Wie wichtig findet ihr eine Hebamme?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ophelia85 07.05.10 - 11:05 Uhr

Hallo ihr Lieben!

bin nun in der 31. Woche und habe gestern meinen 2. Termin für GVK gehabt. Meine Hebamme ist sehr nett und erzählt auch viel von der Schwangerschaft, jedoch entbinden tut Sie nicht mehr.

Es ist meine erste Schwangerschaft, daher habe ich mir auch eine Hebamme gesucht um eventuell keine Fehler oder sonstiges zu machen.

Aber mal ganz ehrlich wie wichtig findet ihr, dass eine Hebamme euch bei der Schwangerschaft begleitet.

Gute Tipps kann Sie ja immer geben.

Aber ich denke auch das man auch ohne Hebamme auskommen könnte.

Wie sind denn eure Meinungen?

LG

Beitrag von haifa 07.05.10 - 11:09 Uhr

Hallo,


ich habe meine Hebamme nur kurz vor dem KS erst "kennengelernt".

Mir hat das gereicht - und da meine Mädels hinterher in der NEO waren, hatte ich auch keine mehr, die mich später daheim noch besucht hat.

LG
haifa

Beitrag von lauramarei 07.05.10 - 11:10 Uhr

Ich persönlich bin froh meine Hebamme zu haben! Eine ganz tolle, herzliche Frau! Auch noch relativ jung und einfach gut drauf.
Wir sind nun 1mal die Woche zum GVK da und es ist super. Gerade auch für meinen Freund der noch viele Fragen offen hatte/hat.
Fange demnächst auch mit Akkupunktur bei ihr an um die Geburt zu erleichtern #schwitz also mal schauen ob es hilft ;-)

Vielleicht würde es auch ohne Hebi gehen, aber ich bin im Moment sehr erleichtert eine zu haben!

Beitrag von wunki 07.05.10 - 11:10 Uhr

Da mein FA mit einer Hebamme zusammenarbeitet, habe ich seit Beginn der SS eine. Allerdings macht die auch keine Geburten mehr im KH. Davon abgesehen hätte ich es aber auch nicht gewollt, weil die Hebammen im KH mit Sicherheit genauso kompetent sind wie meine Hebi; und noch dazu werden sie von der Kasse bezahlt. Eine extra Hebi, die ich für die Geburt buchen würde, finde ich überflüssig.

Die Nachsorge macht auch meine jetzige Hebi.

LG Wunki 35 +5

Beitrag von pepper2007 07.05.10 - 11:14 Uhr

Hallo,

genauso ist es bei mir auch - Hebi arbeitet mit FA zusammen und macht auch die Nachsorge. Im KKH lass ich es auf mich zukommen...

LG, pepper2007

Beitrag von jackywaldi 07.05.10 - 11:11 Uhr

Also ich persöhnlich finde,dass eine Hebamme für die Nachsorge sehr wichtig ist.
Damals,vor 5 Jahren, als unsere erste Tochter geboren wurde, war es mir auch sehr wichitg eine Hebamme während der Schwangerschaft zu haben (war ja schließlich auch unser erstes Kind)
Aber jetzt sehe ich das etwas anderst.
Wie gesagt zur Nachsorge hab ich mir wieder eine besorgt, da ich denke, dass es gerade am Anfang doch wieder etwas verunsicherungen geben wird.

LG

Beitrag von qrupa 07.05.10 - 11:11 Uhr

Eine gute Hebmme finde ich persönlich unersetzlich! Ich verzichte lieber auf den FA als auf die hebamme. Ganz einfach deswegen weil ich eine gut ausgebildete kompetente Fachfrau für die Vorsorge haben möchte und das ist nunmal nicht der FA sondern die hebamme. Ich würde ja auch mit Ohrenschmerzen nicht zum Augenarzt gehen nur weil beide mal Medizin studiert haben. Ich mag meien FÄ wirklich gern, sie ist super wenn es um Krebsvorsorge oder andere Probleme geht, aber für die Schwangerschaft will ich einen Experten.

