Zubettgehsituation mit 2 Kindern - brauche mal Hilfe...

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von kristina1979 04.05.10 - 20:46 Uhr

Hallo!

Ich beschreibe einfach mal zwei Situationen, bei denen ich bzw. wir derzeit nicht weiterkommen. Momentan hat mein Mann Spätschicht - ich bin Abends also alleine mit den Jungs (3 Monate und 3,5 Jahre) Der Große ist im besten "Austestalter" und schon immer ein katastrophaler Schläfer. Der Kleine schläft an sich gut, hat aber gerade in der Einschlafphase einen SEHR leichten Schlaf und braucht möglichst viel Ruhe dabei. Zur Zeit sind Abends beide gleichzeitig müde und wollen/müssen ins Bett.

- der Große ist mit seinem Abendritual durch und soll schlafen. Wenn er nicht völlig fertig ist, dauert es schon mal etwas, bis er in den Schlaf findet. Er bekommt noch einmal klar und deutlich gesagt, dass ich noch einmal komme, wenn der Kleine schläft und das er nicht rufen braucht. Ich bin noch nicht ganz nebenan im Schlafzimmer angekommen, da ruft er das erste Mal. An sich würde ich ihn rufen lassen (es gab ja eine Ansage, wie es weiter geht), aber wenn ich nicht antworte, brüllt er solange, dass der Kleine nicht in den Schlaf findet oder er kommt `rüber und fragt da weiter. Dann geht es weiter: antworte ich, wird das Baby wach. Antworte ich nicht, steigert er sich in den allerfeinsten Wutanfall und die Situation eskaliert total...

- wir kommen vom KiGa und der Große darf wie immer 10 Minuten fernsehen. Der Kleine ist im Auto eingeschlafen und soll ins Bett, bevor er im Maxi Cosi wach wird (geht extrem schnell, daher soll er sofort hoch...). Ich sage zum Großen, dass er sich bitte 2 Minuten ins Wohnzimmer setzen soll und ich sofort zu ihm komme, damit ich Zeit nur für ihn habe! Er ist dann extra so laut, etc., dass der Kleine wach wird und brüllt. Somit fällt die Kuschelzeit bzw. gemeinsame Mittagspause auf dem Sofa aus...

Natürlich könnte ich sagen, dass ich ihn erst im Auto lasse, bis der Kleine im Bett ist. Oder ich versuche es irgendwie hinzubiegen, dass nicht beide gleichzeitig ins Bett gehen, etc. Aber es geht mir ums Prinzip. Kann ein 3,5 jähriger schon in dem Maße verstehen, Rücksicht zu nehmen? Versteht er, dass er sich mit seinem Verhalten ein Eigentor schießt, weil ich mich um den Kleinen kümmern muß und somit in dem Moment keine Zeit für ihn habe?
Ich möchte nicht ständig sagen müssen, dass er dies und das nicht wegen dem Baby darf. Da wäre es ja kein Wunder, wenn er seinen ansonsten eigentlich heiß geliebten kleinen Bruder bald total nervig fände!

Als wir noch zu dritt waren, habe ich ihn trotzen lassen. Er hat sich dann ausgebrüllt und gut war`s. Nun besteht aber immer die "Gefahr", dass der Kleine wach wird oder mitbrüllt, was ich halt einfach gerne vermeiden würde. Ihm aber ständig Honig um den Mund zu schmieren, nur damit er nicht wütend wird, geht mir ehrlich gesagt total gegen den Strich :-p
Gerade Abends fällt mir keine Konsequenz ein, die ich einsetzen könnte, wenn er ununterbrochen nach mir ruft oder schreit. Der Tag ist dann ja zu Ende und ein Verbot oder ähnliches für den nächsten Tag auszusprechen fände ich unsinnig und es würde ihn auch nicht beeindrucken #cool Ich möchte aber auch nicht, dass er mich so "erpressen" kann. Ach, es ist zum Mäuse melken...

