bin ich zu streng?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von gussymaus 06.05.10 - 16:20 Uhr

ich bin grad total verunsichert:

mein kleiner (5) wil bei nem freund spielen. soll um drei kommen. wir sind pünklich da, die kinder gehen raus, ich nach hause. keine 100m vorm haus kommt der vater an mir vorbei (die mutter ist arbeiten) um das mädchen zum reiten zu bringen, in den nachbarort, ist ca 30minuten unterwegs, und lässt die kinder alleine zu hause, also meinen kleinen, und seine eigenen beiden, 5 und 10.

dabei hab ich gefragt: passt es bei euch (weil deren junge beim KiGa fragte ob meiner kommen könne) oder sollen sie bei uns spielen? daruaf kam nur "ne ist mir egal" aber da deren junge daheim spielen wollte sagte ich zu meinen sohn zu bringen. und dann lässt der die alleine daheim?! dann hätte er ja sagen können "wäre vielleicht heute besser bei euch, ich muss die große noch wegbringen" oder "ja, wenns dich nicht stört ich muss gleich noch weg" oder so... kein wort... also erst als wir vor der tür standen und da kann ich ja schlecht sagen "nee, dann kommst du wieder mit heim"

ich würde NIE ein fremdes kind unbeaufsichtigt lassen... schon bei meinem eigenen kleinen würde ich mir das stark überlegen... er macht gerne mal blödsinn. ich hab schon meinen großen 2straßen weiter gebracht zum sport, da hatte er dann das matheheft vom großen grün angemalt... was wenn die mal größeren blödsinn amchen? oder sich den kopf aufschlagen? wissen zwei so recht kleine kinder dann was sie tun müssen? ist ein 10jähriger vernünftig genug für die verantwortung?

ich lass meinen großen ja schonmal mit der kleinen zuahsue wenn ich die 500m zum kindergarten flitze, aber dann bin ich binnen 15min wieder da, und wenn er nicht mehr mit ihr spielen will setzt er sie ins laufgitter, soweit ist er da schon, oder sie schläft sowieso, und er bräuchte sie nur wegschleppen wenn es brennt...

ich weiß jetzt gar nicht, ob ich so "streng mit mir" bin wnn ich fremde kinder anvertraut bekomme oder ob die sich wirklich seltsam benehmen... die eigenen kinder mag man ja einschätzen können, aber doch nicht ein fremdes kind ,das das erste mal zum spielen kommt?! oder seh ich das zu verbohrt?

Beitrag von ayshe 06.05.10 - 16:24 Uhr

ich würde es auch nicht tun.

und WENN etwas wäre, eben auch beim anderen kind, was dann?

nein, würde ich in dem alter wohl nicht. und ich weiß nicht, ob man sich da auf ein 10-jähriges verlassen kann #kratz

meine tochter (6) lassen wir bisher auch nicht großartig allein,
nur mal kurz, wenn ich nach dem einkaufen das auto wegparken muß oder mal zum kiosk oder bäcker um die ecke gehe.

Beitrag von ayshe 06.05.10 - 16:26 Uhr

also gerade fällt mir eine frage ein, die meine tochter mir vor kurzem stellte als wir durch die stadt gingen:
"wenn dich jetzt ein auto tot fährt, was soll ich denn dann eigentlich machen? nach hause gehen? bei dir bleiben? oder was? und wie soll papi das dann wissen"
#schock
also sie macht sich tatsächlich gedanken über solche notfälle.

Beitrag von snuffle 06.05.10 - 21:36 Uhr

Was hast du ihr darauf geantwortet?

Beitrag von ayshe 07.05.10 - 08:19 Uhr

naja, erstmal war ich sehr erstaunt, daß sie nach so einer "krisenlösung" sucht.

also ich habe gesagt, daß der autofahrer dann ja wohl auch anhält und die polizei und krankenwagen anruft oder eben ein anderer passant.
daß sie dann auch ihren namen sagen soll und wo sie wohnt, die polizei würde sie dann auch nach hause bringen, außerdem hätte ich auch einen personalausweis dabei, auf dem mein name steht.
und daß sie jedenfalls nicht allein weglaufen soll, sie ist doch erst 6, je nachdem wo es wäre, könnte sie vllt gar nicht nach hause und was, wenn mein mann dann gar nicht da wäre usw.


au man, übles thema.

