Umfrage: Dorfkinder ~ Stadtkinder

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von wunschkind8802 04.05.10 - 12:47 Uhr

Hallo an alle,

gestern war meine Schwägerin mit meiner Nichte hier und da ist mir mal wieder aufgefallen, ie unterschiedlich unsere Kinder sind.
Sie wohnen auf dem Dorf, wir in der Stadt.
Ich hatte das Gefühl, sie fühlt sich eingeengt in der Wohnung (obwohl unsere sehr groß ist ;-)) ... im Gegensatz zu meinem Sohn, der gar nicht das Bedürfnis hatte raus zu gehen.
Er ist sehr gern draußen - auf dem Spielplatz, im Wald etc., aber wenn er drin ist, ist er drin... mein kleiner Faulpelz! ;-)
Meine Nichte ist fast immer draußen, fährt gern Laufrad, Fahrrad...
Mein Sohn hat nicht wirklich Interesse daran, obwohl wir auch gern Fahrrad fahren und jeden Tag draußen sind.
für sie sind einfach andere Dinge schön, als für meine Kinder.
So ist es auch bei Freunden von uns, die Kleinen sind auch "anders drauf" als meine...

Wir suchen schon seit längerem ein Häuschen mit Garten,
finden aber leider nichts passendes.
Unsere Wohnung ist 120 qm groß, jedes Kind hat ein großes Zimmer, wir haben noch ein Arbeits/Gästezimmer, 2 Bäder, 2 Balkone... eigentlich perfekt, nur der Garten fehlt.

Wie wohnt ihr?
Wie sehen eure Nachmittage aus?
Wie verbringt ihr eure Freizeit?
Womit beschäftigen sich eure Kinder am liebsten?

Freue mich auf eure Antworten,
LG Wenke & Kids #verliebt

Beitrag von nicole9981 04.05.10 - 12:53 Uhr

Wir sind weggezogen aus unserer alten Wohnung wo hinten ein großer Garten dran war. es ist sehr schade aber die Bude war halt nass und hatte Schimmel. Nils geht sehr gerne raus. Fährt viel Laufrad und kennt es halt noch vom Sommer. Jetzt haben wir nicht mehr so einen schönen Garten hinterm Haus. Weniger groß und kein Sandkasten. Ich finde es sehr schade und mein Sohn auch. Alles was krabbelt mag er, er manscht gerne mit Wasser in Erde und in Sand spielt er gerne. Auch Steine, Stöckchen etc. Halt ein Gartenkind. Nun sind wir kurz davor uns hier in der Nähe einen Garten zu pachten. Einfach für ihn. Garten oder Dorf ist nicht das Gleiche wie ein Spielplatz oder eine Radtour.

LG Nicole

Beitrag von kuri 04.05.10 - 13:04 Uhr

Hallo,

wir wohnen aufm Dorf aber auch nur 2 Min. von einer Stadt entfernt. Für uns perfekt.
Wir haben ein Reihenhaus und nen Mini-Garten auch das ist nahezu perfekt. Bei schönem Wetter sind alle Nachbarskinder draußen und spielen bei uns oder im Hof. Da muss man sich gar nicht gezielt verabreden weil sowieso alle Kinder jeden Mittag zusammen spielen. Das ist ein Idyll für unsere Jungs. Am liebsten machen sie grad "Löwenzahnsuppe" oder fahren Fahrrad. Das ist immer ein Spaß.
Zuvor haben wir mitten in der Stadt gewohnt und ich kann für mich sagen, NIE wieder!

Tina

Beitrag von docmartin 04.05.10 - 13:22 Uhr

Hallo,

wir wohnen sehr ländlich;-) - 400 Einwohner -, eigentlich komme ich aber aus Hamburg und dort verbringen wir immer wieder ein bis zwei Wochen "Ferien" bei Oma und Opa:-). Daher können wir die beiden Lebenssituationen ganz gut miteinander vergleichen.
Wir schätzen an unserem Landleben das große Haus :-D(bezahlbare 200 m²), den schönen Garten#huepf, Lebensmittel direkt vom Erzeuger, Hofläden etc.
Ein großer Vorteil ist, dass in der direkten Nachbarschaft mindestens 6 andere Kinder im Alter unserer zwei leben, so dass ein mühseliges Vorab-verabreden nicht nötig ist#huepf.
Wir kommen gegen zwei aus dem Kiga, entspannen eine halbe Stunde und dann geht's einfach mal raus, frei nach dem Motto: irgendwer wird schon da sein:-p
Man bummelt einfach mal bei den Nachbarn vorbei, klingelt und fragt ob sie Lust auf eine Runde durch den Ort, Spielen am Fluss oder Toben im Garten haben und irgendetwas ergibt sich immer:-D
Ein Freund unseres Sohnes wohnt direkt nebenan, Luftlinie 10 Meter, da klingelt's dann auch schon mal am Sonntag morgen ander Tür:-p...und wir lieben dieses natürliche und normale soziale Miteinander.