und auch für die Nachsorge finde ich es wirklich wichtig. Wie man ein baby badet, dafür braucht man meist wirklich niemanden, aber um zu gucken ob eine naht ordentlich verheilt, mögtlicherweise Fäden gezogen werden müssen, einen Wochenflußstau zu behandeln, eine Brustentzündung oder einen Milchstau, eine Gelbsucht beim Baby rechtzeitig zu erkennen,... auch dafür will ich eine Fachfrau und habe keine Lust wenige Tage nach der Geburt schon in einem Wartezimmer zu sitzen oder im schlimmsten Fall im Krankenhaus zu landen, weil ich selbst Dinge die nicht ordentlich heilen zu spät bemerkt habe.

LG
qrupa

Beitrag von jahleena 07.05.10 - 11:12 Uhr

Ich finde eine Hebamme sehr wichtig.
Ich bin froh dass ich eine liebe und fürsorgliche Hebi habe, die immer für alle Fragen offen ist.

Bei einem Arzt muss man einen Termin machen, eine Hebamme kann man jederzeit anrufen.
Ausserdem empfinde ich die nciht so "routiniert" wie Ärzte.

Meiner Meinung nach ein wichtiger Bestandteil in der SS!

Beitrag von erdwuermchen 07.05.10 - 11:12 Uhr

Meine Hebamme ist Gold wert. Ich hatte sie beim 2. Kind und ich freue mich beim 3. Kind sehr auf sie. Ich habe GVK und Rückbildung bei ihr und sie wird sich nach der Geburt um mich und mein Würmchen kümmern.

Meine Hebamme beim 1. Kind war Grütze. Hatte aber Gott sei danke eine gute Stillberaterin im KH.

Ich möchte meine Hebamme nicht mehr hergeben.

LG
erdwürmchen

Beitrag von brille09 07.05.10 - 11:17 Uhr

Wenn man einen guten FA hat, der sich Zeit nimmt, find ich eine Hebamme eigentlich verzichtbar. Klar, ich war beim GVK und es "nett", aber mehr schon nicht. Jetzt werd ich noch zur geburtsvorbereitenden Akupunktur gehen, aber auch mehr, weil das in der Gruppe ist und man ein paar Leute trifft. Schaden wirds ja nicht und vielleicht hilfts auch. Bei der Entbindung ist mir lieber, eine ausgeschlafene Hebamme zu haben, die da ist, wenn ich hinkomm, als eine Beleghebamme. Hab die KKH-Hebamme gefragt, wie das denn technisch eigentlich funktioniert mit den Beleghebis. Sie meinte, das ginge nur, wenn die ganz wenige SS betreut (also, nur so 1-2 im Monat). Das wär mir dann zu riskant - Erfahrung bekommt man einfach durch viele Geburten, find ich. Außerdem hab ich von vielen Bereits-Mamas gehört, dass sie dann die Hebi anrufen und die noch ewig sagt, man könne noch warten bzw. man soll schon mal fahren (und wird dann von den KKH-Hebis betreut) und sie kommt dann erst 1-2 Stunden vor der Austreibungsphase. Da brauch ich die Vertraute dann aber wahrscheinlich auch nicht mehr - hab mich dann ja an die andere gewöhnt-

Beitrag von tarfufo 07.05.10 - 12:07 Uhr

Ohne meine Hebammen wäre ich nicht so gut durch diese SS gekommen.

Mein Arzt hat mich laufend und ohne Grund verunsichert. Hat stänsig Ultraschalle gemacht, die ich nicht haben wollte - das Kind kriegt das mit, und für das Kind ist das unangenehm. Warum brauch ich unbedingt 20 Bauchbilder?

Meine Hebamme hatte Zeit, richtig Zeit. Nicht nur 10 min. Sondern jedes Mal eine Stunde. Sie hat mir geholfen, eine Beziehung zu meinem Zwerg aufzubauen, jetzt schon. Sie hat sich alle Ängste und Nöte angehört, und hatte nicht nur "Tipps" parat, sondern echte Hilfe. Hilfe, die mir mein FA niemals geben könnte.

