Wann dem Arbeitgeber sagen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunny-jamaica 05.05.10 - 13:59 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte mal fragen, wann Ihr dem Arbeitgeber von Eurer Schwangerschaft erzählt bzw. erzählt habt.

Ab morgen sind die kritischen 12 Wochen vorbei, am Montag hab ich Termin zur Nackenfaltenmessung. Wollte es dann eigentlich am Dienstag sagen. Jetzt bin ich aber irgendwie verunsichert, ob das doch zu früh ist. Auf der anderen Seite fällt es mir allmählich echt schwer, es vor allen zu verbergen.

Wie war das denn bei Euch so?

Danke für Eure Antworten! #blume

LG
sunny

Beitrag von maikiki31 05.05.10 - 14:00 Uhr

Hey,

ich habe bis zur 11 SSW gewartet.

12 SSW finde ich gut, aber später würde ich auch nicht machen, denn Dir stehen ja erst alle Mschgesetzrechte zu wenn Dein AG Bescheid weiss.

Also warte nicht mehr so lange.


LG Maike

Beitrag von isilay09 05.05.10 - 14:01 Uhr

Mein Chef weis schon lange bescheit nur meine Kollegen wiesen nichts sag es dennen am Montag,den langsam Nerven die mich und wenn ich es dennen sage dann nehmen sie vieleicht mal Rücksicht auf mich :-[

Vieleicht wartest du ab nach dem Termin und sagt es ihm dann ?!

Alles gute für euch

Beitrag von hardcorezicke 05.05.10 - 14:03 Uhr

es kommt immer darauf an wie die bindung zum chef ist und was du arbeitest..

ich habe zu meinem chef nen super verhältniss.. und mein chef und seine frau wissen es schon seit der 6 ssw,,,

LG

Beitrag von dover 05.05.10 - 14:04 Uhr

Hey
Ich hab es glaub ich erst in der 15 ssw. gesagt. Auf jeden Fall nach der NFM.
Viel Glück

Dover

Beitrag von xsalinax 05.05.10 - 14:07 Uhr

Hallo,

meinem Chef habe ich es bereits in der 7. SSW gesagt. Den Kollegen aber dann erst in der 12. Wollte das 1. Screening abwarten. Aber auch nur ein paar ausgewählten Kollegen, den Rest erledigt der Flurfunk...
Ich fands gut, dass mein Vorgesetzter bescheid wusste - er fands auch gut, dass er so früh informiert wurde.

LG xsalinax

Beitrag von nele27 05.05.10 - 14:08 Uhr

Ich hab es gestern gesagt #huepf

Ich hab aber schon einen deutlichen Bauchansatz, sonst hätte ich bis zur 13. SSW gewartet.
Länger würde ich aber nicht warten, so kann der AG die Lage einschätzen und auch beizeiten über die Vertretungsregelung nachdenken!

LG, Nele
12. SSW

Beitrag von 19-inaschmidt-82 05.05.10 - 14:11 Uhr

Hallo Sunny!

Ich habe es meinem AG in der 5.SSW gesagt.
Ich bin Zahnarzthelferin und u.a. für die Röntgenbilderstellung zuständig. Der hätte sich gewundert wenn ich die Arbeit verweigert hätte. *g*

Für mich war der Zeitpunkt gut. Denn genau eine Woche später hat mich die Hyperemesis erwischt und ich war 5 Wochen krank geschrieben. Incl KH-Aufenthalt usw.
So brauchte ich ihn nicht anschwindeln sondern konnte von Anfang an ganz offen mit ihm reden. Für mich war es so am besten.

LG Ina

Beitrag von alfa156 05.05.10 - 14:13 Uhr

Hallo,

also ich habe ein superverhältnis zu meinem Chef. Ich habe es ihm schon in der 7.ssw gesagt, auch meinen direkten Kollegen, damit sie wissen was los ist, wenn ich mal plötzlich verschwinde (wegen Übelkeit) Aber ich habe ihnen gesagt, sie sollen es noch nicht in die Breite tragen, sondern noch bis nach Mitte Mai warten, dann bin ich auch in der 12.ssw.

Ich fand es ok, so, aber viel länger als bis zur 12./13. ssw sollte man nicht warten.

Gruß
Rita

Beitrag von wind-prinzessin 05.05.10 - 14:19 Uhr

Habs direkt gesagt, als es amtlich war. Musste ja im Einzelhandel teilweise auch ziemlich schwer heben und die ganze Zeit nur stehen und laufen (für die Kasse hatten die ja nicht-schwangere). Gebracht hats im Großen und Ganzen aber eigentlich nichts. Wenn ich mich geweigert hab, schwere Sachen zu haben, kam nur 'Du bist doch nur schwanger und nicht krank. Stell dich nicht so an'. Anfangs hatte ich ziemliche Essensprobleme, mir wurd nach wenigen Bisschen immer schlecht durch das Gelbkörperhormon. Musste also mehrfach an meinem Brötchen 'arbeiten'. Hatte allerdings nur ne halbe Stunde dazu Zeit. Zwischendurch nochmal abbeißen durfte ich nicht: 'Wie viele Pausen brauchen Sie denn?? Sie haben EINE, wie jeder andere auch'.

Dann war ich 3 Wochen zu Hause, weils mir wirklich dreckig ging, wenn ich an den Saftladen gedacht habe: Schwindel, Übelkeit, Magenschmerzen, die ganze Palette. Als ich in der 4. Woche wiederkam, wurde mir eine Woche Urlaub gegeben (eine der 3 Wochen vorher war eigentlich Urlaub, aber da hatte ich ja eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung). Eine Woche später wurde ich zum Gespräch gebeten und unter Druck gesetzt, ich müsse einen Auflösungsvertrag unterschreiben. Durch meine SS wäre ich nicht mehr tragbar für die Firma und weiß der Geier, was die noch geblubbert haben. Ich dürfte auch keinen anrufen, um mich zu besprechen. Das müsse ich jetzt sofort unterschreiben. Habs dann leider auch getan. Das mache ich nie wieder! Wurde für die letzten beiden Wochen des Monats (also bis Ende der Beschäftigungszeit) freigestellt - und habe dafür kein Geld bekommen, weil ja kein Attest vorlag!

Allerdings haben die den Laden allgemein 'aufgeräumt'.. Im November wurd der Azubi gekündigt, weil 2 kostenlose Praktikanten nicht ins Geld fallen. Der erste Praktikant musste gehen, weil Gerüchte über ihn kursierten. Während ich krank war, wurden die Warenfachverantwortliche für die Drogerie sowie die stellvertretende Filialleitung gegangen. Vermute mal zwangsversetzt. Die hatten nämlich ihre 20-25 Jahre in der Firma voll. Wer immer schön zu allem ja und amen sagt, bekommt da Positionen, wer aber mal anderer Meinung ist als die Chefin, der darf gehen :-[