Gibt es hier Mamas die total unkompliziert mit dem Thema Beikost....

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sonnenfeh 04.05.10 - 13:51 Uhr

umgehen?

Hallo zusammen,

hier gibt es bestimmt viele Meinungen über das Thema Beikost.
Ich bin eher die vorsichtige Mama,dass heißt erst Karotten ect...

Aber immer mehr von meinen Bekannten und auch vom hören sagen, gehen
viele damit sehr locker um.Das heißt die geben Kartoffeln einfach so zerdrückt oder Brotrinde.... ect. (ab 5 Monaten)
Machen halt das normale Essen klein und geben es.

Ich denk mir halt immer wie war es früher, meine Mama sagt auch ich sei zu empfindlich ect..
Früher wurde alles gegeben und allen geht es trotzdem gut.

Ich weiß die ganzen Allergien, ab das gab es doch "früher" bestimmt auch schon.

Wie ist das nun?

Gruß
Lieben Dank
Marina

Beitrag von melanie1987 04.05.10 - 13:56 Uhr

Hallo!

Ich kann von mir eigentlich behaupten, dass ich recht unkompliziert an die ganze Sache gegangen biN!

Wir haben mit 4 1/2 Monaten mit Beikost begonnen und habe die erste Woche nur Karotte, und dann jeden 2. Tag was neues dazu gegeben! Seit dem 7. Monat ist das Essen mit Stückchen verfeinert und seit fast 1 1/2 Monaten isst unser SÜßer alles mit was wir essen, Ich achte beim Kochen halt nur dass es nicht zu würzig ist und schon wird es mit Freude gegessen!

Hab mir da eigentlich nie so einen Kopf gemacht, wenns ums Essen geht, und da bei uns keine Allergien bekannt sind, ist es auch leichter...

LG
Meli nd Marcel Pascal *03-07-09#verliebt

Beitrag von qrupa 04.05.10 - 13:57 Uhr

Hallo


inzwischen ist man eigentlich davon weg immer nur vorsichtig ein Lebensmittel nach dem anderen einführen zu wollen, weil man gemerkt hat, es nutzt nichts bei der Allergievorsorge. Im Geneteil, Allergene werden viel besser vertragen ,wenn sie eingeführt werden solange noch gestillt wird.

Unsere Tochter durfte ab Beikoststart alles essen was wir auch auf dem Teller hatten. Inklusive Tomaten, Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Fisch,...
Das einzige was wir weggelassen haben war Salz, ganze Nüsse und Honig.

LG
qrupa

Beitrag von daisy80 04.05.10 - 13:58 Uhr

Sagen wir mal, ich würde gern locker damit umgehen. Leo hat leider Neurodermitis und wir wissen noch nicht warum.
Also muss ich vorsichtig anfangen.

Auf Löffel hat er noch keinen Bock (er ist grad 4 Monate), aber ich gebe ihm oft nen Stück Apfel, Möhre oder Gurke zum dran rumlutschen. Klar schäle ich das dann vorher, weil um Spritzmittel kann man sich nicht drumrumreden.

Ich denke mal, früher wusste man auch einfach noch nicht, wie schädlich manche Dinge sein können.

Beitrag von babydollbell 04.05.10 - 14:00 Uhr

Hallo Marina!

Also: Ich kann Dich VOLL UND GANZ Verstehen.

Ich habe 2 Kinder, Constantin ist am 4.1.08 geboren und er hat, bis er knapp 1,5 Jahre war, AUSSCHLIEßLICH Gläschen, Brei usw bekommen, weil ich der Meinung war, Erwachsenen Essen ist für die Grossen und nicht für die Kinder.

Unser kleiner ist am 18.8.09 geboren und soll ich Dir was sagen:

Er isst komplett vom Tisch mit. Gläschen bekommt er nur, wenn wir Unterwegs sind, da es da mit dem Essen zubereiten schwierig ist.

Die ersten 2 Monate bekam er die Flasche, dann habe ich so langsam mit Karotten ( selbstgekocht) angefangen, dann kam immer mehr dazu.

Versuch es einfach, es ist günstiger, und Du wirst schnell merken, ob es dein kleines Verträgt. Meiner tut es. Dafür habe ich heute die Quittung bei meinem Grossen.. Er reagiert auf vieles mit Durchfall, weil ich so spät mit normaler Kost angefangen habe.

