1. OP geschafft, aber wie .......

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Beitrag von mausmadam 05.05.10 - 19:50 Uhr

Hallo,

am vergangenen Dienstag wurde bei unserem Sohn die Lippenspalte verschlossen. Wir hatten noch unsere beiden Mädels mit. Seine Zwillingsschwester war wirklich ein Musterkind und auch unsere Große hat sich toll benommen, so konnten wir beide mitnehmen zum Krankenhaus, die Große konnte im Stationskinderzimmer spielen (da waren sogar Erzieherinnen, wie im KiGa) und die Kleine war bei uns auf Arm, in seinem Bettchen oder im Buggy.
Das hat alles super geklappt.

Bis unsere Kleine (Spuckkind) am Sonntag der Krankenschwester die Milch vor die Füße gekotzt hat.

Danach ging alles ganz schnell. Wir wurden innerhalb Minuten komplett isoliert, die Große wurde aus dem Kinderzimmer geholt, hat geweint, war verstört. Unser Besuch, der schon da war, musste dann Kittel, Mundschutz, Haube etc anziehen, das andere Kind wurde aus dem Zimmer gebracht, die Zwillinge bekamen Angst, weinten, ich hab dann direkt mitgeheult, weil ich tausend mal gesagt habe, dass die Kleine ein Spuckkind ist und das nichts besonderes ist.

"Ich schicke ihn dann gleich mal einen Arzt!"
-"Damit er sie untersucht?"
"Nein, untersucht wird sie nicht. Aber er sagt ihnen dann mal klipp und klar, wie das hier abläuft!"

Und so weiter.

Am Sonntag und am Montag ist noch soviel vorgefallen, hin und her, hick und hack, so dass mir Montag Nachmittag der Kragen geplatzt ist und ich mich nicht mehr zurück halten konnte.

So sagten uns 2 Ärzte, ich könne unseren Sohn mit ins Familienhaus nehmen und nur ambulant zur Visite kommen. Und zwar solange, bis die Fäden gezogen werden. Wäre kein Problem. Ich bekäme weiterhin wenn ich wollte Pampers und Milch von Station, auch die Essenskarte etc.
Ich also hin, Sachen gepackt und Sohn mit ins Familiennaus genommen (Wo er auch direkt ruhiger wurde)
Am nächsten Tag hieß es dann, warum ich meinen Sohn ohne Unterschrift vom Klinikgelände entfernt hätte und die Oberärztin wolle das nicht (sie hat unseren Sohn nicht mal gesehen!) und so weiter .....
Und das würde nicht gehen, wenn meine Tochter dauernd brechen würde. Ich wieder gesagt, dass das einmalig war und seitdem nichts vorgefallen ist, kein Durchfall etc. Aber das wurde ignoriert, und zwar konsequent.....

Statt dessen kamen alle mit Kittel und Mundschutz ins Zimmer, unser Sohn schrie, sobald ich nicht mehr in Sichtweite war. Alles, was wir benutzten, musste in eine große Wanne mit Speziallösung gelegt werden und so weiter.

Wir sollten noch auf den Arzt warten, er käme nachmittags.
Ab 13 Uhr waren wir im Krankenhaus, zusammen mit meiner MUtter und meinen Mädels - wir haben zusammen dort gegessen und sollten dann noch eben auf den Arzt warten.
Um 17 Uhr habe ich nochmals gefragt. Er käme bald blablabla.

Dann hieß es auf einmal, er käme um 19:30 Uhr.

Da konnte ich irgendwann nicht mehr und hab meinen Mund aufgemacht.

Um 18:30 Uhr kam ein Arzt und entliess uns bis Freitag nach Hause.

Freitag werden dann ambulant die Fäden gezogen, auch unter Vollnarkose.

Aber das schlimmste haben wir überstanden.

Und zu Hause gefällts mir ohnehin besser als im Krankenhaus :-p

Ich meine, ich habe ja Verständnis, aber wenn ich sage, dass unsere Maus das leider dauernd macht, weil das noch Nachwirkungen von der Frühgeburt sind (lt KiA) und sie nicht einmal einen Arzt schicken, sondern uns sofort von allem wegsperren und uns behandeln, als hätten wir die Pest - das war übertrieben, ehrlich.

Ein Arzt hätte zwar kommen können und ein Test machen können, aber das hätte die Rufbereitschaft machen müssen und das wäre zu aufwendig. Aha. Aber ein Zimmer komplett isolieren ist natürlich wesentlich einfacher. Und dann der Kommentar, ich soll meine Maus zu Hause lassen. Alleine?!
Achja, in die Kantine durfte ich. Auch mit den Kindern.
Wo ist da die Logik?????

Was machen die, wenn jemand mit Schnupfen auf die Station kommt? Auch wegsperren, weils eine Grippe werden könnte?!

Ich dachte, ich bin im falschen Film und bin auf Freitag gespannt.



So, das wärs erst einmal :-)

Beitrag von oldtimer181083 05.05.10 - 23:12 Uhr

Sorry,aber in welcher Irrrenanstalt bist du denn gelandet? Echt traurig wie manche behandelt werden.
Ich wünsche deinem kleinen alles gute,und das es bald vorbei ist.
Und einfaqch durchatmen und kopfschütteln mehr fällt mir zu solch hohlem Verhalten echt nicht ein....



Lg Mel die aus dem kopfschütteln gar net raus kommt