Metforminbehandlung zwecks Auslösen eines Eisprunges

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von bluemanu 04.05.10 - 18:15 Uhr

Hallo,wer von Euch hat Erfahrung mit einer Metforminbehandlung.
Ist wohl mein "letzter" Weg!

Beitrag von tinaaic 04.05.10 - 18:35 Uhr

Hast du es schon mit div. Tee's probiert?

Beitrag von lieselotte.sockenlos 04.05.10 - 18:43 Uhr

da du Metformin nehmen sollst, hast du wohl PCO...
Ich kann dir nur den Gang zum Heilpraktiker empfehlen. Ich habe seit dem wieder einen regelmäßigen Zyklus, trotz PCO...

Beitrag von sushi3 04.05.10 - 21:06 Uhr

hallöle,

ich kann von met nur gutes berichten.
ich würd sagen, wenn du noch zusätzlich homöopathie, etc anwedern möchtest, tu das, aber NUR zusätzlich.
pco ist nunmal pco und das kriegt man nicht einfach mit naturheilkunde weg.
ich wurde mit meinem 1. kind mti metformin sofort ss. jetzt beim 2. dauert es irgendwie länger, aber ich hab wenigstens regelmäßige zyklen.

bekomme nebenbei mastodynon ( homöo ) und akkupuntur

bei fragen melde dich. alles gute sushi

Beitrag von lieselotte.sockenlos 05.05.10 - 05:54 Uhr

Wieso bist Du der Meinung, dass man das mit Homöopathie nicht weg bekommt????? Ich bin das beste Beispiel dafür, OHNE Nebenwirkungen.
Sorry, aber so eine Meinung kann nur von Unwissenheit kommen.

Ich habe Metformin nicht vertragen und ich bin dafür sehr dankbar. Es ging mir nur schlecht und wenn man sich den Waschzettel so durchliest, ist das auch kein Wunder. Ich bin in der Kiwu Klinik in Behandlung, aber wirklich gehölfen hat mir mein Heilpraktiker!!!

Beitrag von sushi3 05.05.10 - 20:44 Uhr

#pro genau, ich bin unwissend, und du müsstest die nächste nobelpreisträgerin in der medizinischen forschung sein. ;-)

wenn du pco ausschließlich mit homöop. wegbekommen hast, sollte dein arzt dies patentieren lassen und verkaufen , denn das dürfte sehr vielen wirklich pco geplagten frauen helfen.

pco mit insulinresistenz birgt erhebliche riskien für diabetes typ II in sich.
viele frauen mit pco haben auch eine funktionsstörung der nebennierenrinde oder aber auch der schilddrüse. wie auch ich.
außerdem gibt es studien, die nachweisen, dass pco durchaus genetisch vererbt sein kann.
beim syndrom also sind verschiedene probleme, die bei kinderwunsch ungünstig zusammen kommen. u.a die zysten an den eierstöcken, oder aber übergewicht, dadurch ( nicht unbedingt ) hormonstörung, erhöhte ausschüttung von männlichen hormonen, usw.

all dies kann man nunmal nicht ausschließlich homöopatisch behandeln, ist auch nicht empfehlenswert. sollte frau eine schwache form der pco haben, zb nur zysten oder nur zyklusstörungen, kann man das durchaus unterstützend naturheilkundig behandeln, da erzielt man auch sehr gute erfolge.
wenn du genau gelesen hättest, wüsstest du, dass ich neben metformin auch homöopathische tabletten nehme.

aber wozu brauchst DU genaues lesen, wenn du doch schon über alles bescheid weißt. #rofl

Beitrag von lieselotte.sockenlos 06.05.10 - 05:56 Uhr

Aha. Du glaubst also das du allwissend bist, und die einzige Person auf dieser Welt, die sich mit dem PCO Syndrom auskennt.

Wenn ich Deine Worte so lese, habe ich das Gefühl, dass Du glaubst ich hätte entweder keine Ahnung oder eine leichte Form. Und ich frage mich ernsthaft, warum du dich so aufregst.

Ich habe PCO. Ich habe eine Insulinresistenz, ich bin übergewichtig, ich habe eine Hormonstörung der schlimmsten Sorte und letztes Jahr um diese Zeit habe ich mich gefragt, was ein Zyklus ist. Ich hatte letztes Jahr ungefähr zwei mal meine Periode.

So. Nun bekomme ich seit Dezember homöpathische Mittel. Mein Zyklus hat regelmäßig 29 Tage, ich habe einen Eisprung und ich habe 8 Kilo abgenommen.

So. Jetzt kommst du. Und übrigens... du solltest dann ja eigentlich auch wissen, dass Metformin bei PCO nicht zum Schutz vor Diabetis eingesetzt wird, sondern um das abnehmen zu erleichtern und den Zyklus wieder in ordnung zu bringen, und das mit so heftigen Nebenwirkungen und Risiken. Metformin ist nun mal eigentlich ein Medikament, dass bei Diabetis genommen wird.