Was machen wir nur falsch???

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Beitrag von ria.solay 05.05.10 - 19:23 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Das könnte jetzt etwas langatmig werden, bitte entschuldigt mich, aber es muss einfach raus! Wir wissen wirklich nicht mehr weiter! Bitte wascht mir ordentlich den Kopf wenn ich wisst was wir falsch machen, ihr dürft auch ruhig ausfallend werden nur sagt mir was hier falsch läuft!!!

Unser Kleiner ist etwa 5 1/2 Monate alt und er ist ein wahrer Segen, lacht viel und ist so neugierig wie man eben sein muss wenn man die Welt noch nicht kennt aber wenn es ums Essen und Schlafen geht ist hier doe Hölle los! Es ist ein Teufelskreis!

Wenn er müde ist und merkt dass er schlafen soll fängt er an hyterisch zu schreien! Er kann das Stunden lang, bekommt Schweißasbrüche und wehrt sich mit Händen und Füßen! Wenn wir ihn dabei nicht im Arm halten, findet er immer etwas womit er sich ablenken kann und wenn das dann langweilig wird, geht es los! Allein einschlafen ist also schon mal nicht drin! Also nur im Arm und es ist so ein Kampf! Irgendwann (Das kann schon mal 2 Std dauern!!) kann er nicht mehr und lässt sich endlich den Nucki in den Mund stecken und schläft mit dessen Hilfe dann ein, dann hat das Elend aber noch lange kein Ende! Wir müssen ihn ja irgendwann hin legen... Und dabei wird er grundsätzlich wenigstens beim ersten mal wach! Dann kommt er wieder auf den Arm und es geht von vorn los! Das Schlimmste ist dass er dann erst mal tierisch gut drauf ist und sich küselt vor lachen, da tut es mir schrecklich weh ihn wieder in den Schlaf zu zwingen aber wenn ich es nicht mache ist er 5 Minuten später komplett fertig und es ist noch schlimmer. Wenn er dann endlich schläft und das sogar in seinem Bett, was meistens nur klappt wenn wir ihn zu zweit hinlegen, dauert es maximal 20 Minuten bis er wieder wach -und witzig!- ist! Dementsprechend ist er natürlich nach einer halben, höchstens einer Std wieder müde und kaputt und es geht von vorn los.

Wir haben alles versucht, ich habe sein Zimmer kömplett in eine Kuschelhöhle verwandelt mit beruhigendem blauen Licht und CDs mit autogenem Training für Kinder, Spieluhren, verschiedene Nuckis probiert, mich mit ihm gemeinsam hingelegt, mich zu ihm ans Bett gesetzt, ihn auf meinen Bauch gelegt... Dann hatte ich das Ding mit der Karre raus! Ihn in den Jogger und durchs Wohnzimmer geflitzt -10 Minuten, dann hat er geschlafen! Nach drei Tagen war auch das wieder zwecklos. Also jedesmal wenn er schlafen musste raus mit ihm -Sauerstoff, huckeliger Waldboden, er schläft! Und wir sind gerade wieder auf dem Hof, da wird er wach!!! Ich habe das tausende Male versucht, sein Papa, seine Onkel, Patentante und Oma, weil es keiner glauben konnte! Pünktlich an der Haustür ist er wach!!! Mittlerweile bin ich die Einzige die in der Lage ist ihn hin zu legen. Sein Papa kann es einfach nicht mehr, er bricht nach 10 Minuten in Tränen aus weil er es nicht ertragen kann ihn so schreien zu sehen und ihn mit Gewalt (!!!) festhalten zu müssen!

Und das ist ja noch nicht alles:
Jemand der keinen vernünftigen Schlaf bekommt isst auch nicht anständig, ich kenne das von mir selbst. Ich mache nur noch halbe "Milchportionen", weil der junge Mann in Etapen trinkt. Etwa 20 ml, dann will er nicht mehr, etwas später, in völlig unregelmäßigen Abständen aber in der Regel nicht länger als eine halbe Std, hat er wieder den schlimmsten Hunger! Dann das gleiche Spiel und so geht das den ganzen Tag!

