Namen verraten die Herkunft??

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Beitrag von marion0689 06.05.10 - 14:05 Uhr

Hallo!!!

Ich hab hier gerade ne Zeitung liegen, in der mal wieder steht, dass man am Namen des Kindes erkennt aus welcher "Schicht" erkommt.

Eben gerade diese Namen wie "Kevin","Mandy","Chayenne" usw...

Habt ihr bei euren Kindern drauf geachtet, dass sie nicht "so einen" Namen bekommen oder wars euch egal??

Was haltet ihr davon?? Denkt ihr, da ist was dran??

PS: Wir diskutieren das Thema gerade auch an der Uni, deswegen mein Interesse ;-)

Mein Kleiner heißt übrigens Fabian.

Liebe Grüße!!

Beitrag von canadia.und.baby. 06.05.10 - 14:07 Uhr

Jap dieses vorurteil ist gerade hier bei Urbia sehr verbreitet und wird auch gerne Übertrieben.

Ich habe beim Namen nur drauf geachtet das er zu unserem Nachnamen passt (zu meinem und später auch zu dem von meinem Verlobten) und vorallem das er uns gefällt!!!!!

Beitrag von kati1978 06.05.10 - 14:10 Uhr

Hi!

Also bewusst drauf geachtet haben wir nicht. Hab auch gar nicht an so was gedacht...
Wir haben auch einfach einen Namen genommen, der zu uns passt und uns gefällt.
Unser Sohn heißt Julian. #verliebt Keine Ahnung, was das über uns aussagt... ;-)

LG Kati

Beitrag von guezeldenise 06.05.10 - 14:14 Uhr

hey,


wir haben uns bewusst für Arda entschieden(kommt aus dem türkischen) und ist nicht so weit verbreitet wie hasan, deniz und und und...

ah und es bedeutet: nachkomme


lg denise und arda#verliebt

Beitrag von schnabel2009 06.05.10 - 14:16 Uhr

Ausnahmen gibt es immer, aber ich denke nicht, dass eine Akademikerfamilie ihr Kind Kevin, Jamie, Steven, Chantalle oder Mandy nennen würde.
Umgekehrt denke ich auch nicht, dass eine einfach gestrickte Familie ihr Kinder Friedrich oder Helene nennen würde ;-)
Aber so richtig neu ist diese Erkenntnis nun nicht, Stichwort "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose"

LG schnabel

Beitrag von miau2 06.05.10 - 14:18 Uhr

Hi,
ich finde diese Namen ziemlich schrecklich, über das "warum" habe ich mir noch nie Gedanken gemacht.

Aber es ist wohl wirklich so, dass bestimmte Namen in bestimmten Wohngegenden gehäuft vorkommen...und, was ich schlimm finde, inzwischen auch Erzieher und Lehrer oft automatisch mit einem Namen etwas assoziieren - und das ist bei den von dir genannten Beispielen nichts gutes. Was dann wieder dazu führt, dass diese Kinder u.U. von vornherein "besonders" behandelt werden - nicht wirklich gut und hilfreich, besonders dann nicht, wenn das Vorurteil auch noch zutrifft.

Wir haben die Namen unserer Kinder nach Geschmack ausgesucht, ich bin eher ein Fan von traditionellen Namen, und da standen diese "neumodischen" Namen (also zumindest in Deutschland relativ neumodischen) nicht auf der Liste.

Ich halte nichts davon, aber ändern wird diese Meinung auch nichts.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von perserkater 06.05.10 - 14:19 Uhr

Hallo

Ja, einen Kevinismus - Namen sollte keines meiner Kinder bekommen. Lehrer sind auch nur Menschen voller Vorurteile und benoten Kinder mit derlei Namen tatsächlich schlechter als Mitschüler mit gleicher Leistung aber anderen Namen.

Was ich wichtig bei der Namensgebung meiner Kinder fand, international verständlich (woher soll ich wissen in welche Erdteil meine Kinder mal leben werden?), leicht zu schreiben (buchstabieren soll nicht nötig sein), leicht auszusprechen, nicht voller Klischees und nicht zu ausgefallen was nämlich wieder Raum für Rückschlüsse auf ihrer Herkunft bieten würde.

LG

Beitrag von tigertatze1205 06.05.10 - 14:21 Uhr

Hallo,

also auch wenn man es mir hier übel nehmen mag, aber ich finde schon, dass man an Kindernamen erkennen kann, was für Eltern da teilweise dahinter stecken.

Für uns wäre Jaqueline oder Chantal z.B. nicht in Frage gekommen, weil diese Namen eben leider einer sozialen Schicht zugeordnet werden.

Es ist traurig, aber leider bewahrheitet sich diese Theorie sehr häufig.

LG Sabrina mit Johanna

Beitrag von jackie-33 06.05.10 - 21:24 Uhr

Hallo,

also ich heisse Jacqueline (mit c geschrieben) und komme nicht aus der Unterschicht. Mein Vater ist Franzose und hat den Namen damals ausgesucht (bin in Frankreich geboren).

LG

Beitrag von hedda.gabler 07.05.10 - 19:56 Uhr

Hallo.

Du fällst auch nicht in das klassische "Tschakkeline"-Raster ... zum einem ist Dein Vater Franzose und zum anderen war, als Du geboren wurdest, der Namen noch kein Hochhaus-Name, sondern wie viele andere französische Namen in der Mittelschicht sehr in.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von kimchayenne 06.05.10 - 14:26 Uhr

Hallo,
tja die schönen angeblichen Unterschichtnamen.Nein ,ich habe nicht drauf geachtet bei der Namensauswahl für unsere Kinder standen andere Kriterien im Vordergrund.Ich habe einen Steven,einen Kevin,eine Kimberley-Chayenne udn eine Joanna.Weder mein Mann noch ich zählen wohl zur Unterschicht,wobei das ja auch wohl jeder wieder anders für sich definiert was Unterschicht ist und was nicht.
Darf ich fragen was Du studierst?
LG KImchayenne

Beitrag von marion0689 06.05.10 - 14:33 Uhr

Klar darfst du.