Wie Du es machst, musst Du entscheiden, aber ich würde es NIE wieder so machen wie bei dem Grossen und IMMER WIEDER so machen wie bei dem kleinen.

LG Nadine

Beitrag von sonnenfeh 04.05.10 - 14:10 Uhr

Hallo Nadine,

ich hab auch zwei Jungs, der eine ist 4 Jahre und der kleine jetzt bald 6 Monate.

Ich würd gerne mit Beikost anfangen, aber er mag es nicht. Nicht die Bohne.

Komisch ist nur das er mir schon mein Esssen fast aus der Hand reist, so gierig ist er.

Ich will auch nicht mehr so furchtbar gestresst sein von diesen Gläschen usw.
Bei meinem großen und mir gibt es eben Mittags auch oft nur Kartoffeln undSpinat. Ich könnt rein theoretisch im davon was klein machen und geben.

Um so mehr ich mich damit befasse um so schlimmer wird dieses ganze Thema Beikoststart. Ich glaub mir geht es genau so wie Dir.

Danke für deine Antwort!

Gruß
Marina

Beitrag von kaykay86 04.05.10 - 15:27 Uhr

wie schön, dass es doch noch ein paar lockere mütter gibt!!!! #ole

Beitrag von schwilis1 04.05.10 - 14:03 Uhr

noch kann keiner genau sagen warum der körper mit allergien reagiert. bzw wie es zu dieser disposition kommt. manche sagen es liegt am impfen, oder an der ständig wachsenden umweltverschmutzung oder vererbung oder oder oder.

aber ich geh bis zu einem bestimmten grad locker mit Beikost um. wir haben mit blw gestartet und elias bekommt auch alles. aber und da she ich es nicht mehr locker: Brot nur selbstgebacken, vollkornnudeln und reis und natives öl...
kurz gesagt er wird so ernährt wie ich mich auch ernähre... natürlich ohne salz

Beitrag von dragonmother 04.05.10 - 14:05 Uhr

Ich hab 6 Monate voll gestillt und auf die Zeichen meines Sohnes geachtet.

Und dann hat er auch mal Kartoffel von mir bekommen. Ich hab Ofenkartoffel gegessen und er wollt unbedingt, also hab ich ihm davon gegeben.
Dann langsam mit Brei angefangen.

Er durft dann auch Dinkelstangen, Reiswaffeln und co haben. ...alles total unproblematisch.

Ich bin aber kein Fan von zu früher Beikosteinführung. Die Kleinen könnens einfach nicht verarbeiten und sie zeigen meist in dem Alter einfach keine Beikostreife.

Lg

Beitrag von steffibonn 04.05.10 - 14:17 Uhr

Also Mina isst seit kurzem auch komplett vom Tisch mit, vorher hab ich ihren Brei selber gekocht. Es hat mir Spass gemacht und ihr hats geschmeckt. Ich achte auf wenig Zucker, wenig oder kein Salz, viel Gemüse etc. Aber prinzipiell bin ich da auch locker, sie darf auch alles mal probieren, ob Brotrinden, Brötchen, Fisch usw, hauptsache sie futtert nicht ständig irgendwelchen ungesunden Sachen.
Hab aber auch alles langsam eingeführt um zu gucken ob sie auch wirklich alles verträgt.

LG

Beitrag von lea9 04.05.10 - 14:22 Uhr

Ja, wir machen uns überhaupt nicht heiß und ich werde gar nichts forcieren. Mein Baby wird gestillt, solange es möchte. Wir werden keinen Brei füttern und ich werde ihm auch nichts anderes in den Mund stecken.

Wenn er anfängt, nach unserem Essen zu greifen, werden wir ihm von unserem Essen (ohne Salz blaaah klaro) Dinge zum lutschen, matschen, katschen, essen hinlegen. Er isst nur, was er sich selbst in den Mund steckt.

Es gibt hier einen Club names Baby Led Weaning, der diesen Umgang mit der Beikost thematisiert.

Gläschen sind meiner Meinung nach genauso wie Folgemilch(ohje, anderes Thema, hab gestern erst Haarsträubendes zur Folgemilch gelesen) und Kinderkäse und Prinzessinen Lilliefee Joghurt einfach Schrott der Nahrungsmittelindustrie und eine super Möglichkeit, Mamas das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Beitrag von summersunny280 04.05.10 - 15:35 Uhr

#contra sooo ein schmarrn......