Wir können mit ihm nirgendwohin fahren, weiter weg zum Einkaufen oder sowas, weil: Wenn wir los wollen bieten wir ihm noch mal eine Flasche an, vllt trinkt er auch, dann ist er fertig, wir fahren. 5 Minuten später schreit er, hat Hunger. Also machen wir ihm eine Flasche und geben sie ihm. Er nuckelt drei mal und will nicht mehr. Unterwegs können wir sie ja nur warm halten in dieser Wärmetasche, das ist aber ja nix, also ist die Flasche ruck zuck kalt, er hat aber spätestens eine halbe Std später wieder Hunger!!!

Ich würde gerne behaupten können, dass es nur eine Phase ist, so wie es meine Kinderärztin mir jedes mal erzählt, aber so ist es von Anfang an gewesen. Meine Hebamme hat uns alle möglichen und unmöglichen Tricks vorgeschlagen, die wir gemeinsam ausprobiert haben, aber nichts hat länger als eine Woche funktioniert.

Von anderen Eltern hören wir in der Regel, er wäre "verwöhnt" und wir müssten daran gewöhnen allein ein zu schlafen und ihn einfach hinlegen und schreien lassen. Der Gedanke ist schon so schrecklich! Er kann ja noch nicht einmal seinen Nucki allein im Mund behalten und liegt dann da allein in seinem Bettchen und weint!? Das kann doch keine Lösung sein!
Anfangs haben wir ein paar mal versucht ihn einfach hinzulegen wenn er müde war, das haben alle anderen schließlich auch so gemacht. Wir haben ihn dann auch ein bisschen quengeln lassen aber als anfing zu weinen und richtig zu quaken haben wir ihm natürlich beim Einschlafen geholfen.

Mittlerweile ist es ja auch gar nicht mehr denkbar ihn allein in sein Bett zu legen solange er wach ist. Er dreht sich pausenlos von a nach b und dabei kann schon mal ein Arm unter ihm liegen oder ein Fuß zwischen die Gitterstäbe kommen, der dann hängen bleibt.

Bitte helft mir! Es ist so schrecklich anstrengend! Er tut mir so leid, er scheint jedes mal so zu leiden. Im August beginnt die Elternzeit für seinen Papa, dann sind die beiden die meiste Zeit des Tages allein. Wie soll das denn gehen?
Wenn ihr wisst was hier los ist, bitte sagt es mir! Ich weiß, es hört sich dumm an, aber manchma denke ich, er hat Angst vor dem Schlafen, vllt hat Albträume...

Beitrag von marlene75 05.05.10 - 19:46 Uhr

Hallo!
Ich würde sagen klassischer Fall von ÜBERFÜRSORGE. Schau er merkt natürlich, dass er Eure volle Aufmerksamkeit hat und ist schon in einem ALter in dem er "Versteht":schrei ich, werd ich versorgt".
Das ist sicher eine Phase aber ich bin mittlerweile der Meinung, dass man nicht jede Phase durchhalten muss. Ich persönlich sehe zwei Möglichkeiten: ihr müsst ihn mal alleine einschlafen lassen, auch wenn das zwei drei echt harte Abende werden, denn ihr bestätigt ihn ja darin dass Schlafen alleine furchtbar ist wenn ihr immer mit ihm schlaft und ihn "bedauert" dass er jetzt schlafen soll. Und wenn er mal auf seinem Ärmchen liegt, was soll den passieren.
Um ganz ehrlich zu sein hört es sich für mich so an als bräuchtet vor allem ihr Eltern Unterstützung, weil ihr mit Eurer Überfürsorge weder ihm noch Euch einen gefallen tut. Wie Du schreibst: ihr seid in einem Teufelskreis aus dem der Kleine mit Eurer Hilfe wohl recht schnell, aber ihr offensichtlich nicht mehr raus kommt.
Ganz ehrlich: geh mit ihm zu einem Heilpraktiker. Manhcmal brauchen Mutter und Kinder Unterstützung um eine Phase zu überwinden - man muss nicht alles aushalten, hab ich für mich gelernt - Die Homöopathie kann da Wunder bewirken.
Alles Gute
MArlene

Beitrag von ria.solay 05.05.10 - 19:53 Uhr

Gut, dass du es sagst! Das hatte ich vergessen zu erwähnen:
Dei einer Homöopathin waren wir schon, die meinte sie hätte nicht den Eindruck, dass er in irgendeiner Form Hilfe bräuchte! Habe mich schrecklich gewundert weil ich dachte, die Frau will ja auch ihr Geld machen, selbst wenn sie nichts für ihn tun kann wird ihr irgendetwas einfallen, aber sie hat uns nach Hause geschickt...

