1. Klasse...Test auf Zeit normal?

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von ananova 06.05.10 - 23:22 Uhr

Hi!
Ich wollte mal fragen, ob Eure Kinder in der Schule auch von Anfang an Leistungstests im Rechnen und Schreiben auf Zeit machen müssen?!

Ich verstehe es halt nicht, warum die Kinder schon so früh unter Zeitdruck gesetzt werden müssen! Vor allem wenn dann von der Lehrerin noch drunter geschrieben wird, bei einer vorgegebener Zeit von 12 min:"Erster nach 6 min abgegeben!" oder "Blatt nach 12 min abgenommen!" oder "Letzte!" Das sagt doch gar nix aus und ist doch total überflüssig! Der Erste, der abgegeben hat, muss ja nicht alles richtig haben....!

Meine Tochter ist nicht immer die Letzte, aber es kommt schon mal vor, doch hat sie dann fast immer die volle Punktzahl und dann steht so was drunter......jetzt kann meine Tochter das ja auch lesen und hat beim letzten Mal, als Erste abgegeben (stand drunter!) und hatte fast alles falsch.....sie sagte mir auch, das die Lehrerin sie öfter schimpft und das sie schneller arbeiten soll...und das in der 1. Klasse?

Ist das normal? Machen das alle Schulen ab der 1. Klasse so?
Ana

Beitrag von kikou 07.05.10 - 00:26 Uhr

Hallo,

Mein Sohn musste in der 1. Klasse auch "auf Zeit" arbeiten, aber so im April/Mai.
Ich finde schon, dass die Kinder gegen Ende des 1. Schuljahres so langsam lernen sollten, gestellte Aufgaben in einer bestimmten Zeit fertig zu stellen. Allerdings finde ich die Kommentare der Lehrerin völlig daneben! Darauf würde ich sie mal ansprechen. Denn zu schreiben "Letzte" oder "Blatt abgenommen", also nein, das geht nicht.
Bei meinem Sohn stand bei vorgegebenen Zeiten für Arbeitsblätter lediglich die Höchstzeit und die gebrauchte Zeit, also sowas in der Art: 8min./15min. oder die gesamte benötigte Zeit, wenn offensichtlich ohne Zeitlimit gearbeitet wurde: 12 min.
Darunter stand dann die erreichte Punktzahl von den möglichen. Und ein Stempel (gut gemacht! oder das hat gerade noch gereicht! oder versuch's nochmal!).
Ich finde, das reicht auch völlig aus.
Wie gesagt, die Kommentare eurer Lehrerin finde ich nicht konstruktiv und schon gar nicht motivierend. Suche doch mal das Gespräch mit ihr.
Gruss,
Kikou

Beitrag von ananova 07.05.10 - 06:36 Uhr

Hi!
Danke für Deine Antwort!
Ich habe nächsten Dienstag einen Gesprächstermin mit der Lehrerin und werde das auf jeden Fall ansprechen! Auch wenn ich nicht glaube, das sie darauf eingeht, da diese Lehrerin insgesamt ein paar Merkwürdigkeiten an den Tag legt!

Ich finde es ja ok, das die Kinder langsam hingeführt werden, eine Arbeit in einer gewissen Zeit zu erledigen, aber bei meiner Tochter war das ab dem ersten Test so und das verstehe ich nicht so ganz......so zu sagen: gleich ins kalte Wasser schmeißen?!

Die Lehrerin ist echt seltsam! Erst war ihr mein Kind zu unruhig und nicht konzentriert genug.......vor ein paar Tagen ruft sie mich an, das sie sich Sorgen mache, weil mein Kind so ruhig ist und keine Emotionen mehr zeigt und fragt mich dann, ob zu Hause alles gut läuft? (Wie bitte? Jetzt hat sie mein Kind dazu gebracht ruhig zu sein......und dann passt es wieder nicht und sucht das Problem zu Hause....! Natürlich glaubte sie mir nicht, das sie zu Hause wie immer sei....!)
sorry fürs #bla
....aber es sind so viele Kleinigkeiten die mir echt aufstoßen.....!
Danke noch mal, Ana

Beitrag von yamyam74 07.05.10 - 08:03 Uhr

Es ist schon richtig, dass die Kinder heute schon ab der 1. Klasse Lernzielkontrollen schreiben. Meist ab dem 2. Halbjahr. Ich finde das gut, da ich merke, dass unser Sohn (2. Klasse) schon viel weiter ist, als unsere Ältesten damals in der 2. Klasse.
Ab der 5. Klasse geht es erst richtig "ab" und da finde ich es wichtig, dass die Grundschule so früh wie möglich darauf vorbereitet und wenn das von Anfang so ist, kennen die Kids das ja auch nicht anders und für sie ist das völlig normal.