Beitrag von gussymaus 11.05.10 - 20:03 Uhr

ich finde es gut, wenn kinder solche fragen stellen... wenn man sie zufrieden stellend beantwortet beruhigt die kinder das ungemein.

wir hatten das mit feuer. "mama was mach ich wenn es brennt und du nicht hörst? oder schon verletzt bist?" da hab ich fast geheult, aber es dem großen dann erklärt, dass er so schnell es geht raus läuft, seinen bruder mitnimmt, und wenn er ihn schreiend hinterherschleift. heulen und kaputte hose und schnupfen (weil ohen jacke) ist nicht so schlimm wie verbannt sein. und er dann omi (gegenüber) oder einem nachbarn bescheid sagt (telefonieren klappt schon in ruhe kaum, und unsere nachbarn sind immer irgendwie zu hause.

"und wenn die treppe brennt und ich bin oben?" au weia... na ans fenster stellen, die türen zu machen und ganz laut hämmern, die nachbarn werden es schon sehen und die feuerwehr rufen. eine weile später kam das thema nochmal, mittlerweile war auch der kleine schon gut 3 und wollte es auch wissen. da habe nsich die jungs überlegt sie könnten ja auch oben rausgehen, über das flache dach. und dann mussten wir feueralem üben, mir wurde ganz ekelig dabei, aber die jungs wollten es gerne und eigentlich ist es ja ok. also haben wir gespielt die treppe brennt und mama ist unten, die kinder oben. da haben die blitzschnell die tür zugemacht, tosch vors fenster, fenster auf und über das flache dach runter, den kleinen bruder runterhängen lassen sodass er nur noch einen meter plumste (gebrochenes beim st nicht so schlimm wie verbrannt, denn das heilt wieder) und der große hat sich gekonnt die 2m runtergehangelt, dachrinne verbogen aber alle heile. "und jetzt lauf ich zum nachbarn und sag dem, der soll der feuerwehr sagen, dass ich nicht weiß ob mama drinnen oder weg ist" - test bestanden - wobei er ja wüsste wenn ich wenn ich nicht daheim wäre.

als dann das baby da war kam das thema noch mal auf, und da meinte er dann, er würde erst den bruder runter bringen, und dann das baby runtergeben, der kleiner bruder (da 4) würde sie dann schon irgendwie auffangen. mann mir wird jetzt noch schlecht dabei... aber ich gehe mal davon aus, dass es nicht brennen wird wenn ich nicht dabei bin... wenn dann haben die kinder selber gekokelt und werden früh genug reiß aus nehmen. dass die treppe zuerst brennt während die kinder friedlich oben sind ist schon echt unwahrscheinlich...

und bei der gelegenheit haben wir dann lagerfeuer gemacht und probiert wie schnell tshirt oder decke brennen, und da waren sie richtig erschrocken... also hoffe ich dass sie sich wirklich NIEMALS unter der decke verstecken wenn es brennt, oder gar in deiner deckenhöhle feuer machen oder so. außerdem dürfen sie immer ein bisschen kokeln, wenn wir grillen oder so, und so hoffe ich, dass der reiz des verbotenen weg ist und sie es alleine nicht machen...

auf den autounfall sind sie bisher nihct gekommen... aber dass sie immer zu einem erwachsenen laufen sollen (wenn mal der bruder in den schlot fällt oder auf dem spielplatz einer fällt und nicht mehr aufstehen kann) wissen sie schon, somit denke ich muss man das nicht extra thematisieren, es sei denn die kinder fragen...

Beitrag von ayshe 12.05.10 - 16:08 Uhr

ja, du hast recht, ein notfallplan ist in der regel immer gut,
in firmen auch vorgeschrieben.
warum dann nicht auch zuhause oder eben privat, zumindest als vorstellung für die kinder.

aber man schluckt schon ganz schön.

