nachhilfe für arge empfänger kostenlos ?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von dabb 05.05.10 - 21:46 Uhr

hallo bezahlt das arbeitsamt die nachhilfe kurse für kinder weis das jemand vielleicht?

Beitrag von wischmoppel 05.05.10 - 21:53 Uhr

Hallo

Warum sollte das die ARGE machen? Ich arbeite und mir zahlt das auch keiner.
Die, die ARGE beziehen könnten die nachhilfe selber übernehmen, zeit haben die da ;-)

Schönen Abend

Beitrag von mysterywomen 06.05.10 - 08:45 Uhr

<Ich mag urbia, weil... ich hier geholfen werde.> #schwitz

Ein kleiner Auszug aus ihrer VK

Und wenn sie noch soviel Zeit hat, sie wird wissen warum sie die Nachhilfe lieber Profis überläßt ;-)

Mw.

Beitrag von nisivogel2604 06.05.10 - 18:46 Uhr

ARGE kann man nicht beziehen. Du hast ausserdem auch mehr Geld als ein ALG2 Empfänger.

Beitrag von butler 05.05.10 - 21:58 Uhr

Nicht das ich wüsste.
In Härtefällen( Eltern Analphabeten...) kann man ja was beantragen.
Würde ich persönlich auch unfair den gegenüber finden die für das Geld hart arbeiten gehen.

Beziehe zur Zeit( Omajahr) auch was vom Amt und habe für die Französich Nachhilfe für meinen geknausert. Der Vater durfte auch mal den Unterricht zahlen#schein Wir haben eine private gehabt mit 20€ für 90 min. bei uns zu Hause
lg.

Beitrag von schatz6 06.05.10 - 06:49 Uhr

Nee, das hab ich jetzt nicht gelesen, oder?
Klar wird das bezahlt, genauso wie die Zigaretten, das Nagelstudio und das Tuning des Autos.
Wie schon jemand vor mir schrieb, kann das von Dir und Deinem Gatten übernommen werden, ihr seid ja beide anscheinend zu Hause.

Beitrag von wind_sonne_wellen 06.05.10 - 07:24 Uhr

"Wie schon jemand vor mir schrieb, kann das von Dir und Deinem Gatten übernommen werden, ihr seid ja beide anscheinend zu Hause. "

Das mag in der Grundschule noch funktionieren, aber ich habe bei meinen Kindern ca. ab Klasse 6 oder 7 Gymnasium aufgegeben.

LG

Beitrag von xmarcix 06.05.10 - 08:51 Uhr


ziraretten und nagelstudio mit der ausbildung von kindern gleich zu setzen finde ich ja schon ein starkes stück von dir. denk mal über deine einstellungen nach bevor du andere angehst!

Beitrag von manavgat 06.05.10 - 08:58 Uhr

Das ist und bleibt alles Augenwischerei!

Es war schon immer so, dass Jugendämter auf Antrag Nachhilfeunterricht gewähren konnten. Einschränkung: die Versetzung musste gefährdet sein. Heißt: im Februar gibt es Zwischenzeugnisse, die Eltern bekommen dann einen blauen Brief und erkundigen sich nach Nachhilfe, dann stellen sie den Antrag. Da ist es dann oft schon April. Bis bewilligt wird, Mai. Zeugniskonferenzen sind Ende Juni. Hat das Kind es dann gerade mal noch so geschafft, was ist dann? Ja genau, nach deren Logik ist die Hilfe dann nicht mehr nötig.

Das ist aber der Moment, wo wir von Notfallhilfe (Stoff in den Kopf kippen) auf nachhaltiges, ganzheitliches Lernen umschalten (einschließlich Methodenvermittlung).

Die Ankündigung von Frau von der Leyen (die war das damals), jetzt in Fällen wo es um die Versetzung geht, die Nachhilfe von der ARGE zahlen zu lassen, ist daher blanker Hohn!

Wir haben hier Kinder aus schlechten Verhältnissen, ohne deutschsprechenden Elternteil, mit kranken Eltern (Krebs etc) usw., die dringend längerfristig Hilfe brauchen. Kannste vergessen! Was also passiert? Die Eltern sparen sich das Geld für die Nachhilfe irgendwie zusammen, Großeltern springen ein und ein Kind, was 2-3 Mal in der Woche Unterstützung braucht, kann nur 1 Mal kommen, weil mehr Geld nicht da ist. Oft fehlen sie dann noch im Kurs weil die Mama (wir haben eine Zweigstelle in einem sehr ländlichen Raum) entscheiden muss, ob sie das Auto betankt oder ein Brot kauft.