Allerdings finde ich die Kommentare der Lehrerin Deines Kindes total überflüssig und pädagogisch nicht wertvoll. Da würde ich mich schon mal in einem Gespräch informieren, ob das nötig ist.
Die Kinder müssen doch motiviert werden und da gehören Kindgerechte Kommentare unter die Tests.

LG

Beitrag von zaubertroll1972 07.05.10 - 08:04 Uhr

Hallo,

beim letzten Sprechtag wurde uns so ein " Test" auch gezeigt. Es kam meines Wissens somit einmal vor.
Es stand die Zeit dabei aber kein weiterer Kommentar somit kann ich nicht einschätzen ob er bei den Schnelleren oder Langsamen dabei war. Der Test war bei uns ziemlich gut daher war es mir egal. Aber natürlich kann man sein Kind dann schon besser einordnen und somit auch mal zuhause üben falls Bedarf besteht.
Letztendlich finde ich`s ok die Kinder da langsam hinzuführen. Sie müssen auch lernen unter Druck zu arbeiten und wenn man damit langsam anfängt ist es gut.
Schule ist einfach kein Kindergarten mehr.
Sag` Deinem Kind halt daß es immer gründlich arbeiten soll und wenn es schnell fertig ist soll sie nicht gleich abgeben sondern nochmal die Aufgaben nachschauen ob Fehler passiert sind.
LG Z.

Beitrag von knutschka 07.05.10 - 08:57 Uhr

Hallo,

ich bin weder Grunschulpädagogin, noch Mutter einer Erstklässlerin, aber ich bin angehende Lehrerin und mir erschließt sich überhaupt nicht, worin der Sinn dieser Tests liegen soll.

Natürlich ist es wichtig, sich daran zu gewöhnen, dass man nur ein gewisses Zeitfenster hat, um bestimmte Aufgaben zu lösen.

Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, dieses Zeitfenster auch zu nutzen. Es geht einfach nicht darum, der erste zu sein, der abgibt, sondern derjenige, der im Rahmen seiner Möglichkeiten möglichst viel richtig macht. Wenn Kinder schon vor dem Ende der vorgegebenen Zeit fertig sind, sollten sie nicht durch die merkwürdigen Kommentare eurer Lehrerin dazu ermutigt werden, die Hefte vorzeitig abzugeben, sondern die Zeit lieber nutzen, die Aufgaben zu kontrollieren.

Schnelligkeit in der Aufgabenbewältigung sollte in meinen Augen spielerisch geübt werden (z. B. in Mannschaften - da ist der Ansporn gleich doppelt so groß, denn man will sich selbt und die Mannschaft nicht enttäuschen...), aber nicht in bewerteten Tests - hier sollte der Lehrer ein angemessenes Zeitfenster für die Bearbeitung der Aufgaben bestimmen und jede, innerhalb der vorgegebenen Zeit abgegebene Arbeit, ist gleich zu bewerten.

Ich an deiner Stelle würde das Gespräch mit der Lehrerin suchen und diese Art der Tests hinterfragen.

LG Berna

Beitrag von sandy_1 07.05.10 - 09:25 Uhr

Hallo,

also habe gerade schon was dazu geschrieben..

Also bei meinem Sohn in der 1.Klasse werden recht viele dieser Lernzielkontrollen geschrieben und nach den letzten Tests bin ich auch echt am überlegen ob ich das Gespräch mit der Lehrerin suche. Einfach weil ich der Meinung bin das da zu viel abverlangt wird, wo die Lehrerin sicher weiß das das die wenigsten überhaupt schaffen.
Finde das hat dann nicht mehr viel mit Lernzielkontrolle zu tun.