Beitrag von gussymaus 12.05.10 - 21:31 Uhr

die kinder fanden es total witzig, waren aber auch echt gut bei der sache, auch wenn das tehma noch mal aufkommt, weil in der zeitung ein uasgebranntes haus abgebildet ist oder so. ich finds gut, dass die beiden keine lähmende angst haben, ich hoffe dass es sich bei ihnen dann verhält wie bei mir: funktionieren und hinterher heulen. ich hab sogar dem sani am telefon ganz toll erklärt wie mein sohn da grade fast ohnmächtig wird, mit dem heulenden baby auf der schulter und dem etwas irritierten kleinen bruder in der tür. wie wir dann im KH in der notaufnahme standen und mit "sie sind ja angekündigt" begrüßt wurden ging gar nichts mehr... bis zum nächsten supergau#schwitz und ao andere situationen auch, da schalte ich ulkigerweise automatisch ab, heule nicht, sondern funktioniere, schaffe es sogar den kindern die angst zu nehmen, und heule erst wenn ich zeit dazu habe. ich hoffe dass das so bleibt. aber ein notfallplan für den supergau ist da denke ich schon hilfreich. die 5 W-fragen für den 112 mussten wir damals auswendiglernen, und auch das beruhigt ungemein, ich hatte das erlebnis nun schon ein paar mal, und man sit doch "cooler", wenn man weiß, dass man nichts vergisst und sich seiner sache halbwegs sicher ist, die fragen nicht so überraschend kommen.

ich hab schon wieder nen kloß im hals... hier ist gestern ein motorradfahrer ums leben gekommen, weil ihm eine autofahrerin die vorfahrt genommen hat, undich musste den kindern das kaputte motorad und das auto erklären auf der titelseite #zitter schon nicht einfach das alles... live muss ich das nicht haben!

Beitrag von lulu2003 06.05.10 - 17:00 Uhr

Hallo,

ich fände es auch nicht witzig und würde beim nächsten Mal zusehen, dass dieses Kind dann doch lieber bei euch daheim spielt.

Ich kann sowas auch gar nicht leiden. Man übernimmt schließlich die Verantwortung für das "fremde" Kind. Manche sehen es wohl leider anders.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von gussymaus 11.05.10 - 20:11 Uhr

das finde ich ja so paradox... er hat ja nichtmal ein schlechtes gewissen, er findet das für sene eigenen ja schließlich völlig normal... "man muss sich nicht so viele gedanken machen" ne ist klar... aber der hat auch keine kindersitze in seinem auto, die hat seine frau den ganzen tag in IHREM auto bei der arbeit stehen, dabei fährt er den ganzen tag mit den kindern rum...

und selbst wenn ich das meinen eigenen kindern, die ich ja deutlich besser kenne, auch zutrauen würde mal eine halbe stunde auf sich selber aufzupassen, das fremde kind kann man doch NIEMALS so gut einschätzen... und ein 10 jähriger der zwei vierjährige maßregelt? ggf auseinander hält? oder gar einfängt? finde ich verantwortungslos... danke dass ihr das eigentlich alle genauso seht, da kann ich mich ja ruhigen gewissens weiterhin "so anstellen" ;-)

Beitrag von tauchmaus01 06.05.10 - 17:03 Uhr

Ich finde es ebenso verantwortungslos die Kinder allein zu lassen wie einen 7 Jährigen mit einem Baby oder Kleinkind.

Meine Tochter war bei einer Freundin zu Besuch, die Freundin hat einen einjährigen Bruder. Auch ein Hund gehört zur Familie.

Abends erzählte mit meine Tochter dass die Mama einkaufen gegangen ist und den Kleinen sowie den Hund (ein Goldie) daheim gelassen hat bei den beiden noch 6 Jährigen Mädchen #schock
Es passierte was passieren mußte, ein Glas fiel herunter. Toll, ein Krabbelkind, ein Hund und 2 Mädchen und keiner da der helfen konnte.

DIe beiden haben die Scherben aufgesammelt damit das Baby nicht reinkrabbelt oder der Hund und auch weil sie Schiss hatten Ärger zu bekommen.

Gott sei dank ist nichts weiter passiert.

Kinder haben auf keinen Fall auf Babys oder Kleinkinder aufzupassen.
Meine Kleine ist mir einmal beinahe erstickt, ich konnte sie retten, aber sicher nicht meine 7 Jährige Tochter, die hätte ihrer Schwester nicht helfen können. Es muß nicht gleich ein Feuer sein, aber in Deinem Fall sollte es doch echt kein Thema sein mit der Kleinen den Bruder aus der Kita zu holen.