Eigentlich studier ich Medizinische Informatik.
Besuche aber grad interessehalber noch einen sozialpädagogischen Kurs und da hat der Prof letzte Vorlesung vom eigentlich Thema abgeschweift und so sind wir bei dem Thema gelandet.

Beitrag von kimchayenne 06.05.10 - 14:40 Uhr

Hallo,
hab mir schon gedacht das es etwas im sozialen Bereich sein muss,sonst würde das Thema ja auch nciht wirklich passen.Bei uns war es einfach so das wir englische bzw. amerikanische Namen mögen.Bei unserem ersten Kind war Kevingerade der große Modename(Kevin allein zuhaus),beim zweiten war der Name nicht mehr ganz so in Mode.Mein Mann und ich haben beide studiert,ich bin selbstständig,mein Mann angestellt.Ich kann aber auch keine Benachteiligung meiner KInder in der Schule usw. feststellen.
LG Kimchayenne

Beitrag von hedda.gabler 07.05.10 - 19:57 Uhr

>>>> einen Steven,einen Kevin,eine Kimberley-Chayenne udn eine Joanna <<<<

Boah, brutal ...

Beitrag von lady.vampire 06.05.10 - 14:34 Uhr

Tja, bei oberflächlichen Leuten mit Vorurteilen schon ;-)

Vor allem frag ich mich immer, wer das festlegt? UND, ich heiße Mandy, mein Sohn aber Lukas Alexander. Und, aus welcher Schicht kommen wir jetzt?

Jeder Mensch hat Vorurteile, aber man sollte das erkennen und dagegen arbeiten.

Lerne ich eine Jaqueline kennen guck ich auch zweimal hin weil mir sofort irgendwelche dummen vorschnelle Schlüsse durch den Kopf gehen. Ich lass es eben nicht zu, dass ich urteile ohne den Menschen selbst zu kennen.

PS.: Ich frag mich was die Befürworter machen, wenn die nächsten Fälle bei der Super-Nanny Friedrich, Ole und Niklas heißen.

LG

Beitrag von waffelchen 06.05.10 - 14:40 Uhr

Gestern im Wickelraum im Einkaufszentrum.
Ich stille meinen Sohn, Jonathan Benedikt, Name ausgesucht weil er mir gefiel, kommt eine junge Mutter rein, fragt ob sie stören würde mit dem satz:
"Schantall hat geschissen"

Soviel dazu

Beitrag von koerci 06.05.10 - 14:42 Uhr

#rofl

Beitrag von tigertatze1205 06.05.10 - 14:52 Uhr

Zu köstlich#rofl

Beitrag von guezeldenise 06.05.10 - 14:52 Uhr

#rofl

Beitrag von marion0689 06.05.10 - 14:53 Uhr

#rofl #rofl

Beitrag von perserkater 06.05.10 - 16:15 Uhr

Neeeeeeeein!#rofl

Beitrag von rienchen77 07.05.10 - 13:39 Uhr

oh jehhhh.... #rofl

Beitrag von lucie.lu 06.05.10 - 15:46 Uhr

Hm - unser Sohn heißt Nick - gehört es auch zu "solchen" Namen?

Keine Ahnung.. ich hätte nicht Kevin genommen, weil es den zu oft gibt (obwohl ich den vor einigen Jahren sogar recht schön fand), ich wollte keinen Helmut, weil ich aus Tschechien komme und mir persönlich typisch deutsche Namen nicht unbedingt gefallen, tschechische kämen schon deshalb nicht in Frage, weil sie keiner aussprechen bzw. schreiben kann.

Ansonsten war es mir egal gewesen, weder die Eltern meines Mannes, noch meine mochten den Namen auf Anhieb... störte mich nicht weiter..

LG - Lucie

Beitrag von sohnemann_max 06.05.10 - 17:02 Uhr

Hi,

ja wir haben bewusst nach Namen Ausschau gehalten.

Natürlich kann man ziemlich oft danach gehen, aus welchem Umfeld Kinder kommen, die einen bestimmten Namen tragen.

Hast Du z. B. schon mal Chefärzte gesehen die z. B. Dr. med. Chantal XY heißen oder Dr. med. Justin XY?!? Ich ehrlich gesagt nicht.

Wir haben sehr gute Kontakte zu der Oberen Schicht (gehören selbst aber nicht in diese Kategorie) - egal ob jetzt aus der Medizin, Wirtschaft oder Politik. Bei diesen findet man sicherlich kaum Chantal, Kevin, Dustin und Co. Hier sind eher die altdeutschen Namen wie Justus, Maximilian, Vincent, Fabian, Christoph, Michael, Maria, Carolina, Marie, Sophia usw.. zu finden.

Ich persönlich kriege auch ein Schmunzeln, wenn ich unterwegs höre: Justin, nein, das kriegst Du jetzt nicht. Da hat Mama kein Geld für. --->Leider wahr, ist mir aber schon oft passiert.

LG
Caro mit Max bald 6 Jahre und Lara 11 Monate

Beitrag von pizza-hawaii 06.05.10 - 18:36 Uhr

Das man solche Chefärzte nicht sieht liegt wohl daran das immer nur der Nachname auf dem Schild steht :-p

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