Glucose, Vitamin K, Silbernitrattest - später Fluor + Vit D ??????????

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von -tinkerbellchen- 04.05.10 - 12:56 Uhr

Hallo

Was davon haltet ihr für notwendig? Für und Wider? Danke :-)

Beitrag von muffin357 04.05.10 - 13:06 Uhr

hi,

Glucose wird oft zu vorschnell gegeben - wenn das kind nicht absolut an der untergewichtsgrenze ist, sollte es die zeit haben, bis zum milcheinschuss auch etwas abzunehmen -- selbst julian ist von 2900 auf 2500 runter und da haben die hebis eher milchanregendes getan, als ihm glukose zu geben
(gilt jetzt nicht bei kindern, deren Mama SS-Diabetis hat, - da wird oft welche zum ausgleich oder startschwierigkeiten gegeben, was wohl medizinisch notwenig ist)

Vitamin K halte ich pers. für sinnvoll


silbernitrat wird in die augen geträufelt: ich halte davon nix, -ausser die mama hatte eine infektion bei der geburt, - dann ist es wichtig

fluor find ich jetzt nicht nötig, vor allen dingen, weil es blähungen machen soll. Vit.-D find ich in dunklen monaten wichtiger als in hellen, - aber trotzdem wichtig, - aber ich habe das Öl gegeben (auf eigene Kosten), weil es dieses sonst nur in kombi mit flour gibt.

lg
tanja

Beitrag von njkroete 04.05.10 - 14:02 Uhr

Hmmm, da muß ich mal kurz wiedersprechen: In den Vigantoletten ist kein Fluor drin. Ich wollte nämlich auch kein Fluor in Tablettenform geben, wir putzen einmal täglich mit fluorhaltiger Zahncreme, bzw. putzen wir eigentlich zweimal am Tag, morgens ohne Fluor, abends mit.

Zu den restlichen Dingen:

Glucoselösung bekam Julius nach der Geburt, weil er nicht richtig getrunken hat und der Blutzuckerspiegel zu niedrig war. Find ich jetzt aber nicht schlimm, das schadet nichts.

Vitamin K hat Julius bekommen, finde ich sinnvoll und wichtig.

Silbernitrat: hatte ich hier während der Schwangerschaft das erste mal davon gelesen, hatte ich vorher noch nie gehört. Ist hier im Krankenhaus nicht üblich und ich hätte es wohl auch nicht geben lassen (nur wenn es wirklich medizinisch notwendig gewesen wäre)

LG Nathalie mit Julius (18 Monate)

Beitrag von alexa81 04.05.10 - 13:12 Uhr

Hallo,

Glucose gab´s bei uns nicht - bei der großen habe ich ambulant mit Beleghebamme entbunden, die Kleinen kamen zu Hause zur Welt, da gab es also gar keine Möglichkeit, den Mäusen "heimlich" was zu geben. Und gewollt hätte ich das auf gar keinen Fall - ich habe gestillt bzw. stille natürlich noch.

Vitamin K gab´s bei uns als ölige Lösung bei allen drei Kindern. Die bei uns übliche Vitamin-K-Prophylaxe würde ich persönlich nicht wollen.

Silbernitrat rein vorsorglich wird heute zum Glück kaum noch gemacht - für mich käme es auf gar keinen Fall in Frage.

Bei uns gibt´s Zahnpasta mit Fluor - vorher nicht.

Vitamin D hat die Große noch als Tabletten bekommen, die Mittlere dann Vigantol-Öl und der Kleine bekommt die homöopathische Variante (Apatit und Conchae).

Viele Grüße, Alex

Beitrag von lea9 04.05.10 - 14:38 Uhr

Kannst du mir was über das Öl und die Homöopathischen Sachen erzählen? (vit. D)
Ich hab die Tablette auch noch nicht geholt, weils mir irgendwie zuwider ist, aber mit den Sachen könnte ich mich evtl. anfreunden.

Beitrag von miau2 04.05.10 - 13:24 Uhr

Hi,
Glucose wird in meiner Entbidnungsklinik nicht gegeben, weil die Babys abnehmen, sondern wenn sie unterzuckern.