#schrei

Beitrag von bae 05.05.10 - 19:55 Uhr

also zum thema schlafen: habt ihr ein festes ritual?würde nicht anfangen mit kiwa und co am abend. jeden abend 1h vor dem schlafen gehen das gleiche spiel.
dann heißt konsequent sein. mir war von anfang an wichtig dass meine kinder ALLEINE einschlafen können. natürlich haben sie auch mal geweint...aber ich war dabei und habe sie getröstet, händchen gehalten usw. wichtig ist die kids nicht ständig rauszunehmen..das bietet nur noch mehr anreiz!



dann hat er meiner meinung nach KEIN hunger wenn er nur 20ml trinkt. mein sohn schreit auch öfters..aber hat dann nciht immer hunger. er bekommt die 1er und vor 2h30min gibts nix. und ich habe auch die erfahrung machen müssen dass er dann wirkich auch kein hunger hat. ich biete meinem sohn nie was an bevor wir weg gehen...er brüllt auch im maxi cosi..aber nciht aus hunger sondern weil er ihn nicht mag:-p

Beitrag von melli1509 05.05.10 - 19:53 Uhr

Hui, das war mal ein langer Text.

So jetzt lass dich erstmal drücken.

Habt ihr es denn schonmal mit Pucken oder nem Tragetuch probiert.
Habt ihr die Möglichkeit ihn nachts bei euch im Zimmer schlafen zu lassen? Vielleicht hilft ihm das. Unsere Maus wollte von Anfang an nicht in ihrem Zimmer bleiben. Dann haben wir die Wiege an unser Fußende gestellt, aber nichts mit schlafen. Nach einer Woche haben wir dann die Wiege gegen ihr Bettchen getauscht, welches wieder am Fußende stand. Schon besser, aber nicht gut.

Nach ca. 6 Wochen haben wir uns dann ein Beistellbett gekauft und ruhe war.

Das mit dem Kinderwagen kenn ich. Meine Maus weiß auch immer ganz genau wann wir an der Haustür angekommen sind. Egal ob wir eine halbe, eine Stunde oder zwei Stunden unterwegs waren. Sie wurde immer pünktlich wach.

Was bei uns auch noch geholfen hat, sie hinzulegen, bevor sie anzeichen machte das sie müde ist. Denn wenn sie anzeichen gemacht hat, wars schon zu spät und schlafen ging nur mit weinen und gebrüll.

Wünsch euch ganz starke Nerven und Drück euch die Daumen das ihr Tips bekommt die euch helfen.

LG Melli mit schlafender Annalena (26 Wochen)

Ist ja jetzt auch ganz schön lang geworden.#hicks

Beitrag von morvenna 05.05.10 - 19:53 Uhr

Hallo, mir fällt auf, dass ihr viel drumherum gemacht habt, spazieren gehen u.ä. aber habt ihr nicht ein einfaches Ritual?
Bei uns läuft das zum Beispiel so:
Liam geht jeden abend kurz baden (manchmal auch länger, wenn Mama oder Papa mit im Wasser sind) - ich weiss, dass jetzt viele aufschreien, aber mein Sohn hat keinerlei Hautprobleme oder ähnliches, sondern ist eine begeisterte Wasserratte. Anschließend gibt es Milch, Brei geht am Abend nicht, da is er so knülle und hat keinen Bock drauf... Dann wird zehn Minuten in Mamas Armen gekuschelt, tja und dann ab ins Bettchen, aber mit seiner Spieluhr. Er zetert meist noch kurz, schläft dann aber ein. Ich versuche dabei immer die Zeiten einzuhalten und nichts extra drumherum zu machen, dann klappt es ganz gut.
Bis vor zwei Monaten habe ich Liam zum Einschafen mit zu uns ins BEtt genommen, da er noch in der Besucherritze schlief. Da is selber oft müde vom Tag war, sind wir aneinander eingekuschelt eingeschlafen.
Ich wünsch dir alles Liebe mit deinem kleinen Kerlchen.
LG Sany
http://liamswelt.unsernachwuchs.de/liam_schulz.html

Beitrag von melli1509 05.05.10 - 20:01 Uhr

Das kann ich nur so unterschreiben.

