Dawandashop eröffnen

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von carochrist 06.05.10 - 10:52 Uhr

HI #huepf

Ich habe mir überlegt einen Dawandashop zu eröffnen. Jetzt habeich mir bei denen auf der I-net Seite mal angeschaut was für Kosten auf mich zukommen von denen ihrer Seite. Ganz ohne ist das ja nicht. Da kann man durchaus nachvollziehen weshalb die Sachen dort so extrem teuer sind. :-(

Habt ihr Tipps für mich (allgemein, bzgl. der Kosten, usw.)? Habt ihr selber einen Shop? Wäre Ebay günstiger/vorteilhafter? #gruebel

LG Caro

Beitrag von nisivogel2604 06.05.10 - 11:07 Uhr

bei Ebay ist es auch nicht günstiger und du wirst auch mehr Probleme bei Ebay haben denk ich. Die Sachen bei Dawanda sind nicht wegen den Kosten so hoch, sondern weil sie mühevoll handgefertigt sind #aha

lg

Beitrag von carochrist 06.05.10 - 11:10 Uhr

Das mit der mühevollen Handarbeit kann ich teilweise aber echt nicht nachvollziehen. Ich nähe selber und finde das teilweise die Preise nicht gerechtfertigt sind.

Beitrag von pupsik_1984 06.05.10 - 11:19 Uhr

Nähen ist nicht gleich nähen.
Wenn man es ordentlich haben will, gibt man sich ne Menge Mühe.

Und dann kommt es drauf an, ob man was drauf stickt oder appliziert. Gerade Sticken dauert oft sehr lange.

Ich hab auch einen Dawanda Shop und bin zufrieden. Bei Ebay würde ich persönlich nichts selbstgenähtes einstellen.

Beitrag von dani.m. 06.05.10 - 11:25 Uhr

Ich auch nicht. Fällt dir auch auf, dass oft (nicht immer!) die einfachsten Sachen am teuersten sind? Habe schon sehr aufwändige Dinge zu Spottpreisen gesehen, daneben ganz einfaches, total überteuert #augen
Habe selbst schon überlegt, einen Shop zu eröffnen. Nach einigem Rechnen (Material, Arbeitszeit, Gebühren,...) bin ich dann aber zu dem Schluss gekommen, es zu lassen. Ich überlege, es versuchsweise mal bei hood.de einzustellen. Da ist dann zwar der Käuferkreis nicht so groß, dafür gibt es aber keine Gebühren ;-) Alternative wäre noch ein Blog, dafür stelle ich mich aber wieder zu blöd an #hicks

Beitrag von nisivogel2604 06.05.10 - 11:29 Uhr

Neben dem materialpreis muss ja auch noch ein gewisser Lohn kalkuliert werden. Was findest du denn z.B. überteuert?

lg

Beitrag von carochrist 06.05.10 - 11:50 Uhr

Was ich z. B. überteuert finde?

Das hier z. B.

http://de.dawanda.com/product/2026525-green-Hippo-Etui-fuer-PixiBuechlein-oder-CD-s

Eine CD Tasche für 13 €! Als ich das gesehen habe dachte ich mir "So schwer kann das doch nicht sein" Also bin ich zu Ikea gewackelt, habe Stoff gekauft und mich anschließend zuhause hingesetzt und genäht. Ich muss dazu sagen ich habe per Hand genäht! und ich fand es nicht schwer, ich habe nicht wirklich lange gebraucht und der Stoff für die Tasche hat mich vielleciht 50 cent gekostet.

Beitrag von nisivogel2604 06.05.10 - 11:53 Uhr

Naja, soo überteuert find ich das jetzt nicht. Ich sag ja: du musst auch Lohn rechnen und Strom und Garn.

lg

Beitrag von dani.m. 06.05.10 - 11:56 Uhr

Die im Shop ist aber auch noch gefüttert und das Volumenvlies ist nun mal nicht gerade billig. Ob es ein Markenstoff ist, kann ich nicht beurteilen #gruebel
Naja, gerechtfertigt finde ich den Preis eigentlich auch nicht unbedingt.

Beitrag von carochrist 06.05.10 - 11:59 Uhr

Das ist Ikea Stoff, der ist ja nun wirklich nicht so teuer. Unterm Strich muss das ja jeder selber wissen zu welchen Preisen er seine Produkte anbietet. Aber eigentlich müsste ich dieser Frau danken. Dank ihr habe ich nämlich das nähen für mich entdeckt ;-)

Beitrag von schnuffelschnute 06.05.10 - 12:10 Uhr

Dann wirst du selber merken, wie "billig" selbermachen ist.

