Pflegeheimkosten

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von marion0689 05.05.10 - 13:06 Uhr

Hallo!!

Das Thema passt hier eigentlich gar nicht richtig rein, weis jedoch nicht, wo ich das sonst reinschreiben soll.

Ich Frage eigentlich für meine Mutter.

Ihr Onkel ( er hatte nie eine Frau und auch keine Kinder ) kommt nun heute in unsere Stadt ins Pflegeheim. Er hat bis vor kurzem allein in seiner Wohnung gewohnt, sich alleine versorgt usw. Er ist 85.
Vor 3 Wochen hatte er einen Schlaganfall, kam ins KH, dann in die Reha und aus der Reha wieder zurück ins KH wegen einer Lungenentzündung.
Durch den Schlaganfall ist seine linke Seite etwas gelähmt. Er kann si zwar bewegen, hat aber nicht soviel Kraft im Arm und Bein.

Er ist Kriegsgeschädigter. Hatte im Krieg Bauchschüsse, Hüfte zerspittert usw. Deswegen hat er seit ca 15 Jahren einen Schwerstbehindertenausweis und bekommt auch Rente vom Versorungsamt.

Nun waren wir im Pflegeheim und die meinten, dass er gute Chancen hätten, dass das Versorungsamt aufgrund der Kriegsschädigung usw die Kosten für das Heim tragen würde. Das müssten wir jedoch selber beantragen.

Hat jemand Erfahrung damit oder kennst sich damit aus??? Ich dachte, das Versorungsamt übernimmt nur, wenn der Pflegeheimaufenthalt auf die Kriegsverletzungen zurückzuführen ist. Ist ja beim ihm, zumindest nicht zu 100%, nicht der Fall. Er hatte ja den Schlaganfall. Laufen konnte er schon lange nicht mehr gut ( eben wegen der zersplitterten Hüfte ).

Freue mich über jede Antwort!!!

Liebe Grüße!!

Beitrag von yale 05.05.10 - 16:43 Uhr

Das ist ja vom heim zu Heim unterschiedlich auch evtl. Pflegestufen spielen eine rolle.

Du solltest dich bzw. deine Mutter beim zuständigen Pflegeheim erkundigen wieviel es Kostet auch pflegegeld kann beantragt werden bei der Krankenkasse wenn er eine Pflegestufe hat.

Habz ihr euch auch schon mit dem versorgungsamt in Verbindung gesetzt zwecks antrag das solltet ihr schnellst möglich tun.

Beitrag von jeannylie 05.05.10 - 18:21 Uhr

Ist das nicht eigentlich egal?
Wenn das Versorgungsamt die Kosten nicht übernimmt, dann das Sozialamt.

Übrigens könnte Deine Mutter eine Betreuung für den Onkel beantragen, zumindest für die Finanzangelegenheiten. Das macht das leben einfacher.

LG