Diese Bepunktung wird ja ausdrücklich immer behauptet, soll einfach für die Übersicht sein und keinesfall eine Benotung darstellen #kratz Wobei ich das anders sehe..
Alles in allem finde ich einfach das man den Kinder so sehr viel versauen kann, gerade wenn man es mit diesen Lernzielkontrollen übertreibt.
Mein Sohn geht gerne zur Schule, kommt eigentlich gut mit, macht seine Hausaufgaben regelmäßig und wir üben auch regelmäßig..
Allerdings hat mein Sohn alleine in einer Woche 3 dieser Lernzielkontrollen geschrieben und eine davon viel nach der Bepunktung schlecht aus... Ich habe bis jetzt noch nie gesehen das er so genervt war und so sehr das Gefühl hatte das er eigentlich nix kann. Er sagte dann sogar er wäre zu blöd für die Schule, weil er es einfach nicht konnte usw...

Finde das sehr bedenklich, einfach weil ich weiß was er kann und ich der Meinung bin das diese besagte Kontrolle einfach zu schwer war und man somit bewußt von ausgeht das die Kinder schlecht abschneiden...
Nur kurz zur Info... In dieser besagten Kontrolle, sollten die Kinder 2 vorgegebene Seiten aus Ihrer Fibel lesen in einer Zeit und dannach Fragen beantworten, teils sogar mit kompletten Sätzen antworten.
Muß dazu sagen, das mein Sohn ansonsten nur laut liest und da eben auch am meisten versteht. Ich meine er ist doch gerade am lesen lernen ;-)

Was ich damit sagen will. Ich finde eigentlich gut das die Kinder eben "getestet" werden, damit man weiß was sie eben auch in der Schule können, wo noch Probleme bestehen usw.
Allerdings denke ich kann man es auch irgendwie übertreiben und so kann diese Kontrolle auch mal nach hinten los gehen..

Denn ich weiß nur, das es alleine in unserer Stadt an manchen Schulen so gut wie gar keine dieser Lernzielkontrollen gibt und dann wiederrum wird anderswo an Schulen soviel davon gemacht, das es eben einfach zu viel ist.

Wollte das nurmal schreiben, weil ich eben selber so geschockt war und da teils Tests verlangt werden, wo es immer heißt das brauchen die Kinder noch nicht zu können. Anderseits wird es aber schon verlangt. #kratz

Lg, Sandra

Beitrag von knutschka 07.05.10 - 11:21 Uhr

Hallo Sandra,

Lernzielkontrollen an sich finde ich auch wichtig und sinnvoll - einfach, damit die Lerhrkraft und auch die Kinder wissen, inwieweit das Thema überhaupt verstanden wurde.

Allerdings sehe ich absolut keinen Sinn darin, den Kindern auf das Blatt zu schreiben, sie wären Letzter beim Abgeben gewesen - einfach, weil es keine Rolle spielt.

Die Lehrkraft kann sich gerne selbst vermerken, wieviel Zeit die Kinder real für die Bearbeitung der Aufgaben benötigt haben - so kann sie weitere Arbeiten besser planen, da es ihr zeigt, wie hoch das reale Arbeitstempo der SchülerInnen ist. Allerdings ist es kontraproduktiv, dies den Kindern mitzuteilen und sie damit indirekt zu bewerten.

Genauso sollten diese Kontrollen auch wirklich nur das abfragen, was die Kinder leisten könnten. Wenn den Kindern in der Grundschule bereits vermittelt wird, dass sie es nicht schaffen, wirkt sich das negativ auf ihre gesamte Schullaufbahn aus.

Deswegen ist meine Devise: geprüft wird, was Unterrichtsthema war. In den höhreren Klassen (ich habe ja erst Kinder ab der 7. Klasse) gerne auch auf einer höheren Abstraktionsebene oder noch besser im Anwengunsbereich (also kein Herbeten des auswendig gelernten Wissens, sondern eine Fragestellung beantworten, bei der das Gelernte angewendet werden muss). Aber selbst das ist in den unteren Klassen eigentlich nur eine Überforderung der Kinder. Bei uns gibt es 3 Anforderungsbereiche: 1 ist wiedergeben von Informationen, 2 ist bewerten von Sachverhalten und 3 ist Reflektion von Lerngegenständen.
In der Grundschule halte ich lediglich die Anwendungsbereiche 1 und 2 für wirklich abprüfbar.

Und ganz wichtig: die Kontrollen sollten sich am Unterricht orientieren, denn sie heißen nicht ohne Grund "Lernerfolgskontrollen". Sie sollen zeigen, was hängen geblieben ist und nicht, was sich außerhalb des Unterrichts angeeignet wurde...

