Ab wann abgepumpte Muttermilch verdicken/andicken?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kainis 05.05.10 - 14:36 Uhr

Ab wann (und vor allem Wie) kann ich Reisflocken unter die Muttermilch mischen?

Ich MUSS unbedingt schlafen... #gaehn

Ina schläft super alleine im Bettchen ein, aber nachts nach dem nächsten Stillen dann nicht mehr. Deshalb hole ich sie später zu uns ins Bett, weil sie sonst schreit. Aber leider schläft sie so unruhig, das ich dann nicht mehr schlafen kann. Und wenn ich dann doch mal zum schlafen komme, ist das auch nicht lange, denn nachts stille ich ca. alle 1-2 Stunden.
Die Zeit vom zu Bett legen bis zum 1. nächtlichen Stillen beträgt ca. 2-3 Stunden und diese Zeit würde ich gerne verlängern. Nur 2-3 Stunden Schlaf halte ich nicht auf Dauer aus. Es ist definitiv zu wenig. Mein Kreislauf ist absolut im Eimer, ich kann mich kein bisschen mehr konzentrieren und mein Gedächtnis funktioniert mittlerweile garnicht mehr. Kennt ihr dieses "Augenflackern" diesen "Brummschädel" wenn man mal ein bis zwei Nächte durchgemacht hat? Genau SO laufe ich seit Wochen rum und ich kann einfach nicht mehr.

Lieber tu ich mir den Stress des abendlichen Abpumpens und Flasche zuberreiten an und habe dafür etwas mehr Schlaf, als weiterhin wie eine halbe Leiche durch den Tag zu stolpern.

LG Kati + Ina #verliebt (8 Wochen)

Beitrag von gslehrerin 05.05.10 - 14:49 Uhr

Ab wann? Ab Beikostreife.
Im Ernst, dass solltest du nicht machen. Ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass sie dann länger schläft.

Kannst du nicht im Liegen im bett stillen? Da schnarcht man doch ganz schnell wieder weg!

LG
Susanne

Beitrag von kainis 05.05.10 - 14:55 Uhr

Das mache ich ja. Ich schlafe auch ganz schnell wieder ein, aber die Kurze schläft dann auch wieder recht schnell ein und dann geht das gezappel los. Ich weiß, das die Kleinen im Schlaf viel vom Tag verarbeiten, aber Ina strampelt dabei regelrecht. Das heißt, das ich nach 10 Minuten wegnicken wieder wach bin.

Beitrag von dragonmother 05.05.10 - 14:52 Uhr

Wie schon gesagt...gar nicht bis sie Beikostreif ist.

Leg dich immer hin wenn sie schläft. Und im Bett stillen. Am besten mit einem Beistellbett.

Ich hatte das selbst bei meinem Sohn Monatelang...ich kann dich verstehen, aber es hilft nichts.

Lg

Beitrag von kainis 05.05.10 - 15:00 Uhr

Das mache ich ja. Ich schlafe auch ganz schnell wieder ein, aber die Kurze schläft dann auch wieder recht schnell ein und dann geht das gezappel los. Ich weiß, das die Kleinen im Schlaf viel vom Tag verarbeiten, aber Ina strampelt dabei regelrecht. Das heißt, das ich nach 10 Minuten wegnicken wieder wach bin.

Ich möchte es versuchen, sobald die Kleine es darf.

Beitrag von dragonmother 05.05.10 - 15:20 Uhr

Probier mal zu pucken.

Vielleicht schläft sie dann ruhiger und auch mal etwas länger.

Lg

Beitrag von melounie 05.05.10 - 14:54 Uhr

hallo

bei mir ists ähndlich...oder noch schlimmer??
ich habe noch einen 19monat alten sohn zuhause nebst baby...
ich schaffe den tag fast nicht mit den beiden,ach ja hund haben wir auch noch...
ich hab dann mit meiner stillberaterin gesprochen,sie hat auch gesagt das kann so nicht weitergehen dem kind bringt es nicht viel eine müde,genervte mutter zu haben....

wir machens jetzt so:
den tag durch voll stillen je nach dem alle 2-4h
am abend bevor wir ins bett gehen,meistens um 23.oo stillen und danach gibt mein freund dem kleinen noch eine flasche mit "künstlicher babymilch" adapta.60ml....
ich pumpe dann noch ab und stelle die abgepumpte milch in den kühlschrank (darf man ja 48h)am nächsten tag gibts vor dem schlafen gehen die mumi mit flaschenmilch gemischt.
so schläft der kleine 5stunden und danach stille ich und er schläft weiter,wenn er nicht wieder schlafen würde hat mir die stillberaterin auch gesagt dürfte ich schon noch eine flasche geben mit 60ml...

jetzt werden wieder sprüche kommen dass es nicht gut sei so...aber was bringt es dir wenn du nur müde bist,genervt usw...NICHTS....
und an künstlicher milch 1-2mal im tag ist noch kein baby gestorben...
ich finds ne gute lösung so,für uns....
p.s mein kleiner kam am 25.3 zur welt...

liebe grüsse,alles gute

Beitrag von kainis 05.05.10 - 14:59 Uhr

Ina ist vom 08.03. :-)

Also Babymilch möchte ich nicht geben. Sie wird ja satt!
Ich möchte nur die 1. Schlafphase verlängern, damit ich auch mehr zur Ruhe komme.