Medizinisch notwendig absolut sinnvoll.

Aber nichts, das pauschal "einfach mal so" angwendet wurde (in meiner Klinik!) oder angewendet werden sollte.

Vitamin K wurde mir damals als sinnvolle Prophylaxe erklärt, und ich traue eigentlich den Ärzten eher als irgendwelchen Internetseiten. Ein "wider" kenne ich nicht, nicht bei der oralen verabreichten Variante (wobei sich wohl auch die Panikmache bei den früher verabreichen Injektionen nicht halten konnte, m.W. nach)

Was ist ein Silbernitrattest?

Der einzige Test, der routinemäßig gemacht wurde war das Neugeborenenscreening (in Hessen ein erweitertes), und natürlich haben wir das machen lassen. Ein "wider" gibts dafür bei mir nicht.

Fluor in Tablettenform halte ich nach einem Gespräch mit unserer Kinderzahnärztin für überflüssig, das gibts bei uns seit dem ersten Zähnchen in der Zahnpasta. "Wider" - halt das es in Tablettenform nicht wirklich viel bringt. Generell sollte man bei Fluor natürlich die Überdosierung vermeiden, aber richtig dosiert ist es lt. Kinderzahnärztin sinnvoll.

Vit. D halte ich für alles andere als überflüssig, nachdem ich beim ersten Kind (im Mai geboren, von Anfang an viel draußen, aber natürlich im Schatten) die Tabletten oft vergessen hatte wurde bei einer Vorsorgeuntersuchung festgestellt, dass die Knochen noch deutlich zu weich waren - genau das hätte das Vit. D verhindern sollen. Ein wider gibts auch dabei nicht für mich, nicht gegen die "übliche" Dosis.

Wobei man dazu sagen muss, dass meine beiden voll gestillt wurden, wenn Säuglingsmilch mit Vit. D angereichert ist würde ich mal den KiA fragen, ob zusätzliches sinnvoll ist.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von carana 04.05.10 - 13:27 Uhr

Hi,
Glucose musste meine bekommen, weil sie unterzuckert war. Ansonsten, einfach so, halte ich da nichts von. Vitamin K ist mM nach notwendig. Silbernitrat nur bei einer Infektion der Mutter. Das war doch irgendeine Geschlechtskrankheit, oder? Hab ich vergessen, was genau, aber wenn man die ausschließen kann, braucht man es auch nicht.
Fluor und Vitamin D - das ist Ansichtssache. Ich gebe Vitamin D, weil ich es einfach nicht schaffe, jeden Tag so regelmäßig und viel am Tageslicht spazieren zu gehen.
Fluor streiten sich die Geister, ob es nicht besser ist, es über die Zahnpasta zuzuführen, das mache ich z.B.
Lg, carana

Beitrag von lilly7686 04.05.10 - 13:28 Uhr

Hallo!

Vitamin K und D find ich völlig okay.
Silbernitrat-Augentropfen will ich meinem Baby nicht antun, hab das auch beim Hebammengespräch so in meine Akte schreiben lassen (Hebamme meinte, sie selbst findet das Zeug unnötig). Ich meine, man stelle sich vor: da quetscht du dich stundenlang durch den Geburtskanal, bist froh, dass es endlich vorbei ist, musst dich an ne neue Welt gewöhnen und das erste, was du erfährst ist, dass dir Schmerz zugefügt wird mit diesen doofen, unnötigen Augentropfen! Die sind nur dann wirklich notwendig, wenn Mama ne Infektion hatte. Und selbst da nicht unbedingt. Denn sollte Mama eine Infektion haben und das nicht wissen, bekommt Baby eh eine Bindehautentzündung, die sich eigentlich sehr leicht behandeln lässt.

Glucose halte ich ebenfalls für unnötig. Hab ich ebenfalls in meine Akte schreiben lassen, dass ich das nicht will. Weils einfach unnötig ist. Und sollte es tatsächlich notwendig sein, dann will ich, dass mein Baby das Zeug entweder intravenös bekommt, oder mit einer Spritze gefüttert. Auf keinen Fall mit Fläschchen. Denn das führt zur Saugverwirrung und das brauch ich echt nicht. Immerhin will ich mein Baby stillen.