Schaffen andere Mütter auch.

Sei mir nicht böse, aber Du handelst ebenso verantwortungslos wie der Nachbar!

Du fragst: "ist ein 10jähriger vernünftig genug für die verantwortung? "
aber übergibst Deinem 7 Jährigen eine noch größere Verantwortung#kratz

Mona (die es immer geschafft hat bis heute ihre Kinder mitzunehmen zur Kita/Schule/Einkauf ohne die Kinder allein zu lassen. Und trotzdem hab ich sehr selbstständige Kinder, aber alles zu seiner Zeit eben!)

Beitrag von gussymaus 11.05.10 - 20:20 Uhr

ich kenne meine fast 8 jährigen schon sehr gut... das würde auch länger gut gehen, aber normal ist es ja gar nicht nötig, also der normalfall ist schon, dass ich die kleine mitnehme! ich finde es nicht verantwortungslos, wenn ich meinem eigen sohn mein eigenes kind anvertraue, die sich gegenseitig und die ich kenne, und beide dazu in einer nahezu kindersicheren wohnung 10-15 minuten alleine sind. wenn der große mit der kleinen spielen will, bin ich mitunter eine stunde beschäftigt, ohne dass ich sie überhaupt bemerke, also wenn ich nicht wüsste, das sie eine tür weiter duplo bauen könnte ich auch meinen sie sind gar nicht da... da sind die 10 minuten im ausnahmefall, wenn der große lust dazu hat schon vertretbar. aber wie gesagt: meine kinder, meine verantwortung. mit den eigenen kindern kann und darf und muss das jeder selber wissen, aber fremde kinder, noch dazu welche die nicht tägliche kommen zum spielen kennt man doch gar nicht gut genug um nur 5 minuten im vorraus zu wissen was ihnen einfällt...

und ein schlafendes wenige monate altes baby im absolut ausbruchsicheren bett würde ich bestimmt nicht aus dem schlaf reißen, anziehen udn in einen babysafe stecken nur um die 10minuten, 700m zum kiga zu fahren, wenn jemand da ist, der im notfall alerm schlagen könnte...

das mit den gläs hätte bei uns übrigens nicht passieren können, da keine gläser in unterschränken zu finden sind, aber lassen wir das...

Beitrag von geralundelias 06.05.10 - 17:38 Uhr

Ich hätte mein Kind definitiv nicht da gelassen bzw. wieder abgeholt.
Ein Zehnjähriger kann nicht auf zwei fünfjährige Kinder aufpassen. Wie soll er denn handeln, wenn sie Flausen im Kopf haben und mal wegrennen oder so!?
Verantwortungslos von dem Vater des Kindes...von dir aber ebenso!
Auch einen Siebenjährigen kann man nicht mit Kleinkind allein lassen, das ist in Bezug auf Verantwortung nicht besser. Weiß denn dein Sohn, was er machen soll, wenn die Kleine sich den Kopf aufschlägt? Was ist, wenn dir unterwegs etwas passiert? Wer wüsste dann bescheid, dass zuhause Kinder warten?

Meine Söhne sind 7 und 3 1/2 Jahre alt. Ich würde dem Großen nicht soviel Verantwortung in die Schuhe schieben, auf den Kleinen aufzupassen.

Beitrag von tauchmaus01 06.05.10 - 17:40 Uhr

#pro

Beitrag von gussymaus 12.05.10 - 13:06 Uhr

im laufstall kann sich die kleine den kopf nicht aufschlagen, s schlafend im bett schon gar nicht.

und wenn er mit ihr spielt, dann im kinderzimmer wo das an sich gar nicht passieren kann, und wenn ist oma und nachbarin nebenan, die würde er dann rufen, das würde schon klappen. wie gesagt: die wahrscheinlichkeit ist da sowas von gering, das mini-risiko gehe ich dann schon mal ein... wie gesagt: mein kind, meine verantwortung...

außerdem macht er das nur, wenn er will und ich wirklich flott wieder da bin, mit dem auto sind es keine 10 minuten, und wenn er will dann sitzt er mit ihr zum duplo bauien oder so, und dann würden die nicht mal merken dass ich weg bin... aber lassen wir das...

wie gesagt: zwei fünfjährige im garten sind ja wohl was andres als ein einjähriges im laufgitter...