Beitrag von baby-bunny00 04.05.10 - 16:13 Uhr

Und was soll daran jetzt Schmarn sein? Nur weil du anderer Meinung bist bedeutet es nicht, dass sie Unsinn redet.

Beitrag von lea9 04.05.10 - 18:43 Uhr

Kannst es doch gerne so machen. Ich wollte nur sagen, dass es auch anders geht.

Beitrag von summersunny280 04.05.10 - 21:05 Uhr

es ist schmarrn das baby gläschen schrott sein sollen.
Es gibt nirgends strenger kontollierte bio ware als in einem baby gläschen.

Wenn du an der ecke beim gemüsehändler bio ware kaufst kannst du dir nicht sicher sein das es auch welche ist.
In einem gläschen schon!

Beitrag von baby-bunny00 05.05.10 - 12:44 Uhr

Was hat das jetzt mit Bio zu tun??#kratz Es geht um Gläschen an sich.

"Es gibt nirgends strenger kontollierte bio ware als in einem baby gläschen"
Und woher hast du diese Info? Von der Nahrungsmittelindustrie?#schein

Beitrag von fee1972 04.05.10 - 14:37 Uhr

IIIIch !!!

Unser Nesthäkchen ist 8 Monate und wird eigentlich voll gestillt . Aber er ist sehr neugierig auf unser Essen und so probiere ich eben alles aus .

Selbst meine anderen 4 Kinder haben nie ein Gläschen oder so bekommen , geschweige denn alles einzeln und nacheinander ;-) . sondern immer direkt vom Tisch mit .

Meine Kinder haben , bis jetzt , keine Allergien oder Mangelerscheinungen oder sind krank . Im Gegenteil , sie sind alle idealgewichtig und sehr selten krank .

Ich werde es auch weiterhin so handhaben , alles zu probieren .

Ich sehe das Ganze nicht so verbissen , sondern eher locker .

LG Dany

Beitrag von mauz87 04.05.10 - 16:06 Uhr

Da streiten sich die Geister und auch hier die Mütter bei Urbia .Leider ist es so das die meisten Mütter die früher mit der Beikost anfangen hier andauernd und ohne Grund mit Vorwürfen bombadiert werden was keinem hier das Recht gibt.

So nun zum eigentlichem.
Ich halte es für übertrieben jedes Kind auf eine Schiene zu stellen egal was es nun betrifft ob es die allgemeine Entwicklung ist oder das Essverhalten,Hunger ect.Alina habe Ich damals das erste mal mit knapp 4 Mon Karotte angeboten.Sie hat es gern genommen und gegessen.Das mit den Kartzoffeln zerdrücken finde Ich korrekt.Mit 5 Mon bekam Alina auch schon Zwieback und Brot sowie auch Brötchen zu knabbern Ich sage knabbern, weil Sie zu diesem Zeitpunkt bereits 5 Zähne hatte.Sie wollte kauen.Und somit legte sich Ihr Verlangen nach Milch mit bereits 9 Mon war dann keine Chance mehr Milchnahrung in Ihrem Speiseplan , weil Sie diese nicht mehr wollte.Genau wie Brei mochte Sie auch nicht mehr.

Also es gibt viele Unterschiede und jedes Kind ist anders bestückt.

Wenn Du allerdings meinst, Du möchtest das so machen wie Du es für richtig hälst dann behalte es so ein.Lasse Dir von Niemanden sagen was am besten für dein Kind ist.Das weißt Du als Mama am besten udn auch Du als Mama kennst dein Kind am besten.

lG Tanja mit Alina ( 17 1/2 Mon.)

Beitrag von missswiss 04.05.10 - 18:27 Uhr

Hallo marina

AUSSCHLIESSLICHES Stillen nach dem 4.Monat und die Vermeidung vieler Lebensmittel sind nach neuesten Forschungsergebnissen zur Allergievermeidung eher kontraproduktiv..

Die letzten Eintrichterungen wurden schon wieder über den Haufen geschmissen

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=67337619&aref=image040/2009/10/13/ROSPWI200900300600063.PDF&thumb=false

LG