Unsere Maus hat auch jeden Abend ihr Bettgehritual.
Und Sany du bist nicht alleine, auch unsere Maus ist eine Wasserratte und badet jeden Tag, sie hat auch keine Hautprobleme.

Maus wird gebadet, massiert, angezogen, dann gibts brei, anschließend kuscheln mit Mama und/oder Papa, singen Schlaflieder, sagen ihren Stofftieren gute Nacht, dann kommt sie in ihr Beistellbett, Spieluhr an und wir halten ihre Hand bis sie eingeschlafen ist.

Jeden Abend.

LG Melli mit ruhig schlafender Annalena

Beitrag von fanti8 05.05.10 - 19:57 Uhr

Hallo Du!

Mensch, das klingt wirklich anstrengend, Du Arme. Ich glaube Du machst nichts wirklich falsch, aber irgendwie kommt Ihr beide nicht auf den gemeinsamen Nenner. Da ich weder Dich, noch Dein Baby kenne, kann ich da auch nichts weiter zu sagen.

Dein Verweis auf: Wer nicht richtig schläft, isst auch nicht richtig, hat mich allerdings spontan an ein Schlafbuch erinnert, das ich gelesen und als sehr hilfreich empfunden habe: Anna Wahlgren: Das Durchschlafbuch.

Wir haben es nicht 100% befolgt, aber ich fand viele Ideen nachvollziehbar und sie gibt Dir Handwerkszeug in die Hand Deinem Baby beim Einschlafen zu helfen ohne es schreien lassen zu müssen. Außerdem ist es leicht zu lesen, wenn auch oft ziemlich dogmatisch.

Wünsche Dir ganz viel Kraft, Fanti

Beitrag von fittine 05.05.10 - 19:57 Uhr

Hallo Schnegge,

das klingt ja anstrengend!!!

Ich kann Dir so keinen Tip geben, denn jede Mutti und jedes Kind ist anders, doch ich kann Dir sagen, wie es bei uns zu Hause von Anfang an läuft.

Also... ich habe für unseren Felix eine rote Lampe besorgt. Das hatte ich mir am Anfang so gedacht, da ja im Mutterleib auch ein rotes Licht ist, wenn von es von aussen hell ist. Blau ist doch recht kühl. Damit er einen Rhytmus bekommt, bin ich immer kurz vor der letzten Malzeit ins Kinderzimmer. Das rote Licht angemacht, sonst alles dunkel. Dann Heizstrahler an, leise gesprochen, den kleinen Mann massiert und langsam in seinen Schlafanzug gesteckt. Anschließend hab ich mich auf die Couch, die im Kinderzimmer steht gesetzt und seine Spieluhr angemacht. Dann gestillt. Dann Bäuerchen, dann die zweite Brust. Dann ist er eingeschlafen. Ich nehm ihn dann vorsichtig hoch und spaziere noch etwas durchs Zimmer.....dann leg ich ihn langsam hin. Die Spieluhr läuft immer.

Wenn er Nachts wach wird, dann mach ich es genauso. Manchmal dauert es allerdings länger, bis er einschläft, dann leg ich ihn ins Bettchen, zieh die Spieluhr auf und steck ihm meinen Finger zum nuckeln in den kleinen Mund...
Ab und zu kämpft er dann und meckert, doch ich bleib standhaft und lass ihn, denn er pennt dann nach kurzer Zeit erschöpft ein.

Auf jeden Fall zieh ich mich fürs Abendritual immer zurück und Besuch oder Fernseher muss immer ganz leise sein oder eben garnicht da.

Vielleicht hilft Dir das ein wenig.

Alles Gute für Euch und nicht verzweifeln!!!

Liebe Grüße von der Conny und Felix Leon 15 Wochen alt

Beitrag von ria.solay 05.05.10 - 20:04 Uhr

Danke für eure lieben Antworten!
Ein paar Worte dazu:
Mittlerweile bin ich gar nicht mehr in der Lage viel rum zu probieren, schon allein deswegen sieht das Ritual, das sich eingespielt hat sehr einfach aus: Hoch ins Zimmer, aufs große Bett gesetzt und dann wird geschrien, getobt und Spieluhr gehört bis es vorbei ist...
Alles andere nützt ja genau so wenig...

