaus27 04.05.10 - 10:54 Uhr

Hallöchen!

Ich habe, da ich kein ALGII beziehe, bei der Charitas einen Antrag auf Erstausstattung gestellt. Ehrlich gesagt habe ich mir nichts oder nicht viel ausgemalt, was ich da bekommen würde.

Nun gestern kam der Bescheid und mich hat es fast rückwärts umgehauen, mit soviel hätte ich niemals gerechnet und bin echt dankbar dafür.

Nun bekommen wir ja Kinderzuschlag für Kind Nr. 1 und anteilig etwas Wohngeld, da mein Mann trotz Vollzeitjob im Schichtsystem einfach nicht genug verdient (ich war bis vor kurzem noch stundenweise arbeiten, nun aber bin ich daheim fast 35. SSW).

Meine Frage wird die Einmalzahlung der Charitas beim Kinderzuschlag und Wohngeld als Einkommen mitberücksichtigt oder bleibt das außen vor?
Auf dem Bescheid stand nur, dass das steuerfrei ist sonst nichts.

Also wie ist die Lage? Jemand Erfahrungen?

#danke, Nudelmaus

Beitrag von manavgat 04.05.10 - 11:24 Uhr

Nein. Spenden werden nicht angerechnet.

Gruß

Manavgat

Beitrag von nudelmaus27 04.05.10 - 11:38 Uhr

Ist das eine Spende #kratz?

... das mir mal einer was spendet #cool...

Beitrag von emmy06 04.05.10 - 11:46 Uhr

Das sind Stiftungsgelder, ja :-)
http://www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de/



Eigentlich schade das Du Dir dessen nicht bewusst bist.

Beitrag von nudelmaus27 04.05.10 - 11:50 Uhr

Sorry du ich wusste ja, dass das von einer Stiftung kommt aber, dass das automatisch dann als Spende gesehen wird, wusste ich halt nicht (steht auch nur Unterstützung drauf).

Nun weiß ich es ja und weiß es sicher auch zu schätzen, wie geschrieben ich hätte garnicht gedacht, dass ich überhaupt was bekomme. War heute Nacht sogar lange munter deshalb und kann es immer noch nicht glauben.

:-D, Nudelmaus

Beitrag von nele27 04.05.10 - 11:51 Uhr

Ja, das sind großzügige und fromme Leute, die die kirchlichen Stiftungen finanziell unterstützen, damit Familien in Not Hilfe bekommen :-)
Alles Spendengelder, keine Steuermittel!

Nele

Beitrag von king.with.deckchair 04.05.10 - 19:05 Uhr

"Alles Spendengelder, keine Steuermittel!"

Nee nee nee, so haben wir aber nicht gewettet, diese Federn soll sich mal bitte keine Kirche an den Hut stecken!

Unter anderem Caritas und Diakonie zahlen Gelder der Bundesstiftung "Mutter und Kind" aus. Und die finanziert sich sehr wohl zu einem großen Teil aus...



...Steuergeldern.

"Stiftungsmittel

"Die Bundesstiftung ist entsprechend den Vorschriften des Stiftungserrichtungsgesetzes eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und erhält für ihre Arbeit jährlich mindestens 92 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt (97 Millionen Euro im Jahr 2009), die sie nach einem Bevölkerungsschlüssel an Zuwendungsempfänger auf Landesebene vergibt. Das können Landesstiftungen sein oder andere, im Sinne des Stiftungszwecks tätige Einrichtungen."

http://www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de/ziel-und-zweck.html

Dass die TE bei der Caritas einen Antrag gestellt hat, heißt noch lange nicht, dass es Gelder aus einer kirchlichen Stiftung sind, die sie da bekommen hat.

Bei allem Befürworten der Tätigkeit von Caritas und Diakonie oder von "frommen" Leuten - aber es gibt auch atheistische Humanisten, die z.B. an "Mutter und Kind" spenden.

Wen ich ehrlich bin macht mich das fast schon Salbungsvolle in deinen Worten daher schon ein bisschen stinkig.

Gruß
Christine

Beitrag von buntstift 04.05.10 - 11:39 Uhr

Bei mir waren es damals knapp 1000 € Erstaustattungshilfe.
Ich mußte alle QUittungen aufheben (ist ja klar) damit im Fall der Fälle nachgewiesen werden kann was ich von dem Geld gekauft habe.
Hebt man die nicht auf und die KOntrollieren, dann darfst Du zurückzahlen.

Also auch im Secon Hand, alle Rechnungen aufheben (nur so als Tip)

Beitrag von nudelmaus27 04.05.10 - 11:47 Uhr

Hallo!

Ja das hat mir die Frau dort schon gesagt und es steht ja auch auf dem Schreiben.

Natürlich hebe ich alles auf, auch Second Hand-Quittungen. Ich möchte ja das Geld auch für mein Kind ausgeben und nicht für mich :-). Blöd nur das manche Kassenzettel so schnell ausbleichen #schock.

Haben die dich eigentlich dann auch überprüft?

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von nakiki 04.05.10 - 12:36 Uhr

Hallo!