Ich höre auch aus meinem Umfeld, dass den Kindern bereits in der Grundschule sehr viel abverlangt wird und finde das meist sehr erschreckend... Da bekomme ich jetzt schon Bauchschmerzen, obwohl meine Kleine eigentlich erst in 4 Jahren eingeschult wird.

LG Berna

Beitrag von sandy_1 07.05.10 - 09:01 Uhr

Hallo,

also bei uns ist das auch so.
Mein Sohn in der 1.Klasse schreibt diese Lernzielkontrollen (in gewisser Zeit) regelmäßig und eben ab anfang des Jahres mind. pro Monat eine Mathe und eine Deutsch.. Die bekommen wir dann immer bepunktet nach Hause zum unterschreiben.
Jetzt häufen sich diese Lernzielkontrollen und mein Sohn schrieb alleine 3 Stück in einer Woche, wobei ich das schon bißchen viel finde..

Außerdem fand ich eine Lernzielkontrolle besonders schwer... ---> Da sollten die Kinder in einer bestimmten Zeit 2 Buchseiten lesen und daraus wurden dann 20 Fragen gestellt... Alles zum selber lesen und dann eben auch die Fragen lesen/verstehen und beantworten... Naja das fand ich schon recht heftig...... Da mein Sohn noch gewohnt ist laut zu lesen, gerade recht viel Text und da doch schon überfordert war und auch richtig genervt als er den Test zurück bekam...
Da mein Sohn recht gut ist und auch eigentlich normal mitkommt, war er nach diesem Test einfach nur niedergeschlagen.
Allerdings ging das wohl allen Kindern so..
Finde aber einfach das wenn man den Kindern einfach so viel mehr abverlangt, wo man weiß das mit hoher Wahrscheinlichkeit das keiner kann, sowas die Kinder nicht motiviert sondern das Gegenteil..

Klar Kontrollen sollten sein.. Aber uns wurde immer gesagt, das eben ende des 1.Schuljahres die Kinder bekannte Texte lesen können sollten. Nun und jetzt wird in einer Lernzielkontrolle verlangt, das die Kinder 2 Seiten Ihrer Fibel lesen und dann dazu Fragen beantworten sollen. #kratz

Alles in allem kann ich sagen, finde ich diese Lernzielkontrollen ok und man weiß dann eben auch wo die Kinder einfach stehen und wo sie evtl. doch noch mehr Probleme haben. Das mein Sohn z.b noch Probleme hat das gelesene auch komplett zu verstehen, weiß ich jetzt auch nochmal besser #schwitz. Das wir alle Tests zum unterschreiben bekommen, finde ich gut.
Das die Kinder diese Tests auch innerhalb einer Zeit machen sollten ist ok, da sie das eben einfach lernen müssen und so ein besseres Gefühl für bekommen...
Wie bei Euch im Fall, das dann da drunter steht "letzte" , "nach 12Minuten Blatt abgenommen" usw. finde ich so nicht wirklich aussagekräftig. Denn wie Du schon schreibst, muß derjenige der nach 6Minuten fertig ist nicht automatisch besser sein, als jemand der die volle Zeit braucht..

In anderen Schulen alleine hier in unserer Stadt wird das unterschiedlich gehandhabt.. Manche Eltern sehen einmal bei Elterngesprächen solche Lernzielkontrollen und manche bekommen das nur mal so nebenbei gesagt.
Wobei das gesunde Mittelmaß auch hier gilt, finde ich. Zu viel ist nichts und zu wenig genauso..


Lg, Sandra

Beitrag von luka22 07.05.10 - 09:21 Uhr

Eine Gesellschaft, in der nur Leistung zählt, bringt Schulen hervor in der dasselbe gilt.
Kinder schon in diesem Alter auf Leistung und Ellbogen zu trimmen finde ich persönlich furchtbar und absolut überflüssig. Leider bringt dir das nicht viel, denn du siehst ja selber wie es in der Realität ausschaut! Und da fragt man sich, warum so viele Kinder schon ab der ersten Klasse die Lust an der Schule verlieren. Denn natürlich verfallen viele Eltern bei schlechten Lernkontrollen in Panik und machen ihrem Kind dann unnötigen Druck!

