"Meine Güte, stellst Du Dich an!"

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von margarita73 07.05.10 - 08:55 Uhr

Hallo,

gestern war echt ein Sch...Tag für mich. Ich hatte schmerzhafte Wehen, aber die sind ohne Ergebnis wieder verschwunden. Dann hatte ich ungebetenen Besuch von einem Verwandten meines Mannes, der mir die Horrorgeschichten von den Geburten seiner Söhne erzählt und mich damit total verunsichert hat. Zum guten Schluss rief meine SchwieMu auch noch an und nervte mich... Alles ätzend! Als mein Mann spät von der Arbeit kam, hab ich mich erstmal bei ihm ausgeheult und er hat echt super reagiert, war ganz lieb und verständnisvoll. Die Nacht hab ich dann mal wieder völlig beschissen geschlafen und heute morgen beim Frühstück hab ich aus einem Impuls heraus meinen Mann gefragt, wie er eigentlich das Thema Hund-Kind-Kontakt sieht (wir haben einen Mischling, mittelgroß, und die SchwieEltern haben einen großen alten dominanten Hund, der aber noch nie einem Menschen was getan hat). Ich wollte nur darauf hinaus, dass wir die hunde nie alleine mit unserem Kind lassen sollten und eine Zustimmung hätte mir völlig gereicht. Aber er war total entnervt, um was ich mir jetzt schon alles nen Kopp mache und dass die Hunde schließlich zur Familie gehören würden und man könnte das schlafende Kind ja nicht ständig in ein anderes Zimmer bringen, wenn man nur mal kurz zum Tel oder ins Bad müsste. Ich finde schon, dass man das kann. Oder eben den Hund mit aus dem Zimmer nehmen. Wenn wir dabei sind, dürfen die Hunde das Kind ja auch beschnuppern oder nah dabei sein, halt nur nicht ohne uns. Naja - aufgrund meines schlechten Tages gestern und der bescheidenen Nacht bin ich voll in Tränen ausgebrochen und wir haben uns auch wieder vertragen, aber er sieht es immer noch ganz unproblematisch. Ich hab auch ein Talent, mich in Dinge reinzusteigern und wenn das Baby da ist, bin sowieso in 95% der Fälle ich die Aufsichtsperson, aber trotzdem sorge ich mich. Könnt Ihr mich verstehen??

Liebe Grüße
die hormonüberflutete feddige Sabine bei ET-3

Beitrag von mupfel-83 07.05.10 - 09:00 Uhr

Hast wohl auch den Bericht letztens gesehen mit den Fotos von den Babys und Kindern?

Ich kann dich sehr gut verstehen. Und das in Tränen ausbrechen ist ein Zeichen von Erschöpfung und sei vor allem uns gegönnt#liebdrueck

Beitrag von margarita73 07.05.10 - 09:02 Uhr

Ja, ich hab das mit dem Husky gesehen, der das Baby tot gebissen hat. Ich ärger mich über mich selbst, dass ich mir nun schon wieder mal Stress mache, der zur Zeit ja echt noch unnötig ist, komm aber auch nicht raus aus meiner Haut... :-( Danke für Deine netten Worte!

Beitrag von kathimarie 07.05.10 - 09:05 Uhr

Hallo Sabine,

mußte grade ein wenig schmunzeln - aber nur, weil sich diese Geschichte so ähnlich bei uns zugetragen haben könnte ;-). Wir haben zwei Katzen, und ich verfolge ebenfalls die strikte Absicht, Tiere und Kind nicht unbeaufsichtigt zusammen zu lassen. Bei einem Hund würde ich das erst recht nicht tun. Kinder und Tiere können einander eben nicht einschätzen bzw. keine Verhaltensmaßregeln anwenden, wie wir Erwachsenen das können, und damit entstehen dann echte Mißverständnisse. Das müßte Dein Mann ja eigentlich wissen, aber vielleicht kannst Du es ihm in einer anderen Situation noch einmal ruhig schildern, warum Du solche Bedenken hast. Der meine reagiert manchmal auch so heftig auf Gedanken, die ich mir um's Krümel und das ganze Drumherum mache. Und ich bin auch jemand, der sich reinsteigern kann. Aber es gibt Dinge, bei denen ich auch nicht locker lasse, und diese Kinder-Tiere-Sache gehört definitiv dazu. Also laß' Dich nicht beirren, und Ihr werdet das schon hinbekommen. Männer müssen auch einfach oft erst mal das "DAGEGEN"-Schild hochhalten *g.