In unserem Zimmer schläft er schon seit der zweiten Woche, es hatte einfach absolut keinen Sinn... Meistens landet er auch in unserem Bett aber besser ist das leider auch nicht, nur nachts bequemer für uns ...

Meine Hebamme hat mir mal für eine Weile so ein Tuch dagelassen und mich im Umgang damit instruiert, das fand er ganz schlimm...

Danke euch trotzdem ganz herzlich #heul

Beitrag von caramaus 05.05.10 - 21:11 Uhr

Hallo du!

Lass dich mal#liebdrueck und dir sagen - du bist nicht allein!

Meine Kleine war genauso. Sie ist jetzt auch 5 1/2 Monate und hat sich auch die ersten Monate so oft in den Schlaf geschrien. Erst waren es die Drei-Monats-Koliken und dann ganz oft Reizüberflutung - manchmal war es die Hölle.

In den ersten Wochen hab ich auch viel Hin und Her gewurschtelt, weil sie muss (...) ja lernen allein zu schlafen - das sagen schließlich alle. Es war genauso wie du schreibst. Eingeschlafen und beim Hinlegen ging das Gebrülle los. Ich hatte auch oft selber Tränen in den Augen.

Soll ich dir was sagen, ich hab ihr irgendwann einfach noch mehr Zuwendung gegeben. Hab sie im Arm gehalten, sie gestreichelt, mit ihr gekuschelt - Verständnis für ihr Elend gehabt. Ich hab sie im Arm gehalten, bis sie schlief und wenn es die ganze Nacht war. Sie hat das einfach gebraucht. Und jetzt? Heute kann ich sie ins Bett legen, halte kurz ihre Hand und sie schläft ruhig ein. Ich habe damit vor einer Woche angefangen. Vorher habe ich sie immer im Arm gehalten bis sie schlief - dann habe ich es einfach mal ausprobiert sie hinzulegen. Nach der Theorie des Verwöhnens und Überfürsorgens hätte das ja gar nicht klappen dürfen. Ich weiß aber, dass meine Maus mich gebraucht hat. Sie war/ ist sehr schnell reizüberflutet, dann kommt sie sehr schlecht zur Ruhe. Aber ich bin da und helfe ihr zu entspannen. Es läuft abends bei uns immer gleich ab und auch das hilft ihr Sicherheit zu bekommen und ruhiger zu werden.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute!

Beitrag von ria.solay 05.05.10 - 20:13 Uhr

Mädels mir ist gerade noch etwas eingefallen:

Ihr sprecht alle nur vom Abend -Schlafen eure Zwerge denn nachts gar nicht mehr? Wie läuft das am Tag bei euch?

Beitrag von fanti8 05.05.10 - 20:18 Uhr

Ich machs tags genau wie abends: Rinn ins Bett, Schnulli, Kuschelhase und rausgehen. Inzwischen klappt es erstaunlich gut, aber es war ein langer Weg.

Abends ist vorher halt unser übliches Ritual: Umziehen, Milch mit Vorlesen (für die Große, bekommt er halt auch schon seine Portion ab), Zähne putzen und dann hinlegen.

Wenn sie erstmal kapiert haben, dass schlafennicht ganz so schlimm ist wie man glaubt, ist tagsüber und abends kein Unterschied nötig, finde ich.

Schönen Abend, Fanti

Beitrag von melli1509 05.05.10 - 20:26 Uhr

Unsere Maus schläft tagsüber 3x eine 1/2 Std., entweder im Kiwa oder im Laufstall. Ich dachte immer es wäre zu wenig, aber anscheinend braucht sie nicht mehr schlaf, ist danach immer topfit. Hat letzte Woche mal zwei Tage mittags 1 1/2 Std. geschlafen, da war sie den ganzen Nachmittag schlecht gelaunt.

Bei uns ist halt wichtig, das ich sie hinlege bevor sie anzeichen macht das sie müde ist. Sie bekommt links und recht eine kleine Mullwindel, da kuschelt sie sich immer ein und gaaannnzzz wichtig auch eine Decke, sonst schläft sie auch nicht.