Ich bin gespannt, ob ihr ähnliche Situationen kennt und freue mich auf Antworten! Vielleicht gibt es hier ja nicht nur Supermütter mit Superkindern, sondern einfach andere Familien, die hin- und wieder einfach mal wie wir auf dem Erziehungsschlauch stehen #liebdrueck

LG Kristina

Beitrag von firstbaby 04.05.10 - 20:55 Uhr

Hallo,
das ist ja der Hammer!!
Als würdest Du unsere Lebenssituation beschreiben!
Ich dachte eigentlich schon, dass die "Großen" das in dem Alter eigentlich verstehen müßten, was sie mit ihrem Verhalten anrichten und sich so auch oft ein Eigentor schießen.
Aber nachdem ich jetzt gelesen habe dass es bei Dir genauso ist, komme ich doch ins Grübeln.
Vielleicht überschätzt man die Großen einfach. Schließlich sind sie ja eigentlich auch noch klein und können das vielleicht noch nicht so einschätzen.
Sie möchten halt Mamas Aufmerksamkeit sofort und nicht erst in 10 Minuten!!!
Bei uns hat es sich auch schon etwas gebessert. Der Kleine ist jetzt 9 Monate alt und die beiden schlafen sogar zusammen in einem Zimmer und seitdem ist der Große ein stolzer großer Bruder.
;-)

Beitrag von kristina1979 04.05.10 - 21:00 Uhr

Hallo und #danke für Deine Antwort!

Was hast Du denn gemacht, dass es besser wurde?
Ich bin da mittlerweile so sensibilisiert, dass ich beim ersten "Mama?" schon hochgehe wie ein HB-Männchen #aerger
Ich möchte das nicht, aber es nervt mich soo dermaßen...

LG Kristina

Beitrag von nicki1820 04.05.10 - 21:05 Uhr

Hallo,

meine beiden Mädels sind 22 Monate auseinander und die Babyzeit der Kleinen war echt heftig... Es kommt mir wirklich einiges aus deinem Text sehr bekannt vor.
Zu der Zubettgehsituation: Wenn ich das richtig verstanden habe, machst du erst den Großen fertig und bringst ihn ins Bett und dann das Baby???
Wäre es nicht möglich, erst den Großen fertig zu machen und ins Bett zubringen aber OHNE Geschichte und er darf noch ein wenig in Ruhe spielen, er ist ja auch der Große. Wenn das klappt bekommt er noch eine kurze Geschichte wenn du wieder kommst. In der Zeit kannst du deinem Baby gerecht werden...

Zu der anderen Situation:

Wenn ihr nach Hause kommt, könntest du deinem Großen eine Aufgabe geben, wie z. B. wasch doch bitte deine Hände und such dir schon mal einen Film aus aber bitte leise denn es ist Mittagszeit. Wenn das nicht klappt, könnt ihr leider auch kein Fernsehen schauen.

Hast du ein Tragetuch oder einen Ergocarrier? Das ist auch oft eine gute Möglichkeit und darin sind die Kleinen oft auch nicht so Geräuschempfindlich.

Ich weiß nicht ob ich dir eine Hilfe war aber ich drücke dir die Daumen und wünsche dir starke Nerven.

Beitrag von kristina1979 04.05.10 - 21:32 Uhr

Hallo und #danke für Deine Antwort!

Sich Abends beschäftigen, würde er nicht tun, da er nie alleine spielt. Er kommt dann halt ständig und fragt oder ruft. Ein Baby in den Schlaf stillen kann ja auch mal dauern, das ist echt doof...

Das mit Mittags werde ich mal probieren - #danke für den Tip!

LG Kristina

Beitrag von murmel1006 04.05.10 - 21:09 Uhr

Hallo!

Meine Buben haben fast denselben Abstand wie deine (jetzt sind meine aber schon 6 und fast 3.

Frage: Schlafen deine beiden im selben Zimmer? Meine haben von Anfang an getrennte Zimmer gehabt, und es ging super! Was wir gemacht haben: Wir haben den Kleinen immer vor dem Großen ins Bett gebracht, sodass der immer schon geschlafen hat, ehe der Große nach kam.