Die andere Seite: wenn ich sehe, was es in Hamburg für Angebote gibt...da werd' ich blass vor Neid#schwitz! Wir haben hier einen Sportverein mit einer sehr begrenzten Auswahl an Sportarten und ellenlangen Wartelisten.
In Hamburg: kein Problem, man hat die Qual der Wahl. Unser Schwimmbad ist im Stile der 70er und sehr gewöhnungsbedürftig#zitter...beim Einkaufen und auf dem Spielplatz triffst du immer!!! dieselben Leute und meist die, die du nicht unbedingt sehen willst:-p. Die Auswahl an Ärzten und Frühförderstellen ist sehr gering, wir fahren regelmä0ig hierfür 35 km (einfache Strecke)#schock.

Wenn wir dann bei meinen Eltern sind, gibt es eine angenehme Mischung aus beidem. Mein Elternhaus steht in einem sehr schönen Wohnviertel von Hamburg, große Häuser, ruhige Straßen, große Gärten, Busverbindung in die Innenstadt 20 Minuten, Bus fährt alle 3-5 Minuten#schock#schock#schock.
Leider sind die Preise horrende...ein paar Grundstücke weiter wurde gerade ein Bunglaow aus den 70ern mit 130 m² Wohnfläche und 450 m² Garten für 660 000 Euro verkauft...#schwitz#augen

Die Nachbarn meiner Eltern haben zufällig eine Tochter im Alter meines Großen, die zwei sind ein Herz und eine Seele;-). Da klingelts dann ebenfalls mal Sonntag morgen um halb neun...wie schön! Noch im Schlafanzug springen dann drei Kinder im Garten herum und wenn das Nachbarskind keine Lust auf Abendbrot zu Hause hat, kommt sie halt zu uns und sitzt dann frisch gebadet im Nachthemd mit meinen beiden am Tisch und umgekehrt:-D.
Gleichzeitig habe ich eine herrliche Auswahl an Cafes#pro, shoppingmöglichkeiten#pro, Ausflugszielen#pro, Sportvereinen#pro, Fitnesstudios#pro etc...alles nciht zu unterschätzen und mit dem Hamburger Elbstrand, dem Stadtpark und der Alster auch viele unkomplizierte Freizeitmöglichkeiten in direkter Umgebung#huepf.

Beides hat seine Vor- und Nachteile, momentan ist es gut so wie es ist, dennoch: ich denke wenn die Kinder größer werden, finden sie ein anderes Angebot an Freizeitmöglichkeiten sicher schön;-) und dann werden wir uns wohl noch einmal aufraffen und was neues suchen.
Viele Grüße
Franziska

Beitrag von kleiner-gruener-hase 04.05.10 - 13:49 Uhr

Wir wohnen seit Oktober letzten Jahres in einer kleinen Doppelhaushälfte auf dem Dorf und unsere Tochter ist praktisch den ganzen Tag draußen wenn sie nicht krank ist.
Sie fährt gern Roller und Fahrrad, schiebt ihren Puppenwagen durch die Gegend oder sitzt einfach im Sandkasten. Sie drin zu behalten ist für sie immernoch die größte Strafe.

Beitrag von nana141080 04.05.10 - 13:50 Uhr

Hallo,
wir wohnen in der Lüneburger Heide, im eigenen selbstgebauten Einfamilienhaus mit großem Garten, seit fast 7 Jahren.#verliebt

Ich bin ein Landkind;-)
Ich bin hier im Ort aufgewachsen und vermisse nix. Alle Großstädte sind 50-60Minuten entfernt und die bisschen größeren so 30Minuten.

Meine Kinder sind am liebsten draußen. Da wir in einem Neubaugebiet wohnen können die Jungs immer auf der Straße fahren (mit Fahrzeugen aus ihrem Fuhrpark#schwitz) oder im Garten Trampolin springen oder in der Mega Sandkiste buddeln oder mit Wasser spielen. Auch ihre Autos oder Bauklötze nehmen die Jungs mit raus wenn sie möchten.

