frage zwecks töpfchen

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von vero89 06.05.10 - 11:30 Uhr

HALLIHALLO

und zwar mein sohnemann ist um genau zu sein 19 mon ;)
wir möchten ihm soo langsam angewöhnen aufs töpfchen zu gehen,
jetz würde ich gerne wissen wie ihr das gemacht habt.

denn mein kleiner bockt ständig beim wickeln
er schreit und wehrt sich dagegen....
ok sobald er merkt er kommt nicht aus lässt er es über sich ergehen..aber ich hab keine lust
das es noch ewig sooo geht, denn ich hab im Moment ziemliche Ohrenschmerzen (kp warum)
und ausserdem bin ich ja in der 22 ssw schwanger und
ich denke das es mit der zeit einfacher ist wenn er aufs töpfchen geht.

denn sobald man ihm die windel abmacht zb fürs baden gehen pieselt er ja auch los nur nicht aufm töpfchen ^^

jetze freue ich mich auf jede menge tipps von euch ;)

lg

Beitrag von kris86 06.05.10 - 11:58 Uhr

Hi,

meine Tochter ist nun fast 15 Monate. Sie geht seit ner Weile schon aufs Töpfchen, weil die Erzieherinnen in der Krippe sie auch immer mit drauf setzen.

Bisher hat sie nie was reingemacht. Erst jetzt seit Sonntag macht sie was:-)

Wir haben uns vor sie gehockt, als sie auf dem Topf saß und haben ihr vorgemacht, wie man "drückt":-[;-)

Das hat sie nachgemacht und schwupps... da kam dann auch was#ole

Seither kommt sie von ganz allein mit ihrem Topf angelaufen und schiebt ihren Pollover hoch, ich brauch nur noch ihre Hose runter ziehen.

Einfacher ist das im Moment sicher noch nicht, aber wir sind ja in der Lernphase und das dauert nun mal.

Anfangs hatten wir so ne Lerntoilette von Fisher Price, wir dachten, so was brauchen die Kleinen#klatsch Aber das wollte sie gar nicht. Jetzt hat sie nen ganz normalen Topf von NUK.

Wünsch euch viel Erfolg!

LG

Beitrag von inajk 06.05.10 - 13:26 Uhr

Bitte macht das nicht, das mit dem vormachen wie man drueckt. Man soll genau nicht druecken, niemand, weder Kinder noch Erwachsene. Sondern nur dann was machen, wenn es von selber kommt. Darum ist das Training an sich auch nicht gut, denn es verfuehrt genau zum Druecken. Druecken verursacht Haemmorrhoiden und Verstopfung, vor allem wenn man es als Kleinkind so gelernt hat und darum immer tut.

LG
Ina

Beitrag von kris86 06.05.10 - 21:09 Uhr

Hi,

Wenn ich ehrlich bin, wenn ich auf Toilette muss, um ein "großes" Geschäft zu erledigen, muss ich auch drücken. Da kommt auch nichts von allein. Und ich hab keine Hämorrhoiden

Von allein klappt das nicht. Irgendwie müssen die Kleinen es lernen. Das Leben heißt nun mal lernen und dazu gehört auch das Aufs-Töpfchen-Gehen.
Wenn ich die Kleine von ner Verwandten sehe, die mit 3 Jahren immernoch in die Windel macht, dafür habe ich kein Verständnis. Ich finde das einfach nur bequem und faul von den Mamas. Denn es ist mit Sicherheit viel anstrengender und nervenraubender, sein Kind öfters mal auf den Topf zu setzen, als ihm ständig die Windel zu wechseln.

Und vor allem ist es auch günstiger. Ich persönlich würde es auch eklig finden, wenn mein Kind mit 3 Jahren noch ne Windel um den Pops hätte.

Sicher hätte ich auch erst später mit dem Töpfchentraining angefangen, aber wie gesagt in der Krippe machen sie es auch und außerdem will meine Tochter es ja von allein. Das zeigt sie mir, indem sie mir das Töpfchen bringt, Ihren Pullover hochzieht und an ihrer Hose zuppelt.

LG

Beitrag von inajk 06.05.10 - 13:20 Uhr

Mein Tip ist: Lass es.
Die Erfahrung lehrt, dass das Trockenwerden nur dann funktioniert, wenn es vom Kind kommt. Alle diese Trainings-"Erfolge" beruhen auf Zufall, Abgreifen von regelmaessigen Ausscheidungs-Rhythmen oder endlos viel Arbeit (Kind stuendlich aufs Toepfchen setzen, klar dass man da das meiste mitkriegt), aber nicht auf bewusster Kontrolle auf seiten des Kindes. Die kommt erst, wenn das Kind soweit ist, also kann man sich den ganzen Zirkus auch sparen. Ich verstehe dein Beduerfnis, dass es "einfacher"werden soll. Aber wenn du das naechste Jahr damit beschaeftigt bist, deinen Kleinen stuendlich auf den Pott zu setzen, dann erscheint mir das eher unvergleichlich viel mehr Arbeit als ihn ein paarmal am Tag zu wickeln. Du tust ihm und dir keinen Gefallen damit, glaub mir.

LG
Ina

Beitrag von miriam85 06.05.10 - 13:40 Uhr

Ich würde nichts antrainieren sondern warten bis euer Kleiner auch bereit dazu ist.
Unsere Tochter 14 Mon fängt jetzt manchmal an und sagt "bippi" und "a" und dann setz ich sie auf den Toilettenaufsatz und zu 99% kommt dann auch was.
Ich lasse sie zB auch immer mitgehen wenn ich mal muss und lass sie gucken, aber antrainieren tu ich da nichts.