Das mit dem immer Rufen hatten bzw haben wir auch. Ich denke, dass ist mit 3 "normal", erfodert dann doch aber eine gewisse Konsequenz. Verständlich, dass du da abends mit den Nerven schon fertig bist. Vielleicht versuchst du, dem Großen auch am Tag mehr Konsequenz netgegenzubringen. Gleichzeitig ist es aber auch sehr wichtig, dass dein großer Sohn die Mama - wie vor 4 Monaten auch- immer mal wieder alleine hat und auch mal wieder er sein darf. Wir haben das damals ganz bewusst so gemacht, denn ich könnte mir denken, dass es auch ein Stück weit Eifersucht auf den Bruder ist.

Nein, ein 3,5 jähirges Kind kann meines Erachtens nach noch nicht so rücksichtsvoll denken oder gar einsehen, dass es sich mit seinem Verhalten ein Eigentor schießt. Und schon gar nicht, wenn ein "kleiner Konkurrent" kürzlich Einzug in den Haushalt Einzug gehalten hat.

Versetz dich doch mal in die Lage deines Großen: Ständig wird von dir erwartet, dass du leise sollst, damit der Bruder schlafen kann. Du sollst warten, bis dein Bruder im Bett ist, ehe die Mama Zeit hat. Dass er dich nicht mehr rufen darf, weil sonst der Bruder aufwacht........Merkst du was? Wo bleiben die Interessen des Großen? Vielleicht solltest du ab und an auch den Kleinen warten lassen. Ich hab immer mal wieder ganz bewusst zum Großen gesagt: So, jetzt muss dein Bruder warten, denn nun bist DU dran! Auch wenn der Kleine dann mal kurz geweint hat.

Fazit: Ich würde das ein Stück weit als Eifersucht interpretieren (auch wenn dein Großer den Bruder abgöttisch liebt) bzw als das Einfordern von Mamaliebe und Mamaaufmerksamkeit. Dazu kommt, dass ich wie gesagt genau die Phase aktuell auch mit meinem fast 3jährigen erlebe. Versuche doch mal, ob du eine spezielle Mama-und-Kind nur mit deinem Großen arrangieren kannst, ob dein Mann und du euch das Zubettbringen teilen könnt (der eine bringt den, der anderen den anderen ins Bett, liest vor. Wenn das dann zu Ende ist, schaut der jeweils andere Elternteil noch kurz rein und sagt gute Nacht). Dabei könntst du vielleicht den Part beim Großen übernehmen, mit ihm schmusen und ihm so das Gefühl geben, dass du sehr wohl auch für ihn da bist. Gleichzeitig kannst du ihm immer wieder sagen, dass du nicht mehr kommen wirst, dass du aber im Wohnzimmer (oder wo auch immer) bist und ihn nicht allein lässt.

Ich wünsche euch ganz viel Erfolg und gute Nerven!

murmel1006

Beitrag von kristina1979 04.05.10 - 21:29 Uhr

Hallo und #danke für Deine ausführliche Antwort!

Ich muß sagen, dass ich mir viel und ganz bewußt Zeit für den "Großen" nehme und auch den Kleinen mal warten lasse. Daher verstehe ich nicht, dass er es darauf anlegt, diese für uns so wichtige Zeit auf`s Spiel zu setzen...
Er testet halt seine Grenzen aus, was ja auch ok ist, aber er schießt sich halt ein Eigentor!
Wenn mein Mann zu Hause ist, teilen wir uns die Kinder natürlich "auf" (klingt doof...), aber momentan bin ich Abends halt alleine. Da sich der Große nicht alleine beschäftigt (ist ein I-Kind), funktioniert es auch nicht, ihn erst hinterher ins Bett zu bringen. Selbst, wenn ich ihn vor dem Fernseher parken würde #schein, würde er rufen...
Es ist echt verzwickt #schmoll

LG Kristina

Beitrag von marion2 05.05.10 - 07:54 Uhr

Kaum ein 3,5jähriger kann sich abends alleine beschäftigen. Die Konzentrationsphasen sind dann einfach viel zu kurz.