Sie kennt mich jetzt, weiß wie ich ticke, weiß was ich während der Geburt brauche und was ich hasse. Das kann keine KH-Hebi, und wenn sie noch so erfahren ist.

Für die Nachsorge brauche ich sie auch, weil ich ambulant entbinden möchte.

Meine neue Gyn hab ich eigentlich nur fürs 2. und 3. Screening gebraucht. Für mehr nicht. Entgegen der landläufigen Meinung sind Gynäkologen leider NICHT die Experten für Geburtshilfe, auch wenn sie das gerne wären. Und was die Erfahrung angeht: Meine Hebamme betreut ca. 20 Geburten im Jahr, und zusätzlich noch ca. 30 Frauen in der Vor- und Nachsorge. Mein Gyn betreut keine einzige Geburt. Wer hat jetzt mehr Erfahrung?

Beitrag von faehnchen77 07.05.10 - 12:07 Uhr

Meine Schwiegermama und dann auch mein Mann wollten mich bei der ersten SS dazu überreden mir eine zu suchen die mich auch während der SS betreut. Das wollte ich nicht da ich mich von meinem FA sehr gut betreut fand. Sie wollten halt das ich diese auch als Beleghebamme nehme damit ich eine Bezugsperson habe. Mich stört es nicht mich im KH auf verschieden Personen einzulassen. Ich hatte alle Schichten der Hebammen durch und unser Racker wurde dann von der untersucht die uns auch aufgenommen hat. Zur Nachsorge hatte ich eine wobei ich gestehen muss, am Anfang war sie sehr hilfreich hinterher fand ich es unnötig das sie weiter kommt. Aber dieses Mal habe ich trotzdem wieder eine zur Nachsorge.

Lg DAni

Beitrag von jenny301978 07.05.10 - 12:14 Uhr

DA wir hier beleghebammen haben hab ich seid der 20 ssw. die Hebammenpraxis besucht, vor allem aus einem Grund die hebammen schon mal kennen gelernzt zu haben.

Ich finde eine Hebamme hat immer auch noch mal bei schwangerschafts wehwehchen oder anderen fragen noch mal einen anderen Blick auf das ganze, sie sind sehr einfühlsam und können sich viel mehr zeit für dich nehmen.
Außerdem finde ich es schön sollte mausi sich heut auf den weg machen weiß ich wer im kreissaal auf mich wartet das ist irgendwie vertrauter.

auch zur nachsorge werde ich wieder ne hebamme nehmen, wei die dir auch bei still problemen helfen kann.

ich möchte es nicht mehr missen.

jedesmal wenn icunsicher bin rufe ich erstmal meine hebi an bevor ich gleich ins kh fahre z.b

Beitrag von tapsitapsi 07.05.10 - 18:31 Uhr

Hallo,

wir haben uns letzten Samstag grad wegen dieser neuen Bestimmungen mit meiner Hebi unterhalten.

Ich finde Beleghebammen total klasse!

Wir lernen uns lange vor der Geburt kennen, sie kennt den Verlauf der Schwangerschaft und kennt meine Ängste und Sorgen.

Andernseits kenne ich sie wie eine Freundin und kann mich während der Geburt richtig fallen lassen.

Sie kennt ja nicht nur mich, sondern auch meine Familie.

Bei Charlotte lag ich in der Wanne und hab ne Wehenpause genossen. (Augen zu) Auf einmal war Ruhe ... Da konnte ich getrost sagen: "Ihr zwei (mein Mann und unsere Hebi) glotzt mich nicht an, sondern erzählt weiter!)

Und nach der Geburt wusste sie auch direkt, wie die Geburt gelaufen ist und ich konnte ihr alle Fragen stellen bzw. sie hat mich verstanden, wenn ich mal nen Heultag hatte.

Ich finds total schön, dass ich ne Hebamme habe, die ich von Anfang an kenne. Meine Hebi jetzt kenne ich durch verschiedene Kurse auch von Charlotte schon und sie uns. Ich bin super zufrieden!

LG