Ja, ich finde das so perfekt und wir sind immer alle traurig an Regentagen wenn wir drin hocken müssen:-(. Ich liebe es meinen Kaffee draußen zu trinekn am Morgen während die Jungs schön spielen#verliebt

Wenn wir Spiele spielen dann meist am Gartentisch oder abends:-)

Also ich sag mal wir sind immer draußen wenn wir nicht drin sein müssen;-)

Ich denke für Kinder ist das Land schöner. Aber wenn sie es nicht anders kennen kann man auch das Beste draus machen.

VG Nana


Beitrag von lumani 04.05.10 - 13:56 Uhr

Hi

Wir wohnen auch auf dem Land...sogar extrem abgelegen...wohnen zudem auf einem teilbewirtschafteten Bauernhof.

Meine große Tochter ist ein richtiges Landkind...wenn es irgendwie geht will sie rauß...egal ob in den Garten (der rießen groß ist), in die Tenne (z.B. im Heu spielen) oder in den Stall (und Oma und Opa bei der Stallarbeit helfen)...in der Wohnung bleibt sie eigentlich nur wenn das Wetter echt extrem schlecht ist (so wie heute)...

...aber wenn wir drin sind kann sie dort auch toll alleine spielen und fühlt sich da glaub auch nicht "eingeengt"

Sie "hilft" auch lieber bei der Arbeit draußen (z.B. im Nutzgarten mit buddeln, Zäune reparieren etc.) als zu spielen

Schön hier auf dem Land ist auch dass man immer irgendjemanden trifft wenn man spazieren geht, schnell bei jemandem zum Kaffe eingeladen wird oder z.B. im Freibad oder dem Spielplatz eigentlich nie "allein" ist und immer sofort Anschluss hat ... was natürlich sowohl für die Mamas als auch die Kinder schön ist...

Ich habe auch Bekannte mit Kindern im selben Alter die in der Stadt wohnen und da hab ich schon manchmal "Beklemmungen" wenn wir dort zu Besuch sind...die Wohnung ist extrem klein und ich würd glaub mit Kind Wahnsinnig werden wenn ich so wenig Platz zu verfügung hätte! Zudem ist es ein Haus mit mehreren Miteinheiten wo halt auch mal Leute wohnen die sich "schneller" gestört fühlen als die Nachbarschaft hier auf dem Land.
Und auch der Garten ist so winzig dass grad mal ein Sandkasten und ´ne Gartensitzgruppe Platz hat...und wieder sollte man nicht zu laut sein etc.

Also ich bin absolut froh ein "Landei" zu sein und ich denke auch dass es meinen Kinder hier ausgesprochen gut gefällt

LG Katja

Beitrag von maggelan 04.05.10 - 14:14 Uhr

Wir sind Landleute, und wir sind natürlich auch viel draußen.

Aber das heißt nicht, das alle Kinder auf dem Land viel draußen sind, radeln und rummatschen.

Hier gibt es auch einige Kinder die ich kenne, die bevorzugt in der Wohnung / Haus gehalten werden.
Wenn die Eltern halt lieber drinnen sind, dann auch die Kinder.
Wenn Eltern sich umgern bewegen per Rad oder spazieren gehen in den Wald, dann auch die Kinder irgendwann.

Also auch in der Stadt bietet sich die Möglichkeit zu radeln, denn die meisten Städte haben wunderschöne große Parks extra für Familien ausgelegt.

Wir fahren ab und an in 3 Städte zum bummeln, zudem wohnen Freunde von uns dort.

Beitrag von schullek 04.05.10 - 14:18 Uhr

hallo,

ich denke manchmal, das viele leute irgendwie eine komische vorstellung vom leben in der stadt mit kindern haben. frei nach dem motto: überfüllte spieplätze, lärm, anonymität...
nun ja, ich bin in einer kleinen kleinstadt, quasi land aufgewachsen, war immer allein unterwegs von früh an.
gut, so wächst mein sohn nicht auf. aber welches kind schon, das nicht unbedingt in bullerbü wohnt? die wenigsten werden heute noch iohre kinder so frei aufwachsen lassen können. meist sind die eltern bis zu einem gewissen alter doch immer dabei.
wir leben in einer großstadt, aber einem sehr angenehmen stadtteil. ganz normale leute, viele, viele kinder und viel grün etc. wir haben einen großen pachtgarten, wo auch nochmal einige kinder drumrum mit eltern sind, der kiga ist in sichtweite, die schule nebenan. die meisten kennt man, wennn man die straße entlang läuft. aber obendrauf haben wir es nur 10 min. mit bus oder bahn ion die innenstadt, einige seen und freibäder in der nähe, viele sportvereine, wir haben also die auswahl.