Beitrag von cori0815 06.05.10 - 17:56 Uhr

Ich bin der gleichen Meinung wie du: ob man seinen eigenen 5-Jährigen für 5 Min. allein zuhause lässt, ist EINE Sache. Ob man seinen eigenen 5-Jährigen und den 5-jährigen Freund samt einem 10-Jährigen für eine halbe Stunde allein lässt, ist eine GANZ ANDERE Sache. Das hätte man ja regeln können: "Du, ich muss meine Tochter erst zum Reiten bringen, komm bitte eine halbe Stunde später, dann bin ich wieder da." Oder er hätte dich einfach bitten können, noch kurz da zu bleiben, da er nochmal kurz weg muss. Ich hätte mein Kind glaub ich wieder mitgenommen, allerdings ist der auch erst gerade 4 Jahre.

Lg
cori

Beitrag von tauchmaus01 06.05.10 - 18:04 Uhr

Sie läßt aber ihren 7 Jährigen mit einem einjährigen Kind 15 Minuten allein.

Sie traut einem 7 Jährigen also zu auf ein Kleinstkind aufzupassen aber nicht einem 10Jährigen auf 5 Jährige!

Ich finde Beides nicht gut!

Mona

Beitrag von cori0815 06.05.10 - 22:37 Uhr

Hä, das les ich ja jetzt erst: das habe ich ja vorher völlig verpeilt. Äh, okay, das geht irgendwie auch gaaar nciht: ich kann kein 7-jährigen mit einem Baby allein lassen. Das Kind ist doch total überfordert, wenn mal was passiert. Und da können auch schon 15 Min. zu lang sein.

Beitrag von gussymaus 11.05.10 - 20:23 Uhr

jetzt mal ne blöde frage: was soll denn bei dem baby im bett passieren? es kann höchstens wach werden und plärren, und das bringt es nicht um, un sollte ich doch nicht wieder kommen, weil mir was passiert sind oma und nachbarn (alles gute bekannte) auch noch da für solch einen notfall...

also den eigenen fast achtjährigen mit baby in absolut gfahrfreier zone ist ja wohl was anderes als zwei ggf freche 5jährige gegen einen 10jährigen... wobei die 5jährigen nicht sicher im laufgitter sitzen, sondern draußen auf schuttbergen rumklettern und in VOLLEN badewannen sachen schwimmen lassen...

Beitrag von cori0815 12.05.10 - 14:36 Uhr

Tja, wenn du der Meinung bist, dass nix passieren kann, dann ist ja gut. Ich hätte da weniger Vertrauen.

Denn wenn das Baby laut und eindringlich anfängt zu plärren, dann bin ich mir nicht sicher, wie ein fast 8-Jähriger auf Dauer reagieren würde, weil er vielleicht verunsichert oder genervt von dem Gebrüll ist.

Und dass ein Laufstall wirklich sicher ist, ist ja nur aus der einen Sichtweise so: gut, das Baby wird wohl sicher nicht rauskrabbeln können. Aber ein fast 8-Jähriger kann reinkrabbeln. Und auch wenn er vielleicht das Baby nur trösten will, kann es anders kommen und er tut vielleicht etwas, was nur gut gemeint, aber nicht wirklich schlau war. Darauf würde ich es lieber nicht ankommen lassen und würde es also nicht tun.

Was anderes wäre es, wenn du zwei Kinder hast, die beide noch nicht aus dem Gitterbett hinauskommen: da würde ich es promt riskieren, mal schnell zum Briefkasten zu flitzen, wenn ich mich vorher vergewissert hätte, dass beide schlafen und ich in 5 Min. wieder da wäre...

Letztlich muss das ja jeder selbst für sich entscheiden...
LG
cori

Beitrag von gussymaus 12.05.10 - 21:35 Uhr


Was anderes wäre es, wenn du zwei Kinder hast, die beide noch nicht aus dem Gitterbett hinauskommen: da würde ich es promt riskieren, mal schnell zum Briefkasten zu flitzen, wenn ich mich vorher vergewissert hätte, dass beide schlafen und ich in 5 Min. wieder da wäre...