Versuche bei www.tacheles-sozialhilfe.de Hilfe für Dein Anliegen zu finden.

Gruß

Manavgat

Beitrag von yamyam74 06.05.10 - 08:58 Uhr

Nein und das ist auch gut so. Wir müssten schließlich auch schauen, wie wir das bezahlen, wenn wir es bräuchten, allerdings übernehmen wir das.
Mein Mann ist für Mathe und Naturwissenschaften zuständig und ich für Deutsch und Sprachen. Für die Nebenfächer lernen sie selbst und wir fragen sie dann ab.
Wir sind ja auch zur Schule gegangen und wenn man dort aufgepasst hat, dürfte es wohl kein Problem sein, dem eigenen Kind Nachhilfe zu geben.

LG

Beitrag von hellblau77 06.05.10 - 09:46 Uhr

Hallo,
jetzt bin ich beruhigt. Als ich die Frage las, war ich richtig ärgerlich!
Aber glücklicherweise haben hier ja viele die gleiche Meinung. Ich finde schon die Frage echt eine Frechheit.
Wie wäre es denn noch mit einer Putzfrau...?

Beitrag von mimi1410 06.05.10 - 12:36 Uhr

Hallo hellblau,

lach jetzt bitte nicht:eine Bekannte von uns (ok, alleinerziehend, 1 Kind mit 15 Mon, zu Hause, 60 m2) wollte von mir wissen, ob ich eine Putzfrau hab`, sie schafft ihren Haushalt nicht mehr und bräuchte da Hilfe .... der Kleine nimmt so viel Zeit in Anspruch ..... soviel zu arge und Putzfrau!
LG Mimi

Beitrag von nusch 06.05.10 - 13:49 Uhr

Guten Tag,

sagt mal: Könnt Ihr das nicht nachvollziehen, dass die Kinder der ALG II-Bezieher die letzten sind, die für den Status ihrer Eltern verantwortlich sind?

Ist es so schwer zu begreifen, dass diese Kinder auch absolut nichts dafür können, wenn ihre Eltern ihnen nicht helfen - ob nicht können oder nicht wollen?

Hat die Gesellschaft nicht diesen Kindern gegenüber eine Verantwortung? Was soll sonst einmal aus ihnen werden? In die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten wird immer wahrscheinlicher, wenn nicht frühzeitig eingegriffen wird.

Es gibt sicherlich verdammt dreiste Forderungen (ich will mein Kind aber 3 Jahre selbst betreuuen, auch wenn ich kein Geld habe ... etc. pp.), aber um Hilfe für das Kind zu bitten, wenn man selbst nicht in der Lage ist zu helfen, finde ich völlig ok.

Verständnisloser Gruß
Nusch

Beitrag von butler 06.05.10 - 20:07 Uhr

Ich verstehe beide Seiten, zumal ich selber auch Nachhilfe bezahle, genau wie die zusätzlichen Lernmöglichkeiten meines Sohnes.
Jedoch kostet eine Stunde im Schnitt ca. 10-20€
Das da nicht 2-3x die Woche drin sind ist bei 80% der Eltern der Fall.
Egal ob ALG oder Arbeitnehmer

"Was soll sonst einmal aus ihnen werden? In die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten wird immer wahrscheinlicher, "
:-[ Was soll diese Abstufung?:-[



LG
TIPP: Gehirn einschalten, sofern vorhanden

Beitrag von nusch 06.05.10 - 20:58 Uhr

Guten Abend Butler,

danke für Deine freundliche Ansprache "Gehirn einschalten ..." :-(

Falls Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, schrieb ich auch von Eltern, die nicht in der LAGE sind (und das meinte ich vom Bildungsniveau oder vom geistigen Vermögen her), ihren Kindern zu helfen. Und so leid es mir tut, es ist ein wissenschaftlicher Zusammenhang nachgewiesen zwischen Bildungsniveau der Eltern und erreichtem Schulabschluss ihrer Kinder und letzterer wirkt sich zwangsläufig auf den späteren Job aus.

Nach der netten Ansprache kannst Du Dir Dein LG zum Abschluss auch sparen.