ich finde das leben hier sehr angenehm. es hat vorteile ggü. dem ländlichen leben, aber nat. auch nachteile. aber mein kin wächst sicher nicht schlechter auf, als landkinder. nur anders.

ach ja: draussen sind wir fast jeden nachmittag. liebt unser sohn. aber er liebt auch sein zimmer und spielt doch wahnsinnig gerne.

lg

Beitrag von silsil 04.05.10 - 14:25 Uhr

Hallo,

wir sind Anfang d. J. in unser Eigenheim, Einfam.Haus (110 qm) mit eigenem Garten gezogen und ich muss sagen zur Mietwohnung im 2ten Stock kein Vergleich.

Es ist sowas von unproblematisch rauszugehen. Muss nicht an zig Sachen denken, die mitgenommen werden.

Meine Tochter ist eine richtiges "Draußen Kind" Als es die letzten Tage so schön war, war sie wirklich den ganzen Tag draußen. Noch ein bissel ungewohnt für sie, aber sie war am Bulldog-Fahren, Laufrad fahren, in der Sandkiste, hat uns im Garten geholfen, ein Haus weiter bei Oma und Opa vorbeigeschaut und war nur noch glücklich.
Auch für uns hat sich alles draußen auf den Terassen abgespielt.
Sie kann sich durchaus auch drin beschäftigen, aber da bin ich mehr als Mitspieler gefragt und sie ist auch unausgeglichener, wenn sie nicht raus kann. Wenn sie total unaustehlich wird, wird angezogen, egal welches Wetter und raus. Dann strahlt sie wieder übers ganze Gesicht :-)

Ich selber kenne beides. Als Kind habe ich das Landleben geliebt, als Teenager war ich stinksauer, als meine Mutter mit meinem Bruder und mir, aus der Stadt wieder aufs Land gezogen ist. Hab als Erwachsene auch das Stadt- und das Landleben ausprobiert und ich fühl mich in der "Mitte" am Wohlsten. ;-)
Wohne hier in einer wunderschönen Gegend, in einem kleinen Ort, mit Kindergärten, Ärzten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, verschiedenen Vereinen. Zugverbindungen sind stündl. Die nächstgrößere Stadt ist 20 km weg. Nach München oder Salzburg sind es ca. 80 km. Finde es hier für Familien mit Kindern wirklich ideal.

lg
Silvia

Beitrag von baldurstar 04.05.10 - 14:31 Uhr

also wir haben im münchner umland in einer wohnung gewohnt mit mini terrasse, eher wie n balkon aber da es im erdgeschoss war durfte sich der beton fleck terasse schimpfen.

ich habe dann meinen mann gebeten das wir auf s land ziehen weil es einfach schöner ist für kinder.
ich selbst wuchs im münchner umland auf und habe meine cousine um ihr leben auf dem lande schon als kind immer beneidet.

wir sind bisher 5 leute im haus.
also mein mann und ich und unsre drei kinder ( 4 jahre, 2,5 jahre und 1,5 jahre alt ) - evtl. kommt dann noch in den nächsten 3 jahren ein weiteres kind dazu.
wir haben auf dem lande ein haus gemietet mit ca. 270 m² wohnfläche und rund 1000m² garten.
wir haben oben 4 schlafzimmer, 1 bad, 1 wc, 1 küche, 1 esszimmer und 1 wohnzimmer.
im souterrain haben wir 1 schlafzimmer, 1 rumpelkammer, 1 großen raum mit bank und tisch zum bisserl feiern, 1 einliegerwohnung mit 1 schlafzimmer, 1 wohn/esszimmer mit kochnische und separatem bad.

also wir holen dave so gegen 14 uhr vom kiga ab. dann spielen die kinder bei passendem wetter dirrekt draussen im garten. wenn s wie heute regnet dann halt drinen und da auch quer durch s ganze haus. zwischendrin werden regenkombis angezogen und die kinder gehen wieder in den garten.