I-Kind #augen

Beitrag von marion2 05.05.10 - 07:52 Uhr

Hallo,

warum gehst du nicht einfach hin, wenn der Große ruft?

Ohne Diskussion und Ansagen?

An seiner Stelle würde ich mich ziemlich mies fühlen, wenn meine Mama "nur" wegen dem Baby nicht mehr zu mir kommt. (auch wenn du das vorher schon gemacht hast, er wird es auf das Baby beziehen)

Gerade Abends brauchen Kinder noch ne extra Streicheleinheit.

Babys tragen keinen Schaden davon, wenn sie Mal warten müssen. Außerdem wird dich dein Großer, falls er das Baby leiden kann, hinschicken, wenns nötig ist.

Gruß Marion

Beitrag von kristina1979 05.05.10 - 09:46 Uhr

Hallo!

Ich gehe nicht hin, weil ich den Kleinen stille #aha Dabei läuft es sich so schlecht...
Die Extraportion Streicheleinheit hat es gegeben - jeden Abend und extra groß. Danach ist erst der Kleine dran - vorher muss ER nämlich warten!
Und ob unser Sohn ein I-Kind kannst Du nicht beurteilen, da Du ihn nicht kennst. Oder habe ich etwas verpaßt #kratz

Gruß -
Kristina

Beitrag von marion2 05.05.10 - 10:40 Uhr

Man kann sehr wohl mit einem Baby an der Brust durch die Gegend laufen. #augen wenn man denn will #aha mir und meinen Kindern hat das nichts ausgemacht.

Es geht nicht um eine Extraportion Streicheleinheiten, (die er so oder so bekommen sollte) sondern um das "EXTRAwarten"

Zum Thema I-Kind: Das ist die dämlichste Ausrede seit dem sprunghaften Anstieg von "ich kann mein Kind nicht erziehen, es hat wahrscheinlich grenzwertiges ADHS".

Beitrag von kristina1979 05.05.10 - 10:45 Uhr

Wow, ich ziehe immer den Hut vor Müttern, die uns nicht kennen, uns aber beurteilen können #huepf

Und nein, ich kann mit meinem Kind nicht stillend durch die Gegend laufen. Ich glaube auch nicht, dass das die Lösung des Problems ist...

Trotzdem danke für Deine Einschätzung.

Beitrag von marion2 05.05.10 - 10:54 Uhr

DU fragst in einem Forum Leute um Rat, die dich gar nicht kennen.

Wenn du nicht laufen kannst, dann setz dich eben zu deinem Sohn ins Zimmer. Himmel #augen so schwer kann das doch alles nicht sein.

Beitrag von kristina1979 05.05.10 - 11:21 Uhr

Klar kennt mich hier keiner. Aber komischer Weise kann ein großer Teil beim Thema bleiben und Einzelne weichen davon ab #gaehn

Beitrag von lajo 09.05.10 - 19:10 Uhr

Nimm den Großen mit ins andere Zimmer wo du stillst und kuscheln in der Zeit auch mit ihm.

Beitrag von lisasimpson 05.05.10 - 10:31 Uhr

Hallo!

meine beiden sind 3 jahr und 3 monate sowie 1,5 jahre alt und seit ca einem ajhr sind wir mindestens 2 abende die woche alleine (oft ist dann mein mann auch einen abend alleine mit den jungs).

Ich kenne diese erfahrungen nicht, die du beschreibst- das vorweg.
ich dneke, das hat sicehr auch was mit dem Temperatment der kinder zu tun und vor allem auch damit ,daß mein mann und ich gerade am anfang uns sher viel zeit fü die beiden genommen haben, nach der geburt des zweiten.
für den großen war immer jemand da und so konnten wir den schock, den ein erstgeborener erst mal verdauen muß ziemlich abmildern.
mir ist daher auch bewußt, daß ich da aus einer sehr priviligierten situation heraus schreibe.