Sorry, aber bei sowas geht mir die Hutschnur hoch.

Ich nähe selber.

Rechnen wir mal wie folgt:

Eine Frühjahrsjacke, Gr 110

Stoff , ein guter Meter für aussen rund 10-15 Euro, wenn ich keinen Markenstoff wie Hilco nehme

Futterstoff (Jersey o.ä.) nochmal gute 10 Euro

Knöpfe, Bänder, Stickereien etc - nochmal 10 - 15 Euro je nach Menge, Größe etc.

Macht allein Material zwischen 30 - 40 Euro.

Schnittmuster in der Anschaffung auch nochmal um die 5 - 9 Euro (okay, benutzt man mehrfach, aber ein Teil geht da schon mit rein)

An einer Jacke sitze ich ca 2 Abende a 3 Stunden, selbst, wenn ich nur einen Stundenlohn von 5 Euro ansetzen würde, würde ich auf 30 Euro kommen insgesamt.

Wenn ich die Jacke dann für 50 Euro verkaufen würde, wäre sie den Leuten noch zu teuer, aber bei mir gerade mal die Ausgaben gedeckt, geschweige den Strom etc.

Klar, selbermachen ist immer billiger

Gruß

Beitrag von dani.m. 06.05.10 - 12:23 Uhr

DAS sehe ich ja ein. Ich sage ja, manches wird unter Wert verkauft, manches finde ich aber auch schon ganz schön heftig.
Ich hatte diese Woche eine Schnullerkette gesehen (will Mini sowas selbst nähen und hab Inspiration gesucht): ein einfaches Stück Stoff (ca. 25x5cm) an der Längsseite zusammengenäht, an einer Seite ein Druckknopf, an der anderen ein Bändchen. Knapp 7 Euro #schock Meine Rechnung dazu: Stoffrest bleibt irgendwo übrig (Resteverwertung ;-)): 0 Euro, Clip: 1 Euro, Gummiband: 10 Cent, damit es sich rechnen lässt, Druckknopf: 50 Cent. Also Materialkosten 1,60 Euro. Arbeitszeit: ich würde es nebenbei machen, wenn ich mir ne Lösung für ein Problemchen überlege, die Zeit also gar nicht berechnen. Aber sagen wir mal 30 Minuten, mit Übung etwas weniger. Also 5,40 Euro für die halbe Stunde und Nebenkosten. Finde ich nicht mal so schlecht! Besonders wenn ich daneben für 5 Euro eine richtig tolle Kette mit Bändchenverzierungen etc. sehe.

Beitrag von snailshell 06.05.10 - 15:54 Uhr

Ja, aber meinst du nicht, dass die Leute nicht nur ihre Materialien und ihre Arbeit wieder raus haben, sondern evtl. auch etwas VERDIENEN möchten?

Beitrag von dani.m. 06.05.10 - 16:35 Uhr

Klar. Aber man verdient ja nur an dem, was man auch verkauft ;-) Teils ist es realistisch, gibt aber eben auch andere Beispiele. Und ich kann meins von vorhin noch toppen: heute hab ich ein ähnliches Teil für 12,50 Euro gesehen #schock Und dann schau ich weiter, wieder richtig aufwändig verarbeitete Sachen nur unwesentlich teurer. DAS ist es, was ich nicht verstehe!
Wie gesagt, ich hab auch schon überlegt, dort zu verkaufen (Stricksachen). Aber: wenn ich das Material (sollte dann schon etwas besser sein) abziehe, käme ich auf einen Stundenlohn vo 50 Cent. OHNE fotografieren und einstellen.

Beitrag von pupsik_1984 06.05.10 - 11:59 Uhr

Hast du auch Volumenvlies genommen??

Weil das ja auch nicht gerade billig ist. Und nicht so leicht zu vernähen.

Beitrag von pupsik_1984 06.05.10 - 12:03 Uhr

Sagen wir mal, du hattest 2,90 € Material, Stromkosten und Einstellgebühren.
Dann bleiben 10 € für die Arbeit.

Fürs zuschneiden, nähen, einstellen, verpacken, zur Post bringen.

Das ist doch gar nichts.
Dazu kommen noch die Kosten für die Krankenkasse, Verpackungsverordnung, Beiträge für die IHK und und und.