unsre kinder haben halt im garten trettfahrzeuge, elektrofahrzeuge, rutschefahrzeuge, roller, stützräder, laufräder, ein quadro ( haus mit kletterturm ), ein trampolin, sandkasten und schaukel. also können sie dort viel machen und sich richtig austoben.
wir sind am liebsten draussen.

unsre freizeit...ganz klar viel im garten. oft kommen auch freunde zum spielen oder der große ist bei einem kiga freund oder seiner freundin zum spielen. ansonsten ausflüge ( wildpark, museum, gnadenhof,...)

unsre jungs beschäftigen sich derzeit am liebsten mit den stützrädern, skateboard ( dave bekam ein großes zum 4. geburtstag so hat leo nun ein kleines für sich da er daves altes erben durfte ), trampolin, klettern auf dem quadro und naja sie rennen viel und spielen forscher. wenn die eine schnecke finden dann wird sie behandelt wie ein wertvoller schatz *lol

wenn wir nicht raus können sind es brettspiele die dave liebt und leo mag gern bücher gucken.

miley ist die jüngste sie beschäftigt sich derzeit am liebsten mit dem sandkasten und dem spielzeug dazu. drinnen läuft sie am liebsten mit einem kuscheltier den ganzen tag auf und ab *lach

ich persönlich bin froh mich entschlossen zu haben richtig raus auf s dorf zu gehen. meine kinder haben hier finde ich eine viel schönere kindheit als es mir im münchner umland gegeben war. man kann die kinder im garten freier spielen lassen und ich finde die kinder sind einfach freier.

es ist mir auch aufgefallen das auf dem land die kinder höflicher sind, ohne jetzt wem nahe tretten zu wollen.
sie grüßen immer freundlich usw. das habe ich im münchner umland und in münchen in 27 jahren nicht erlebt so wie auf m land. das ist schon toll.
ich liebe das landleben und wünsche mri das ich nie mehr in eine stadt oder auch nur ins umland ziehen muss *G

lg,

Beitrag von 17876 04.05.10 - 16:40 Uhr

Hallo,

ich kenne beides, und ich muß sagen für meinen Sohn ist das Ländlcihe schon schöner, aber für mich#scheinnaja ich würde gerne wieder in meine alte Heimat ziehen (Stadt)! Schon alleine die Leute hier, immer dieses Dorfgetratsche, echt ätzend!

L.G.

Beitrag von woodgo 04.05.10 - 16:44 Uhr

Hallo,

also wir sind Städter;-)
Wir wohnen aber abseits von Hauptstraßen in einer relativ ruhigen und sicheren Gegend mit seeeeehr vielen Kindern im Alter meiner Tochter. So kann sie auch schon eine Weile alleine raus gehen, denn es ist immer jemand da, mit dem sie spielen kann.
Aber ich denke auch das Dorfleben hat seine Vorzüge, auf jeden Fall, nur bräuchte ich da auch so viele Freunde um mich herum, genau so, wie meine Tochter auch. Alleine wäre es Ihr sehr langweilig, denke ich.

LG

Beitrag von janamausi 04.05.10 - 17:31 Uhr

Hallo!

Ich bin selber in einem Haus mit Garten auf dem Dorf groß geworden und es war toll! Ich war auch nur draußen unterwegs, auf Bäumen geklettern etc.

Seit vielen Jahren wohne ich in der Stadt und die erste Zeit mit Kind war ganz schlimm für mich. Wenn man rausgehen wollte mußte man sämtliche Klamotten einpacken und auf den Spielplatz etc. Oder Abends sitzt man halt in der Wohnung oder auf dem Balkon, während andere gemütlich im Garten grillen etc. Auf dem Dorf kann man sich auf die Terasse setzen während die Kinder im Garten spielen oder die kleinen Kinder spielen im Garten während man kocht, die Hausarbeit macht etc.

Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es sind auch die letzten Jahre viele Kinder hier ins Gebiet zugezogen. Auch wohne ich schon ganz schön, am Stadtrand mit viel Grün und Wiese (aber halt in einer Wohnung mit Balkon) und meine Tochter ist viel draußen unterwegs. Jetzt darf sie auch alleine raus, so dass ich meinen Haushalt machen kann und sie draußen spielt. Eigentlich ist sie immer draußen :-) Daher ist der Unteschied zum Dorf- und Stadtleben wohl nicht mehr ganz so groß.

