Medizin Studium Deutschland vs. USA

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Beitrag von nicola_noah 05.05.10 - 12:30 Uhr

Hallo,

Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus.
Und zwar geht es darum das ich nächstes Jahr mein Medizin Studium beginnen wollte.
Andererseits ist es auch so das wir in 3-4 Jahren in die USA wollen.
Nun habe ich drei Möglichkeiten:

1.) Hier Studieren
2.) In den USA Studieren
3.) Hier mit dem Studium anfangen und in den USA weiter machen (Geht das überhaupt?#kratz)

Mein Mann meinte ich soll lieber hier fertig Studieren,ein Deutsches Medizin Studium ist Anerkannter#gruebel
Ist das so?
Aber dann müssten wir ja noch sooo lange warten bis wir in die USA können:-(

Bin Momentan echt Ratlos...



LG

Nicola

Beitrag von echtjetzt 05.05.10 - 12:39 Uhr

Ich denke das kommt ganz darauf an.

Heidelberg, Tübingen oder Berlin sind glaub ich weltweit schon große Nummern.

Beitrag von enni12 05.05.10 - 12:54 Uhr

Hallo,

ich habe keine Ahnung aber ich ziehe den Hut vor dir:
8 Kinder und ein Studium, wow.
Ich würde mit meinen Dreien schon kollabieren #schock #rofl

Alles Gute für dein Vorhaben

Dani

Beitrag von nicola_noah 05.05.10 - 12:59 Uhr

Danke:-)

Ja,das denken so einige;-)
Nächstes Jahr sind die Kinder alle Tagsüber aus dem Haus und ich kann endlich loslegen#huepf

Beitrag von enni12 05.05.10 - 13:18 Uhr

Da bin ich ja fast ein wenig neidisch :-)
Ich wollte auch immer Medizin studieren und finde es super, wenn man sich da später noch dazu aufraffen kann!

Alles Gute für euch!

Beitrag von carmelita34 05.05.10 - 13:16 Uhr

Hallo Nikola,

ich bewundere auch, dass Du mit 8 Kindern ein Medizinstudium beginnen möchtest.

Du hast sicherlich auch in Deine Überlegungen mit einbezogen, wie dann Deine Kinder - wo auch immer, hier oder in den USA - am besten betreut werden, denn so ein Studium (gerade Medizin) ist wie ein Vollzeitjob.

Du hast Vorlesungen, Seminare, Kurse, Pflichtveranstaltungen (Kontrolle der Anwesenheit)...usw. Es ist kein Studium, das man "von zu Hause aus und am PC" absolvieren kann.

Hast Du in den USA gute Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder (Schule, Kiga...), hast Du jemanden, der sich den ganzen Tag um den Haushalt kümmern kann?

Du hast Dir sicher Deine Gedanken darum gemacht oder möchtest Du jetzt nur wissen, wo das Studium anerkannter ist.
Das deutsche Medizinstudium ist auf der ganzen Welt ein anerkanntes Studium und wenn Du hier beginnst, dann hast Du mindestens 5 1/2 Jahre reine Studienzeit vor Dir und danach Arzt im Praktikum an einer Klinik, evt. Facharzt... #bla

Da müsstest Du Dich irgendwo informieren, wo man Dir fundiertere Aussagen geben kann.

Vielleicht doch mal googlen nach verschiedenen Meinungen über das Medizinstudium hier oder USA.

Ich konnte Dir (glaube ich) nicht besonders helfen, aber ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg bei Deinen Plänen!

Alles Gute und Gruß

Carmelita #blume

Beitrag von hippychick 05.05.10 - 13:18 Uhr

Mal vorab.....

Koennt ihr denn so einfach in die USA? Hast du Familie da, ist dein Mann Amerikaner?

Haettest du einen Platz/Uni in der USA? Hast du Betreuung fuer deine Kinder da?

Hat dein Mann dort Arbeit?

Wie gut ist euer Englisch?

Denk dran, krankenversicherung kostet....eine Menge!!

Ich denke es waere einfacher, wenn du in Deutschland dein Studium machst ( wie lang dauert das ca?) und dann nach USA gehst.

Alles Gute

Beitrag von gh1954 05.05.10 - 13:58 Uhr

Sind in den USA die Studiengebühren nicht sehr hoch?

Beitrag von brausepulver 05.05.10 - 14:13 Uhr

HIER!! Ich schreib dir mal heute abend, über die Methoden in den USA #zitter

Hier lernst du schneller und effektiver (nämlich AM Patienten).

