Zwei Probleme

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von Zweiprobleme 06.05.10 - 10:46 Uhr

Hallo

Jetzt muss ich auch mal etwas los werden.
Es gibt zwei Probleme in unserer Beziehung, welche sehr belastend sind für mich, und weil sie für mich belastend sind, stresst es auch meinen Partner, weil es deswegen immer wieder Diskussionen gibt.
Die Lösung hätte mein Mann in der Hand, doch er kann und will nichts daran ändern. Nach seiner Meinung bleibt mir nichts anderes übrig, als dies so zu akzeptieren.

Es ist klar, dass die Lösung auch bei mir liegen könnte, indem ich eben einfach alles schlucke und akzeptiere. Aber kann es wirklich sein, dass immer nur ein Partner zurückstecken und akzeptieren, tolerieren, Verständnis haben muss?

Bei dem einen Problem wäre ich für einen Kompromiss bereit, aber er kommt mir nur gerade so viel entgegen, wie es für ihn noch so einigermassen akzeptabel ist. Ein kleines Bruchstück von dem, wo ich mir als Kompromiss zumindest wünschen würde.

Das andere Problem geht leider nicht kompromislos, entweder ganz oder ga nicht. Und er entscheidet sich für gar nicht, obwohl das ganze von ihm aus gekommen ist, mit Versprechungen, Visionen, Wünsche usw. und ich mich darauf verlassen habe, auf sein Wort, seine Versprechungen usw.

Ich weiss nicht mehr weiter #heul

Beitrag von *grübel* 06.05.10 - 10:50 Uhr

Und was bist du nun losgeworden?
Redest du in deiner Partnerschaft auch so kryptisch?
Erwartet du Antworten?

Beitrag von zweiprobleme 06.05.10 - 10:59 Uhr

Ich frage mich einfach, ob es richtig ist, dass in unserem Fall nur ich diejenige sein soll, die alles akzeptiert und hinnimmt. Oder ob es nicht auch an meinem Partner mal wäre, einen Schritt auf mich zuzukommen, wenn er schon weiss, dass diese zwei Probleme sehr belastend sind für mich.

Was ist daran schwer zu verstehen?

Ich wollte einfach ein paar Meinungen von euch hören.
Meine Zeilen kommen für Aussenstehende vielleicht deshalb unklar rüber, weil ich die Probleme nicht mit dem Namen benenne. Aber eigentlich spielt es ja egal, was das für Probleme sind.

Es geht mir ja nur mal um die Frage des Prinzips. Verständlicher ausgedrückt? ;-)

Beitrag von *grübel* 06.05.10 - 11:04 Uhr

Nicht unbedingt verständlicher.
Es kann um Dinge gehen, die dich vielleicht nichts angehen und du deinem Partner vorschreiben willst, wie er sich zu verhalten hat.
Hier werden Probleme immer nur aus einer Sicht geschildert, da ist es schon schwierig genug, sich eine Meinung zu bilden.
Was soll man auf "blauen Dunst" antworten?

Beitrag von petra1982 06.05.10 - 12:02 Uhr

Wie schon geschrieben wurden, können wir nicht auf dich eingehen da wir nicht wissen was dich stört....Ob es eine lapalie ist, er mit andern was hat oder oder oder ;-)

Beitrag von coppeliaa 06.05.10 - 13:54 Uhr


"Aber eigentlich spielt es ja egal, was das für Probleme sind. "

nein, es ist nicht egal welche probleme dass es sind. daher kriegst du hier auch keine antworten.

wenn es bei dem problem darum geht, dass er nur schwarze socken anziehen mag und keine weißen, und als kompromiss nur graue akzeptiert -> na, eh schon wissen.

wenn er auf sm steht und du absolut nicht, und sein kompromiss so ausschaut, dass er dich nur jeden zweiten tag auspeitscht -> na, auch schon wissen.

du kannst hier also gar keine antworten kriegen.

ps: ist das zweite problem ein kinderwunsch?

lg

co

Beitrag von anne53 06.05.10 - 11:03 Uhr

Hallo,

wenn hier niemand weiß, um was es konkret geht, kann man eigentlich schlecht einen Rat geben - finde ich !

Gruß

Anne#herzlich

Beitrag von seelenspiegel 06.05.10 - 11:28 Uhr

Redest Du innerhalb Eurer Beziehung auch immer über alles um den heissen Brei herum ohne auch nur ansatzweise mal auf den Punkt zu kommen?

Dann würde mich eigentlich rein gar nichts wundern !


Meine Güte #klatsch

Beitrag von jeannylie 06.05.10 - 11:39 Uhr

Also wenn Du eine ehrliche Antwort möchtest, dann solltest Du Deine Probleme auch schildern...

Beitrag von herz-und-seele 09.05.10 - 22:14 Uhr

hallo und alles Liebe vorweg,

ich finde einiges für mich spürbar aus deinem Erzählten, selbst wenn die Schilderungen "nur" Platzhalter sind.

Problem A Problem B

so haben wir das seinerzeit in der Schele gemacht, wir formulierten Aufgabenstellungen mit sogenannten Unbekannten.

Ich habe auch Lösungs- Vorschläge für dich.

Wir leben eine gesunde Beziehung, oder Partnerschaft, wenn wir gleiche Ziele und ähnliche Ansichten zur Partnerschaft an sich haben.

Wenn ich mich auf meinen Standpunkt beschränke, daß es für mich nur "so" geht und der Partner gefälligst sehen soll, wie er damit klar kommt, hat wechselseitiges Arbeiten am gemeinsamen Liebeswerk "Partnerschaft" in meinen augen wenig Sinn.

