Kind nun 15 Monate alt... Wie verhalte ich mich richtig??

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von toe 05.05.10 - 12:59 Uhr

... und irgendwie testet sie vollkommen die Grenzen aus.
Wenn Sie was nicht bekommt was sie möchte, dann ist soooo ein Alarm..
Ich weiß garnicht so recht, wie ich reagieren soll..

Kennt das jemand von Euch?
Wie reagiert mit Verboten etc.?
Seid Ihr schon richtig konsequent?

Was macht Ihr, wenn Eure Zwerge an z.B. Handy, etc. gehen, wo sie nicht ran gehen sollen?? Ich habe das Gefühl, dass unsere das dann immer erst recht macht, wenn ich sage, sie soll da nicht ran etc.??

Wie verhalte ich mich richtig??#kratz

Beitrag von huehnervogel 05.05.10 - 13:04 Uhr

Hallo,
ich fürchte da hilft nur Konsequenz ;-)
Überleg dir welche Regeln dir wirklich wichtig sind, was tabu ist etc. und das vertrittst du dann "einfach" ganz leidenschaftslos.
Dein Beispiel mit dem Handy: Ohne großes Gewese hingehen, Körperkontakt herstellen, kurzer Kommentar "Nein, das ist nichts für dich, das ist Mamas" und weg nehmen. Fertig. Und glaub mir, auch wenn es vielleicht am Anfang nicht so aussieht - es wird akzeptiert werden.
Grüße,
Silke

Beitrag von knueddel 05.05.10 - 13:18 Uhr

Hallo,

ja das kennen wir jetzt schon sehr gut, unsere Kleine ( nächste Woche 19 Monate) übt schon länger und versucht, was sie darf und was nicht.

Ich setzte nur wenige, wirklich wichtige Verbote wie Steckdosen, Herd etc. und setze die aber ganz konsequent um, also auch nicht mal anfassen, wenn der Herd aus ist oder so.
Bei so Sachen wie Telefon oder Handy oder was auch immer passe ich lieber auf, dass es nirgends liegt, wo sie rankommt. Sie hat ein altes Handy mit dem sie telefonieren darf und auch ne alte Fernbedienung für sich.
Die Verbote, die wir aufgestellt haben, kennt unsere Tochter nur zu gut und hält sich eigentlich auch daran. Ab und zu werden die nochmal überprüft, aber da reicht dann eine Ermahnung aus.

Wenn Du immer wieder konsequent reagierst, machst Du es Deiner Kleinen und auch Dir leichter, deine Tochter kann Dich besser einschätzen, das gibt ihr Sicherheit und Du musst nicht immer wieder um die gleiche Sache "kämpfen".

Bei uns kann der Alarm auch sehr groß sein, Carlotta hat auch schon mal gut 10 Minuten geschrien, weil sie ihre Jacke nicht ausziehen wollte, aber anlassen war auch nicht richtig, sie wusste selber nicht mehr genau, was sie eigentlich wollte. Ich hab mich mit ihr in Den Flur gesetzt, hab ihr gesagt, dass ich ihr helfe beim Ausziehen wenn sie will oder ich warte nur. Nach ein paar Minuten hat sie sich auf meinen Schoß gesetzt, die Jacke durften wir aber noch nicht ausziehen, so haben wir gewartet und ich hab sie getröstet. Als sie wollte, hab ich ihr dann die Jacke ausgezogen und danach normal mit ihr gespielt.
Ich bleib dann bei ihr, wenn sie so wütend ist und versuche ihr zu sagen, was wir machen können. Will sie gar nicht, bleib ich nur bei ihr und lass sie fertig wüten.

Ob das nun immer so richtig ist, weiß ich nicht. Das ist der Weg, den wir uns ausgesucht haben und wir setzen ihn so um.

LG Cindy

Beitrag von tragemama 05.05.10 - 13:22 Uhr

Ich bin kein Freund von "Konsequenzen", Strafen etc.

Ich würde das Handy einfach unerreichbar hinlegen und fertig. Ich finde, man sollte "Neinsagen" auf das notwendigste Minimum beschränken, sonst wird es nicht mehr ernstgenommen.

VG Andrea

Beitrag von knutschy 05.05.10 - 13:27 Uhr

Hallo,

also ich mach mir da eigentlich kein großen Stress mehr (am Anfang war ich auch unsicher) aber das merken die klein sofort und machen darum auch immer weiter, hab dann auch viel geschimpft das versteht er ja aber noch nicht wirklich.

-Handy liegen so weit oben das er garnicht ran kommt, dann muss ich ihn auch nicht ermahnen und andere Sachen wo es möglich ist kommen auch so das er nicht ran kommt

-er hat ein alter Handy ohne Akku, sieht echt aus und er findet es toll. bekommt er meist in die Hand wenn ich telefoniere so hat er das Gefühl "er darf auch"

-Gehen wir auf den Spielplatz habe ich ihn an der Hand, will er nicht mehr an der Hand laufen und bockt sage ich in normale Ton "Wer nicht an der Hand läuft muss in den Kinderwagen" und setze ihn rein.
(Muss es aber mittlerweile nicht mehr sagen, er hats nach 2 mal verstanden)

-Vor der Küche habe ich ein Schutzgitter so das ich dort in Ruhe wusseln kann und nicht auf ihn schauen muss (er steht meist ein kleiner Orang Utan davor und macht faxen)

Das sind nur einige wenige Beispiele, schau einfach was dich im Alltag besonders nervt und Überlege wie Du die Situation für dich lösen kannst ohne dein klein "anmaulen" zu müssen.

Liebe Grüße Anja und Fabian (18 Monate)

Beitrag von fbl772 05.05.10 - 14:24 Uhr

Pragmatisch gesehen die Dinge aus dem Bewegungsradius entfernen, an die sie nicht ran soll. Nur die Dinge erlauben, die man auch morgen noch erlauben will/kann, also für gleichbleibende Regeln sorgen, an denen sie sich langsam orientieren kann. Das heißt aber leider nicht, dass sie die nach dem 10. Nein endlich akzeptieren :-)

VG
B