Verhaltensauffälligkeiten Sohnt 1,5 Jahre alt

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von schnegge91 06.05.10 - 10:08 Uhr

Hallo,

mein Sohn 1 1/2 jahr alt, zeigt bei Tagesmutter verhaltensauffälligkeiten, dass er sich nach einem Sturz von ihr nicht trösten lässt und nur nach seinem Vater ruft.
Wenn er geschimpft bekommt, beruihgt er sich erst, wenn er vor müdigkeit einschläft. Er lässt sich auch von mir nicht mehr zu Bett brinen.

Folgendes ist passiert:

Ich habe mich von dem KV getrennt, er kümmert sich kaum, bzw. man muss ihn schon öfters dazu zwingen, dass er sich um sein Kind kümmert.
Ich habe einen neuen Freund, der sich auch wunderbar um mich und den kleinen kümmert, doch wenn er mal weint oder sich verletzt, lässt er sich weder von mir, noch der Tagesmutter auch nicht von meinem neuem Freund beruighen.

Was kann ich machen`?

Beitrag von dodo0405 06.05.10 - 11:15 Uhr

Du kannst ausschließen dass es einen "Vorfall" mit deinem neuen Freund gab?

Ansonsten kann es ganz normale Trennungsangst sein, geht er zur Tagesmutter seit der Papa weg ist? Vielleicht sieht er die Zusammenhänge falsch.

Beitrag von karna.dalilah 06.05.10 - 11:18 Uhr

..dem Kleinen Zeit geben, sich an die neue Situation zu gewöhnen :-)
Lass dich bei dem was du tust von deinem Gefühl leiten!

Vor allem zeige dich immer bereit ihm Streicheleinheiten und Schutz zu gewähren. Grenze ihn niemals von dir ab auch verbal nicht.

Viel Kraft und Geduld wünsche ich dir
Karna

Beitrag von binnurich 06.05.10 - 12:23 Uhr

ja mei, ich denke dass das keine Verhaltensaufälligkeit ist sondern völlig normal

Beitrag von simone_2403 06.05.10 - 12:38 Uhr

Hallo

Das ist keine Verhaltensauffälligkeit,das ist normal.

Dein Sohn hat mit Verlustängsten zu kämpfen,denn die Kleinen spüren sehr genau das sich die Situation Mama,Papa,Kind verändert hat.

Was du machen kannst?Nichts.Gib ihm Liebe gib ihm Halt und lass ihm Zeit die Dinge zu verarbeiten.

lg

Beitrag von janamausi 06.05.10 - 16:28 Uhr

Hallo!

Ich glaube, für deinen Sohn ist es einfach zu viel. Tagesmutter, Trennung vom Papa, neuer Freund der Mama.

So ein kleines Kind braucht einen festen Tagesablauf, feste Bezugspersonen und Sicherheit. Das alles hat dein Kind nicht mehr, Papa ist nicht mehr da, aber dafür ist ein "Fremder" da.

Ich würde dir raten, dass sich dein neuer Freund erst mal völlig "raushält", bis dein Kind die Trennung verarbeitet hat und dann langsam anfangen den neuen Freund mit einzubinden.

LG janamausi

Beitrag von lisasimpson 06.05.10 - 17:06 Uhr

hallo!

sagen wir es mal so:
ja, ds verhalten deines sohne fällt auf!
Was auch gut ist, den ner zeigt damit, daß es gerade ziemlich viel für ihn ist.
ne Trennung der eltern und der zwist der eltern (den ich da rushöre, der ja immer noch besteht), ein neuer partner, ne tagesmutter,..
alles etwas viel für so´nen kleinen menschen.
daher ist sein verhalten absolut angemessen!

ich würde euch raten, euch unterstützung zu holen.
Euch ans jugendamt zu wenden und dort anzufragen, wie man ihm am beten in der jetztigen situation helfn kann- alternativ bei ner erziehungsberatung anfragen, vielleicht können die euch vorerst mal ein paar tips geben und auch längerfristig vielleicht helfen bei der suche nach unterstützung

alles liebe
lisasimpson

Beitrag von sunflower.1976 09.05.10 - 23:30 Uhr

Hallo!

Ich glaube nicht, dass das schon eine Verhaltensauffälligkeit ist. Dein Sohn hat Verlustängste, was ja in der Situation völlig normal ist. Sein Verstand ist noch nicht so weit entwickelt, und er weiß nicht, ob die Mama auch wirklich wiederkommt. Der Papa war ja auch schließlich "plötzlich weg" - jedenfalls aus Sicht Deines Kindes. Dein Sohn vermisst den Papa und braucht ihn in schwierigen SItuationen (Schmerzen nach Sturz o.ä.).
Ich denke, es bleibt nur Geduld haben und immer für ihn da sein, wirklich immer und sofort. Irgendwann wird es besser.

LG Silvia