Kopf hoch und alles Gute für die bevorstehende Entbindung
Steffi, ab heute 28. SSW :-)

Beitrag von berry26 07.05.10 - 09:07 Uhr

Hallo,

lass dich mal #liebdrueck.

Das sind wirklich die Hormone. Du machst dir zuviel Gedanken. Natürlich sollte man nie einen Hund alleine mit einem Baby lassen aber ich denke das regelt sich auch völlig alleine wenn das Baby erstmal da ist.
Unser Hund watschelt uns z.B. ständig hinterher wenn wir von einem Raum in den anderen gehen. Da müsste ich z.B. kaum darauf achten das er ans Baby geht. Reagieren würde ein Hund auf ein Baby ja sowieso nur wenn es schreit. Ich kenne das ganze ja bereits von meinem Sohn und er ist selbst mit seinen fast 3 Jahren NIE unbeaufsichtigt mit unserem Hund zusammen. Das ist aber auch absoluter Alltag und es muss nicht mehr extra darauf geachtet werden.

LG

Judith

Beitrag von pama86 07.05.10 - 09:10 Uhr

ich würde erstmal abwarten bis dein baby da ist. tiere und kinder ist immer ein blödes thema. warte doch erstmal ab wie die hunde überhaupt auf den neuzugang reagieren. im grunde sagt man ja das man tiere nicht alleine mit kleinkindern/babys lassen soll, aber wenn ich mal eben kurz auf klo muss, würde ich meine zwei hunde auch dabei lassen (obwohl ich glaube dass sie mir eh folgen würden). ich werde den beiden einfach vertrauen. immerhin sind sie mit das beste was ich hab#verliebt. aber wenn du dich dabei unwohl fühlst, dann lass es lieber bleiben. und dein mann wird sich dem denke ich dann später auch anpassen:-)

Beitrag von hereiam 07.05.10 - 09:15 Uhr

liebe sabine
nein, du stellst dich nicht an. ein hund ist ein tier und auch wenn er noch so lieb ist, ist er unberechenbar. meine eltern haben auch einen hund, auf dem könnten die kinder rum reiten. trotzdem lassen wir ihn nie alleine mit der kleinen. besonders meine eltern, die ihre hand zwar ins feuer legen würden für ihren liebling, sind sehr darauf bedacht, dass die kinder nur unter aufsicht mit dem hund zusammen sind. manchmal erschrecken die kinder das tier auch und es will sich dann nur wehren. meine kleine ist jetzt 16 monate alt und sie kann ziemlich grob sein. ich weiss nicht wie weit ein hund an sich rum reissen lässt, irgendwann hat er sicher genug!
meiner meinung nach ist es besser vorher aufzupassen!
liebe grüsse petra

p.s. finde ich immer toll, wenn andere von ihren komplizierten geburten erzählen. mir hat die dentalhygienikerin kurz vor der geburt eine stunde lang erzählt wie schwer ihre geburt war. und ich lag nur da, hatte irgendwelche geräte im mund und konnte mich nicht wehren :-p

Beitrag von margarita73 07.05.10 - 09:35 Uhr

Oh Gott, Zahnarzt in Kombi mit Horrorstory! Da ist man ja traumatisiert hinterher. Trotzdem musste ich grade lachen bei der Vorstellung, dass sie Dich mit Geräten vollstopft, Du nicht fliehen kannst und sie Dich dann auch noch zutextet... Leute gibt´s!#kratz

Beitrag von miachan 07.05.10 - 09:37 Uhr

Ein angesehener Verhaltenstherapeut hat mal zu mir gemeint, Kleinkind und Katze würde er ohne Aufsicht in einem Raum lassen, da diese das Kindchenschema nicht nur bei der eigenen Art erkennen. Aber niemals würde er einen Hund und Kleinkind in einem Raum lassen!
Von daher hast du gar nicht so unrecht. Ich will dir keine Angst machen, ich weiß, dass das schwierig umzusetzen ist. Aber ich finde es gut, dass du dir darüber Gedanken machst.

LG

Beitrag von berggeister 07.05.10 - 10:08 Uhr

Also ich versteh dich. Das Thema steht uns auch bevor, denn die Schweigermutti wohnt mit im Haus und sie hat einen Westi.

Hunde und Kinder niemals allein lassen. Wir haben das jetzt erst gesehen als meine Schwester mit ihren Kindern da war, im einen Moment schnüffeln sie und du denkst oh wie süß. und dann knurren sie.

ABER: Wenn ich beim Frühstück solche Diskussionen, also egal zu welchen Thema, anstellen würde, dann hätte mein freund garantiert auch keine lust mit mir zu diskutieren!

LG