LG Melli

Beitrag von sastneluni 05.05.10 - 20:27 Uhr

Hallo

lass dich erst mal drücken.
Warst du mit deinem Kleinen schon mal bei einer Heilpraktikerin? Wir hatten mal eine Phase in der es ähnlich war wie bei dir (allerdings nur kurz). Ich habe dann nach vier oder fünf Tagen bei meiner Heilpraktikerin angerufen. Die hat mir gesagt was ich ihm geben kann und am nächsten Abend war es wieder gut.
Bei Maximilian war es ein schlechtes Erlebnis (wir hatten eine Autopanne) beim Einschlafen.
Probier es einfach mal aus.

Liebe Grüße und viel Glück
Sabine

Beitrag von sparrow1967 05.05.10 - 20:57 Uhr

Ich denke nicht, dass es ÜBERFÜRSORGE ist.
Ich dneke eher, dein Kleiner hat etwas.

Warst du schon mal beim Osteopathen mit ihm? Laß ihn dort mal anschauen, schildere sein Problem.

Ich vermute, irgendetwas ist bei ihm nicht so, wie es sein sollte( etwas ausgerenkt, Schmerzen sobald er zur Ruhe kommt )

Schreien lassen ist der falscheste Weg überhaupt. Auch wenn dir das hier geraten wurde...2 oder 3 harte Abende....von wegen. Die Folgen können sehr weitreichend sein.


Such einen guten Osteo in deiner Nähe und stell deinen Hosenmatz dort vor!

Alles Gute
sparrow

Beitrag von vivienmami 05.05.10 - 21:13 Uhr

das unterschreib ich so!!!!!

meine beiden mussten nie schreien!!!tags schläft sie 2-3x ne halbe stunde und abends gibt es 18uhr brei und 20uhr wird gewaschen-gewickelt-schlafsack. und dann geh ich mit der pre ins schlafzimmer, da ist nix an-dunkel-nur die rote lichterkette und sie trinkt die pre und schläft ein.nahts kommt sie 1-2 x und wird gestillt im liegen bei uns und schläft da weiter.

die große hat bis sie 5jahre war bei mir geschlafen.aber beide immer auf dem arm und später mit händchen halten und mussten nie schreien!!!!

lass nochmal jemanden gucken!!!

und das mit dem wagen-kenn ich-ist meine auch so;-)

Beitrag von sanni2411 05.05.10 - 21:20 Uhr

Ganz meine Meinung, ich denke auch, dass da irgendetwas nicht stimmt. Und die Osteopathie kann da manchmal echt Wunder wirken.
Einen Versuch wäre es wert!

Beitrag von aquagirl-1982 05.05.10 - 21:07 Uhr

Puhhhhh! Das hört sich ja wirklich anstrengend an! Also wie alle vor mir schon geschrieben haben ist ein Ritual wirklich wichtig und vor allem alles etwas ruhiger angehen lassen. Aber wir hatten auch anfangs ziemliche schwierigkeiten mit den schlafen. Wir waren bei einer Ostheopatin und die hat 2 Blockaden gelöst. Habt ihr das schon probiert? Außerdem hat sie mir Chamomilla D6 gegeben. Die habe ich Anfangs abends immer gegeben 3 Globolis und wenn sie nach einer halben Stunde immer noch nicht ruhiger war nochmal 3. Von Abend zu Abend wurde es besser und nun schläft sie ohne Globoli ein. Habe nachdem Besserung eintrat langsam auf 2 dann auf 1 Globoli reduziert. An manchen Abende, wenn sie zB viel erlebt hat schmeißt sie auch den Kopf immer von links nach rechts und schläft super unruhig, manchmal braucht sie dann auch nochmal ein zwei Globolis. TAgsüber schläft unsere MAus auch nicht gut, meist auch nur im KIWA oder ich muss mich mit hinlegen, aber ich bin froh das es Abends besser klappt.
Hoffe ich konnte dir Helfen
LG Nina mit Mausi (24 Wochen)

Beitrag von ria.solay 05.05.10 - 21:23 Uhr

Danke den Damen!

Werde ihn wohl noch einmal einer anderen Fachfrau vorstellen und einfach weiter für ihn da sein und dafür sorgen dass er viel Ruhe hat... Es kann nur besser werde #pro