#schock das würe ich NIE tun... was wenn du nen unfall hast... wann wüprde jemand die kinder suchen?! das fände ich viel schlimmer... dass er nichts im laufgitter zu suchen hat, und babys auch mal lauthals plärren weiß mein sohn schon. wenn sein kleiner bruder nen wutanfall schiebt, oder die kleine die zahn.schreierei hat, und es ihn nervt, geht es schlimmstenfalls raus - was ja bei der baby im bett sache nicht schlimm wäre... denn in den 10 minuten die ich dann noch nicht wieder da bin, wird das kind sich nicht totschreien...

aber gut, wenn du den fremden autofahrern (die dich auf den weg zum briefkasten umnieten könnten) mehr vertrauen würdest als deinem eigenen fast 8jährigen sohn... bitteschön... meiner ist einer von der sehr vernünftigen sorte, der kleine ist da ganz anders... weiß nicht b der in zwei jahren so weit ist... aber das werde ich DANN entscheidne, was ich ihm zumuten kann und was nicht.

aber bei fremden kindern muss man eben mit noch mehr unberechenbaren dingen rechnen, und da sind wir uns denke ich auch einig... in diesem sinne: schönes und hoffentlich unfallfreies langes WE #cool

Beitrag von gussymaus 12.05.10 - 21:51 Uhr

vor allem wo ich noch gefragt hab: oder sollen die beiden bei uns spielen?!

ich kenn das ja... muss ich den großen irgendwo hinbringen lass ich auch keine kinder kommen... da geht der kleine woanders hin, oder geht ohne besuch mit mir mit... oder ich besorge wen, der den großen fährt, damit ich die besuchskinder zu hause beaufsichtigen kann... aber fahrer hab ich kaum welche, somit wird dann meist woanders gespielt... aber das werde ich mir wohl nächstesmal gründlich überlegen...

erzählt hat eres mir ja gar nicht erst... also erst als mein kleiner die jacke schon aus hatte... da kann ich ja kaum sagen "du kommst wieder mit"...

Beitrag von brautjungfer 06.05.10 - 21:43 Uhr

hallo,

ich würde es nicht streng nennen sondern verantwortungsvoll.
meine Tochter ist 10 Jahre und mein Sohn ist fast 4. ich würde die beiden aber niemals alleine lassen, außer ich gehe mal eben in den Keller. das mache ich schon. klar könnte meine Tochter sich Hilfe beim Nachbarn holen wenn was ist, aber ich möchte ihr diese Verantwortung einfach noch nicht auftragen.

lg

Beitrag von gussymaus 11.05.10 - 20:08 Uhr

danke... die gucken mich immer alle an wie auto wenn ich erzähle dass ich das komisch finde. es scheint bei vielen hier normal zu sein die kleineren kindergartenkinder auch mit besuch zu hause zu lassen, während man die großen schulkinder irgendwo hinbringt oder abholt... wenn omi im haus ist, die nur kein auto fährt ist das ja was anderes, aber so ganz alleine?! find ich geht gar nicht...

meine großen lass ich mal 20min alleine, wenn ich den kleinen vom kiga abhole (700m, max 20min) aber wriklich alleine, ohne verantwortung für kleinere... es sei denn die kleine schläft und das wahrscheinlich deutlich lnger als ich weg bin. dann bräuchte er sich ja nur um sie kümmern wenns brennt, und das ist ja schon seeehr unwahrscheinlich. außerdem ist oma gegenüber, nur dass ich die nicht jedesmal hole, sondern die kinder wissen, da kann ich jederzeit hinlaufen.

die beiden jungs zusammen würden sich bestimmt schon in den ersten 10 minuten furchtbar streiten, und wenn da keiner eingreift eskaliert das ja schon mal gerne... und das its vielleicht nicht gefährlich, aber einfach nicht schön... und von den verletzungsgefahren will ich mal gar nicht reden... kann ja immer was passieren...

ich nehme an in den keller ist bei euch wie bei uns zum kiga, quasi einmal über die straße, aufm dorf kann man die 700m hier fast schon gucken ;-)

Beitrag von antares01 06.05.10 - 22:09 Uhr

Ich würde mein Kind dort nicht wieder spielen lassen, Punkt. Das geht nicht.