Ein Partner der mir sagt.. "ich bin so- hier hast du meine Meinung und nun sieh zu wie du damit klar kommst.. ist für mich unerträglich auf Dauer. zeitweilig mag ich mit mir noch ringen, die Dinge so anzunehmen wie sie sind - doch die Einstellung als solche läßt meine Bereitschaft zu lieben erfrieren.. geschweige mich innerlich langfristig auf Gemeinsames zu freuen.

Dieses mit dir selbst ringen empfinde ich aus deinem Erzählen. Innerlich weißt du genau, daß du es *so* nie für dich wolltest und da ist es vielleicht interessant dich selbst einmal zu fragen, ob DAS die Partnerschaft ist, die du langfristig unter diesen Regeln führen willst - und ob es die ist, die du wirklich einst wolltest.

Ehrlichkeit zu sich selbst setze ich da einfach mal voraus.

Welche Folgerung für dich möglich ist entscheidest du selbst - du bist niemandem zu etwas verpflichtet und hast die Freiheit eine neue Wahl zu treffen, oder hinzunehmen was ist - wie es ist - dann gibt es auch kein Problem und keine Not sich etwas von der Seele zu schreiben.


Wenn ich über einen Misstand "jammere" bekomme ich allenfalls Mitleid - willst du Mitleid ? - es sah nun nicht so aus, als würde es dir in den Antworten hier zuteil. Auch ich empfinde kein Mitleid, denn es ist deine Wahl, deine Umgangsweise mit den Problemen deiner Wahrnehmung.

Wenn ich für mich Probleme definiere, werde ich zum Spezialist für Probleme und werde diese begründen und weiter verfestigen. Will ich Lösungen, so ist es unabwendbar aufzulösen, was mich nicht glücklich macht.

Loslassen was nicht glücklich macht kann bedeuten damit aufzuhören über Probleme nachzudenken, die ich selbst nicht lösen kann, oder will. Loslassen von meinem Problemen kann auch bedeuten von Menschen loszulassen mit denen ich Schwierigkeiten habe.

Manche Probleme sind so essentiell daß es nur die Frage gibt, habe ich den richtigen Partner um meine Vorstellungen und Ziele zu verwirklichen, und - haben wir überhaupt die gleichen Ziele...

Ja es sind auch Gefühle involviert, das macht das sich- entscheiden womöglich schwierig, dann wird es wohl noch einige Zeit brauchen, bis der Verstand siegt und sagt - so will ich nicht mehr leben.

schade um die Lebenszeit, wenn wir die Tendenz doch jetzt schon klar sehen und innerlich genau wissen - das es zu nichts führen wird.

Du hast dir das Pseudonym ausgesucht "zwei-Probleme" lese ich das richtig ? - sind es die Probleme die einen Menschen kennzeichnen ? - habe ich noch den Blick für mich und das was ich will, was mitr gut tut, wenn ich den Problemen soviel Aufmerksamkeit schenke ?

Wo ist der Partner, den diese Diskussion betreffen müßte.. ist die Flucht in die Anonymität nicht schon Beweis genug, daß ihr nicht mehr miteinander reden könnt, weil es keine für beide befriedigende Lösung gibt ? -

welchen Beweis will ich überhaupt finden, daß etwas schon falsch läuft ? -

Wortbruch und vertraut auf etwas, lese ich im Nachsatz, da wird die Frage zu stellen sein, warum ich an etwas festhalten will, daß mir die Möglichkeit blockisrt mich zu entfalten und frei zu fühlen ICH zu sein.

Ich hoffe du konntest für dich heraus- spüren, was für dich wichtig ist.

Liebe Grüße h & s

Beitrag von Zweiprobleme 11.05.10 - 08:47 Uhr

Du hast alles sehr richtig erkannte und grundsätzlich gebe ich dir vollumfänglich recht. Nur, und das erwähnst du auch, sind da Gefühle, grosse Gefühle involviert, die es nicht einfacher machen.

Es ist schwierig zu akzeptieren, dass es nicht so gekommen ist, wie man gedacht hat, wie man es prophezeit bekommen hat.
Es ist schwierig damit klar zu kommen, dass man sich womöglich in nem Menschen getäuscht hat.
Es ist schwierig zu spüren, dass man sich scheinbar nicht mehr auf sein Bauchgefühl verlassen kann.
Es ist schwierig loszulassen... loszulassen von einem Traum, den man leben wollte. War es nur eine Illusion?

Ich weiss nicht mehr weiter!

Beitrag von herz-und-seele 13.05.10 - 21:14 Uhr

ein weiterer freudnlicher Gruß an dich,

ja die Gründe und Begründungen sind nachvollziehbar.

Bestimmt hilft es die reale Situation besser anzugehen, wenn das Wort "man" aus dem Vokabular gestrichen wird.
Es geht hier nicht um irgendwen weit weg sondern um eine ganz konkrete Person, die ganz konkret in einer leidvollen Situation steht.

ja .. man sagt , man meint, man tut irgendwann


es ist DEIN Leben, deshalb versuche einmal alles wo "man" steht mit ICH zu sagen und dann gibt es auch Lösungen FÜR DICH .

ein chinesisches Sprichwort sagt:

es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.

( Ich + Ich : - mach dein Licht an - )

Ein Mensch der mich enttäuscht, tut mir immer auch einen Gefallen, denn er läßt meine eigenen Täuschungen offenbar werden. Es liegt nicht in der Absicht anderer uns weh zu tun, aber sie geben uns Klarheit, die weh tut.

.. und nun denken wir doch auch wieder darüber nach, was "leicht" ist und was *ich* tun KANN.

Probleme zu begründen hilft nicht dabei sie zu beseitigen.

Ganz liebe Grüße an Dich

h & s