Kassenzettel immer kopieren, die Kopie bleicht nicht aus. Dann einfach Kopie und Original aufheben.

Gruß nakiki

Beitrag von buntstift 04.05.10 - 13:41 Uhr

;-) aber man weiß ja nie...

Mittlerweile bin ich in der glücklichen Lage dass ich helfen kann.
Diese Zeit ohne Geld ist vorbei und nun freu ich mich immer wenn ich spenden kann (hab einen großen Teil der Sachen die ich finanziert bekam bei der "Hilfe mit Herz" abgegeben und damit wieder Müttern geholfen die von der Hand in den Mund leben müßen.

Daher hab ich kein schlechtes Gewissen (wird einem ja von manchen Leuten eingeredet...voin wegen Schmarotzer usw.)

Ich wünsche Dir von Herzen dass in ein paar Jahren die Sonne wieder lacht und Du Dir solche Sorgen nicht mehr machen brauchst...wer weiß, vielleicht kannst DU ja mit den Sachen auch anderen dann eine Freude machen ;-)

Beitrag von nudelmaus27 04.05.10 - 13:53 Uhr

Ja manchmal scheint halt die Sonne nicht so dolle aber ich denke auch, dass es irgendwann mal wieder besser wird #schein!

Dafür mache ich jetzt das eine oder andere in unserer Gemeinde, muss ja nicht immer alles Geld kosten, was man mit einbringen kann.

Schönen Tag noch,
Nudelmaus

Beitrag von nebula 04.05.10 - 14:34 Uhr

Ich musste die nicht aufheben und es wurde auch gesagt, dass ich das nicht muss.

Beitrag von merline 04.05.10 - 16:25 Uhr

die Institution heißt CARITAS! #augen

Beitrag von nudelmaus27 04.05.10 - 19:15 Uhr

Oh entschuldige bitte, ich habe ein h eingefügt wo keines ist !!!

.... soll ja Leute geben die nie Fehler machen #gaehn


Beitrag von king.with.deckchair 04.05.10 - 19:29 Uhr

Nunja, immerhin hattest du nun mehrfach mit dieser Institution zu tun, es ist die Institution, die dir Geld bewilligt und dir weiterhilft. Da sollte man schon wissen, wie man sie schreibt, nicht wahr?! Ist schließlich kein isländischer Vulkan, sondern eine alteingesessene, bekannte kirchliche Instution.

Beitrag von nudelmaus27 05.05.10 - 07:19 Uhr

Nur weil ich mal ein h vergesse, bin ich nicht blöd! Ich würde sagen, das kann passieren und ist durchaus menschlich.

Ach und übrigens, so wird dann "Institution" geschrieben! --> Du weißt ja wer im Glashaus sitzt ... ;-)

Beitrag von king.with.deckchair 05.05.10 - 20:18 Uhr

Du hast das "H" nicht vergessen, sondern MEHRMALS! falsch dazu geschrieben. Klarer Fall von mangelnder Bildung.

Ich habe mich in meinem Post EINMAL vertippt (das u liegt neben dem i, Allerwerteste). Klarer Fall von beim 10-Finger-System daneben gegriffen.

Merkst du den Unterschied oder hast du schon die Merkbefreiung auf Lebenszeit?!

Beitrag von nudelmaus27 06.05.10 - 06:37 Uhr

Ich glaube nicht, dass du beurteilen kannst ob ich eine mangelhafte Bildung habe. Dem ist im Übrigen nicht so!

Auch herzlichen Glückwunsch dazu, dass du das 10-Finger-System beherrschst, was ich auch tue.

Allerdings habe ich dir eines voraus ich weise dich darauf hin, dass auch du nicht fehlerlos bis (auch wenn es nur ein Tippfehler war) aber du kannst nur beleidigen, wirklich traurig!

Wenn du nur hier im Forum bist um andere runterzumachen, solltest du dir vielleicht vorher mal die Urbia-Regeln durchlesen.

Beitrag von buntstift 05.05.10 - 09:26 Uhr

Oh weia, die kommen jetzt sicher beleidigt an und wollen ihr Geld zurück#rofl

Beitrag von jeannylie 04.05.10 - 17:05 Uhr

Nein, ist kein Einkommen (im Sinne von regelmäßig) und muss nicht mit angegeben werden.
LG #klee

Beitrag von king.with.deckchair 04.05.10 - 19:08 Uhr

Aufpassen! Auch einmalige Einnahmen können angerechnet werden, daher ist dein Hinweis "(im Sinne von regelmäßig)" absolut irreführend!

Diese Gelder werden nicht angerechnet, weil es Leistungend er freien Wohlfahrtspflege bzw. Mittel aus der Stiftung "Mutter und Kind" sind. Es würde dem Zweck dieser Mittel (Hilfe für Schwangere in Not, keine Schwangerschaftsabbrüche, weil die Frau in finanzielle Not ist) völlig widersprechen, wenn man deswegen andere Leistungen kürzte.

Selbst wenn sie nach der Geburt einige Monate lang monatlich 300,- € zusätzlich aus den Stiftungsmitteln bekäme, wären die anrechnungsfrei.