Beitrag von zahnweh 06.05.10 - 14:00 Uhr

meine hat mit ca. 1 1/2 j. auch immer wieder theater gemacht beim wickeln.
zeitenweise hab ich dann die höschenwindel vom schlecker angezogen. die sind zwar immer noch teurer als klebewindeln, aber doch noch "bezahlbar"

und dann hab ich ihr ein töpfchen gekauft. oder besser gesagt zwei. das billige runde mit reltiv spitzen rändern vorne und hinten, mied sie bis sie über 2 jahre alt war und setzte sich dann nur mit windel drauf zum testen. dazu musste sie sehr genau ansteuern und sich dann punkt genau setzen. und mein schlankes mädel passt da sehr knapp drauf. jungs hätten da keine chance alles unterzubringen.

das zweite ist von bebe-jou oder bebé-jou. es ist birnenförmig, außen wie innen und jungs können wirklich alles unterbringen.
das hab ich dann meiner ins kinderzimmer gestellt. erst achtete sie gar nicht drauf, dann spielte sie damit und eines morgens brachte sie es zu mir (windel hatte sie sich bereits wieder ausgezogen), setzte sich drauf und machte rein :-)

am nächsten tag, durfte sie mein comic buch dazu haben.

die folgenden wochen ging viel daneben. d.h. sei merkte es, stand im spielen auf und genau in dem moment kam es schon. kurze zeit später setzte sich drauf und im entscheidenden moment stand sie erschrocken auf. oder sie rannte hin und schaffte es nicht mehr.
da wir korkboden haben, wischbar, aber möglichst schnell wischen, hab ich in der zeit in jedem häufig genutzen raum eine küchenpapierrolle deponiert.

wenn sie getroffen hat, hab ich sie gelobt. wenn was daneben ging, durfte (nicht musste) sie mir beim aufwischen helfen. in ruhigem ton sagte ich "das kann passieren" "Ist nicht so schlimm" "das nächste mal geht's ins töpfchen" ... alles nur nicht schimpfen. und wenn ich sah, dass sie es versucht hatte zu erreichen, lobte ich sie für den versuch.

zu hause bekommt sie seither nur noch eine windel auf wunsch, sonst geht sie überwiegend auf's töpfchen und seit einiger zeit auch mit hilfe auf den wc-ring.
unterwegs lassen wir jetzt an warmen tagen auch immer wieder die windel weg mit absprache mit ihr. und nachts hat sie immer eine dran. da kommt noch so viel und sie hat es bisher nur einmal gespürt im schlaf. das hat noch zeit.


wenn er noch nicht soweit ist und sich beim wickeln windet, können höschenwindeln für eine weile beiden gut tun. die sind schnell mal übergestreift. meine ist mit einem jahr immer aufgestanden. und obwohl ihr wickeltisch bis dahin der ort war, an dem sie sich am schnellsten und besten beruhigt hatte, schrie und strampelte sie schon von weitem. nach zwei wochen höschenw. hatten wir uns beide entspannt, weil wir uns innerlich nicht schon vorher verkrampft hatten und klebewindeln waren auch wieder möglich.

wichtig ist, keinen druck auszuüben und nicht schimpfen, wenn es nicht klapp. keinen erwartungsdruck spüren lassen und wenn nach einiger zeit ohne windel sichtlich ist, dass er es noch nicht spürt, einfach noch mal warten.

damit meine es leichter hatte, durfte sie letzten sommer im haus unten ohne rumlaufen. rutschersocken und t-shirt. wenn wir viel unterwegs waren und sie zu hause wieder ohne windel durfte, brauchte es wieder ein paar tage mehr, bis sie es wieder besser spürte.

Beitrag von sissii 06.05.10 - 15:01 Uhr

hi

da habe ich auch mal ein tipp für dich wenn er nur weint bringt das nix er wird davor angst haben guck ein buch mit ihm wo ne geschichte drin ist das ein junge auffen topf geht
die jungs gehen nachher von ganz alleine rauf mein sohn wollte auch nicht einige eit hatte ich nix gesagt und er kam alleine mit dem topf an
bei meiner tochter hatten wir das so gemacht im sommer haben wir ihr die windel abgenommen und hatte ein slip nur denn an und so haben wir sie auffen hof bei uns laufen lassen sie hat zwar immer eingepullert klar konnte man sie 10 mal am tag umziehen aber jetzt geht es bei ihr schon so gut sie brauch nur noch nachts eine windel manchmal haben wir nachts ihr keine windel gegeben und das ging auch super gut
mein sohn ist noch net ganz trocken aber spätesten im sommer
mein sohn ist 22 monate und meine tochter 3 jahre

Beitrag von 1und1macht3 06.05.10 - 17:08 Uhr

19 Monate (oder sogar früher) finde ich ganz schön früh!
Meine Tochter ist jetzt genau 32 Monate und sagt nichtmal bescheid - ist halt so. 1x Mal hat sie bisher ins Töpfchen gemacht, war aber eher Zufall, weil sie beim Baden so komisch kuckte, da haben wir sie schnell draufgesetzt. Ich dachte, jetzt hat sie´s geschnallt, aber Fehlanzeige.
Mit Drängen wird´s nichts, das müssen sie von selbst wollen!