Bei uns gibt es in Mathematik "Lernkontrollen". Da steht die Anzahl der Fehler und die Zeit, als das Kind abgegeben hat. Ich glaub das dient vor allem der Lehrerin, damit sie weiß, wo die Kinder stehen. Das finde ich zwar auch überflüssig, denn bei uns sind es in der Klasse 17 Kinder. Ich denke sie kennt den Leistungsstand jedes Kindes. Gott sei Dank ist mein Sohn in Mathe gut, so dass ihn diese Kontrollen nicht weiter aus der Fassung bringen. Und in Deutsch, wo er wahrscheinlich unter dem Durchschnitt ist, gibt es keine Diktate oder Ähnliches. Da haben wir Glück! Muss man schon einem Erstklässler unter die Nase reiben, was er alles nicht kann?

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von nico13.8.03 07.05.10 - 10:29 Uhr

Hallo

Bei unseren Sohn ist das auch so-da sind im Matheheft auch solche Seiten wo 10 Minute Test dauf steht.Find das ok,Nico schafft das auch nicht immer-was auch ok is-solche Sätze stehen bei uns nicht drunter.
Nico bekommt auch Anfang der Woche-Wochen aufgaben das sind immer 10Stück die müßen die Kids von Mo-Fr erledigen dürfen sich das aber selbst einteilen wann sie was machen.

LG niki

Beitrag von sora76 07.05.10 - 16:16 Uhr

Hallo!

Ja, muß meine auch. Find ich auch soweit richtig. Allerdings diese Kommentare....muß nicht sein.
Bei Mathe steht z.b. bei meiner Tochter: Du hast xxx Punkte von xxx Punkten erreicht. Das ist aber eher ein Hinweis für die Eltern. Meiner Tochter ist das (noch) egal.


Ich finde wenn man diese Zeit einhält braucht man solche Kommentare wie die deiner Lehrerin nicht. Diese Zeit haben sie und die dürfen sie dann auch voll nutzen. Wenn sie es nicht schaffen fehlen eben Aufgaben oder so.


LG Sonja

Beitrag von xmarcix 07.05.10 - 16:32 Uhr

hallo

meine tochter geht in die 2. klasse. sie hatten letztens den ersten test, sie hatten 2 schulstunden zeit. wer fertig war durfte in den ogataraum gehen um sich dort zu entspannen. also absolut kein druck. wenn ich solche berichte wie deinen lese bekomme ich da echt ein beklemmendes gefühl. in der grundschule sollten die kinder gerne lernen und eben noch nicht mit stress und druck! unsere lehrerin schimpft auch nicht mit den kindern, also nicht wegen dingen die sie schneller lernen sollen. deine tochter tut mir leid!


lg marcela

Beitrag von ananova 07.05.10 - 22:15 Uhr

Hallo!
Vielen Dank für die vielen tollen Antworten!
Ich habe nächsten Dienstag einen Gesprächstermin mit der Lehrerin!
....jetzt weiß ich auf jeden Fall, das ich nicht die Einzigste bin, die diese Kommentare überflüssig findet.....!
Ich werde die Lehrerin fragen, was sie damit bezweckt und werde Ihr dann sagen, was ich davon halte.....werde wahrscheinlich nichts dadurch verändern, aber ich habe es dann wenigstens versucht.....vielleicht frage ich vorher noch andre Mütter aus der Klasse und die Elternvertretung, ob sie der gleichen Meinung wie ich bin und vielleicht bekomme ich ja noch Verstärkung!?

.....sind noch einige andre Sachen, die ich nicht ganz in Ordnung finde....

Also...Danke! .....und einen schönen MUTTERTAG!!!!
Ana

Beitrag von 3wichtel 08.05.10 - 14:38 Uhr

Das ist ein völlig normales Vorgehen, um einen Überblick zu bekommen, wie weit die Klasse insgesamt ist.
Es gibt ja stärkere und schwächere Klassen.

Ausserdem dient es dazu, mit den Kindern wirklich differenziert zu arbeiten. D.h. stärkere Kinder bekommen z.B. Zusatzaufgaben, schwächere eine etwas "schlankere" Klassenarbeit.

Beitrag von 3wichtel 08.05.10 - 14:41 Uhr

Nachtrag:

Es kann auch der Versuch des "Compacting" sein. Sieh hier:

http://www.tate.at/lehrer/lehrer.htm