LG

Beitrag von nicola_noah 05.05.10 - 14:17 Uhr

Hallölle,

Ja mach das:-)

#zitter

Beitrag von christinamarie 05.05.10 - 15:11 Uhr

Das Medizinstudium in USA ist sehr teuer. Die Durchschnittsgebühr (Tuition) des ersten Jahres betrögt ca. 25.000 Dollar. Die anderen Jahre kosten durchschnittlich (je nach out-of-state, ausländerstatus oder in-state students) mindestens 10000 pro Jahr. (Ich rede jetzt nicht von Harvard o.ä., - das kostet ein Jahr schon bis 50000 USD...)

Plus Betreuungskosten für 8 Kinder! In Usa ist die Kinderbetreuung nicht so günstig wie in Deutschland.

Wie man die Vollzeitbelastung des Studiums mit 8 Kindern schaffen soll, kann ich mir nicht vorstellen. Das Medizinstudium ist tough.

Ich würde in Deutschland anfangen. Es ist viel, viel preiswerter.

LG
CHristina

Beitrag von pizza-hawaii 05.05.10 - 15:34 Uhr

Anerkannt ist ein Studium in den USA sicherlich auch, die Staaten sind ja ziemlich weit in Sachen Medizin.

Einfacher bzw. praktischer und günstiger ist es sicherlich hier!

Einen guten Ruf haben: Kiel, Bochum, Heidelberg, Göttingen und Marburg -aber mit dem guten Ruf ist es ja wie auf fast jedem Gebiet, da gehen die Meinungen weit auseinander ;-)

pizza

Beitrag von sneakypie 05.05.10 - 23:02 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich: wende dich an die nächste Studienberatung, die sind da firmer als "wir hier". ;-) aber ich versuch mich mal:

Ich geh davon aus, dass die Zugangssachen wie der nc und so weiter schon geklärt sind? Also dass du keine Wartesemester kriegst, wenn du dich bei der ZVS bewirbst?

Zum anderen würde ich dir wirklich raten, in Deutschland zu studieren, wenn du in Englisch nicht zumindest fließend in Wort und Schrift bis verhandlungssicher bist. Gerade im Medizinstudium kommt nicht nur die "normale" Sprachbarriere, sondern auch die der Fachsprache hinzu.

Zum anderen ist die höhere Schulbildung in den USA echt teuer. Für ein Medizinstudium musst du nicht nur ein normales College besuchen, sondern auch eine Medical School, eine Medizinische Hochschule. Das sind insgesamt acht Jahre Ausbildung, und hier wie dort ist das ein Vollzeitjob, der zumindest während des schulischen Teils relativ hohe Kosten verursacht (drüben musst du, wie gesagt, auch die college fees mit einberechnen).

Falls du hier beginnst zu studieren, solltest du auch mit der ZVS abklären, dass du wohnortnah studieren kannst (könnte eventuelle Wartezeiten verursachen).

Dazu kommt eine ganztägige Kinderbetreuung, die in dem Fach auf jeden Fall nötig ist.

Also ganz ehrlich, wende dich damit am besten an die Studienberatung der nächstgelegenen Hochschule. Die können dir zumindest sagen, wie es aussehen würde, solltest du bei denen studieren, und dann siehst du vermutlich auch schon ein gutes Stück klarer.

Viele Grüße
Sneak

Beitrag von erdbeertiger 06.05.10 - 11:32 Uhr

Noch eine kleine Zusatzüberlegung: wenn du später in den USA parktizieren möchtest, geht das nicht einfach mit einem deutschen Abschluss - du brauchst eine amerikanische klinische Zulassung!

LG

Erdbeertiger

Beitrag von noname4all 12.10.10 - 16:15 Uhr



Allgemein anerkannt ist doch, dass die USA der Entwicklung im Bereich Forschung und Medizin der ganzen Welt etwas hinterherhinken.

Außerdem ist Deutschland dafür bekannt, dass das Studium, Bildung allgemein, ziemlich kostenträchtig ist. Wohingegen die USA um den Wert einer Leistung einfach nicht Bescheid wissen. Zudem ist die USA viel weniger frei, die Gängelung und der Leistungsdruck ist dort viel stärker ausgeprägt. Wohingegen in Deutschland auch politischen Engagement und das Forderungen stellen noch vollig unverbildeter junger Bürger Wert geschätzt wird.