Anderseits ist mir dieser absatz doch sehr ins auge gefallen:

"Als wir noch zu dritt waren, habe ich ihn trotzen lassen. Er hat sich dann ausgebrüllt und gut war`s. Nun besteht aber immer die "Gefahr", dass der Kleine wach wird oder mitbrüllt, was ich halt einfach gerne vermeiden würde. Ihm aber ständig Honig um den Mund zu schmieren, nur damit er nicht wütend wird, geht mir ehrlich gesagt total gegen den Strich "


also erst mal, denke ich, daß kinder Unterstützung brauchen, wenn sie sich von ihrem Gefühlen überrannt fühlen. Ich verstehe das so, daß er das gefühl ht/hatte nicht ausreichend Verständnis für seien situation zu bekommen, daß nicht ausreichend rücksicht auf seien Bedürfnisse genommen wurde.
ich gehe davon aus, daß mein sohn auch deshalb wenig probleme damit hat, auf die bedürfnisse andere einzugehen, weil er selbst dies immer erlebt hat.
daher ist es denke ich wichtig, ihm zu zeigen ,daß du da bist. daß du ihn verstehst und ihm hilfst mit seiner wut, trauer,... umzugehen.
Dies hat nichts mit "Honig ums maul schmieren" zu tun.

Andererseits solltest du es aushalten können, wenn er denn dann schreit, weint, wütend und verzweifelt ist. Ihr könnt euch alternativen ausdenken, die ihm helfen können (in ein kissen schreien, hauen...9, die das baby vielleicht weniger stören- aber er soltle auch nicht ständig derjenige sein, der seine Bedürfnisse zugunsten der babybedürfnisse zurückstellen muß.

wenn er jetzt eben sauer ist, weint, heult, schreit- dann ist das eben so. ein baby kann sich gut an so etwas anpassen, da haben babys jahrtausendelange Erfahrungen mit. wenn es dennoch aufwacht, dann nimmst dus halt mit dazu- dann brüllen eben beide mal- sie werden auch beide wieder aufhören und werden auch beide wieder einschlafen- nur du hast nicht so einen druck, der sich ja wider überträgt.
dein sohn spürt ja den druck auch, der be idir entsteht, durch diese Situation- wird der weniger, dann gisbt du weniger an ihn weiter und ihr könnt alle enspannter sein


alles liebe
lisasimpson

Beitrag von kristina1979 05.05.10 - 11:27 Uhr

Hallo und Danke für Deine ausführliche Antwort!

Das Trotzen "begleiten" wir schon. Ich wollte das nur nicht so weit ausführen, weil es mir um etwas anderes ging. Wir "üben" auch gezielt, dass er seine Wut anders ´rauslassen kann (Sofa, stampfen,etc.). Halt so, wie Du es beschrieben hast.

Mal sehen, was mir wegen dem rufen Abends einfällt. Er hat ja an sich nichts. Es ist halt eine Testsituation #augen

LG Kristina

Beitrag von lisasimpson 05.05.10 - 11:41 Uhr

was sagt er denn, was er noch braucht?
vielleicht solltest du ihm anbieten, daß er rauskommen kann (so kan ner sich vergewissern, was du machst, er kan ndabei sein, wen ndu noch stillst und fühlst sich nicht "abgeschoben"?!

wenn er das ein paar mal gemacht hat (oder e von euch zum ritual wurde), hört das rufen vielleicht von ganz alleine auf.

alles Liebe
lisasimpson

Beitrag von kristina1979 05.05.10 - 11:46 Uhr

Er braucht nichts #augen
Natürlich fallen ihm spontan zig Dinge ein ;-), aber an sich ist alles ok.
Er ist halt noch nicht soo müde, dass er sofort einschläft und dann ist ihm langweilig. Also ruft er...