Beitrag von melounie 05.05.10 - 15:12 Uhr

ok...
mein kleiner schläft viel ruhiger nach babymilch...nach dem stillen schläft er zwar auch aber nicht so ruhig und tief wie nach babymilch ;-)
aber jetzt kannst du nicht viel dran ändern...wird wohl so weitergehen,viel durchhalte vermögen wünsch ich dir...

Beitrag von guglhupf22 05.05.10 - 15:43 Uhr

Oh Ja, das kenn ich doch von wo!

Anna hat bis sie 6 Monate alt war NIE länger als 1 Stunde durchgehend geschlafen. NIE! Also meist wars 1 Stunde schlafen, 1 Stunde trinken, 10 MInuten zufrieden herumliegen, und dann 1 Stunde schreien bis sie vor Erschöpfung wieder eingeschlafen ist. Ähm ja... und das 6 Monate lang, tag und nacht, 24 Stunden....

Ab 6 Monate hatten wir dann einen 1 -2 Stundenrythmus, es kam schon mal vor dass sie 2 - 3 stunden geschlafen hat, aber auch nur dann, wenn ich sie rumgetragen hab, oder sie im Kinderwagen spazieren fuhr. Nachts.. hihi... alle Stunden...
Ab ca. einem 3/4 Jahr besserte es sich, auf so alle 2 -3 Stunden, und seit Anna 2 Jahre alt ist schläft sie nachts durch. Und.... man haltet es aus, auch wenn man tlw. wie ein Zombie rum läuft. Ich weiß...es ist hart, aber es sagt dir keiner, dass angedickte Milch besser hilft. Hab ich bei Anna dann mit 6 Monaten versucht.... genutzt hats rein gar nix!
AUßerdem ist das in dem Alter gift für die Verdauung!

Schau dass du dir mal jemanden holst, der dich entlastet und du mal 1 Stunde schlafen kannst, leg dich so oft es geht mit dem Baby hin, nachts hab ich nur im Liegen gestillt, tlw. bin ich dann eh eingeschlafen und sie hat sich alleine abgedockt.... halte durch... Leichen halten mehr aus als man denkt... :-) #liebdrueck

LG Karin

Beitrag von schwilis1 05.05.10 - 16:07 Uhr

Leichen halten mehr aus man denkt:)
der Spruch gefällt mir. lauf ich doch selber wie eine rum :) (auch wenn man es mir bei meiner strahlenden jugend nicht ansieht :D

Beitrag von guglhupf22 05.05.10 - 16:12 Uhr

hihi... jaja... die Leichen... :-)
Meine Mama meinte damals dann immer..
Na wenn du eh schon a Leiche bist... schlimmer kann es eh nimmer werden.... hihi...

Ja die strahlende Jugend....ist bald dahin... wirst sehen... :-) jetzt mit 29 sieht man mir jede durchzechte Nacht an, mal sehen wir das dann mit Baby nr. 2 wird, ab Sommer... :-)

LG karin

Beitrag von koerci 05.05.10 - 16:09 Uhr

Mh, nach "nur" 8 Wochen schon am Ende, das kann ja heiter werden...:-p

Reisflocken in die Flasche ist großer Mist und wird nichts bringen.
Alles Eßbare gehört nicht in die Flasche, schon gar nicht mit 8 Wochen.

Gerade am Anfang wachsen die Mäuse ganz, ganz viel und brauchen auch dementsprechend Energie. Es wird nichts bringen die Milch zu "strecken", außer vielleicht Bauchschmerzen, weil das Zeug zu schwer im Magen liegt.

Ich würde es nicht machen!!

LG
koerCi - die genau wie alle anderen Mama´s hier sicher auch schon oft als "Leiche" rumgelaufen ist und immernoch rumläuft :-p

Beitrag von daisy80 05.05.10 - 17:12 Uhr

Leo (18 Wochen) bekommt seit ein paar Tagen Reisflocken mit Muttermilch als erste Beikost - also als Brei mit dem Löffel. (Ja ich weiß, die meisten machen das anders, aber ich mach das so *g*)
Reisflocken sind ja recht geschmacksneutral und allergenarm und so können die Zwerge gut vom Löffel essen üben. Mit MuMi ist das dann ja schon was Bekanntes.