Aber es gibt auch Vorteile in der Stadt. Meine Tochter geht schwimmen und zum Garde-Tanzen und man ist Ruck-zuck mit dem Fahrrad hingefahren.

Ich glaube schon, dass Kinder aufm Dorf unbeschwerter und natürlicher aufwachsen und das sie auch mehr Freizeit haben und diese auch im Freien genießen. Heutzutage werden die Stadtkinder schon sehr früh in Vereine, Gruppen etc. gesteckt (wie z.B. Musikalische Früherziehung, Turnverein, Fußballverein, Ballett etc.), während wohl früher (ich weiß nicht ob es auch heute noch so ist, denke aber großteils schon, zumindest bei den Dorfkindern die ich kenne) die Dorfkinder vor der Schulzeit nie in einem Verein waren sondern auf Bäumen geturnt haben etc. und halt im Freien gespielt haben.

LG janamausi

Beitrag von onetta 04.05.10 - 20:14 Uhr

Hallo,

wir wohnen in einer Großstadt und verbringen trotzdem die meiste Zeit draußen :-p . Es ist total toll für die Kinder. Die Kita ist fast vor der Tür, auf dem Spielplatz treffen sie immer Kinder, die sie kennen. Beim Turnen und tanzen ist das auch so. Anonym ist es hier. Wir haben sogar einen eigenen Minigarten mit Sandkiste :-).
Für viele vielleicht noch nicht so wichtig im Kindergartenalter, aber ich finde es ganz toll: Kindertheater, Kinderoper, Konzerte. Alles in der Nähe und altersgerecht gemacht.
Freunde von uns leben auf dem Dorfe mit Kindern, die genauso alt sind wie unsere. Und ich sehe jetzt keine großen Unterschiede, jetzt jedenfalls noch nicht.

Viele Grüße Onetta

Beitrag von cooky2007 04.05.10 - 20:46 Uhr

Habe auch ein Dorfkind - und bald ein zweites!
Und es ist wirklich toll - unser Haus steht in einer Sackgasse in einem Neubaugebiet und wir bereuen nicht, hierhergezogen zu sein. Es ist traumhaft für Kinder, die draußen - nicht nur bei schönem Wetter - die Straße bevölkern.
Wir haben Laufrad, Bobby Car, Traktor, Roller, Wutsch, Schubkarre, diverse Sandspielzeuge, Sandkasten. Nachbarn haben noch die Schaukel und ein Trampolin. Wir brauchen eigentlich gar keinen Spielplatz - nur die Straße und für die Mamis mittags einen Tisch mit ein paar Stühlen für einen Kaffee.
Nachmittags sind wir so gut wie immer draußen und die Kinder spielen miteinander - auch auf den unbebauten Grundstücken. DA wird noch richtig "rumgestromert" wie früher.

Ein Leben in einer Wohnung in der Stadt könnte ich mir nicht mehr vorstellen.

Beitrag von clautsches 04.05.10 - 21:58 Uhr

Hallo!

Mein Sohn (3) und ich leben seit 1,5 Jahren in meiner Heimat Österreich, zusammen mit meiner Mutter und meiner Großmutter in einem großen, alten Haus mit ein paar hundert Metern Land drumherum.
Wir haben so viel Wohnfläche, dass ein Teil davon unbewohnt ist und nach und nach auseinanderfällt... sind irgendwie ständig am Renovieren. #aerger

Seit der Frühling Einzug gehalten hat, sind wir fast ausschließlich draussen, bauen eine Terasse um, pflanzen Blumen und Bäume, gießen, hacken, jäten, graben,...
Davor haben wir in einer niedersächsischen Kleinstadt gelebt, mit viel Hundescheiße und dafür umso weniger Garten.

Wie ich das Landleben liebe! :-)

Was mein Sohn zur Zeit am liebsten tut? Helfen und arbeiten! Wenn man ihn möglichst alles alleine machen lässt. :-)

LG Claudi

Beitrag von moonerl 05.05.10 - 10:16 Uhr

Hallo,

wir wohnen in einem Dorf am Rande. Wir haben ein Haus mit Garten, jedes Kind hat ein eigenes Zimmer.
Die Kinder können jederzeit raus und dürfen in der Siedlung auch alleine spielen, Siedlungsrunden drehen etc.
Im Garten Fußball spielen, schaukeln, Blümchen pflanzen, sandeln etc.

Grüßle :-)