Ich werde ihn heute Abend vielleicht mit ins große Bett nehmen und er soll bzw. darf da mit einschlafen, wenn mein Mann nicht da ist. Ich denke, dass läßt sich gut umsetzen #aha

LG Kristina

Beitrag von lisasimpson 05.05.10 - 11:47 Uhr

super!

lisasimpson

Beitrag von gotschie 05.05.10 - 10:53 Uhr


Hallo Kristina,

vielleicht wäre es eine Möglichkeit, dass ihr erst das Baby fertig macht - evtl. könntest Du den Großen helfen lassen. Wenn das Baby dann schläft, kannst Du in Ruhe den Großen fertig machen.

Das nach Mama rufen kenne ich (habe nur 1 Kind). Manchmal bin ich auch davon genervt, weil sie durch die Wohnung schreibt und frage mich wie ich es ändern kann. Außer: "Wir schreien nicht durch die Wohnung - komm bitte zu mir dann....". Irgendwann wird es fruchten. Das Rufen nicht zu beachten bringt nichts, da dann eine halbe Stunde gerufen wird.

Kopf hoch !
Liebe Grüße
Gotschie

Beitrag von kristina1979 05.05.10 - 11:29 Uhr

Danke für Deine Antwort.

Stimmt! Das rufen nicht zu beachten bringt rein gar nichts. Er hat ja an sich nichts. Es geht halt ums testen...

Mal gucken, wie es weiter geht #gruebel

LG Kristina

Beitrag von schmurchen 05.05.10 - 11:30 Uhr

Hallo

Ich habe auch zwei Kinder 4,5 Jahre und 19 Monate.

Ich bin Abend oder auch Nachts oft mit den beiden alleine.
Ich habe es von anfang an so gemacht das ich mich mit beiden zusammen hingelegt habe.
wären ich die Kleine in den Schlaf gestillt habe ,habe ich den Großen gekrault.
Es hat wunderbar geklappt und klappt auch heute noch.


Was Mittags angeht: kannst du den Kleinen nicht im Maxi Cosi schlafen lassen?

Gruß Christina

Beitrag von kristina1979 05.05.10 - 11:34 Uhr

Hallo!

Nein, leider nicht. Er hasst seine Sitzschale und brüllt, sobald ich sie abstelle #augen

Das mit dem Abends zusammen hinlegen ist `ne tolle Idee! Vielen dank #pro

LG Kristina

Beitrag von olivia76 05.05.10 - 14:40 Uhr

Hallo Kristina!

Meine Burschen sind 18 Monate auseinander. Anfangs hatten wir das gleiche Problem. Ich habe es mir dann mit dem Kleinen neben dem Bett vom Großen gemütlich gemacht, und ihn dort gestillt. Da Du ja zu der Zeit, wenn Dein Großer ins Bett geht auch nochmal stillst, wäre das ja vielleicht eine Möglichkeit.

Mein Kleiner war auch ein extremes "Schreibaby" (finde den Begriff schlimm, aber geschrien hat er wirklich wie bekloppt), und wie Du es auch beschreibst, wacht er (leider immer noch) bei der kleinsten Störung auf.

Gib dem Großen ruhig mal ne extra Portion Zuwendung. Ich habe mit dem Großen auch immer besprochen, dass der Kleine jetzt z.B. gestillt wird, er hat da gottseidank ziemlich schnell Verständnis dafür entwickelt. Und wenn er wollte, hab ich parallel mit ihm auch ein Buch angeschaut, das war ihm ne zeitlang sehr wichtig. Ich glaub er wollte nur wissen, ob ich trotzdem jederzeit für ihn da bin. Das war anstrengend, aber irgendwann konnte er warten. Deshalb würde ich evtl. noch nicht mit irgendwelchen negativen Konsequenzen anfangen, sondern es eher mit noch ein bisschen mehr Zuwendung probieren. (Mein Sohn ist allerdings auch noch kleiner, das sagt mir einfach nur mein Gefühl)

Oh mann, ich kann die Situation jedenfalls gut verstehen, wenn einer den anderen wieder wachkrakehlt. Hab auch stellenweise kein Land gesehen. Aber es wird schon sehr bald alles besser werden. Alle werden sich aneinander gewöhnen und auch an neue Zubettgehrituale.

Wünsche Dir ganz viel Kraft !

LG,
O.

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