Hoffe, ich konnte dir helfen!

Lg

Beitrag von qrupa 04.05.10 - 13:53 Uhr

Hallo

Glucose kann in seltenen Fällen sinnvoll sein, aber ein gesundes reif geborenes baby kommt normalerweise bestens ohne aus

Fluor gehört, wenn überhaupt auf die Zähne, käme also als Tabletten für uns nicht in Frage

Vitamin K hätten wir nur bei Indikation gegeben (sehr lange Geburt, Saugglocke, Zange oder ähnlichem). Im Kolostrum ist genug Vitamin K enthalten. Dass es zu wenig wäre beruht darauf, dass nur reife Milch untersucht worden ist, die tatsächlich viel weniger Vitamin K enthält. und dass in der Mumi zu wenig drin sein soll, beruht darauf, dass in Kuhmilch mehr drin ist. Nun ist mein Baby aber kein Kalb.

Vitamin D haben wir auch nie gegeben, siondern lieber reichlich Tageslicht.

LG
qrupa

Beitrag von widowwadman 04.05.10 - 21:54 Uhr

Seit wann ist Vitamin K denn in der Muttermilch? In Flaschennahrung ist das zugesetzt, aber bei Stillbabies ist die Prophylaxe noch viel wichtiger als bei Flaschenbabies. Und was Indikation betrifft, die Blutungen die die Vitamin K Prophylaxe verhindert, treten ohne Zusammenhaenge mit vorherigem Trauma auf uind sind nicht vorherzusagen.

Beitrag von lea9 04.05.10 - 14:41 Uhr

Unser Baby hat 3 Monate die Vitamin K Tropfen als Lösung mit Mandelöl bekommen. Es war eine Saugglockengeburt, deswegen fand ich das schon wichtig, aber die volle Kanne mit 2000facher Dosis wollte ich meinem baby nicht antun. Es soll wohl die Gelbsucht fördern, weil das ganze Vitamin K Zeugs abgebaut werden muss und damit die Leber belastet.

Vit D. bin ich noch unschlüssig, den Rest mach(t)en wir nicht.

Beitrag von zwillinge2005 04.05.10 - 14:49 Uhr

Hallo,

"Es soll wohl die Gelbsucht fördern, weil das ganze Vitamin K Zeugs abgebaut werden muss und damit die Leber belastet."

Häää?

Entschuldige bitte, aber was ist das für eine neue Theorie?

LG, Andrea

Beitrag von lea9 04.05.10 - 15:06 Uhr

Ja, ich übernehme keine Garantie ob das stimmt ;). Nur so hat es meine Hebamme erklärt, dass durch die extrem hohe Vitamin K Dosis, die man normalerweise gibt, die Leber sehr belastet wird, da sie so viel arbeiten und entgiften muss, weswegen die Neugeborenengelbsucht stärker werden kann (nicht muss).

Leuchtet mir ein, aber wie gesagt, hab nichts dazu gelesen oder so.

Wir haben die verdünnte Lösung gegeben und unser Sohn hat trotz stressiger Geburt mit Glocke kaum Gelbsucht gehabt.

Beitrag von qrupa 04.05.10 - 15:47 Uhr

Hallo

so neu ist die Theorie nicht udn es hat da einige Untersuchungen zu gegeben die den Schluß nahelegen, dass beides einen Zusammenhang hat.

LG
qrupa

Beitrag von rmwib 04.05.10 - 21:42 Uhr

Das ist doch nicht neu #kratz

Beitrag von schullek 04.05.10 - 22:30 Uhr

hallo,

glucose nur im absoluten notfall. hat die natur nicht vigesehen, wozu also geben?

silbernitrat in de augen wirds bei uns beim zweiten irgendwann nicht geben.

fluroid und vit. haben wir auch bei unsreem sohn nicht gegeben, sowie auch für die ganze familie keine fluoridhaltige zahnpasta.

lg