Gruß
Nusch

Beitrag von butler 07.05.10 - 12:10 Uhr

Und die Prozente an ,die aus Häusern mit hohem Bildungsniveau totale Versager im Leben sind wo sind die? Unter der Brücke, Obdachlos auf Malle.....
Es gibt auch viele Studierte oder Menschen mit hohem Bildungsniveau die eine Zeitlang von ALG 2 leben müssen.

Beitrag von luka22 07.05.10 - 09:48 Uhr

"TIPP: Gehirn einschalten, sofern vorhanden"

...soviel Sachlichkeit in einem Satz. Toll! Was sollen immer diese absolut abwertenden Kommentare?
Die Erkenntnis, dass Kinder, die in sozial schwachem Millieu aufwachsen, als Erwachsene selber in eben diesem bleiben, ist doch wirklich keine neue Entdeckung! Und warum dieser Kreislauf oft nicht unterbrochen wird, hat die Schreiberin, der du den Verstand absprichst, sachlich beschrieben!

Verärgert,
Luka

Beitrag von butler 07.05.10 - 12:13 Uhr

Ich glaube nicht das es sachlich ist alle ALG 2 Empfänger wiedermal über einen Kamm zu scheren.

Beitrag von nusch 07.05.10 - 13:33 Uhr

Mein Beitrag war mehr als sachlich.

Ich habe nirgendwo alle Mitglieder einer Gruppe über einen Kamm geschoren.

Dass Du nicht sachlich bleiben kannst, hast Du hingegen sehr wohl bewiesen.

Beitrag von nusch 07.05.10 - 13:34 Uhr

Danke, Luka!

Beitrag von luka22 07.05.10 - 09:40 Uhr

Gebe dir voll und ganz RECHT!!!

Es gibt eben Eltern, die die Verantwortund für ihre Kinder nicht übernehmen können und ja - manche das auch nicht wollen! Diese letzt genannten Eltern kann man verurteilen bis zum Sanktnimmerleinstag...aber was bringt das den Kindern? Sie sind doch die leidtragenden und sie gilt es zu fördern und zu stützen. Und natürlich hast du absolut Recht: Die Prognosen eines Kindes, das in einer sozial schwachen Familie aufwächst und nichts anderes kennt und sieht, sind nicht gut. Da gibt es wohl nichts zu deuteln. Es ist so wichtig diesen Kindern JETZT zu helfen, damit sie später sich selber helfen können.
Nachhilfe ist sehr teuer, auch für mich und wir verdienen gut. Trotzdem bin ich froh, dass ich es meinen Kindern gegebenfalls zahlen könnte und nicht auf Hilfe angewiesen wäre. Ich bin jeden Tag dankbar, dass wir Arbeit haben und sogar eine, die tatsächlich Spaß macht und uns finanziell keine Sorgen machen müssen.
Diesen Neid auf Hartz4- Empfänger werde ich wohl nie verstehen...

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von spyro74 06.05.10 - 14:11 Uhr

Boar ich reg mich gerade hier tierisch auf!

Die TM hat eine normale Frage gestellt und wird hier nur angegriffen. Es gibt heut zu tage arbeitslose die ihre Stellen durch Insolvenzen usw. verloren haben und der Stellenmarkt ist auch nicht so doll! Und dann wird man hier so angeschrieben, sie hat eine Frage gestellt und alle hacken gleich drauf los.

Vielleicht ist das Kind in einer anderen Hören Schule als sie selber war und da kann man nicht unbedingt helfen. Selbst wenn sie es wollte, Kinder verstehen vieles auch besser wenn andere das erklären als die eigenen Eltern.

Hoffe ihr stellt hier keine Fragen, von wegen kann das einer von Euch hier erklären oder so! (Hausaufgaben Fragen) denn dann lachen andere auch darüber.

Beitrag von dabb 06.05.10 - 19:53 Uhr

also ich hab nur eine ganz normale frage gestellt ja wieso regt ihr den euch so auf .ich lerne mit meiner tochter jeden tag 2 stunden und es bringt nichts.ich weis nicht wieso mann sich so aufregt ,arbeitslos zu sein kann jedem passieren. mein mann leidet unter schlafapnösyndrom und ich leide unter psychischem schwindel wir können zur zeit nicht arbeiten. ich würde alles für meine tochter tun ,gestern habe ich erfahren das es so ein kurs ibt,ihr habt euch um sonst geärgert.