Wie lange wird meine Omi noch Leben Lerbermetastasen Lungenkrebs

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von tonimoni123 06.05.10 - 14:02 Uhr

Hallo. Meine Oma liegt im kh seit Montag. Sie bekam die Diagnose Lebermetastasen. Es wuste keiner Woher sie kamen, da sie auch keine weiteren Untersuchungen wollte ausser CT. Der Befund wies keinen Tumor im Magen Darm und Unterleib auf. Da sie schmerzen (Starke ) in der Leber hatte bekam sie fentayl Flaster 25.

Die schmerzen wurden nicht besser, dann folgte 50ger Pflaster. Nach einer Woche hilfen die auch nicht mehr, so bekam sie am Montag morgen 75ger. Sei dem ist sie total verwiert, und lebt ab und zu im Krieg.

Ich muss sagen gestern Morgen war es ganz schlimm, und am Nachmittag war sie fast wieder normal. Heute Morgen war sie die alte, ganz normal. Um 10 Uhr wurde heute Morgen ein neues Flaster drauf gemacht ( soll alle drei Tage gewechselt werden) und heute Nachmittag wieder schlimm am Fantasieren, vergessen. Ach zu erwehnen sie hat eine Lungenetzündung Crp liegt bei 180 und die Leukos gestern bei 20000. Heute waren die Leukos schon besser. Durch das Rongen wurde fest gestellt das sie den Tumor in der Lunge hat.
Meine Frage kommt die verwirrtheit vom Flaster? Ihre Leber zersetzt sich schon. habt ihr erfahrungen wie lange sie noch Leben kann? lg Nadine ach ja essen tut sie so gut wie nichts und hat sehr viel ab genommen

Beitrag von kleinemaus166 06.05.10 - 14:54 Uhr

Liebe Nadine!

Erstmal möchte ich sagen, dass es mir sehr leid tut, was Deine Oma da gerade durchmachen muß.
Nun zu Deinen Fragen: Die Verwirrtheit kommt vom Fentanylpflaster. Wenn Deine Oma auch noch wenig ißt und trinkt und eine Lungenentzündung (vermutlich mit Fieber) hat, dann spielt das auch noch eine Rolle.
Ich verstehe aber nicht ganz, warum man Deiner Oma, die ja offenbar noch stationär liegt, das Betäubungsmittel nicht über Infusion gibt, mit der sie bei Bedarf auch mal einen Bolus, also eine höhere Einzeldosis, haben kann.
Das Pflaster macht eigentlichnur in der häuslichen Versorgung Sinn.

Eine Prognose, wie lange Deine Oma noch leben wird, kann und will ich Dir hier nicht geben. Du kannst aber sicher die Ärzte im KH dazu befragen.

Ich wünsche Dir und Deiner Oma alles Gute und viel Kraft für die nächste Zeit!

Gruß,
kleinemaus

Beitrag von nala22 06.05.10 - 15:50 Uhr

Hallo,

dasselbe hatte meine Omi und die war immer top fit :-( bis sie dann Dienstag ins KKH gekommen ist um eigentlich, weil es ihr so schlecht ging sich nochmal wegen ihrer Tabletten durchchecken zu lassen.
Dann am Sonntag ist sie gestorben :-( #heul
Das ist jetzt seit 3 Monaten her.
Keiner kann Dir sagen, wielange sie noch Leben wird, dass ist so verschieden, dennoch würde ich an Deiner Stelle, damit jeden Tag rechnen :-( tut mir sehr Leid.
Bei uns ging es so verdammt schnell und der Arzt hat zu ihr nur gesagt das es sehr schlecht aussieht mehr nicht!
Keiner von uns hat damit gerechnet das es von heute auf morgen vorbei sein kann...so schnell, dennoch konnten wir bei ihr sein und uns von ihr verabschieden.
Ich vermisse sie sehr!!!

Alles Gute für Dich und Deine liebe Omi!!!