Beitrag von dani.m. 06.05.10 - 12:09 Uhr

Das war auch meine Rechnung. Mit dem Material bist du aber echt noch günstig ;-) Ich komm allein beim Volumenvlies schon fast auf den Betrag #schock
Den Weg zur Post berechnen viele Verkäufer doch schon mit beim Versand ;-)

Kannst du mir noch was über die Garantiebedinungen sagen? DAS war es nämlich, was mich am Schluss das Ganze hat abbrechen lassen. Wie ist das z.B. wenn an so einem Teil eine Naht aufgeht? Theoretisch muss dann der Verkäufer doch die Rücksendung übernehmen, nachbessern und erneut versenden? Oder ist das nicht so?

Beitrag von pupsik_1984 06.05.10 - 12:52 Uhr

Ja theoretisch ist es so.
Ich verkaufe nun seit 1 Jahr bei Dawanda und hatte noch nie so einen Fall.

Beitrag von whitewitch 06.05.10 - 18:06 Uhr

Also ich finde auch in der Tat das die Preise bei Dawanda nicht gerechtfertigt sind, nämlich die des verramschens. Wenn ich sehe zu welchem Preis die Ware (gute Ware) manchmal über den Tisch geht da frage ich mich echt. Gute Stoffe kosten Geld, nicht zu verachten das es Menschen gibt die davon leben müssen. Musst du davon leben oder machst du das nur um dein Hobby zu finanzieren??? Das ist ein enormer Unterschied.

LG Andrea

Beitrag von winterkinder 06.05.10 - 11:46 Uhr

Huhu,

teuer??
Selbstgenähte Sachen die mit viel Liebe zum Detail und Hingabe gemacht sind haben eben ihren Preis.
Letztendlich ist da aber ja auch noch entscheident welche Stoffe und sonstige Materialien verarbeitet werden.
Handelt es sich um Tilda, Westfalenstoffe oä oder aber um irgendeinen billigen Stoff vom zB Schweden.
Die genähten Sachen finde ich preislich ok!
Was mcih aber kekst sind die Preise für Shabby Sachen.
Da gibt Verkäufer die bei ebay eine der kleinen Spahnboxen für 8 eur oder so kauft.
Die wird dann weiss lackiert und bissle angeschliffen um eben den typischen Shabby Look darzustellen und dafür wird dann 35 Eur verlang.
Da seh ich dann eher Abzocke!!!
Was auch ne super Idee ist...biete deine Sachen in kleinen Liebhabergeschäften an.
So macht es eine Bekannte die tolle Sachen für Kids näht auch.

Schau mal bei:

http://www.lillefolk.de

LG

Beitrag von winterkinder 06.05.10 - 11:48 Uhr

ich nochmal...
da habe ich einiges für meine Kids her.
Die Garderobe und passende andere Sachen.
Die Preise sind absolut gerechtfertigt!!!

Beitrag von belly72 06.05.10 - 13:46 Uhr

hi caro,

teuer oder gar extrem teuer finde ich die angebote nicht. ich kaufe seit 2 jahren sehr oft, sehr gerne und oftmals bevorzugt bei dawanda ein. die verarbeitung und die verwendeten materialien sind bislang immer einwandfrei gewesen *toi toi toi*.

viele grüße

belly72

Beitrag von carochrist 06.05.10 - 13:54 Uhr

OK, das ist ja alles schön und gut. Aber könnten wir zum eigentlichen zurückkommen? ;-)

Habt ihr, die ihr schon einen Dawandashop besitzt, Tipps für mich? Mal ganz abgesehen von der Preisgestaltung!

Beitrag von belly72 06.05.10 - 16:35 Uhr

hi,

da ich bei dawanda lediglich als käuferin in erscheinung trete und nicht andersrum kann ich dir keine tipps zum shop geben. hast du schon im dawanda-forum geschmökert?

ansonsten ganz allgemein: auf jeden fall würde ich versuchen, ein netzwerk aufzubauen und synergie-effekte zu nutzen. schau, wo du dich auch präsentieren kannst. geh' ungewöhnliche wege. schau, ob es veranstaltungen oder messen gibt an denen du dich beteiligen kannst. du musst nicht zwangsläufig als hauptaussteller auftreten. es gibt genug möglichkeiten als mitaussteller oder andere kooperationsmodelle.

winterkind hat schon mal einen guten vorschlag gemacht. wir haben in der alt-/innenstadt (= laufkundschaft) einige schöne geschäfte, die eher das besondere anbieten (ausgefallenes, handgearbeitetes,...). du könntest in deiner stadt schauen, ob es ein geschäft gibt, wo deine sachen das sortiment sehr gut ergänzen könnten und dort ansetzen.

gibt es künstlermärkte in deiner umgebung? auch eine option.

viele grüße

belly72

Beitrag von yvonne26 06.05.10 - 15:07 Uhr

Hi

Ich würds nicht ohne Gewerbeschein machen.

Lg