Aber wie gesagt - als Beikost und nicht als Flaschenzusatz.

Mit 8 Wochen ist das doch völlig normal, was Du berichtest. Das ändert sich irgendwann von selbst.
Du wirst Dein Kind nicht auf eine natürliche und gesunde Weise dazu bringen länger zu schlafen.
Ich fürchte, du musst da durch...

Beitrag von dazz 05.05.10 - 17:35 Uhr

Hallo Kati,

hast ja schon viele Antworten bekommen. ... wollte dir noch schnell sagen, dass unsere Maus seit zwei Tagen konstant seine Schlafphase verlaengert.
Normalerweise hat er nachts immer 3 Stunden geschlafen, und danach nur 2. D.h. um 24 oder 1 Uhr das letzte Mal gestillt, und dann nach 3, 3,5 Stunden ist er aufgewacht, hab dann nochmal im Bett gestillt, und dann schlaeft er immer bei uns weiter, allerdings kommt er dann immer in weniger Abstaenden ... (uups, gar nicht so einfach zu versehen ;-))

Naja, was ich dir sagen will, ist, dass er seit 2 Tage nach dem letzten Stillen gestern bis halb fuenf, und heute bis dreiviertel sechs geschlafen hat. ... und das mit meiner Muttermilch.

Er ist 11,5 Wochen alt, und ich fuettere nur Muttermilch. ... also gib die Hoffnung nicht auf!!

... vielleicht kannst du dich ja auch tagsueber mehr ausruhen?!

Alles Gute
dazz

Beitrag von tina4370 05.05.10 - 21:52 Uhr

Hallo, Kati!

Deine Kleine steckt im 8-Wochen-Schub, da ist das völlig normal.
Das gibt sich ganz schnell wieder, und dann wird sie länger schlafen.

Falls Du es versuchen magst: leg sie doch mal auf den Bauch zum Schlafen. Meine Motte hat sich auch immer selbst wachgezappelt auf dem Rücken, aber seit sie auf dem Bauch schläft (mit ca. 7 Wochen), ist das vorbei. :-)

Liebe Grüße!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09 (beide Bauchschläfer)

Beitrag von migosfrau 06.05.10 - 08:57 Uhr

Hallo Kati,

also was das Andicken der MuMi angeht, muss ich den Anderen zustimmen. Tu das besser nicht, sonst wirst du bzw deine Kleine ganz bestimmt Probleme mit Bauchweh bekommen.

Unser Sohn wird heut 9 Wochen alt und der große diesen Monat noch 4 Jahre. Mit zwei Kindern ist es doch manches Mal ganz schön anstrengend. Ich kann deinen Zustand also sehr gut nachvollziehen.
Bei mir hat eine Brustentzündung und eine Wirbelblockade beim Kleinen, aufgrund derer er mir auch anschl immer noch die Brustwarzen wund gezogen hat, dazu geführt, dass ich nicht mehr wirklich gerne stille.
Dabei hatte ich mich so darauf gefreut. Da ich mich auch nicht ganz davon trennen möchte, mach ich es jetzt so,dass ich auch mal zufüttere. D.h. je nach Bedarf bekommt der Kleine auch mal eine Flasche mit angerührter Pre Nahrung. Das klappt wunderbar. Da mein Mann ein sehr engagierter Papa ist, hat er schon so manche nacht die Flaschenfütterung übernommen und mir so ein bischen mehr Schlaf gegönnt.
Überleg dir doch, ob du/ihr das nicht auch so macht.
Macht Dir keinen Kopf wegen der angerührten Milch. Es ist wichtig, dass es auch Dir gutgeht und wie viele Kinder gibt e, die nie gestillt werden oder wurden? Da wird eine Flaschenmahlzeit am Tag deinem Kind gewiss nicht schaden....

LG,
Migosfrau

Beitrag von yamyam74 06.05.10 - 10:05 Uhr

Ich habe meine Muttermilch nie verdickt. Ich hatte auch total unterschiedliche Trinker. Unser Vierter Sohn hat den ganzen Tag und die ganze Nacht alle 1-2 Stunden getrunken. Irgendwann mit 3 oder 3,5 Monaten hatte er seinen 4 Stunden Rhytmus. Mein Körper hat sich irgendwann darauf eingestellt:-)
Und nachdem er sich klurz nach seinem ersten Geburtstag selbst abgestillt hat, konnte ich wieder schlafen:-) Aber nur, bis unser Jüngster kam:-)))

Ja, ja aller Anfang ist schwer... aber Du schaffst das#pro