Nebenkostenabrechnug ALG2

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Beitrag von tristania-satura 06.05.10 - 13:59 Uhr

hallo ich bin seit diesem jahr ALG2 Empfängerin und habe nun die hausnebenkostenabrechnung erhalten. nun zu meiner frage: muss die Arge die kosten in voller oder teilweiser höhe begleichen? und wenn ja wie stelle ich den antrag dazu?

Beitrag von tweety25883 06.05.10 - 14:11 Uhr

Hallo

Die Kosten der Nebenkostenabrechnung werden in angemessener Höhe übernommen. Warmwassernachzahlungen werden vom Amt komplett raus gerechnet, da du diese selbst tragen musst.

Du stellst einfach einen formlosen Antrag.

Hiermit beantrage ich die Übernahme der Nebenkostenabrechnung für die Wohnug in der Straße...nach § 22 Abs.1 SGB II Kosten der Unterkunft und Heizung.

So hatte ich meinen Antrag geschrieben. Habe noch zu geschrieben.

Ich bitte um schnellstmögliche bearbeitung, da der Betrag bis ... bezahlt werden muss.

LG Tweety

Beitrag von nebula 06.05.10 - 14:41 Uhr

was zahlt ihr den NK ohne warmwasser & Heizung? und wieviel m² habt ihr?

Beitrag von king.with.deckchair 06.05.10 - 16:51 Uhr

Was hat das mit der Frage zu tun? Schließlich sind die Angemessenheitskriterien örtlich unterschiedlich, nicht wahr?!

Beitrag von nebula 06.05.10 - 17:12 Uhr

Hab ich dich gefragt?

Beitrag von piep1988 07.05.10 - 07:12 Uhr

Ganz einfache Antwort, die müssen bezahlen, da Du zum Zeitpunkt des Erhaltes der Abrechnung im ALG II Bezug bist.

Zum Thema angemessen, wenn die der Meinung sein sollten, es wäre was nicht angemessen, dann müssen sie das Beweisen, zur Not eben zum Anwalt und Klage einreichen, wenn sie nicht schon vorm Urteil zurückrudern, werden sie es dann eben mit Richters Segen tun.

Den Nachweis der Unangemessenheit kann die Arge nur erbringen, wenn sie quasi in Eurem Haus/Wohnblock mehrere Kunden haben, die in gleich großen Wohnungen unter gleichen Bedingungen leben, alles andere reicht nicht aus um damit vor Gericht durchzukommen.

Heizkosten und Nebenkosten auf die Quadratmeter zu pauschalieren, ist der Arge ebenfalls nicht gestattet und wurde schon zum Anfang des ALG II Blödsinnes vom Bundessozialgericht gekippt, wird zwar immer noch gerne angewendet, aber unter anderem verlieren sie deshalb ja auch so viele Prozesse.

Antrag stellst Du formlos und verweist wie schon erwähnt, dass Du um schnelle Bearbeitung bittest, da sonst weitere Kosten entstehen und sie diese dann aus zu tragen haben. (Mahnkosten, Anwalts- und Gerichtskosten, Wohnungsbeschaffungskosten falls der Vermieter kündigt, etc.... )